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Auto ...

tobi27 schrieb:
Nicht strenger sondern teils einfach maßlos überzogen..............................trotzdem durch den österreichischen Tüv rasselte da das in AT als tragendes Teil gilt und die nicht geschweißt werden dürfen,
Das ein Kotflügel als tragendes Teil eingestuft wird geben die österreichischen TÜV - Vorgaben aber nicht her; das riecht bzw. stinkt für mich sehr danach als wollte die Werkstatt ein Körberlgeld einfahren.

Tragende Teile dürfen auch in AT sehr wohl zu Reparaturzwecken geschweißt werden; allerdings nur durch zertifizierte Firmen die staatlich geprüften Schweißer als Mitarbeiter beschäftigen. Wäre dem nicht so, gäbe es keine Betriebe die in AT z. B. LKW - Aufbauten herstellen und montieren.
 
Mt. Cervino schrieb:
Bzgl. Abgase:
Ist halt alles oft auch eine Frage des Alters des Autos: Ein 15 Jahre altes Autos wirst du nicht so sauber bekommen wie ein neues Auto mit modernster Abgastechnologie und das ist auch gar nicht die Aufgabe des TÜVs, da ja die Abgasnorm bei der Zulassung gilt, die auch heute noch bei der Prüfung relevant ist.

Es sind massenhaft Diesel ohne DPF/AdBlue unterwegs und das muss, da bis auf wenige Ausnahmen an die Norm gebunden, sehr wohl von den Prüforganisationen überwacht werden. Wird's aber nicht vollumfänglich. Aber man schickt lieber den braven Michel öfter zum Bezahlen, als sich darum zu kümmern.
 
Das ist ein Problem das sich auch über bald von selbst erledigt.
Meine letzten 3 Diesel z. B. (Baujahr 2014, 2017 und 2020) konnte man gar nicht mehr starten wenn das Ad Blue leer war.
 
Nicht unbedingt denn es gibt schon seit Ewigkeiten Emulatoren die dem Steuergerät einen gefüllten AdBlue - Tank vorgaukeln; war vor Jahren sehr beliebt bei Eignern moderner Trucks aus dem Ostblock.... :naja: :lach:
 
Mt. Cervino schrieb:
Das ist ein Problem das sich auch über bald von selbst erledigt.
Meine letzten 3 Diesel z. B. (Baujahr 2014, 2017 und 2020) konnte man gar nicht mehr starten wenn das Ad Blue leer war.

Du vielleicht nicht. Man kann die schon starten. Genau das Problem meine ich.
 
Petz schrieb:
Nicht unbedingt denn es gibt schon seit Ewigkeiten Emulatoren die dem Steuergerät einen gefüllten AdBlue - Tank vorgaukeln

So kompliziert? Destilliertes Wasser im Tank hats auch getan, ok, war auch nicht ganz umsonst aber wenn man einen Luftentfeuchter im Keller hat :lol: Zumindest eine Zeit lang hatten Ad Blue Diesel keine Regelschleife für die Abgasreinigung sondern haben nach dem Abgasvolumen (Wert geliefert vom ohnehin vorhandenen Luftmengenmesser und der Dieseleinspritzmenge, die auch bekannt ist) eingedüst. Was die eingedüst haben war ihnen prinzipiell egal, es wurde nur überwacht ob etwas im Tank drin war aber nicht was.
Auf die Ad Blue Emulatoren bei LKWs mit Ad Blue Tankstandanzeige sind Beamte mittlerweile geschult, die Emulatoren sorgen dafür dass die Tankanzeige immer zimlich runde Stände anzeigt, meistens genau 1/2. Es sei denn die haben da auch mittlerweile "nachgebessert"...
 
Spezialwidde schrieb:
Auf die Ad Blue Emulatoren bei LKWs mit Ad Blue Tankstandanzeige sind Beamte mittlerweile geschult
Yep aber das war ein mühsamer Prozeß. Zuerst musste sich mal ein Privatmann engagieren der mit selbstgebauter Meßvorrichtung hinter LKW´s fuhr und die Abgase analysierte; ich hatte daraufhin auf Verdacht einen Emulator gekauft den unsere damalige Assistentin der GF dann der Tiroler Wirtschaftskammer vorstellte, erst der Druck der Kammer führte dann zu entsprechenden Nachschulungen der Kontrolleure... :naja:
 
judyclt schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
Das ist ein Problem das sich auch über bald von selbst erledigt.
Meine letzten 3 Diesel z. B. (Baujahr 2014, 2017 und 2020) konnte man gar nicht mehr starten wenn das Ad Blue leer war.

Du vielleicht nicht. Man kann die schon starten. Genau das Problem meine ich.

Ob es sich lohnt wegen AdBlue für 10,-€ für vielleicht 10.000km Reichweite Ärger zu riskieren. Eher ist das Problem dass das System oft Fehler verursacht
 
Privat lohnt das natürlich nicht. Speditionen mach(t)en das aber gerne.
Wird ja auch sonst genug Unfug getrieben. AGR dichtmachen, DPF raus usw. Das lohnt sich schon eher. Gerade bei Nahverkehrskisten wie Taxis.
 
Petz schrieb:
Da hinkt Deutschland nur wiedermal hinterher; in AT gilt das seit Jahrzehnten schon nicht nur für alles was älter als 5 Jahre ist, sondern die Vorgaben sind was beispielsweise Rostinstandsetzungen betrifft auch strenger.
Nur weil die Österreicher das machen heißt es nicht, dass es auch sinnvoll ist. Wie viele Unfälle passieren wegen mangelhafter Fahrzeuge und wie viel weniger sind es in Österreich im Vergleich zu Deutschland? Und viel wichtiger noch: Wie viele Mängel sind Mängel die man bei der HU festgestellt hätte und wie viel geht einfach akut kaputt. Mir kann bei der Ausfahrt vom Tüv Gelände die Bremse versagen.

Die Einführung einer jährlichen HU bedeutet einfach mal eine Umsatzverdopplung von Dekra, Tüv und Co. (gut nicht ganz, da es nur die Fahrzeuge älter als 10 Jahre sind).
Warum tragen die nicht einen großen Teil der Mehrkosten mit? Wo es doch hauptsächlich um die Sicherheit geht. Nur die Mehrkosten decken, aber keine Gewinnerhöhung dann glaube ich das Argument mit der Sicherheit. 2xHU in 2 Jahren aber dafür nur 100€ statt 160€ pro HU+AU. Würde sich dann auch mit AT decken, dort kostet die HU nämlich deutlich weniger als in DE.

Ältere Fahrzeuge werden nicht selten von eher ärmeren Menschen, oder auch älteren Menschen gefahren, die wenig Fahrleistung pro Jahr haben, aber auf ihr Fahrzeug angewiesen sind und es sich nur so billig wie möglich leisten können.
Und auf diese Menschen wälzt man jetzt die nicht unerheblichen Mehrkosten ab, die eine häufigere HU mit sich bringt und das bei fraglichem positiven Effekt. Ich besitze aktuell kein Fahrzeug das betroffen wäre, aber unter dem Aspekt finde ich das sozial fraglich.

In meinen Augen geht es da nur um 3 Sachen. Erstens ums Geld, zweitens alte Autos sind ein Dorn im Auge der Politik weil sie halt mehr CO2 Ausstoßen und sowieso nicht elektrisch fahren, die sollen einfach möglich unattraktiv werden damit sie schneller verschwinden. Und drittens, und das auch als Folge der Unattraktivität, kurbelt man dadurch vielleicht auch noch den Absatz an Neuwagen an was Industrie und Staat wiederum Geld bringt.
Blöd nur, dass die die alte Autos fahren halt oft kein Geld für ein neues haben.

Oder glaubt wirklich jemand dass die HU dann billiger wird?
 
Reginleif schrieb:
Und viel wichtiger noch: Wie viele Mängel sind Mängel die man bei der HU festgestellt hätte und wie viel geht einfach akut kaputt.
Ohne Bremsenprüfstand merkt man Bremskraftabweichungen die der Tüv bereits bemängelt, im praktischen Fahrbetrieb noch gar nicht und wenn ich sehe das bei fast jedem älteren Auto speziell die Bremswerte bei der HU auffällig sind, würde eine jährliche HU bei allen Fahrzeugen Sinn machen die älter als zwei Jahre sind.
Das das Interesse in DE die älteren Autos von der Straße zu bekommen vorhanden ist, ist sicher der Lobbyarbeit der Autoindustrie geschuldet; das trifft aber nicht auf jene Länder zu wo es wenn überhaupt nur paar lausige Zulieferer gibt. Mir wär es allemal lieber ein älteres Auto läuft unter HU - Kontrolle in Europa weiter als es Afrika unsicher macht. Das bedeutete wiederum das man den Export von Fahrzeugen ohne gültigen TÜV unbedingt unterbinden muß da die ganz klar als Abfall einzustufen sind.

AGR - Systeme lege ich generell still seit beim Auto einer Bekannten gegenüber dem, im Ansaugkrümmer von einem geisteskranken Konstrukteur plazierten AGR - Einlass, der Ansaugventilteller zu 1/4 abgeschmolzen war... :twisted:
 
Mit einem akuten Mangel meine ich keine ungleiche Bremskraft, das kündigt sich ja an. Ich meine Dinge die unangekündigt von jetzt auf gleich einfach kaputt gehen, z.B. eine Bremsleitung platzt, oder irgendwo bricht/reißt eine Schraube...
Beim Tüv wird nur getestet und geschaut, da wird nicht alles auf Risse geprüft etc.
Das meine ich mit die Bremse kann bei der Fahrt vom Hof komplett ausfallen.

Ich kann da übrigens ein Lied von singen, an meinem Neuwagen sind innerhalb der Garantie 3 mal die Bremsen hinten getauscht worden weil sie so schnell verrostet waren. Ich habe das nur in Griff bekommen indem ich die Bremsen selbst durch ein Markenprodukt getauscht habe und regelmäßig die Handbremse nutze um die Bremse hinten mehr zu belasten.
Was ich eher nervig fand meine Bremsen wurden von der Werkstatt schon vor dem Tüv wegen Rost beanstandet, obwohl die Bremsen absolut zuverlässig die Bremskraft gebracht haben. Das ist leider ja auch so ne Sache. Der eine Tüv Prüfer sagt das bringt die geforderte Bremskraft und damit ist alles gut und der andere sieht einen Rostrand und geht gar nicht erst auf den Prüfstand sondern beanstandet gleich.

Bei einem alten Traktor der nur 20km/h fährt wurden mir vor 8 Jahren mal rissige Reifen und zu viel Spiel im Lenkgetriebe beanstandet. Die 3 HUs danach war auf wundersame weiße wieder alles in Ordnung obwohl ich nichts gemacht habe. Neue Reifen hat er jetzt unabhängig vom TÜV bekommen.
Das Sytem ist halt höchst fragwürdig. Eintragungen beim Tüv sind auch so ne Geschichte. Der eine gibt sein Ok, der andere nicht.
 
Reginleif schrieb:
Ich meine Dinge die unangekündigt von jetzt auf gleich einfach kaputt gehen, z.B. eine Bremsleitung platzt, oder irgendwo bricht/reißt eine Schraube...
Ich kenne die deutschen TÜV - Vorgaben nicht aber bei uns werden die Bremsleitungen sehr wohl auf Korrosion, Verformungen und bei Schläuchen Alterung/Rißbildung untersucht.

Hier ist auch genau festgelegt wie hoch der, von den Bremsbacken nicht erfasste Scheibenrand maximal sein darf; den schleift man eben bei Bedarf paar Monate vor dem Tüv rotierend mit Flex und Schruppscheibe runter solange die Scheibe selbst noch eine ausreichende Stärke zeigt.
 
Reginleif schrieb:
Ich kann da übrigens ein Lied von singen, an meinem Neuwagen sind innerhalb der Garantie 3 mal die Bremsen hinten getauscht worden weil sie so schnell verrostet waren.

VW Konzern? :lol:
Das mit den Traktorreifen hatte ich auch schon am alten IHC. Völlig unnötig der Austausch für ein paar Kilometer auf Wald- und Feldwegen und seitdem frage ich halt den "richtigen" Prüfer an. Das sagt schon alles zum System.

@Petz:
Bremsleitungen werden auch in D gecheckt und bei rissiger Oberfläche und anderen Beschädigungen sehr schnell als Mangel festgehalten. Finde ich aber auch richtig.
 
judyclt schrieb:
VW Konzern? :lol:
Nein Hyundai :lol:

Das mit den Bremsleitungen ist mir schon bekannt dass die geprüft werden. Das Problem ist nur dass die gerne von innen korrodieren und da kann auch der TÜV nicht reinschauen.
Vor allem wenn nicht regelmäßig die Bremsflüssigkeit getauscht wird passiert das, denn diese zieht Wasser.
 
Reginleif schrieb:
Das mit den Bremsleitungen ist mir schon bekannt dass die geprüft werden. Das Problem ist nur dass die gerne von innen korrodieren und da kann auch der TÜV nicht reinschauen.
Das Problem ist das die Industrie, vermutlich um paar Cents einzusparen, in meiner Ansicht nach vollster Absicht für die Bremsleitungen ungeeignetes Material verwendet und das bei einem der sicherheitsrelevantesten Bauteile des Autos überhaupt. Und eigentlich wäre es auch die Aufgabe des KBA, für solche Fahrzeuge gar keine Typgenehmigung zu ermöglichen.
 
Petz schrieb:
Ohne Bremsenprüfstand merkt man Bremskraftabweichungen die der Tüv bereits bemängelt, im praktischen Fahrbetrieb noch gar nicht und wenn ich sehe das bei fast jedem älteren Auto speziell die Bremswerte bei der HU auffällig sind, würde eine jährliche HU bei allen Fahrzeugen Sinn machen die älter als zwei Jahre sind.
Also ich mache das schon 40 Jahre und es ist mir noch nie aufgefallen dass die Bremswerte ausergewöhnlich oft grössere Abweichungen haben. :roll:
Das mit den 2 Jahren ist vermutlich ein Tippfehler???

Petz schrieb:
AGR - Systeme lege ich generell still seit beim Auto einer Bekannten gegenüber dem, im Ansaugkrümmer von einem geisteskranken Konstrukteur plazierten AGR - Einlass, der Ansaugventilteller zu 1/4 abgeschmolzen war... :twisted:
Das ist aber ein grosses Verbrechen, das darfst Du hier gar nicht schreiben :wink:
Tatsache ist natürlich, dass die AGR Stickoxyde reduziert aber viiiiel Ruß produziert den der DPF verarbeiten muss. Und je nach Fahrweise muss dieser mit erheblichem Mehr an Diesel eingeheizt werden um zu regenerieren. Kann einen Liter/100km mehr ausmachen. Ob dann unterm Strich viel weniger NOX ausgeschieden wird ? :roll:
 
weedy schrieb:
Ich glaube, Du unterschätzt die Dynamik disruptiver Technologien. Die Vergangenheit zeigt, das kann sehr schnell gehen.
Hey @weedy , nachdem einige Zeit vergangen ist und in Amerika gerade wieder die Frühjahrssaison in der Landwirtschaft begonnen hat, möchte ich hierauf zurückkommen.
Wie siehts aus mit der "Dynamik disruptiver Technologien"? Gehts schon in die Richtung von E-Traktoren die solche Sämaschinen mehrere Wochen lang 24/7 ziehen können?
 
Diese disruptive Technologie hat sich doch schon längst durchgesetzt.
Bein einem E-Trecker hast du dann mal noch 25 Tonnen Batteriegewicht extra. Da drehen die Reifen dann auch nicht mehr durch :wink:.
 
siri schrieb:
Das ist aber ein grosses Verbrechen, das darfst Du hier gar nicht schreiben :wink:
Tatsache ist natürlich, dass die AGR Stickoxyde reduziert aber viiiiel Ruß produziert den der DPF verarbeiten muss. Und je nach Fahrweise muss dieser mit erheblichem Mehr an Diesel eingeheizt werden um zu regenerieren.
In meinem Fall betrifft das allerdings relativ alte und steuersparend leistungsschwache Benziner, die sogar trotzdem beim TÜV keine Auffälligkeiten der Abgaswerte zeigten. Ich blockiere das AGR - System auch nur rein mechanisch sprich durch ein eingefügtes Sperrblech das in einen der Leitungsflansche hinter der Dichtung eingesetzt wird.
 
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