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Auto ...

Was bringt der Reifenvergleich ohne Angabe der Größe? Massengröße ist immer günstig. Ich kauf bei den 225er 18 Zöllern idR Fulda um die 300€ den Satz. Kamen bislang sogar aus Deutschland.
 
flamesoldier schrieb:
Am effizientesten ist so ein Elektromotor meistens bei Volllast, wobei es hier Unterschiede je nach Bauart gibt.

Mag sein, aber dann kommt man auf Dauer nicht vom Fleck....
 
judyclt schrieb:
Was bringt der Reifenvergleich ohne Angabe der Größe? Massengröße ist immer günstig. Ich kauf bei den 225er 18 Zöllern idR Fulda um die 300€ den Satz. Kamen bislang sogar aus Deutschland.

da fährst du halt vermutlich (ohne das geprüft zu haben) eine Allerweltsgröße, die in Massen produziert wird. Meine geliebten Pirelli p6000 in 225/50/15 leg ich mir im Zweifel sogar auf lager...
 
Ja, fahre ich auch. 225/40/18.
Die P6000 hatte ich mal auf einem alten Seat Leon 1M. Gingen richtig gut ums Eck, hielten lange und waren leise, aber in Kombination mit PD-TDI und MT tendierte der Grip bei Nässe und Anfahren gen 0 :biggrin: Als besonders teuer hab ich die Pirelli aber nicht in Erinnerung. War allerdings auch eine gängige Größe.

Wo fährst du denn eher kleine 15er Zöller mit 225er Breite?
 
Also ich hab 235/45R18 ET8.5 drauf und ein neuer Satz Sommerreifen (Michelin Pilot Sport 4 T0) kostet mal eben knapp 900 €.
Die Winterreifen habe ich letztes Jahr inklusive Felgen gekauft, die Preise für die Reifen (Pirelli Sottozero 3 T0 PNCS) dürften aber in ähnlichen Gefilden liegen.
Die Sommerreifen hielten ca. 37.000 km mit meiner Fahrweise, also ca. 1,5 Saisons. Die Winterreifen dürften noch ne Weile halten, im Winter fahr ich nicht so häufig Alpenpässe und die sind sowieso nur von November bis Ende März drauf.
 
judyclt schrieb:
Wo fährst du denn eher kleine 15er Zöller mit 225er Breite?

auf 'nem alten targa.

flamesoldier schrieb:
Also ich hab 235/45R18 ET8.5 drauf und ein neuer Satz Sommerreifen (Michelin Pilot Sport 4 T0) kostet mal eben knapp 900 €.

Ähnliches habe ich dies Jahr fuer 'nen Satz Pirelli Zero Rosso (225/40/18 und 285/30/18) gezahlt.
 
Ist mir jetzt schon öfter aufgefallen (nicht nur hier), dass man sich über die hohen Preise der eigenen Reifengröße auslässt. Bin nicht sicher ob das irgendwie beim virtuellen Sch...Vergleich hilft?
 
Cordless Tesla: 3000km Reichweite ohne Laden an E-Ladesäule ;D.

 
Neues aus der Umwelt-Klapsmühle.

Meine Heimatstadt hat für den Kraftverkehr effektiv nur drei funktionierende Nord-Süd Verbindungen. Auf einer dieser Verbindungen hat man nun einen Pop-Up Radweg angelegt. Was dazu führt, das an einer Kreuzung mit einer anderen Hauptverkehrsachse mit entsprechend kurzer Ampelphase eine von zwei geradeaus führenden Spuren zu Gunsten des Radwegs entfallen ist. Das führt nun selbst an einem Samstag Nachmittag zu Zeiten, wo man in einer Ampelphase diese Kreuzung passieren konnte, zu einem völlig unnötigen Stau. Mit entsprechenden Belastungen für die Anwohner, die virtuellen Radfahrer und den Linienbus, der die gleiche Strecke befährt.

Nun erledige ich die meisten Wege in der Stadt mit dem Rad. Speziell diese Route fahre ich zu Freizeitzwecken mehrmals in der Woche. Es gibt eine Alternativroute, die durch den angrenzenden Wald und über wenig befahrene Nebenstraßen führt. Hier ist allerdings ein hochalpin-verdächtiger Anstieg von 50 HM zu bewältigen. Eine andere Alternativroute führt entlang eines kleinen Baches über Radwege und Seitenstraßen. Beide Alternativrouten sind landschaftlich interessanter und auch kaum durch Kraftverkehr frequentiert. In den wenigen Fällen, wo ich die Hauptverkehrsstraße benutze, habe ich bislang kaum Radfahrer gesehen. Wozu auch, es gibt ja genügend Alternativen und als langjähriger Radfahrer im Dschungel der Großstadt kennt kennt man halt irgendwann die schönen kleinen Wege und Seitenstraßen, auf denen es sich bei minimalem Zeitverlust viel entspannter radeln lässt.

Als nächstes wird die Stadt vermutlich eine Luftmeßstation an dieser Stelle errichten, um die Umweltbelastung durch den künstlich erzeugten Ampelstau statistisch zu erfassen. Um anschließend, um einer Klage der Umwelthilfe zuvor zu kommen, auf dieser Hauptverkehrsachse Tempo 30 einzurichten.

Selbstverständlich haben die Stadtväter in den letzten Jahren immer mehr Bürotürme errichtet, aber den Ausbau öffentlicher Verkehrmittel vernachlässigt. Mit solchen willkürlichen Verkehrsbremsen aber fördert man weder den Radverkehr noch nutzt es der Umwelt oder den eh schon gebeutelten Anwohnern.
 
Alfa Romeo hat ja im Moment einen Trend, seine Autos nach Alpenpässen zu benennen; Stelvio, Tonale🤔
Welcher Pass kommt wohl als nächstes?

Ich sag mal Pordoi🤣😉
 
NeusserGletscher schrieb:
Neues aus der Umwelt-Klapsmühle.

Es würde sehr helfen den Namen deiner Heimatstadt zu erfahren, da solche "Behinderungen" ja durchaus subjektiv sein können. Nur als Beispiel, meine alte Heimat Freiburg hat ja in der Innenstadt massiv mit dem Autoverkehr aufgeräumt und stark in Fahrradwege investiert, mein Haupt-Zweitwohnsitz Karlsruhe ebenfalls massiv die Radwege zu Ungunsten der Autofahrer aus/umgebaut ... was nicht gerade überall gut ankommt in Teilen der Bevölkerung, trotz durchaus breiter Zustimmung im größeren Teil. Dann könnte man solche Aussagen objektiv einordnen ...
 
Meinst Du richtige Radwege oder das verwenden von Farbe auf Fahrbahnen ohne jeden Schutz und Abgrenzung, damit man auf mgl. Viele "Neu"Kilometer vor der nächsten Wahl verweisen kann?
 
skifam schrieb:
Meinst Du richtige Radwege oder das verwenden von Farbe auf Fahrbahnen ohne jeden Schutz und Abgrenzung, damit man auf mgl. Viele "Neu"Kilometer vor der nächsten Wahl verweisen kann?

Durchaus richtige Radwege. In Karlsruhe habe sie einige Stichstrassen komplett zur Fahrradstraße umgewidmet, funktioniert. In Freiburg ebenso. Und vor ein paar Wochen in Münster auch positiv aufgefallen. Da geht doch einiges voran.

Und die abgetrennten Streifen, die es auch gibt, sind immer noch besser als früher, wo man als Radfahrer nur beten konnte das die Autos einen wahrnehmen. Mir persönlich ist es lieber, endlich mal aktiv anzufangen, als noch 20 Jahre den perfekten Radweg zu planen. Und ich kenne halt persönlich eine Menge Autofahrer, die die "Beschneidung" IHRER Straßen nicht einsehen wollen ... da hilft halt nur schnellstmöglich Tatsachen zu schaffen.

Ist mir früher schon oft in Holland aufgefallen, da funktioniert das Zusammenleben von Autos, Rädern & Fußgängern viel besser ... weil die Autofahrer mehr Rücksicht nehmen, defensiver fahren und nicht dem Glauben verfallen sind sie hätten die Vorfahrt quasi eingebaut ... dazu natürlich auch viel bessere Radwege, weil die Straßen nicht nur durch die "Autobrille" geplant wurden ....
 
Absatz 1 :top:

2 & 3 ist mir a zu undemokratisch und b nur bis zur nächsten Ecke gedacht.
Denn
Farbe allein ist kein Umbau und verhindert Rücksichtnahme und verstärkt die Spaltung...
Das tut in D wie wir wissen nicht gut.
Hier im Berliner Umland nimmt man normale Haupt Einfahrtsstrassen zu über 60000 Einwohner zählenden Boomgemeinden,trennt am jeweiligen Fahrbahnrand mit Strichlinien einen "Fahrradweg" ab und nimmt die Mittelmarkierung weg. Das passiert auch bei Neubauten für innerörtliche Enlastungs/Umgehungsstrassen.
Ergebniss es passen keine 2 Autos mehr sicher auf der nun engeren Fahrbahn aneinander vorbei. Verkehrberuhigung mit potentiellen Todesfällen -
Wahsinn. Welche DIN erlaubt das denn? Das ist für alle und eben auch für Kinder lebensgefährlich.
Ergebniss dort fährt man mit Arbeitendem Gehirn nicht mit dem Rad...
Anruf beim Verkehrs und Planungsamt: "Das kann man nicht mehr ändern...ausserdem hat es bis jetzt noch kein Unfälle gegeben" - was eine glatte Lüge ist.
Sicher ist in der heilen Welt in Baden vieles besser, das deutsche Bürohirn ist aber sicherlich überall ähnlich gefährlich.
Ich denke:
Direkte Beteligungsdemokratie mit kurzen Fristen mit einer Abfragepflicht mit Mindestbeteiligung der Anwohner sollte bei diesen Verwaltungen zur lebensrettenden Pflicht werden.
Guckmal wieviel Geschäfte in der Berliner Friedrichstraße noch existieren nach dem gerichtlich festgestellten illegalen Handstreich.
Amazon ist keine Klimaschutz Alternative zu belebten Innenstädten in denen man gern lebt, sondern eine Belastung desselben.
 
skifam schrieb:
Farbe allein ist kein Umbau und verhindert Rücksichtnahme und verstärkt die Spaltung...
Das tut in D wie wir wissen nicht gut.
Hier im Berliner Umland nimmt man normale Haupt Einfahrtsstrassen zu über 60000 Einwohner zählenden Boomgemeinden,trennt am jeweiligen Fahrbahnrand mit Strichlinien einen "Fahrradweg" ab und nimmt die Mittelmarkierung weg. Das passiert auch bei Neubauten für innerörtliche Enlastungs/Umgehungsstrassen.
Ergebniss es passen keine 2 Autos mehr sicher auf der nun engeren Fahrbahn aneinander vorbei. Verkehrberuhigung mit potentiellen Todesfällen -
Wahsinn. Welche DIN erlaubt das denn? Das ist für alle und eben auch für Kinder lebensgefährlich.

Genau das habe ich auch schon vielen Städten inzwischen gesehen, und finde das sehr positiv. Vorher gab es überhaupt keinen Radweg, Radfahrer und gerade auch Kinder sind aber trotzdem da gefahren. War noch gefährlicher, hat aber erst mal niemanden gestört. Jetzt müssen die Autofahrer mehr aufpassen und im Zweifelsfall langsamer fahren. Gibt es selbst bei uns auf dem Land schon, und aus meiner Beobachtung (auch als Autofahrer) funktioniert das um einiges besser als vorher, wo du als Radfahrer Glück hattest wenn wenigstens der Mindestabstand eingehalten wurde. Daß das ein paar Herrenfahrern stinkt würde ich jetzt nicht als "Spaltung" bezeichnen ....

skifam schrieb:
Direkte Beteligungsdemokratie mit kurzen Fristen mit einer Abfragepflicht mit Mindestbeteiligung der Anwohner sollte bei diesen Verwaltungen zur lebensrettenden Pflicht werden.

Die Umbauten der Strassen werden von den Gemeinden selber entschieden, und zwar vom Gemeinderat, nicht von der Verwaltung. Und im Gemeinderat sitzen die, die demokratisch gewählt wurden, wo siehst du da also ein Problem? Auch die Schweizer führen nicht wegen jedem neuen Kreisverkehr eine Anwohnerbefragung durch. Und nur so am Rande, die Stadt Baden-Baden z.B. hat die abgetrennten Radstreifen erst eingeführt, nach dem man ein Radwegekonzept vorgestellt hat und das auch durchaus mit den Bürgern diskutiert hat. Und die Idee kam auch durchaus bei den Meisten gut an, aus den oben genannten Gründen. Es gibt u.A. aus Holland auch gute Zahlen was Unfälle etc. angeht.

skifam schrieb:
Guckmal wieviel Geschäfte in der Berliner Friedrichstraße noch existieren nach dem gerichtlich festgestellten illegalen Handstreich.
Amazon ist keine Klimaschutz Alternative zu belebten Innenstädten in denen man gern lebt, sondern eine Belastung desselben.

Sorry, aber genau dafür sind auch Freiburg & Karlsruhe gute Beispiele ... man KANN durchaus die Innenstadt autofrei machen, ohne das alle Geschäfte zugrunde gehen. Das es nicht reicht, 500m Strasse zu sperren haben die im Gegensatz zu den Berlinern aber begriffen ... und das es noch genug Abwehrkämpfe geben wird, was auch die Änderungen an der Straßenverkehrsordung betrifft, ist auch klar. Aber auch das ist ein demokratischer Prozess, der jedenfalls bei uns funktioniert.
 
Sag ich doch heile Welt.....

Wir wurden und werden immerwieder vor volle.dete Tasachen gestellt. Beteiligung über Gemeinderäte oder zumindest eine rexhtzeitige Information der Anwohner...Fehlanzeige.
Das mit der Demokratie macht Ihr ja schon länger ...seit 1848 oder?
 
skifam schrieb:
... werden immerwieder vor volle.dete Tasachen gestellt. Beteiligung über Gemeinderäte oder zumindest eine rexhtzeitige Information der Anwohner...Fehlanzeige.

Also ich mag mich ja täuschen, aber nach meiner Erkenntnis ist die Mauer 1989 gefallen, und seit dem es nur noch einen deutsche Staat gibt werden auch im Osten Gemeinderäte, Bürgermeister und Landesparlamente gewählt. Und wenn man bessere Radwege haben will dann muss man halt politisch Druck machen. Das kann jeder, aber dazu langt es auch nicht nur alle 4 Jahre zur Wahl zu gehen. Man muss halt mal bei der Bürgersprechstunde vorbei oder die Gemeinde/Stadträte direkt ansprechen. Sich mit anderen zusammentun, dann geht da auch was. Hier in Baden-Baden hat die CDU auch nicht von selber ihre Liebe zum Radfahren entdeckt ... :mrgreen:

Ein Kollege aus Dresden hat mir übrigens mal davon erzählt:

https://www.mdr.de/wissen/umwelt/radfahrer-wege-app-forschung-stadtplanung-100.html

Da geht doch was. Vor allem gibt es je in ganz Europa Städte die sehr stark auf alternative Fortbewegungsarten setzen, Kopenhagen, Paris, Amsterdam, Barcelona, Basel ... da kann sich eine Stadt ja auch einiges abschauen. Ich war vor kurzem nach 20 Jahren mal wieder in Lissabon ... früher ein einziges 24 Stunden Verkehrschaos, jetzt eine autofreie Innenstadt, gepflastert mit guten Radwegen und Ladestationen für E-Roller & Bikes. Warum soll das nicht auch in Deutschland gehen? Und warum nicht im Osten ???
 
Aber in Lissabon sind doch sicher alle Geschäfte in der Innenstadt pleite oder? Weil muss ja sein...(sagen zumindest viele Politiker). :roll:
 
O.k. für die Endlosschleife in der Scheinrealität hab ich dann doch keine Zeit.
 
Wooly schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Neues aus der Umwelt-Klapsmühle.
Es würde sehr helfen den Namen deiner Heimatstadt zu erfahren, da solche "Behinderungen" ja durchaus subjektiv sein können.

skifam schrieb:
O.k. für die Endlosschleife in der Scheinrealität hab ich dann doch keine Zeit.

Für die Diskussionen hier würde es sehr helfen, wenn man sich nicht, sobald jemand anderer Meinung ist, entweder tot stellt oder sich beleidig in die Schmollecke verzieht ... Ich sprach ja gerade von politischer Einflussnahme und Partizipation ... so funktioniert es auf keinen Fall. Und es hilft auch nicht, auf Argumente und Fakten mit irgendwelchen nebulösen Phrasen zu antworten ...

br403 schrieb:
Aber in Lissabon sind doch sicher alle Geschäfte in der Innenstadt pleite oder? Weil muss ja sein...(sagen zumindest viele Politiker). :roll:
komischerweise nicht ... in den 60/70ern hat man in Westdeutschland ja auch durch jede Kleinstadt ein Hauptstrasse betoniert, weil es so toll für den Einzelhandel ist ... sein den 90ern baut man jetzt eine Umgehungsstrasse nach der anderen, damit die Innenstädte wieder attraktiv werden für die Geschäfte. Es mag viele Probleme für den Einzelhandel geben, die Autos und der Verkehr sind es wohl eher nicht ....
 
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