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GIFWilli59 schrieb:Ganz genau weiß ich es nicht, aber insgesamt sind 70% frei: https://de.statista.com/infografik/16725/tempolimitregelungen-auf-bundesautobahnen/3303 schrieb:Aha![]()
Wobei außerhalb der Ballungsräume schon noch viel frei ist, wie ich meine.
Dies entspricht rund 9100 km.
Verkehrsbeeinflussungsanlagen waren demnach auf 8,8% der Strecke installiert. Alle Autobahnen damit auszurüsten, würde also zu deutlichen Mehrkosten führen, auch bei der erforderlichen Überwachung.
@icedtea: Mag sein, dass deine Perspektive da etwas verzerrt ist, denn im Rhein-Main-Gebiet gibt es sehr viele Anlagen.![]()
Gegen eine Aufweichung eines allg. Tempolimits bei Nacht spricht mMn z. B. der Lärmschutz für Anwohner oder auch erhöhter Wildwechsel. Außerdem wurde ja auch schon angedeutet, dass ein Verzicht darauf nur sehr wenigen Leuten etwas bringt, also warum für diese Minderheit eine Ausnahme machen?
Vielleicht von einem Institut das seine anatomisch verwertbaren Überreste von jenem Baum kratzt der noch auf ihn wartet...starli schrieb:Ahja? Von wem bekommst du denn das Geld vom Schnellerfahren retour, wenn du sonntags 1h später oder früher daheim bist bzw. wenn du nachts 1h mehr oder weniger schläfst?!

Leitplanken haben überhaupt keine wildwechselverhindernde Wirkung und jeder Schutzzaun kann auch mal ein Loch haben; wenn Du nachts mit hoher Geschwindigkeit unterwegs bist hast Du allein schon aufgrund der Lichtreichweite absolut keine Chance irgendein Viech noch rechtzeitig zu erkennen...j-d-s schrieb:Und woher sollte der "erhöhte Wildwechsel" kommen, zumal ein Großteil der Autobahnen eh Zäune/Leitplanken am Rand hat.

Das Sicherheitsargument kann man aber tatsächlich nicht heranziehen. Es gibt auf den Deutschen Autobahnen Unfallzahlen die meines Wissens in europäischen Mittelfeld liegen, obwohl wir durch die zentrale Lage in Europa (und eine schwache Bahn) viele Regionen mit sehr hohem Verkehrsaufkommen haben.Petz schrieb:Vielleicht von einem Institut das seine anatomisch verwertbaren Überreste von jenem Baum kratzt der noch auf ihn wartet...starli schrieb:Ahja? Von wem bekommst du denn das Geld vom Schnellerfahren retour, wenn du sonntags 1h später oder früher daheim bist bzw. wenn du nachts 1h mehr oder weniger schläfst?!![]()
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Petz schrieb:Leitplanken haben überhaupt keine wildwechselverhindernde Wirkung und jeder Schutzzaun kann auch mal ein Loch haben; wenn Du nachts mit hoher Geschwindigkeit unterwegs bist hast Du allein schon aufgrund der Lichtreichweite absolut keine Chance irgendein Viech noch rechtzeitig zu erkennen...![]()
Ich habe mal gelesen (vielleicht war es auch Mist, man liest ja tendenziell viel Mist im Netz), dass ein hohes Tempolimit aus rechtlichen Gründen gefährlich/problematisch sein kann: Passiert jetzt ein Unfall mit einem Fahrzeug, das mit deutlich über 130 unterwegs war, so kriegt der Fahrer fast immer mindestens eine Teilschuld, da die Richtgeschwindigkeit von 130 deutlich überschritten wurde. Wäre das Limit zB 180, so würde logischerweise die Richtgeschwindigkeit wegfallen und damit auch die automatische Teilschuld des Fahrers, der mit 170 bei einem Unfall beteiligt ist.3303 schrieb:Das Sicherheitsargument kann man aber tatsächlich nicht heranziehen. Es gibt auf den Deutschen Autobahnen Unfallzahlen die meines Wissens in europäischen Mittelfeld liegen, obwohl wir durch die zentrale Lage in Europa (und eine schwache Bahn) viele Regionen mit sehr hohem Verkehrsaufkommen haben.
Ich bin deshalb auch grundsätzlich gegen ein generelles Tempolimit. Allerdings bin ich vor einiger Zeit selbst mal 280 auf der Autobahn gefahren und musste danach für mich feststellen, dass das meiner Meinung nach im öffentlichen Straßenverkehr (auch auf einer leeren Autobahn) eigentlich nicht erlaubt sein muss.
Daher meine Überlegung, ob nicht ein Limit zwischen 160 und 200 einen guter Kompromiss darstellen könnte.
Wurzelsepp schrieb:(vielleicht war es auch Mist, man liest ja tendenziell viel Mist im Netz)
3303 schrieb:Ein System wie mit NoVA und Versicherunfssteuer in Österreich wäre da vermutlich weitaus effizienter....Martin_D schrieb:.... Neben dem direkten Einspareffekt gibt es noch einen indirekten Effekt, da bei Tempolimit Autos mit starken Motoren, die viel Sprit verbrauchen, unattraktiver werden.
Keine Ahnung wie gut oder schlecht die ist. Jedenfalls hätte sie mich ebenso wie die Steuer vom Kauf meines jetzigen Fahrzeuges abgehaltenbone schrieb:3303 schrieb:Ein System wie mit NoVA und Versicherunfssteuer in Österreich wäre da vermutlich weitaus effizienter....Martin_D schrieb:.... Neben dem direkten Einspareffekt gibt es noch einen indirekten Effekt, da bei Tempolimit Autos mit starken Motoren, die viel Sprit verbrauchen, unattraktiver werden.
die NoVA ist so ziemlich das schlechteste lenkungsintrument das es gibt, da sind sich außer dem Finanzminister eigentlich alle einig, da es den besitz und nicht die nutzung besteuert.
das stimmt nicht, die NoVA geht auf den CO2 ausstoß, mit zig sonder- und ausnahmeregelungen, wo die korrekte berechnung und einhebung einen beträchtlichen anteil der einnahmen auch wieder verschlingt. die versicherung geht grundsätzloch auf den wert und die stufe beginnt immer bei 10 (anfänger) und reduziert sich je unfallfreiem jahr. und kfz steuer gibt es nicht, das ist die motorbezogene versicherungssteuer, die geht wie der name (und auch du) sagst auf die leistung.Petz schrieb:@ bone; ich halte das österreichische System für sinnvoll denn sowohl für Nova, KFZ - Steuer als auch die Versicherungsgrundeinstufung ist bei PKW´s die Motorleistung das Kriterium. Und ein besitzabhängiger Abgabenteil macht deshalb Sinn weil ja die Infrastruktur vorgehalten werden muß; würde ein Fahrzeug nur ganz selten genutzt würde sich kein vernünftiger Mensch eins zulegen sondern für die Fälle nen Leihwagen nehmen.
Rein nutzungsabhängige Abgaben werden ja zusätzlich über die Kraftstoffsteuern abgeführt.
Der Verfasser des Artikels ist offensichtlich methanblind.icedtea schrieb:Ich bin mir sicher, dass es Foristen gibt, die wegen dieses Artikels Schnappatmung bekommen
https://m.spiegel.de/wissenschaft/mensch/co2-in-produkten-der-konsument-kann-gar-nicht-lesen-kolumne-a-1292254.html
icedtea schrieb:Ich bin mir sicher, dass es Foristen gibt, die wegen dieses Artikels Schnappatmung bekommen
https://m.spiegel.de/wissenschaft/mensch/co2-in-produkten-der-konsument-kann-gar-nicht-lesen-kolumne-a-1292254.html
Als Fahrer hat man ja auch keine Vorteile von einem geringeren NOx/Feinstaub/Schadstoff-Ausstoß. Kommt ja eh hinten raus, man muss nur schnell genug fahren, dass einem der Wind von hinten nicht überholt ...j-d-s schrieb:Als Fahrer hat man allerdings keinerlei Vorteile von einem geringeren CO2-Ausstoß
Abgesehen von der Kosteneinsparung durch geringeren Treibstoffverbrauch könnte es dir zudem passieren, dass in Kürze KFZ-Steuer oder Versicherungen CO2-abhängig werden. Auch der Wiederverkaufswert könnte in Zukunft höher sein bei geringerem CO2-Ausstoß. Also doch, man hat Vorteile und wird ggf. in Zukunft noch mehr Vorteile haben.j-d-s schrieb:Als Fahrer hat man allerdings keinerlei Vorteile von einem geringeren CO2-Ausstoß
j-d-s schrieb:Als Fahrer hat man allerdings keinerlei Vorteile von einem geringeren CO2-Ausstoß, insofern ist das für mich auch genau gar kein Kriterium, ich zahle nicht einen Cent mehr für ein Auto nur weil es wengier CO2 erzeugt.
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