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Auto ...

skifam schrieb:
2022 waren in D für eine KWh Elektroenergie durch unseren Energiemix trotz der überdurchschnittlich vielen Sonnentage 481g CO2 emittiert worden ( lt. App Electriciti map)
Wenn ich da an den Verbrauch bei 100kmh Schleichfahrt von meinem Skoda Enyaq mit 21.5 kwh/100km denke und das mit meinem Superb Combi Diesel vergleiche... krieg ich ein ganz schlechtes Gewissen. ...
und weiss gar nicht was ich dann noch wählen soll....

Also die aktuellen Studien z.B. des ÖAMC/ADAC (2022), des Fraunhofer Instituts( Ende 2019) oder der Uni München (2022) sehen bei einer Lebenszyklus Analyse inzwischen klar das Elektroauto vorne, was die CO2 Bilanz angeht. Liegt auch hier vor allem am Wirkungsgrad. Das wir, was den Strommix angeht, noch nicht gerade perfekt sind was Co2 angeht und das das in der aktuellen Situation sogar eher wieder leicht schlechter wird (mehr Kohle etc.) bestreitet niemand ... deswegen kannst du beruhigt weiterhin die Grünen wählen, weil die den Ausbau der Erneuerbaren klar am breitesten auf der Agenda haben und du dann mit noch besserem Gewissen dein Elektroauto fahren kannst.
 
Du kannst auch jetzt schon was für deinen persönlichen CO2 Rucksack tun. Laden wenn der Wind weht oder die Sonne scheint z.B., dann ist der CO2 Rucksack der individuell geladenen kWh geringer und eventuell muss ein Windrad weniger abgeregelt werden weil der Bedarf zu EE-starken Zeiten höher ist.
 
Wooly schrieb:
skifam schrieb:
2022 waren in D für eine KWh Elektroenergie durch unseren Energiemix trotz der überdurchschnittlich vielen Sonnentage 481g CO2 emittiert worden ( lt. App Electriciti map)
Wenn ich da an den Verbrauch bei 100kmh Schleichfahrt von meinem Skoda Enyaq mit 21.5 kwh/100km denke und das mit meinem Superb Combi Diesel vergleiche... krieg ich ein ganz schlechtes Gewissen. ...
und weiss gar nicht was ich dann noch wählen soll....

Also die aktuellen Studien z.B. des ÖAMC/ADAC (2022), des Fraunhofer Instituts( Ende 2019) oder der Uni München (2022) sehen bei einer Lebenszyklus Analyse inzwischen klar das Elektroauto vorne, was die CO2 Bilanz angeht. Liegt auch hier vor allem am Wirkungsgrad. Das wir, was den Strommix angeht, noch nicht gerade perfekt sind was Co2 angeht und das das in der aktuellen Situation sogar eher wieder leicht schlechter wird (mehr Kohle etc.) bestreitet niemand ... deswegen kannst du beruhigt weiterhin die Grünen wählen, weil die den Ausbau der Erneuerbaren klar am breitesten auf der Agenda haben und du dann mit noch besserem Gewissen dein Elektroauto fahren kannst.

Köstlich. Wie der Pfarrer am Sonntag.

Aber trotzdem Danke für Deine Bemühungen.

PS: Irgendwie kommt Ihr mir so ein bisschen wie AlBundy ab 3.25min vor....
https://youtu.be/W5L97Yh9Dn8
 
flamesoldier schrieb:
Du kannst auch jetzt schon was für deinen persönlichen CO2 Rucksack tun. Laden wenn der Wind weht oder die Sonne scheint z.B., dann ist der CO2 Rucksack der individuell geladenen kWh geringer und eventuell muss ein Windrad weniger abgeregelt werden weil der Bedarf zu EE-starken Zeiten höher ist.
Also nachts fahren, tags stehen? - bringt einen völlig neuen Lebensrhythmus :lol:
 
flamesoldier schrieb:
Du kannst auch jetzt schon was für deinen persönlichen CO2 Rucksack tun. Laden wenn der Wind weht oder die Sonne scheint z.B., dann ist der CO2 Rucksack der individuell geladenen kWh geringer und eventuell muss ein Windrad weniger abgeregelt werden weil der Bedarf zu EE-starken Zeiten höher ist.

Allet kalter Kaffe. Macht man als Tiefgläubiger seit Jahren...
Immer nach de Wolken gucken und laden an laden aus laden...

:lol:
 
gfm49 schrieb:
flamesoldier schrieb:
Du kannst auch jetzt schon was für deinen persönlichen CO2 Rucksack tun. Laden wenn der Wind weht oder die Sonne scheint z.B., dann ist der CO2 Rucksack der individuell geladenen kWh geringer und eventuell muss ein Windrad weniger abgeregelt werden weil der Bedarf zu EE-starken Zeiten höher ist.
Also nachts fahren, tags stehen? - bringt einen völlig neuen Lebensrhythmus :lol:
Gerade im Winter wäre das ja ganz was neues, dass man sich im Dunkeln z. B. zur Arbeit oder nach Hause bewegt und tagsüber vielleicht laden kann. :wink:

skifam schrieb:
Wenn ich da an den Verbrauch bei 100kmh Schleichfahrt von meinem Skoda Enyaq mit 21.5 kwh/100km denke und das mit meinem Superb Combi Diesel vergleiche... krieg ich ein ganz schlechtes Gewissen. ...
und weiss gar nicht was ich dann noch wählen soll....
Wie viel verbraucht der Superb denn?
 
Bei 100? 5L
 
Und bei freier Autobahn bei 200km/h gehen auch nicht mehr als gut 8 Liter/100 km durch die Einspritzdüsen.
Da wäre beim Enyaq nach gut 120km die Batterie leer, allerdings bei 160 km/h, weil das v-max ist.
 
skifam schrieb:
Genau.
Da hat der Enyaq also doch die Nase vorn mit 0,481 kg * 21,5 kWh = 10,342 kg CO2/100 km => -20,4 % - und das bei einem vermutlich schlechteren cw-Wert (also höherer Luftwiderstand).
Superb 2,6 kg * 5 l = 13 kg CO2/100 km
 
Das mag ja sogar sein (ohne dass ich es nachgerechnet hätte). Aber wer bitte fährt mit einem PKW mit 100km/h auf der Autobahn?
Du kannst das ganze ja noch mal bei 150km/h ausrechnen. Schon bei 120km/h wird der Superb im Vergleich vorne liegen und dazu noch eine Menge Vorteile bieten wie Platz/Laderaum, Zuladung, Anhängelast, v-max, und vor allem Reichweite/Autonomie.
 
Ich zum Beispiel. Manchmal aber auch 120 oder 80.
Die niedrigen Geschwindigkeiten sparen Sprit.
 
Ich denke, dass wir uns glücklich schätzen dürfen, wenn wie ein Tempolimit von 130km/h bekommen. Es wird wohl in einigen Jahren eher niedriger sein :-( Dann haben sich Modellrechnungen mit 150km/h erledigt. Hier auf den Hauptstrecken in NRW ist eh eher selten möglich >130km/h über einen längeren Abschnitt zu fahren.
 
Mt. Cervino schrieb:
Das mag ja sogar sein (ohne dass ich es nachgerechnet hätte). Aber wer bitte fährt mit einem PKW mit 100km/h auf der Autobahn?
Du kannst das ganze ja noch mal bei 150km/h ausrechnen. Schon bei 120km/h wird der Superb im Vergleich vorne liegen und dazu noch eine Menge Vorteile bieten wie Platz/Laderaum, Zuladung, Anhängelast, v-max, und vor allem Reichweite/Autonomie.

Warum sollte der Verbrauch bei höheren Geschwindigkeiten bei einem E Fahrzeug deutlich stärker steigen als bei einem Verbrenner???
Bei beiden geht das exponentiell nach oben. Nur beim Verbrenner schaut halt keiner auf den Momentanverbrauch, weil man ja eh so eine grosse Energiemenge dabei hat das es immer im Durchschnittsverbrauch verschwimmt :?

Der Lange
 
Mt. Cervino schrieb:
Das mag ja sogar sein (ohne dass ich es nachgerechnet hätte). Aber wer bitte fährt mit einem PKW mit 100km/h auf der Autobahn?
Du kannst das ganze ja noch mal bei 150km/h ausrechnen. Schon bei 120km/h wird der Superb im Vergleich vorne liegen und dazu noch eine Menge Vorteile bieten wie Platz/Laderaum, Zuladung, Anhängelast, v-max, und vor allem Reichweite/Autonomie.

Warum sollte der Verbrauch bei höheren Geschwindigkeiten bei einem E Fahrzeug deutlich stärker steigen als bei einem Verbrenner???
Bei beiden geht das exponentiell nach oben. Nur beim Verbrenner schaut halt keiner auf den Momentanverbrauch, weil man ja eh so eine grosse Energiemenge dabei hat das es immer im Durchschnittsverbrauch verschwimmt :?

Der Lange
 
ralleycorse schrieb:
Warum sollte der Verbrauch bei höheren Geschwindigkeiten bei einem E Fahrzeug deutlich stärker steigen als bei einem Verbrenner???

Ganz einfach: Weil der Wirkungsgrad beim Elektromotor in weiten Grenzen über die Belastung nahezu konstant bleibt. Das heißt der spezifische Verbrauch pro Kilowattstunde eingesetzte Energie kann im Fahrbetrieb als konstant angenommen werden. Dann steigt der Stromverbrauch mit den Fahrwiderständen, die im Quadrat mit der Geschwindigkeit ansteigen. Man kann also als Faustformel eine Verdopplung des Energieverbrauchs mit der Geschwindigkeit annehmen (bei doppelter Geschwindigkeit hat man einen 4 fachen Momentanverbrauch, aber man braucht nur halb so lange für die Strecke).
Das ist beim Verbrenner ganz anders, der hat ein Wirkungsgradoptimum, im unteren Teillastbetrieb ist der Wirkungsgrad besonders schlecht. Nähert man sich bei höheren Geschwindigkeiten dem Wirkungsgradoptimum an sinkt der spezifische Kraftstoffverbrauch pro kWh. Das wirkt der Steigerung des Energieverbrauchs durch die Fahrwiderstände entgegen. Es gibt also ein Geschwindigkeitsoptimum (könnte man mathematisch als Extremwertaufgabe lösen), bei dem sich der günstigste Verbrauch auf 100 km ergibt. Ich schätze mal dass man sich beim Mittelklasse PKW so um den Bereich 130 km/h herum bewegt. Das hat man beim E Auto nicht. Da gilt wirklich je langsamer desto größer die Reichweite.
Also kann man sagen: Die Aussage stimmt, solange man es nicht übertreibt und den Verbrenner in die ungünstige Überlast prügelt.
 
Ja es gibt eine spezifische Wirkungsgrad Veränderung des Verbrenners über die Belastung.
Aber Du willst jetzt nicht ernsthaft behaupten das wiegt mehr als die steigenden Fahrwiderstände, oder? :lol:
 
Geht's nur mir so, oder ist der e Hype schon wieder etwas abgeflacht?

Ich für meinen Teil fahre jedoch gerne i3 (22kw) oder auch ein vor ein paar Seiten beschrieben trailblazer ss (13.8l) oder unseren Familien VW Bus (13l).

E Autos kommen mir (oftmals) vor wie Spielzeuge für Besserverdienende und werden verteidigt wie der Glauben in der Kirche.
 
Aber Du willst jetzt nicht ernsthaft behaupten das wiegt mehr als die steigenden Fahrwiderstände, oder? :lol:

Kann doch jeder einfach probieren. E Auto mit 100 und 130 oder auch 150 und dann den Verbrenner als Gegenpart. Und dann analysieren und das Lachen wird dir schnell vergehen.

Kirche und so....
 
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