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Auto ...

Sperrblech spuckt bei neueren Diesel Fehlermeldungen aus, aber die lassen sich durchaus HU-geeignet entfernen, denn die technischen AGR-Nachteile bleiben auch bei viele neueren Fahrzeugen bestehen.
 
judyclt schrieb:
denn die technischen AGR-Nachteile bleiben auch bei viele neueren Fahrzeugen bestehen.

Was hat denn die AGR eigentlich heute noch für eine technische Berechtigung mit all ihren Nachteilen die vor Allem in einer reduzierten Lebensdauer des Motors münden? Ihr ursprüngliches Ziel war doch eine Minderung der NOX-Emissionen durch Reduktion der Verbrennungstemperatur. Das lässt sich doch nun mit dem ohnehin vorhandenen SCR-Kat und Ad Blue abfangen. Gleichzeitig wäre ohne AGR die Rußbildung beim Diesel deutlich geringer was die Standzeit des Partikelfilters erhöhen und Kraftstoff sparen würde weil weniger Freibrennzyklen nötig wären, es wäre aufgrund der Kraftstoffersparnis auch akzeptabel etwas mehr Ad Blue zu verbrauchen. Also nur Vorteile für den Kunden. Will man scheinbar wiedermal nicht...Wo kämen wir hin wenn heutige Diesel wieder 20 Jahre halten würden.
 
Der berühmte Polo Coupé GT aus dem Jahr 1989 steht zum Verkauf, obwohl ich sehr viel Spaß damit hatte. Ich bin jetzt stolzer Besitzer eines grauen Impreza GT2000 Break, der komplett original ist. Ein anderer Stil von Auto, aber genauso genial.

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Bei mir gibt es auch mal wieder einen Fahrzeugwechsel nachdem der Golf nicht meine Erwartungen erfüllte, den habe ich soweit aber noch durchrepariert dass er ordentlich da stand und ging anschließend in den Bodenseekreis zu Golf 2 Fans.

Fahre nun seit dem 08. März einen 2001er Opel Astra G. Selber 1.8 16V Motor wie im Corsa, durch das Mehrgewicht etwas träger aber dennoch mit seinen 125PS gut flott. Karosserie tatsächlich zu 99% rostfrei dank Vollverzinkung. 1,2 kleine Sachen wie Ventildeckeldichtung und eine Koppelstange sowie ein Ölwechsel hat er gebraucht, ansonsten ein unaufgeregtes aber bisher sehr zuverlässiges Auto.

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Viele Grüße
 
Durfte im Oktober für zwei Wochen einen noch recht neuen Golf 8 als Leihwagen testen, für jemanden der sonst nur ~25+ Jahre alte Autos fährt eine andere Welt :mrgreen:
Baujahr 2023, es war der 1,5 TSI mit vermutlich 130PS (hatte leider keinen Fahrzeugschein) in anscheinend Basisausstattung, so Sachen wie Rückfahrsensoren, Lenkrad- und Sitzheizung sowie Klimaautomatik scheinen heutzutage immer mit an Bord zu sein.

Kurzes Fazit:
+ Sehr angenehme ergonomische Sitze und sehr gute Geräuschdämmung, das fahren war auch auf längeren Strecken angenehm
+ Trotz 1,3t Leergewicht und "nur" 130PS war zügiges und gleichzeitig spritsparendes Fahren möglich (Durchschnitt um die 6l, mein Astra durchschnittlich 7,7l)
+ Form und Haptik im Gegensatz zu manchen "Mondautos" noch recht konservativ und doch ganz hübsch gehalten, Verarbeitung war m.E. sehr gut.

- Das Fahrzeug ist mir mit 4,65m Länge und 1,8m Breite für ein Auto der Kompaktklasse einfach etwas zu klobig und zu breit. Bei vielen Engstellen muss man verdammt aufpassen ob man auch wirklich durchkommt, im Fahrgastraum merke ich zum 24 Jahre alten Astra und auch zum 33 Jahre alten Golf 3 keinen wirklichen Platzgewinn.
- Digitales Cockpit, selbst wichtige Sachen wie Assistenzsysteme und Klimabedienung sind nur über Touch und Untermenüs zu finden. Zwar gibt es in der Mittelkonsole inzwischen einen Button um zum jeweiligen Menü zu kommen, die Temperatur, Radiosender etc. sicher während der Fahrt sicher einzustellen ist dennoch nahezu unmöglich
- Manche Assistenzsysteme (insbesondere der Spurhalteassistent) sind sehr nervig und lassen sich gar nicht mehr oder nur noch bedingt deaktivieren. Ok, vieles trägt zur Sicherheit bei aber wenn das Auto beim Überholen plötzlich in die Lenkbewegungen eingreift ist das nicht nur nervig sondern m.E. auch gefährlich.

War ein nettes Erlebnis, kaufen würde ich ihn mir für die ca. 25000€ die er noch kosten würde aber nicht. Selbst reparieren wäre bei der Armada an Technik auch nicht mehr wirklich drin.

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Viele Grüße
 
Ich denke viele Themen sind Gewohnheit, deshalb warst Du etwas überrascht. Bist Du Dir sicher, dass er BJ 23 war? Mietwagen (sieht nach Europcar aus) werden normalerweise nicht so lange gehalten.
 
Gewohnheit oder nicht, aber wenn ich jedesmal 3 mal auf einem "Tablet" rumtippen muss bis die Start-Stop Funktion deaktiviert ist, dann nervt das nur noch :roll:
 
War ein versicherungstechnischer Ersatzwagen von Enterprise nachdem meine Mutter einen Wildunfall hatte aber mit dem O-Ton "Schiff" nicht fahren wollte. Hab mich dann kurzerhand mit als Fahrer eintragen lassen und den als Daily gefahren. Baujahr muss 2023 gewesen sein nachdem die HU bis mitte 2026 gültig war, erster HU-Zyklus ist ja 3 Jahre.

Nach zwei Wochen war ich es einigermaßen gewohnt mit dem tippen, war dann aber doch froh wieder analoge Schalter und Knöpfe vor mir zu haben denn die bediene ich einfach blind. Da bin ich dann doch eher altmodisch.

Viele Grüße
 
tobi27 schrieb:
Baujahr muss 2023 gewesen sein nachdem die HU bis mitte 2026 gültig war, erster HU-Zyklus ist ja 3 Jahre.
:nein:
nicht bei Mietwagen, dort nur 12 Monate => das Auto war nicht einmal ein halbes Jahr alt

Nr. 2.2 der Anlage VIII der STVZO;
Wenn untersuchungspflichtige Fahrzeuge ohne Gestellung eines Fahrers gewerbsmäßig vermietet werden, ohne dass sie für den Mieter zugelassen sind, beträgt die Frist für die Hauptuntersuchung in allen Fällen zwölf Monate.
 
tobi27 schrieb:
- Manche Assistenzsysteme (insbesondere der Spurhalteassistent) sind sehr nervig und lassen sich gar nicht mehr oder nur noch bedingt deaktivieren. Ok, vieles trägt zur Sicherheit bei aber wenn das Auto beim Überholen plötzlich in die Lenkbewegungen eingreift ist das nicht nur nervig sondern m.E. auch gefährlich.

Zum Thema Spurhalteassistent:

Als ich am Freitag von Südtirol zurückgefahren bin, war auf der Garmischer Autobahn zum Teil ziemlich dichter Nebel. Rücklichter hatte man zwar schon in einigen Hundert Metern noch gut gesehen, aber die Straßenmarkierungen, bei der ja der Kontrast viel geringer ist als bei Rücklichtern, konnte man zweitweise nur 100 bis 200 Meter lang sehen.
Normalerweise wäre die Fahrt unter diesen Bedingungen ohne Spurhalteassistent sehr anstrengend, weil man stets hochkonzentriert sein muss, da man ja erst sehr spät sieht, wenn ein Linksbogen oder ein Rechtsbogen kommt.
Mit Spurhaltassistent und Tempomat bei Tempo 100 dagegen war das eine sehr entspannte Fahrt, die ich in keiner Weise als anstrengend empfunden habe. und bei einem Spurwechsel schaltet der Assistent automatisch ab, so dass die beschriebene Situation beim Überholen gar nicht eintreten kann.
 
gfm49 schrieb:
tobi27 schrieb:
Baujahr muss 2023 gewesen sein nachdem die HU bis mitte 2026 gültig war, erster HU-Zyklus ist ja 3 Jahre.
:nein:
nicht bei Mietwagen, dort nur 12 Monate => das Auto war nicht einmal ein halbes Jahr alt

Danke fürs aufklären, das erklärt dann auch den geringen Kilometerstand von ca. 22000km

Martin_D schrieb:
und bei einem Spurwechsel schaltet der Assistent automatisch ab, so dass die beschriebene Situation beim Überholen gar nicht eintreten kann.

Kann sein dass ich mich blöd angestellt hatte aber nachdem ich nach dem Blinken zum Überholen angesetzt habe merkte ich beim Spurwechsel einen deutlichen Widerstand am Lenkrad den ich überwinden musste, selbiges beim Wiedereinfädeln nach dem Überholvorgang, da hat entweder nichts abgeschaltet oder die Kiste erkannte den Überholvorgang nicht. Selbiges berichtete auch ein Arbeitskollege der einen aktuellen Polo als Werkstattersatzwagen hatte. Vielleicht ist es bei anderen Herstellern besser...

Mit Start-Stopp hatte ich kein Problem, den Motor stelle ich bei längeren Stopps an Ampeln etc. ohnehin ab.

Viele Grüße
 
Gewisse Tatschbedienungen und Assistenten wie ISA sind wirklich nervig. Da sehe ich es wie Tobi.
An anderen Kram gewöhnt man sich und weiß sie irgendwann zu schätzen. Da stimme ich Martin zu.

Beispiel Tesla Autopilot: Oft hört und liest man gerade bei Tesla von Fehlern, gefährlichen Eingriffen und Phantombremsungen. Klar, der erkennt mal ein Schild falsch und geht auch mal in die Eisen, obwohl es noch irgendwie gepasst hätte, aber irgendwann kennt man den Autopilot quasi als Copilot und überlässt ihm besonders auf Langstrecken gerne das Steuer. So fährt es sich viel entspannter. Hätte ich früher auch nie gedacht. Die ersten vermeintlich intelligenten Fahrassistenten bei MB, Audi und VW hatte ich damals fast nie genutzt. Aber die Entwickung schreitet voran.
 
Martin_D schrieb:
und bei einem Spurwechsel schaltet der Assistent automatisch ab, so dass die beschriebene Situation beim Überholen gar nicht eintreten kann.

Aber nur wenn man blinkt. Wer nicht blinkt und trotzdem die Spur wechseln will kommt in die Situation das der Assistent reagiert wie er es auch soll da er nicht wissen kann das es Absicht ist. Und das wird dann dem System als gefährlichen Fehler vorgeworfen...
 
Stadtverkehr, Stop and go, Auto aus, Auto an, aus, an. Am Bahnübergang lasse ich mir das gefallen. Aber 10.000.0000 mal starten strapaziert unnötig Anlasser, Batterie und vor allem den Turbo der , wenn heiss gelaufen das Abstellen gar nicht gerne hat
 
siri schrieb:
Stadtverkehr, Stop and go, Auto aus, Auto an, aus, an. Am Bahnübergang lasse ich mir das gefallen. Aber 10.000.0000 mal starten strapaziert unnötig Anlasser, Batterie und vor allem den Turbo der , wenn heiss gelaufen das Abstellen gar nicht gerne hat

Du willst gar nicht wissen wie oft das in den Testzyklen in der Entwicklungs von jedem normalen Auto gemacht wird. Das schadet dem Auto wirklich nicht.
Und nachdem es immer mehr Fahrzeuge mit Mildhybriden gibt ist das starten sogar noch effizienter da der Motor noch mehr unterstützt wird.
 
Wo ich den Spurhalteassistenten für gemein gefährlich halte ist bei der Fahrt auf schmaleren Landstraßen, bei denen man bei Gegenverkehr aufs Bankett ausweichen muss.
Ich hab so ne Straße hier direkt bei mir. Gute 3-3,5m Gesamtbreite mit durchgezogener Linie links und rechts, der Assistent will einen schön in die Mitte der Straße lenken, auch bei Gegenverkehr.
Es gibt sinnvolle Assistenten und unsinnige. Den Spurhalteassistenten halte ich für unsinnig. Wer den braucht weil er so unaufmerksam fährt, sollte seine Eignung zum Autofahren generell überdenken. Sowas braucht man doch heute nur um die Ablenkung durchs Smartphone oder die Touchscreens wieder zu kompensieren. :roll:
Ich bin mal in 10 Jahren und 300.000km noch nie in eine Situation gekommen in der ich einen solchen Assistenten gebraucht hätte, wohl aber in einige wo er die Gefahr für mich erhöht hat.

Stop Start Automatik stellt meiner eh immer automatisch ab, weil entweder die Klimaanlage läuft, die Außentemperatur zu niedrig ist, die Batteriespannung zu gering oder was ihn sonst noch stören könnte. Bei jedem längeren Halt mach ich den Motor einfach manuell aus und dann wieder an. Kein Hexenwerk, auch das Geld für diesen Assistenten könnte man sich sparen und dafür Autos wieder bezahlbarer für die untere Mittelschicht machen.
 
siri schrieb:
Stadtverkehr, Stop and go, Auto aus, Auto an, aus, an. Am Bahnübergang lasse ich mir das gefallen. Aber 10.000.0000 mal starten strapaziert unnötig Anlasser, Batterie und vor allem den Turbo der , wenn heiss gelaufen das Abstellen gar nicht gerne hat

Ach so. Und Du glaubst das das den Entwicklern nicht auch eingefallen ist?
Weißt Du eigentlich wie viel Aufwand da wirklich reingesteckt wird? Ein entsprechend ausgelegter Anlasser ist da nur der Anfang... Bis hin zur Strategie das es zb. bei zu kaltem oder heißen Motor eben nicht zur Abschaltung kommt. Oder ein DC/DC Wandler der das 12V System während des Startvorgangs stabil hält und und und.
:nixweiss:
 
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