• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Auto ...

Tyrolens schrieb:
In solchen Ländern ist die Versorgung mit Benzin und Diesel aber auch eine Herausforderung.
Je nach Region ist PV die beste und sicherste Energieversorgung. Platz haben die ja.
Wenn sich die PV z. B. mal in Afrika durchsetzt (was noch lange dauern wird, weil Kohle einfach viel viel billiger ist und auch noch eine Weile bleiben wird) wollen die Leute dort erst mal einen Kühlschrank, jeder einen Fernsehen etc. Da denkt noch keiner an das Laden von E-Autos.
Das ist auch völlig utopisch mit einem nicht existenten zuverlässigen Stromnetz.
VW hat ja kürzlich bekanntgegeben, dass Verbrenner in Brasilien etc. weitergebaut werden, weil die lokalen Märkte (Südamerika, Afrika, Teile Asiens) keine geeignete Infrastruktur (Stromnetzte) haben und solche Autos dort nicht abgesetzt werden können.

In Schwellen- und Entwicklungsländern werden e-Fuels/Synthetische Kraftstoffe mittel- bis langfristig mehr an Bedeutung gewinnen, wenn sie mal in größeren Mengen hergestellt werden können. Die Logistik kann 1:1 übernommen werden (Anlieferung per Schiff & Laster, Tankstellen, etc.) und auch die Verbrenner-Autos können auch weiter verwendet werden.

br403 schrieb:
Aus dem Sondierungspapier der möglichen zukünftigen Ampel Koalition: "Ein generelles Tempolimit wird es nicht geben" :D 8) :dankeschoen:
Danke FDP, danke Christian Lindner :ja:.
 
Mt. Cervino schrieb:
In Schwellen- und Entwicklungsländern werden e-Fuels/Synthetische Kraftstoffe mittel- bis langfristig mehr an Bedeutung gewinnen, wenn sie mal in größeren Mengen hergestellt werden können. Die Logistik kann 1:1 übernommen werden (Anlieferung per Schiff & Laster, Tankstellen, etc.) und auch die Verbrenner-Autos können auch weiter verwendet werden.

Unsinn. Schon mal die realen Preise von sowas recherchiert? In diesen Ländern wohnen keine FDP-Wähler, die sowas aus der Portokasse bezahlen und Porsche ist dort auch nicht der bevorzugte Leasingwagen von Papis Geschäft. Bitte aufhören zu träumen und etwas näher an der Realität bleiben!
 
flamesoldier schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
In Schwellen- und Entwicklungsländern werden e-Fuels/Synthetische Kraftstoffe mittel- bis langfristig mehr an Bedeutung gewinnen, wenn sie mal in größeren Mengen hergestellt werden können. Die Logistik kann 1:1 übernommen werden (Anlieferung per Schiff & Laster, Tankstellen, etc.) und auch die Verbrenner-Autos können auch weiter verwendet werden.

Unsinn. Schon mal die realen Preise von sowas recherchiert? In diesen Ländern wohnen keine FDP-Wähler, die sowas aus der Portokasse bezahlen und Porsche ist dort auch nicht der bevorzugte Leasingwagen von Papis Geschäft. Bitte aufhören zu träumen und etwas näher an der Realität bleiben!

Für Länder in denen grüner Strom im Überschuss vorhanden ist werden bis in einigen Jahren Preise von 1€ bis 1,20€ pro Liter für synthetische Kraftstoffe genannt.

Ich muss bei der Diskussion grad an eine Folge von Eisenbahnromantik denken die in Bolivien gedreht wurde :lol:
Die Leute, die ganze Zivilisation dort ist vom Elektroauto so weit weg wie wir vom Warpantrieb :lol:
Ich kann mir wirklich beim besten willen nicht vorstellen, dass Länder wie Bangladesch in denen heute noch mit dem Ochsenkarren und hauptsächlich alten Zweirädern gefahren wird in den nächsten Jahrzehnten irgendwas vom Elektroauto hören werden.

Zum Strom:
Bei den Kohlepreisen aktuell ist es wohl bald fraglich, ob Kohlestrom überhaupt noch billiger ist als Strom aus erneuerbaren Energien.
 
Julian96 schrieb:
Für Länder in denen grüner Strom im Überschuss vorhanden ist werden bis in einigen Jahren Preise von 1€ bis 1,20€ pro Liter für synthetische Kraftstoffe genannt.

Und warum sollten dann diese Länder auf synthetische Kraftstoffe setzen, wenn man damit allerhöchstens einen Wirkungsgrad von 20% erreichen kann und sie mit dem überschüssigen Strom das E-Auto viel günstiger laden könnten?

Übrigens ist Kohlestrom nicht unbedingt billiger als aus erneuerbaren Quellen (https://x2energy.de/ratgeber/fachwissen/photovoltaik-solaranlage/was-kostet-strom-aus-photovoltaik-windkraft-co)
 
Ich denke, weil es den Leuten in diesen Ländern nur um einen funktionstüchtigen fahrbaren Untersatz geht und die Infrastruktur was Tankstellen und so betrifft da ist.
Dazu kann sich jeder auch eine eigene Kraftstoffreserve aufbauen.

Für viele Leute da ist es billiger 50 Jahre alte Rostlauben das 20ste mal zu reparieren als mehrere 1000€ für ein "neues" Elektroauto auszugeben.

Mal angenommen die haben alte Rostlauben die einfach gefahren werden bis Ende. Die haben wohl schon ne Menge Kilometer drauf. Angenommen 100.000km fahren die bei denen noch. Wenn der Kilometer mit E Fuel vielleicht 15ct kostet und elektrisch 3ct, dann sind das bei 100.000km 1500€ vs 300€. Und für 1200€ wird kein gebrauchtes E Auto zu haben sein. 50er Jahre Schrottautos bekommt man dagegen quasi geschenkt und man kann sie halt im Gegensatz zu modernen Autos allgemein in jedem Fall selbst warten.

Der eigentliche Punkt ist aber. Man kann solche Länder/Zivilisationen generell nicht vergleichen mit dem was wir haben. Warum ziehen die den Pflug mit dem Ochsen obwohl der Traktor in jedem Fall schlagkräftiger und insgesamt günstiger ist? In jeder Industrienation kam diese Entwicklung von selbst, dort ist sie halt bis heute ausgeblieben. Warum, keine Ahnung, darf jeder selbst spekulieren, aber warum sollten diese Länder und das Wesen der Menschen dort jetzt auf einmal Technologisch mit uns gleichziehen wo das seit Jahrzehnten nicht passiert ist?
 
Julian96 schrieb:
... aber warum sollten diese Länder und das Wesen der Menschen dort jetzt auf einmal Technologisch mit uns gleichziehen wo das seit Jahrzehnten nicht passiert ist?

Ja, dann machen natürlich synthetische Kraftstoffe dort Sinn. Bei uns ist die Technologie ja auch schon so etabliert.
 


Auch in weniger entwickelten Ländern ist eine Energiewende möglich. Den so erzeugten Strom für synthetische Kraftstoffe zu verschwenden ist aber ein Irrweg, was irgendwann auch der letzte Stammtischbauer hier im Forum verstehen wird.
 
scratch schrieb:
Ja, dann machen natürlich synthetische Kraftstoffe dort Sinn. Bei uns ist die Technologie ja auch schon so etabliert.

Dir ist schon klar, dass wir in Deutschland auch kein Öl fördern oder Benzin herstellen und es trotzdem verbrauchen? :lol:
Die Staaten die die Infrasktruktur für Raffinerien haben, haben auch kein Problem mit der Infrastruktur. Zumindest nicht da wo die Fabriken stehen.

flamesoldier schrieb:
Auch in weniger entwickelten Ländern ist eine Energiewende möglich. Den so erzeugten Strom für synthetische Kraftstoffe zu verschwenden ist aber ein Irrweg, was irgendwann auch der letzte Stammtischbauer hier im Forum verstehen wird.

Diese Standardparole hatten wir doch genauso schon zum hundertsten mal. Ich hoffe dass irgendwann auch mal der letzte begreift, dass synthetische Kraftstoffe:
-erstens nicht für die Masse gedacht sind und hier auch keinen Sinn machen.
-zweitens in bestimmten Segmenten aufgrund der Energiedichte absolut unausweichlich sind z.B. in der Luftfahrt, aber auch Landwirtschaft, vielleicht Schwerlastverkehr...alles zur Genüge diskutiert. Grade wenn ich daran denke, dass damit Länder wie das von dir genannte Uruguay zum Lieferant für die globale Luftfahrt werden könnten, sehe ich für diese Länder hier eine Goldgrube in synthetischen Kraftstoffen und es wäre Verschwendung nur billigen Strom für den Direktverbrauch zu produzieren.
-drittens einfach immernoch den Vorteil der guten Lager- und Transportierbarkeit bieten.
-und viertens den Bestand und Oldtimer klimaneutral fahren lassen

Was da letztlich in dritten Welt Ländern passiert ist mir relativ egal. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass sich deren Infrastruktur wie auch schon die letzten Jahrzehnte kaum ändern wird. Und wenn dann halt statt Benzin aus Öl mit dem gleichen Tanker vielleicht aus dem gleichen Land einfach synthetisches kommt, dann wird halt das verbrannt. Vor Ort in diesen Ländern interessiert das absolut niemanden was wo her kommt, hauptsache billig, erfordert keine Investitionen in Infrastruktur und ist halt einfach verfügbar. Dort wo viele Häuser quasi im Dschungel stehen, Hütten ohne Strom sind und Straßen nur aus Erde bestehen glaube ich nicht, dass einer auf die Idee kommt eine Tankstelle für Elektroautos zu bauen.
 
Braucht es auch nicht, da reichen ein paar Solarzellen aufs Dach und im Westen ausgemusterte Tesla-Batterien als Zwischenspeicher und fertig ist die autarke Energieversorgung. Da braucht es keine Tanker und Raffinerien und Pipelines und Lastwagen, um den Brennstoff über die Lehmpiste zum Dschungelhaus zu transportieren...
 
br403 schrieb:
Aus dem Sondierungspapier der möglichen zukünftigen Ampel Koalition: "Ein generelles Tempolimit wird es nicht geben"

...und das alles wegen 6 fehlender Mandate. :evil:
 
Bin zwar gegen das Tempolimit, im Prinzip ist mir das inzwischen aber fast schon egal.
Als Politiker würde ich dieses Thema aber definitiv auch nicht anfassen, wenn es vermeidbar ist. Da man ja schon seit Jahren an dem Thema scheitert und durchaus weiß oder wissen sollte wie emotional das Thema Auto ist, würde ich meinen Fokus definitiv auf weniger emotionale Themen legen. Damit mach ich mir das Leben deutlich leichter und habe weniger Risiko es bei Gruppe XYZ zu verscherzen. Die Sache mit der Maut ist bei uns ja genau so ein Debakel.
Das Thema Auto ist in Deutschland halt sehr heikel und ich verstehe echt nicht, warum Partei für Partei und Regierung für Regierung immer wieder die gleichen Suppen aufwärmt mit denen man schon 5 mal gescheitert ist. Ich würde meine verfügbaren Ressourcen da deutlich effektiver einsetzen.

Und eins ist sicher, die neue Regierung steht und es geht maximal einige Wochen bis das Thema wieder aufgewärmt wird und wir unsere Abgeordneten wieder dafür bezahlen, dass sie nochmal übers gleiche debattieren. :lol:
 
gfm49 schrieb:
albe-fr schrieb:
...und das alles wegen 6 fehlender Mandate. :evil:
Das nennt man Mehrheitsprinzip; gehört zur Demokratie.

es bleibt die Hoffnung, dass der erstarkte linke Flügel innerhalb der SPD das nicht mitmacht und die von vielen schon als sicher gesehene "Ampel" doch noch abgesägt wird. Auch das waere Demokratie.
 
albe-fr schrieb:
... und die von vielen schon als sicher gesehene "Ampel" doch noch abgesägt wird. Auch das waere Demokratie.
und dann? doch Jamaika (sicher ohne Tempolimit)? neue "Groko" (sicher auch ohne Tempolimit)? Viererkoalition mit Linken und AfD????
 
gfm49 schrieb:
albe-fr schrieb:
... und die von vielen schon als sicher gesehene "Ampel" doch noch abgesägt wird. Auch das waere Demokratie.
und dann? doch Jamaika (sicher ohne Tempolimit)? neue "Groko" (sicher auch ohne Tempolimit)? Viererkoalition mit Linken und AfD????

also wenn ich in der Haut der SPD waere, wuerde ich ja auf Neuwahlen setzen :top: .
 
Es wäre einfach ein Armutszeugnis wenn die Ampel nicht klappt. 3 Parteien die von einer zügigen Veränderung, einem Gemeinsamkeiten finden und einem Kurswechsel sprechen und die scheitern dann und entlarven sich somit alle 3 als die gleiche Gurkentruppe wie bisher?
Das wäre ein kompletter Schuss ins eigene Bein.

Also nicht, dass ich nicht eh dreiviertel der Versprechen wie immer für Luftnummern halte, aber damit würde man sich ja jetzt absolut wie die letzten Clowns hinstellen. Grade FDP und Grüne, die ja so anders sein wollen als die bisherige Regierung können es sich absolut nicht erlauben jetzt wieder Kasperletheater zu spielen. Ich rechne fest mit der Ampel, alles andere wäre erbärmlich und unvertretbar.
 
mal was anderes, heute Benzin bei >2 EUR auf der A5 (Shell Breisgau Ost) - bin mir nicht sicher, ob ich das schonmal erlebt habe - zumindest hier scheint der Markt zu regeln und es steigen vielleicht demnächst mehr Leute auf Fahrrad/OePNV um :top:
 
albe-fr schrieb:
also wenn ich in der Haut der SPD waere, wuerde ich ja auf Neuwahlen setzen :top: .
Klar - man läßt einfach so oft wählen, bis einem das Ergebnis endlich paßt ... :evil:
 
gfm49 schrieb:
albe-fr schrieb:
also wenn ich in der Haut der SPD waere, wuerde ich ja auf Neuwahlen setzen :top: .
Klar - man läßt einfach so oft wählen, bis einem das Ergebnis endlich paßt ... :evil:

auch das waere ein demokratischer Prozess, der zwangsweise dann ins Rollen käme, wenn Merkel irgendwann keine Lust mehr hat die Regierungsgeschäfte weiterzuführen.
 
albe-fr schrieb:
mal was anderes, heute Benzin bei >2 EUR auf der A5 (Shell Breisgau Ost) - bin mir nicht sicher, ob ich das schonmal erlebt habe - zumindest hier scheint der Markt zu regeln und es steigen vielleicht demnächst mehr Leute auf Fahrrad/OePNV um :top:

Eine Preiserhöhung von 1,50€ auf 2€ sorgt bei einer Fahrleistung von 20.000km im Jahr und 8l/100km für Mehrkosten von 800€ im Jahr bzw. 66,6€ im Monat.
Schreibe ich bei der Fahrleistung ein Auto für 30000€ über 10 Jahre ab sind allein das schon 3000€ im Jahr.
Soll heißen, die Einzigen, die hier vielleicht irgendwo umsteigen, sind die die finanziell eh schon schauen müssen wo sie bleiben, die die eh schon die sparsamsten und kleinsten Autos fahren. Und die die das Geld für große Autos haben interessiert es einfach nicht.

In meinem Fall wären es aktuell bei 4,5l/100km und 15.000km im Jahr 337,5€ oder 28,12€ im Monat.
Da könnte ich also rund 10 Jahre Auto fahren um so viel mehr zu zahlen, dass sich für mich ein E Bike rechnen würde. :lol:

An der Autobahn tanken sollte man so oder so einfach nie. Bei mir hier kostet der Liter aktuell 1,61€.

Eher weh tut mir das beim Diesel wenn ich den Traktor tanke, da sind das im Jahr ruck zuck einige 100€. Brauchen sich die Leuten dann nicht wundern wenn die Lebensmittelpreise noch weiter steigen. Generell sind die Auswirkungen auf alles was viel durch die Gegend gefahren wird aufgrund der steigenden Transportkosten nicht zu unterschätzen.
Im privaten Autoverkehr interessiert mich das wenig, Angst habe ich eher davor, dass die allgemeinen Lebenshaltungskosten an allen Ecken explodieren.
 
Zurück
Oben