Naturbahnrodler
Feldberg (1493m)
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Praktisch überall, du machst ja gleich weiter...Julian96 schrieb:Und was rede ich bitte am Akku schlecht?
Bei Technologien die sich noch weiterentwickeln ist das doch immer so.Er überzeugt mich einfach absolut noch nicht, hauptsächlich weil er unter den Möglichkeiten bleibt.
Es gibt immer einen Punkt an dem etwas kippt. Und es kann gut sein, dass dieser bei jedem individuell anders ist. Immer zu warten ist genau so falsch wie immer früh einzusteigen.Du sagst selber, die Reichweite von 700km kann nächstes Jahr realistisch sein, warum hätte ich mir also in den letzten 10 Jahren ein E Auto mit einem im Vergelich schlechten Akku kaufen sollen![]()
Dann hast du keine Ahnung wie effizient Akkus sind.Für das was die Akkus die Umwelt belasten sind sie einfach viel zu ineffizient.
Da dies der Hebel ist um die besseren Akkus überhaupt zu erreichen. Die Weiterentwicklung wird ja zum Teil aus dem Cashflow finanziert. Ausserdem brauchst du die Praxiserfahrung, entwickeln im Elfenbeinturm geht nur bis zu einem gewissen Grad.Man weiß, dass deutlich höhere Leistungsdichten möglich sind, warum schickt man dann jetzt Millionen E Autos mit Akkus auf die Straße, die ihr wahres Potenzial nur zu 30% nutzen?
Im Akku werden keine seltenen Erden verbaut, schau dir mal das Periodensystem an: https://de.wikipedia.org/wiki/Metalle_der_Seltenen_ErdenEs werden im Moment so viel seltene Erden und rare Rohstoffe vergeudet, wo es doch schon in Aussicht steht, dass in nur wenigen Jahren mit dem halben Materialeinsatz mindestens das gleiche Ergebnis zu erzielen ist.
Da findest du weder Lithium, Nickel, Mangan, Aluminium noch das pöse Cobalt unter den seltenen Erden. Ausserdem werden die Rohstoffe, ja im Gegensatz zu Öl nicht verbrannt, sie sind auch am Lebensende einer Batterie immer noch vorhanden.
Zu Cobalt noch soviel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Cobalt#Als_KatalysatorBei der Hydrodesulfurierung von Erdöl wird ein Katalysator verwendet, der von Cobalt und Molybdän abgeleitet ist. Dieses Verfahren hilft, das Erdöl von Schwefelverunreinigungen zu reinigen, die die Raffination flüssiger Brennstoffe beeinträchtigen.
Hat bisher niemanden gestört, aber jetzt ist es plötzlich ganz schlimm.
Ich habe keine Qullen für einen überwiegenden Teil durch Reifen gefunden, aber ja sie haben sicher einen grossen Anteil. Nur ist der Ausstoss durch den E-Motor bei Null und bei Bremsen halt auch stark reduziert, da ein Teil elektrisch gebremst wird (rekuperiert).Und dann kommt man 700km weit ohne 500kg+ an Batterie mit zu schleppen.
Viele vergessen ja auch, der ganze Dreck auf den Straßen kommt ja überwiegend nicht vom Motor und auch nichtmal von den Bremsen, sondern hauptsächlich von den Reifen. Und die sind aktuell mit Erdöl hergestellt.
Wenn ich in einem Kleinwagen, der 950kg wiegt mit einem Satz 175er Reifen über 40000km weit komme, macht das einen deutlichen Unterschied zu einem Elektroauto, das wenn es eine hohe Reichweite bieten soll aktuell mindesten 2 Tonnen wiegt und auf 225er Reifen oder mehr unterwegs ist. Es ist allein rein physikalisch gesehen schon idiotisch mit solchen Massen durch die Gegend zu fahren. Das Gleiche gilt natürlich generell für alle unnötig großen und schweren Autos unabhängig vom Motor.
Doch hat es, sonst würdest du nicht behaupten, Akkus haben seltene Erden.Mit schlechtreden hat das nichts zu tun,
Nochmals. Die Rohstoffe werden NICHT verbraucht.ich sehe das Elektroauto aktuell nur an der Stelle des Diesels von Rudolf Diesel. Es ist eine Technologie, die aktuell an der Schwelle zum Durchbruch steht. Wir sehen doch aktuell, dass sich E Autos nennenswert erst seit der Förderprämie verkaufen, sie sind sonst einfach unverhältnismäßig teuer. Die Technolgie ist einfach noch nicht so weit um sich allein durchzusetzen. Klar funktioniert sie, so meine ich das nicht, aber das nicht ausgeschöpfte Potenzial ist riesig und ich finde für die Masse sollte man eher warten, bis man dieses Potenzial auch nutzt. Und nicht Millionen unnötig zu schwere Akkus verbauen mit Rohstoffen von denen wir in 30 Jahren vielleicht froh sind wenn wir sie noch haben.
Das Öl wird verbrannt und ist dann unter anderem als CO2 in der Atmosphäre, das ist nicht das selbe.Dann können wir grad noch 5 Jahre länger beim Öl bleiben.
Neue Technologien sind am Anfang immer ein Privileg der Wohlhabenden. Mit diesem Argument kannst du jeden Fortschritt verteufeln. Wobei ich bei Diskussionen mit Deutschen immer häufiger das Gefühl bekomme, dass es genau darum geht: Jeder Fortschritt und die damit einhergehenden Veränderungen werden von Grund auf erst einmal abgelehnt.Und einfach absolut realistisch gesehen sind E Autos mit vernünftigen Reichweiten in den letzten 5 Jahren ein Privileg für Wohlhabende gewesen. Das kanns nicht sein. Da ist nichts dran schlechtgeredet sondern das ist einfach so.
Wieso? Da im Gegensatz zu Verbrennern ist ja beim Elektromotor die Effizient nicht an die Leistung gekoppelt. Tesla hat ja mit unter die effizientesten Motoren, trotz der Leistung. Ausserdem nütz die Leistung dann massiv beim Rekuperieren. Ich glaube eher, du hast das Grundkonzept eines modernen E-Autos noch nicht verstanden und bist noch auf dem Stand von vor 10 Jahren als BMW versucht hat mir einem i3 aus Karbon die Leichtbauweise zu lancieren.Und genau das was du schreibst hinsichtlich der Leistung eines Bugattis ist auch so etwas, das mich stört. Alle E Autos, die weiter als 500km kommen sind Fahrzeuge, die absolut unnötig hohe Leistungen jenseits von 300Ps haben. Das braucht niemand und geht absolut am Grundkonzept eines E Autos vorbei.
In der Stadt sollte man, wenn immer möglich, gar nicht Auto fahren. Von daher finde ich das Konzept eines Stadtautos absurd.Das was wir aktuell auf die Straße bringen sollte für die Stadt mit Reichweiten um 100km, leichteren Akkus und entsprechend viel kleineren Motoren ausgelegt sein.
Genau, ist aber kein Geheimnis: https://www.tesla.com/de_CH/blog/secret-tesla-motors-master-plan-just-between-you-and-me?redirect=noAktuell werden doch die Leistungen in E Autos nur verbaut weils auf dem Papier gut aussieht und elektrisch halt einfach machbar ist. Ob das ökoligisch Sinn macht ist doch den Autoherstellern egal, die wollen nur verkaufen und hohe Deckungsbeiträge.
Drum stirbt idiotischerweise auch der Kleinwagen aus. Er ist zu billig um die ganze heute notwendige Elektronik zu rechtfertigen, das ist doch alles ökologischer Irrsinn.
Das ist alles andere als ökologischer Irrsinn, im Gegenteil. Die Autos welche viel Verbrauchen, SUV, Pick-Ups und Limousinen von Vielfahrern sind die Fahrzeuge welche zuerst auf elektrischen Antrieb umgestellt werden müssen. Kleinwagen sind an sich bereits wesentlich umweltfreundlicher und können gerne dann umsteigen wenn die Technologie soweit ist. Der Hebel muss dort angesetzt werden, wo er am meisten bewirkt.
Das kann man dann durchaus so lösen, dass Verbrenner bei Kleinwagen unter einer gewissen Grösse und Verbrauch weiterhin zugelassen sind.