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Auto ...

Auch wenn man dabei umgekehrt natürlich das gleiche Problem hätte, man transportiert das Gewicht des Verbrenners und des Sprits mit obwohl man es die meiste Zeit nicht braucht, ist das tatsächlich auch ein Konzept bei dem es mich wundert, dass das nicht zumindest mal versucht wurde.
Insbesondere auch physikalisch gesehen wäre das sinnvoller, da der Verbrenner mit Generator so ausgelegt werden könnte, dass er mit optimalem Wirkungsgrad läuft. Das wäre doch insgesamt deutlich effizienter als einen großen Verbrenner 90% der Zeit in einem Bereich mit schlechtem Wirkungsgrad zu betreiben.
Wenn ich mich aber richtig erinnere hat Mazda so was ähnliches mal mit einem Wankelmotor vorgehabt :?:
 
Das Prinzip Elektroauto mit Range-Extender gab es bei Opel mit dem Ampera ja schon 2011 (also bereits 3 Jahre vor dem hier aufgeführten BMW i3 !).
 
Ob man jetzt an einem Hybriden den E-Motor samt Akku, an einem E-Auto die Verbrennermaschine samt Tank oder an einem reinen E-Auto wo ordentlich Distanz schafft eine Akku den man die meiste Zeit des Jahres nicht braucht an Gewicht mitschleppt wird insgesamt keinen grossen Unterschied machen.
Wenn man nur ein Auto pro Haushaltung hat dann wäre für mich das Prinzip vom Opel Ampera nicht das schlechteste. Die Frage ist dann nur unter welchen Bedingungen man wirklich voll laden kann? Bei einer Stadtdurchfahrt und dann noch vor einem Fussgängerstreiffen den Motor mit den vollen 55kw laufen zu lassen dürfte wohl kaum bei allen Verkehrsteilnehmern Jubelschreie auslösen.

Den Akku im Stand laden wenn keine Säule vorhanden ist? Ich weis nicht so recht, da wäre ich vor allem auf die Geräuschekulisse gespannt. Dazu müsste aber auch das Gesetz geändert werden, denn einen Motor im Stand laufen zu lassen ist glaube ich nirgendwo erlaubt.
 
Es ist nur verboten den Motor „unnötig“ im Stand laufen zu lassen und die Auslegung was unnötig ist obliegt der Rechtsprechung.
Warmlaufen gehört dazu, das Laden eines Akkus min zum Weiterfahren kann ich mir nicht vorstellen.
btw: was verbraucht ein PKW bei gerader Strecke und Tempo 100 eigentlich? Mein erstes Auto hat dafür weniger als die Maximalleistung von 33kw benötigt, ich denke mit 10-20 kw als Hifsgenertor kann man schon was anfangen.
mal schnell googled, Stromerzeuger mit 6,5Kw und 90kg. Ich denke Fahrzeug kann man hier noch einiges Weglassen und könnte 10kW mit 120kg realisieren.
 
Da wäre aber eine kleine Metanol-Brennstoffzelle doch besser geeignet.
 
valdebagnes schrieb:
Der Ansatz, ein E-Auto autark laden zu können würde auch mein Interesse am Kauf wecken, aber Solarzellen sehen ich aufgrund der begrenzten Fläche und Ausrichtung als wenig geeignet.
Es löst auch nicht das aktuelle Problem der Reichweite pro Fahrt.
Es gibt ja aktuell reine Verbrenner, reine E-Autos und Hybride.
Was mich wundert ist, das es nur Hybride gibt, deren Primärmaschine der Verbrenner ist und der E-Antrieb quasi der Hilfsantrieb für max 20-30km.
Das bedeutet, das ich entweder ständig laden müsste oder wie bei mir, ich beim Weg zur Arbeit den deutlich überwiegenden Weg den Eantrieb mitschleppen muss.
Was mir am Markt fehlt ist das Konzept eines E-Autos mit rund 300km Reichweite, der 90% meiner Jahresfahrleistung abdecken kann.
Plus einer kleinen Verbrennermaschine von sagen wir mal 10kw die:
- als Rangeextender bei der Fahrt in den Urlaub sich sofort zuschalten lässt un damit aus den 300km 500-700 macht.
- auch als Ladegenertor laufen kann wenn vor Ort keine Ladestelle verfügbar ist
-zur Not auch dafür sorgt, das man mit 50kmh auch mal weiter fahren kann
wenn die 300km für 90% reichen, warum dann nicht bei den 10% der Fahrt 1 oder 2x laden? Ist effizienter als das ganze Jahr Technik mit sich rumzuschleppen, die dann nur ganz selten genutzt wird.
Aber aktuell denke ich, dass diese Technik nicht angeboten wird, da die Kraftstoffverbrauchsregularien bei Hybriden es nicht nötig machen. Mit dem aktuellen Zyklus kann man ja eher dreckige Benziner weiter verwenden, da aus dem Akku möglichst viel rausgeholt wird und dann nur 1/3 der Strecke mit Verbrenner gefahren wird - ob der Verbrenner dann 4 oder 7 Liter verbraucht, macht da nicht viel mehr aus.
 
kaldini schrieb:
Mit dem aktuellen Zyklus kann man ja eher dreckige Benziner weiter verwenden...

Das kann ich auch echt nicht mehr hören. Jahrzehnte lang war jeder mit seinem Auto so zufrieden und auf einmal ist überall die Rede vom "dreckigen" Verbrenner. Der meiste Dreck am Auto kommt nichtmal vom Motor und wenn man die Gesamtbilanz eines Verbrenners im Vergleich zum Elektroauto sieht kommt da jetzt auch nicht 5mal so viel "Dreck" zusammen. So schlecht ist der Verbrenner dann auch nicht.

Ich habe ja an anderer Stelle schon mehrfach gesagt, dass ein Hybrid auf dem Papier ein tolles Konzept zweier sich ergänzender Antriebsarten ist, in der Praxis aber in den meisten Fällen mehr Nachteile als Vorteile bringt. Von daher, ich finde einige der Konzepte interessant, wenn man ehrlich ist kann man sich die meisten aber auch echt sparen und die Mittel stattdessen gleich in die Entwicklung reiner Elektroautos stecken.

Gestern habe ich noch gelesen, dass wieder irgendwer der Meinung ist, man brauche die Reichweite beim E Auto gar nicht, sondern die Ladegeschwindigkeit entscheidet.
Und das sehe ich ja mal komplett umgekehrt. Die Zukunft geht klar dahin, dass jedes Haus mit einer Solaranlage ausgestattet ist und der Strom für den Privathaushalt weniger aus zentralen großen Kraftwerken kommen wird. Es ist physikalisch und umwelttechnisch einfach nur sinnvoll, den Strom da zu erzeugen wo er verbraucht wird. Wenn ich ausreichend Reichweite habe brauche ich für mein Elektroauto kein öffentliches Stromnetz. Das ganze Kuddelmuddel mit der fehlenden Ladeinfrastruktur hat sich mit 1000km Reichweite erledigt denn mehr fahren die wenigsten und dann lädt man nur noch zu Hause, langsam und akkuschonend.
Ich weiß wirklich nicht wie man auf die Idee kommen kann umgekehrt sei es besser. Da werden tausende Ladesäulen gebaut, ausgelegt auf absurd hohe Ladeströme, was Material verbraucht ohne Ende und einen großen Teil davon bräuchte man nicht. Insbesondere wo man ja schon in Ausblick hat, dass es in Zukunft möglich sein wird Akkus mit hoher Reichweite mit deutlich geringerem Materialeinsatz und Gewicht zu verbauen, macht eine großflächige Investition in das Stromnetz und die Ladesäulen wirklich keinen Sinn. Abgesehen und dem bin ich mir natürlich auch bewusst, von den Städten wo nicht jeder das Auto am eigenen Haus laden kann. Hier muss man aber auch klar sagen, das Auto spielt in den Städten ohnehin eine geringere Rolle als auf dem Land und da hat quasi jeder eine eigene Lademöglichkeit.
Mit den aktuellen schweren und Ressourcenintensiven Lithium Akkus mag die Ladegeschwindigkeit im Verhältnis zu Reichweite noch relevant sein, aber mit Feststoffbatterien oder was da halt sonst noch so kommen wird, wird die Ladegeschwindigkeit an Bedeutung verlieren. Zumindest in meinen Augen ist es der einzige logische Weg. Grüner Strom und E Mobilität geben die Möglichkeit einer dezentralen Stromversorgung, das ist eine riesen Chance in meinen Augen und es fließen sehr viele Mittel in völlig unnötige Investitionen.
 
@Julian96:

in Teilen gebe ich Dir ja recht. Ideal ist das Laden Zuhause. Da reicht auch ne ganz normale Steckdose um pro Nacht 200km reinzuladen. Wer verfährt die jeden Tag??
Aber es sind halt auch 2 Einsatzzwecke: Einmal die normalen Strecken von Zuhause aus, das zweite mal Langstrecke. Da kommt es dann tatsächlich auf Ladegeschwindigkeit und genügend Ladepunkte an!
Und dann kommt noch die Befriedigung aller konservativen Autofahrer die es gewohnt sind in 5min wieder volltanken zu können. Und die kann man nicht überzeugen (hab ich schon oft vergeblich versucht), denen kann man nur so weit es geht entgegekommen durch Ladegeschwindigkeit...

der Lange
 
ralleycorse schrieb:
@Julian96:

in Teilen gebe ich Dir ja recht. Ideal ist das Laden Zuhause. Da reicht auch ne ganz normale Steckdose um pro Nacht 200km reinzuladen. Wer verfährt die jeden Tag??
Aber es sind halt auch 2 Einsatzzwecke: Einmal die normalen Strecken von Zuhause aus, das zweite mal Langstrecke. Da kommt es dann tatsächlich auf Ladegeschwindigkeit und genügend Ladepunkte an!
Und dann kommt noch die Befriedigung aller konservativen Autofahrer die es gewohnt sind in 5min wieder volltanken zu können. Und die kann man nicht überzeugen (hab ich schon oft vergeblich versucht), denen kann man nur so weit es geht entgegekommen durch Ladegeschwindigkeit...

der Lange

Ja aber wenn wir von in näherer Zukunft realistischen Reichweiten von 1000km sprechen, wie oft fährt man die an einem Tag? Das kommt doch quasi nie vor. Dass es an zentralen Plätzen wie Autobahnraststätten oder so einige Ladesäulen braucht ist ja klar, aber die werden nur von Urlaubern genutzt, die wirklich mal weit weg fahren. Dass ich mal weiter als 1000km an einem Tag gefahren bin kam bisher 2-3mal in meinem Leben vor und auch wenn ich noch recht jung bin denke ich trotzdem, dass auch nicht soviele Leute sonst solche Strecken fahren. Ich denke 500km am Tag kommen wohl noch sehr oft vor, aber 1000+ nicht. :lol:
 
Eben. Ein riesiger Speicher (~800-1000km) ist teuer und schwer und den fährt man nur nutzlos rum.
Wenn ich dann aber einen kleinen Speicher (Reichweite 400-600km) habe, brauche ich auf der Langstrecke kurze Ladezeiten, da ich evtl. sogar 2x laden muss.
 
@Julian96: und woher soll der Entwicklungsbedarf für solche Akkus kommen? Dadurch das alle darauf warten bis es soweit ist und in der Zeit keine Nachfrage für E-Autos erzeugen?

Das Thema Reichweite und Unabhängigkeit ist wie das Auto selbst leider keine rationale Sache (dann würde es ja auch kaum SUVs geben). Ich kenne einige, denen schon das Thema täglich laden oder auch tanken ein Greul ist und sich ein Auto mit möglichst viel Reichweite (Diesel) nur deswegen gekauft haben, damit sie nur 1-2mal im Monat zum lästigen tanken fahren müssen.
Wenn man denen sagt, das sich jeden abend nach dem Austeigen erst mal ein Kabel in die Wallbox stecken solllen, keine Chance solage es Alternativen gibt.
 
Julian96 schrieb:
kaldini schrieb:
Mit dem aktuellen Zyklus kann man ja eher dreckige Benziner weiter verwenden...

Das kann ich auch echt nicht mehr hören. Jahrzehnte lang war jeder mit seinem Auto so zufrieden und auf einmal ist überall die Rede vom "dreckigen" Verbrenner. Der meiste Dreck am Auto kommt nichtmal vom Motor und wenn man die Gesamtbilanz eines Verbrenners im Vergleich zum Elektroauto sieht kommt da jetzt auch nicht 5mal so viel "Dreck" zusammen. So schlecht ist der Verbrenner dann auch nicht.
Da hab ich mich wohl auch ein wenig unglücklich ausgedrückt! Hab bei Hybrid Autos schon öfters gelesen, dass statt einem aktuell emissionsoptimierten Motor lieber ein etwas älterer (der halt noch da war...) verwendet wird. Das wollte ich damit ausdrücken. Dass ein Hybrid einen Verbrenner dabei hat, ist ja Teil des Konzepts.

Ich hab mir vor 2 Jahren auch bewusst noch einen Suzuki SX4 S-Cross gekauft. Warum? Hatte nur 20.000 Euro Budget (ich nehm keinen Kredit für ein Auto auf), wollte einen Allrad (Berge und Skifahren) und bei den E-Autos ist die Entwicklungskurve meiner Meinung nach noch sehr stark am steigen (seit diesem Jahr nun kommen die VW besser auf den Markt, ab nächstem Jahr dann auch Kia). Der neue Kia/Hyundai mit dem 800V Netz hört sich auch interessant an.
 
kaldini schrieb:
Hab bei Hybrid Autos schon öfters gelesen, dass statt einem aktuell emissionsoptimierten Motor lieber ein etwas älterer (der halt noch da war...) verwendet wird. Das wollte ich damit ausdrücken.
Das habe ich so zwar noch nicht gelesen, aber z. B. beim Skoda Octavia 4 iV (Plugin-Hybrid) kommt ein 1,4 l TSI mit 150 PS der Baureihe EA211 zum Einsatz, der ohne E-Motor nicht mehr erhältlich ist. Stattdessen gibt es den EA211evo mit nun sogar 1,5l oder den EA211 mit 1l Hubraum. Sowas erschwert natürlich auch den Vergleich, was das Auto ohne den E-Anteil verbrauchen würde. Und indirekt stützt es auch deine Aussage.
 
Ich verfolge die Diskussion mit viel Interesse ....aber hat jemand mal wirklich ein Hybrid bzw. Voll-E Auto gefahren ?
Ich hatte die Gelegenheit über die letzten Jahre den Zoe , I3 , ID4 und Ford Kuga Hybrid gefahren...viele der Argumente hier sind im normalen Betrieb gar kein Thema....
Beim Hybrid ist das größte Problem das die meisten Firmen keine Ladesäulen haben - die Reichweite ist immer 50 Km oder mehr- also von/zur Arbeit ist dies normal kein Problem
Beim reinen Voll-E ist die Reichweite wirklich nur ein Problem wenn du im Norden von Deutschland lebst und mal schnell in den Süden zum Skifahren fährst - muss man halt die Stopps planen...aber ein ID4 reicht vollkommen ..
 
^ Naja, in den Bergen mit hohen Pässen usw. sind E-Autos vmtl. auch nicht so prickelnd?!

--

Hab heut erstmals meine Räder selbst gewechselt (und nun endlich die Sommerräder drauf), da ich ja auch noch keine Werkstatt hier in Kärnten hab und ich mir in Zukunft die Kosten für Umstecken + Einlagern sparen wollte .. also das Umstecken selbst ist kein Problem (mit Scherenwagenheber und Bohrmaschine), etwas schwieriger ist es, sich zu entscheiden, wo man den Wagenheber ansetzt.

Auch das Runterholen vom und Raufschleppen in den Keller geht dank elektrischem Treppensteiger ja noch kraftsparend (wenn auch zeitaufwändig).

Aber man wird schon ganz schön schmutzig dabei. Und ich war 2-2,5h beschäftigt, inkl. Winterräder (also die Felgen) vom schwedischen Sand ausbürsten :) Aber hab ja Zeit...
 
Die Eckdaten klingen beeindruckend. 725 Kilometer mit nur einer Akkuladung verspricht die mit Solarzellen bekleidete Limousine „One Solar“ des niederländischen Herstellers Lightyear. Das Besondere daran: Diese Reichweite soll das Auto mit einem vergleichsweise kleinen Akku von 60 kWh schaffen. Teslas Model Y etwa kommt mit seinem größeren Akku (75 kWh) nur 505 Kilometer weit.
Quelle: Über 700 km Reichweite: Die Solarautos kommen

Also, wer 150.000 € zur Verfügung hat ... ach ne, nur 120.000 € ... für die erste Produktionsreihe von 500 Autos gibts nen Rabatt. Serienproduktion ab 2024 geplant.

 
starli schrieb:
^ Naja, in den Bergen mit hohen Pässen usw. sind E-Autos vmtl. auch nicht so prickelnd?!
Würde ich nicht generell sagen. Bergauf ist der Verbrauch natürlich sehr hoch, aber das bekommt man auf der anderen Seite wieder grossteils zurück über die Rekuperation. Man muss nur schauen, ob man genügend Saft hat, um über den Pass zu kommen.Ausserdem hat man keinen Leistungsverlust in der Höhe, beim Tritt aufs Gaspedal passiert immer sofort was. Bergabfahren finde ich auch angenehmer, ich setze eine hohe Rekuperation, dann braucht man deutlich weniger mit der Bremse zu machen. Und akustisch ist es auch deutlich angenehmer als mit Motorbremse mit >4000rpm bergab zu fahren.
 
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