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Auto ...

Zu Risiken und Nebenwirkungen eines Dienstwagens fragen Sie doch bitte Ihren Steuerberater....
 
Also bei mir profitieren nicht nur die Besserverdiener (was ist das überhaupt?) und als Autos gibt's weitestgehend keine deutsche Marke.

So Mal als Ausgleich....
 
baeckerbursch schrieb:
Besserverdiener (was ist das überhaupt?)
das wird sehr unterschiedlich definiert - aber allgemein anerkannt sind es die Personen, die den Spitzensteuersatz zahlen.


und fuer 8 KEUR/a wuerd ich auch Dienstwagen fahren - das hört sich fuer mich richtig billig an. Nur bekomm ich keinen - also fahr ich weiter Fahrrad.
 
Also zahlt den auch eine Krankenschwester auf der Intensivstation im Dreischichtbetrieb....

Zur Erinnerung: wer mehr verdient zahlt nicht nur absolut, also in Summe, mehr, sondern sogar obendrauf noch mehr Prozent Steuern.
Das nennt man steuerliche Progression.
Die gibt es seit ca. 1960... da hat man auch die Progressionsstufen eingeführt... nur dummerweise aus Versehen die jährliche Anpassung dieser an die Inflation/Lohnsteigerung bis 2019 vergessen....
Damals 1960 hat den Spitzensteuersatz ab ca. 100000 DM vielleicht ein Generaldirektor bei Krupp gezahlt heute viele die wie erwünscht gut ausgebildet, fleissig, viel arbeiten gehen....s.oben.
Deshalb haben wir nach Belgien die höchste Staatsquote ( Steuern und Sozialabgaben die vom Lohn abgezogen werden) auf der Welt.
Deshalb schielt jeder in D koste es was es wolle immer darauf dem alles verschlingenden Staat irgendwie wieder etwas, sei es noch so wenig, zurück abzutrotzen... das Hauptverkaufsargument bei jedem Dienstwagen um den Mitarbeiter nicht zu verlieren.


Also...
Frei nach Brecht: Was ist die Gründung einer Bank gegen die Gründung eines Staates.

PS albe fr: Du kannst auch Dienstrad fahren....ich hab auch eins.
 
skifam schrieb:
PS albe fr: Du kannst auch Dienstrad fahren....ich hab auch eins.

nein, ist auf Grund der Organisationsform meines Arbeitgebers nicht moeglich. Abgesehen davon, ist das ganze erste dann attraktiv wenn man mehr als 88 KEUR verdient und die Räder, die mich interessieren werden auch nicht angeboten - zumindest nicht von Jobrad (Freiburger Unternehmen).
 
skifam schrieb:
Toll pünktlich zum Wochenende eine Mass randvoll mit Lügen und Halbwahrheiten aus der grün etikettierten Brauerei der linken Diebe und Räuber....

Ich finde deine Franz-Josef Strauss Parodien ja immer ganz reizvoll, wenn du jetzt hier gerade etwas vom Thema abgleitest ... vielleicht wenigstens ein kleines echtes Gegenargument in der Diskussion ... die Robin Hood Story des edlen am Hungertuch nagenden Dienstwagenfahrers im Kulturkampf gegen den linksgrünen Staatsmoloch ist dann vielleicht doch etwas ... naja ... sehr weit hergeholt ?

P.S. wg Stubaier Gletscher:

https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=144&t=67197&start=175#p5401295

P.P.S ich führe übrigens Fahrtenbuch (Idee von meinem Steuerberater ...)... aber meine zwei Firmenfahrzeuge gehören ja auch mir, werden von mir bezahlt&unterhalten, und die Tankquittungen übernimmt auch niemand für mich ... voll fies !!
 
Dem Ortlerrudi sollte mal jemand den Hochprozentigen wegnehmen. Ist ja unglaublich was für einen Mist der hier schon wieder verbreiten darf.
 
Präzise ist hier kaum jemand, der postet 🤷‍♂️
Pauschalistische Meinungen dafür im Überfluss 🙈
Von beiden Seiten; Heilsbringer und Ewiggestrige; alles sehr konstruktiv ☝️😉
 
icedtea schrieb:
Präzise ist hier kaum jemand, der postet 🤷‍♂️
Pauschalistische Meinungen dafür im Überfluss 🙈
Von beiden Seiten; Heilsbringer und Ewiggestrige; alles sehr konstruktiv ☝️😉

Meine Meinung war weder pauschalisiert noch unpräzise, sie hat einfach nur beschrieben wie es aktuell läuft.

Das Ganze ist ja auch legitim, wenn ich Autofirmen und den Verbrenner fördern will, und den Individualverkehr als die beste Variante ansehe, so wie wir es 50 Jahre lang die Regel war.

Aktuell ist das Thema halt komplizierter geworden … „nachhaltig“ wollen ja alle sein, aber das man etwas dafür tun muss ist eher umstritten … hier im Forum ist das Narrativ der „Komfortzone“ die nicht angefasst werden darf ja auch gut angekommen.

Und politisch ist es bei uns halt gerade etwas divers … die CDU will die Zukunft mit den Ideen von Adenauer& Kohl gestalten, die Grünen mit Gewalt sehr viel umkrempeln was die letzten Jahre verschlafen wurde, die FDP will das Herr Lindner auch weiterhin seinen alten 911er für Promofotos benutzen kann und die SPD braucht noch etwa 15-20 Jahre bis sie wieder wissen was sie überhaupt wollen.

Und zu allem Überfluss wissen die Deutschen auch nicht so recht was sie wollen, wenn man sich die Wahlen ansieht… ;-)

Ich sage die ganzen Regelungen sind wie die Verkehrspolitik aus der Zeit gefallen .. die nächsten Jahre werden zeigen ob das so bleibt. Ich hoffe nicht. Und mit den Privilegien wird dann hoffentlich auch die FDP verschwinden .. ist ja auch die letzte Daseinsberechtigung die die Partei hat …
 
Wooly schrieb:
skifam schrieb:
Toll pünktlich zum Wochenende eine Mass randvoll mit Lügen und Halbwahrheiten aus der grün etikettierten Brauerei der linken Diebe und Räuber....



P.P.S ich führe übrigens Fahrtenbuch (Idee von meinem Steuerberater ...)... aber meine zwei Firmenfahrzeuge gehören ja auch mir, werden von mir bezahlt&unterhalten, und die Tankquittungen übernimmt auch niemand für mich ... voll fies !!

Na klar Du bist ja selbstständig und hast 2 Firmenwagen, die Du selbst bezahlst aber eben auch steuerlich zu Recht als Betriebsausgabe geltend machst....
Mal sehn was der Betriebsprüfer, ich wünsche Dir Du wirst nie geprüft...was nur vom Gewinn vor Steuern abhängt, zu Deinem Fahrtenbuch sagt.

Mein Tip, um dieses Risko zu Nullen, bis 2030 nimm als Bruttolistenpreis teureres Auto ein eKFZ( 0.25%) Das günstigere KfZ kann anders betrieben werden und es muss gar keine 1% 0.5 oder 0.25 steuerlich abgeführt werden.

Das ist am Ende günstiger als ein Fahrtenbuch... es sei denn Du fährst weniger als 12,5% privat mit beiden KfZ insgesamt.
Du sparst Risiko bei der Fahrtenbuchprüfung und Zeit. Dadurch hast mehr Zeit zum Skifahren oder um uns hier mit Deinem linksgrünversifftem Geschreibe zu unterhalten.
 
albe-fr schrieb:
und fuer 8 KEUR/a wuerd ich auch Dienstwagen fahren - das hört sich fuer mich richtig billig an. Nur bekomm ich keinen - also fahr ich weiter Fahrrad.

Also ich nicht. 8000€ zahl ich im leben nicht für mein Auto im Jahr.
Vielleicht 1000€ Abschreibung (eher weniger) , 1800€ für Benzin. 600€ Versicherung, um die 30€ Steuer oder so. Kundenservice selbstgemacht sind im Jahr vielleicht 50€. Reifen im Jahr vielleicht 100€ und Wartung wenn ich mal ganz großzügig bin sagen wir einfach 500€ im Jahr. Bisher war noch gar nichts, aber kann ja mal was größeres kommen und auch da kommt man selbstgemacht mit wenigen 100€ weit. Da komme ich auf rund 4000€ mit meinem kleinen.
 
Julian96 schrieb:
Vielleicht 1000€ Abschreibung (eher weniger) ,
fuer einen Neuwagen, der max. 2 Jahre genutzt wird?
Julian96 schrieb:
und auch da kommt man selbstgemacht mit wenigen 100€ weit.
ist bei Dienstwagen auch eher unüblich...

...du merkst schon, dass du da Aepfel mit Hackfleisch vergleichst?
 
Nein für einen Neuwagen der bis an sein Lebensende gefahren wird.

Wo habe ich denn etwas verglichen? Ich sagte ich würde einen Dienstwagen für 8000€ im Jahr nicht nehmen. :wink:
Ich habe nicht gesagt dass der Deal für viele Autos nicht schlecht ist.

Aber ich möchte ein Auto an dem ich gerne selber schraube und das hauptsächlich fürs pendeln zur Arbeit einfach billig sein soll. Den Anspruch fürs doppelte Geld ein viel wertigeres und luxuriöseres Auto haben zu können hab ich gar nicht. Es wären trotzdem 4000€ unnötig mehr.

Und die Autos die ich tatsächlich mal so fürs Hobby und die Freizeit anpeile würde mir eh keiner als Dienstwagen stellen, zumal Audi, Vw und Co mich alle nicht interessieren.
Sogesehen für mich ein unattraktiver Deal. So oder so.
 
Lieber Julian.


Es würde Sinn machen Du beschäftigst Dich damit näher... sonst zahlst Du am Ende mehr....


Ich meine:
8000 Euro für im Jahr statt 8000 Euro Bruttolohn
Wenn dann
adie Rate
b die Versicherung
c die Steuer
d die Betriebsmittel ob strim Benzin Diesel CNG mit in den 8000 drin sind, st günstig bei einem Bruttolistenpreis von 25 bis 30000 Euro und den derzeitigen, aufgrund des angeblichen Halbleitermangels (übersetzt Wirtschaftskrieg), hohen Finanzierungskosten bei geringen Rabatten sogar ziemlich günstig....

Denn bei 8000 wuro Britto mehr zahlst Du wieviel Steuern und Sozialbeiträge? Was hast Du dann von den 8000 Netto...
Je nachdem wieviel Du onsgesamt Verdienst zwischen ca. 4600 und 2900 euro.

Dafür willst Du ein Jahr ein Auto zum pendeln finanzieren versichern versteuern reparieren und mit Energie befüllen?
Das klappt vielleicht mit nem Dacia für 10000 euro und sehr geringer Fahrleistung und nem 30% Versicherungsvertrag wenn Du immer zwischen 20 und 22 Uhr tankst oder den Dacia Spring dank Deiner Photovoltaikanlage von April bis September mit den Produktionsspitzen zwischen 11 und 14Uhr laden kannst weil Du dann immer Nachtschicht hast..

Ziemlich viele Wenn's...

PS
Dann muss natürlich noch die 1% oder 0.5 oder 0.25 pro Monat von Bruttolistenpreis + die Entfernungs km zur Arbeitsstelle mit kalkuliert werden..
 
GIFWilli59 schrieb:
gfm49 schrieb:
Wobei die als "Privileg" bezeichnete Pauschalregelung meist ungünstiger ist als der Ansatz der tatsächlichen Kosten. Ein echtes Privileg ist die bloß hälftige Pauschale für Elektro- und Hybridfahrzeuge.
Tatsächlich ungünstiger für den Fahrer?
Ich kenne kaum einen Dienstwagenfahrer, der sagt, dass er mit einem Privatfahrzeug günstiger wegkommt.

Das "Privileg" oder der Vorteil besteht besteht m. E. auch weniger in der Besteuerung an sich sondern eher in der Möglichkeit, einen solchen "Autoservice" mit Finanzierung, Instandhaltung und Energie zum Pauschalpreis anbieten zu können bzw. zu dürfen.

Du hast das mit dem "ungünstig" glaube ich falsch verstanden. Das bezieht sich nicht auf die Autokosten insgesamt, sondern auf den Vergleich bei Dienstwagen zwischen Pauschale und Fartenbuch. Da liegt gfm49 schon ganz richtig. Allerdings lassen die 0,5 bzw. 0,25% bei PHEV/E das Pendel schneller gen Pauschale ausschlagen.


skifam schrieb:
Lieber Julian.
Es würde Sinn machen Du beschäftigst Dich damit näher... sonst zahlst Du am Ende mehr....

Defintiv. Aber Julian steht beispielhaft für viele in Deutschland, die (teils nahezu unbemerkt) unfassbar viel Geld in Autos versenken.
 
Richtig, er muss 8.000€ versteuern und zahlt keine 8.000€ an Steuern. Sonst wäre es nämlich sehr wohl ein Auto aus dem absoluten Premiumsegment.

Die hier bereits erwähnte Umgehung der Versteuerung des Verbrenners klingt so interessant, dass ich das sogar schon länger so handhabe ;-)

Sprich ich fahre sowohl elektrisch als auch einen Verbrenner. Der Verbrenner ist der aktuelle RS4, elektrisch das aktuelle Model 3 Performance und nen ID5 als Familien- und Privatauto.
Und ja, es fahren mehrere Personen mit den jeweiligen Autos, die stehen also nicht immer nur rum.

Anhand der Auswahl der Autos kann man denke ich erkennen, dass mir Autofahren auch Spaß macht und ja, der Klang des RS4 ist natürlich was feines. Allerdings habe ich im Model 3 genauso viel Spaß- die Beschleunigung ist ohnehin besser. Auch das Fahrverhalten ist wirklich sehr gut, va auf nasser oder schneebedeckter Straße. Da kann ein Audi Quattro nicht im Ansatz mithalten- und ich fahre den RS4 weil ich davon überzeugt bin.

Dazu kommt, dass man mit der eigenen PV-Anlage rund 1,50€ auf 100km bezahlt und das bei reichlich Fahrspaß. Beim RS4 bin ich da ruckzuck 25-30€ los. Neue Bremsen braucht das Model 3 auch deutlich seltener (somit auch weniger Feinstaub @Julian96).

Der Tesla hat auch einige Punkte die mich stören, das liegt aber nicht daran, dass es ein Elektroauto ist, sondern daran, dass Tesla es in gewissen Punkten übertreibt (zu wenige Knöpfe etc.).

Seit ein paar Wochen haben wir auch 2 Cupra Born im Fuhrpark und jeder (inkl. mir), der mal einen gefahren ist, ist absolut begeistert. Und zwar egal ob E-Auto Interessierte oder Verfechter des Verbrenners.

Wenn man sieht, wie schnell sich die E-Autos die letzten Jahre entwickelt haben, bin ich mir recht sicher, dass in wenigen Jahren die wenigsten einen Verbrenner kaufen möchten. Das einzige was sich diesbezüglich ändern muss, ist unser Strommix.
 
Mit Pendlerpauschale und allem was absetzbar ist bleiben mir von 8.000€ brutto gut 4.500€.
Ca. 4.000€ oder weniger kostet mich mein Auto im Jahr. Das unter der Annahme von 10.500€ Neupreis für meinen Hyundai i10 die ich mal auf mindestens 200.000km abschreibe, denn das kann heute eigentlich jedes Auto locker ab. Lege ichs mal tatsächlich aufs Alter um bin ich momentan nach 8 Jahren gerade mal bei 80.000km, ich fahre nun allerdings mehr mit dem Auto. 1000€ pro Jahr werde ich am Ende wohl nichtmal rechnen müssen. Beim Spritverbrauch hab ich 5l/100km und 20.000km im Jahr und 1,80€/ angenommen, wobei ich auch hier seit Wochen in Österreich nie über 1,65€ gezahlt habe und ich meist auch unter 5l/100km verbrauche.
Da ich momentan noch keine wirklichen Reparaturen hatte liege ich bisher klar unter den 4.000€ im Jahr. Steuer, Reifen etc. hatte ich genannt. Ich weiß ja genau was ich im letzten Jahr für mein Auto gezahlt habe, da ich mir das alles genau notiere. Was das Auto am Ende aber gekostet hat werde ich erst wissen wenn es nicht mehr tut.

Aber es rechnet sich für mich schon.

500€ mehr zahlen ohne dass mir je etwas gehört.
500€ mehr ohne die Möglichkeit selber schrauben zu können.
Und weiter was will ich denn mit einem Dienstwagen dessen Modell mir quasi vorgeschrieben wäre, den ich nicht so haben kann wie ich ihn will/brauche und was würde ich mit einem Auto wollen das unnötig groß ist? Das nur technischen Scheiß drin hat den ich gar nicht will?

Das ist für mich ein Deal der weder finanziell, noch von meinem Interessensbereich her irgendwie attraktiv klingt.
 
skifam schrieb:
Mal sehn was der Betriebsprüfer, ich wünsche Dir Du wirst nie geprüft...was nur vom Gewinn vor Steuern abhängt, zu Deinem Fahrtenbuch sagt.

Wo siehst du genau das Problem ? Meine letzte Prüfung war vor 5 Jahren, mit keiner Beanstandung der KFZ Abrechnung. Man sollte das Fahrtenbuch halt sauber führen, dann gibt es da kein Problem. Das das etwas stressiger ist ist klar, und kann schon auch Menschen verstehen, die aus Convenience-Gründen lieber drauf verzichten, aber bei mehreren Fahrern ist das ja auch immer eine gute Kontrolle wer wann gefahren ist und wie viele KM.
 
Julian96 schrieb:
. Beim Spritverbrauch hab ich 5l/100km und 20.000km im Jahr und 1,80€/ angenommen, wobei ich auch hier seit Wochen in Österreich nie über 1,65€ gezahlt habe und ich meist auch unter 5l/100km verbrauche.
Wenn du unter 5L verbrauchst, verstehe ich dein zuvor Geschriebenes und deine Ablehnung gegenüber E-Autos noch viel weniger.
 
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