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Auto ...

judyclt schrieb:
So isses. Tesla kann seine Fahrzeuge eben besonders gut auf die Messung "vorbereiten". Ändert nichts daran, dass die Kisten im Vergleich zu vielen anderen BEV äußerst sparsam sind.
Ja, die Normwerte sind idR schwer zu erreichen. Interessant finde ich, dass es da je nach Modell große Unterschiede gibt. Passat GTE ist mit 1,6l/15kWh angegeben. Das ist auch bei
größter Schleicherei und ohne Heizung etc. kaum zu schaffen. Beim uralten Audi A4 mit 170PS TDI stehen 5,7l im Prospekt. Den kann man inkl. Komfortelektronik problemlos mit 5l fahren.
Das habe ich auch beobachtet, wobei ich da schon sehe, dass es zwischen einem 2008er Octavia 2 (4,9 l D, 1,9 TDI 77kW) und einem 2014 Golf Sportsvan (3,9-4,1 l D, 1,6 TDI 81 kW) einen recht deutlichen Unterschied gibt, wo der Verbrauch auf dem Papier zwar gesunken ist, in der Realität bei gleicher Fahrweise aber kaum.
 
Wenn ich meine 4 bisherigen nehme kommt folgendes raus.
Bj 1992: Angabe 8.6 / Verbrauch 7.8
Bj 1999: Angabe 7.8 / Verbrauch 7.3
Bj 2008: Angabe 7.2 / Verbrauch 6.5
Bj 2016: Angabe 5.8 / Verbrauch 6.1
 
Also den EPA Wert habe ich in Norwegen letzten Sommer bereits überboten, Start mit 100 %, Ankunft mit 9 %:
20220612_210314.jpg


Hochgerechnet 593 km Reichweite + Puffer unter 0 %. EPA sind 570 km bei mir, WLTP mit meiner Felgengröße 638 km.
Aber Norwegen ist halt im Sommer auch ideal für maximale Reichweite. Angenehme Temperaturen, keine exorbitante Sonneneinstrahlung, trockene Straßen und max. 80-90 km/h auf den Fernstraßen erlaubt.
 
2 Meister der Effizienz....



PS:
Du wärst da auch mit nem normalem A2 TDI auf 3 L gekommen....
 
skifam schrieb:
2 Meister der Effizienz....



PS:
Du wärst da auch mit nem normalem A2 TDI auf 3 L gekommen....

Mit dem kann ich aber nicht auf den norwegischen Campingplätzen für wenig Geld nachtanken, im Auto mit laufender Klimaanlage schlafen und zahle die dreifache Maut bzw. überhaupt Maut auf den dortigen Fernstraßen. Wieso sollte ich mir also einen Stinkediesel antun?
 
Man muss ja kein Effizienzfuchs sein, um Model 3 zu fahren. Für einen A2 in 3l Version allerdings schon. Knatterig, rumpelig, lahm, laut usw. Dafür für seine Zeit aber sensationell sparsam.
 
skifam schrieb:
Aber 2003? Eher schon oder? Was bist Du denn vorher gefahren als Effizienzfuchs?

2003 bin ich noch lange kein Auto gefahren.
Da bin ich mit dem Fahrrad zur Grundschule geradelt.
 
Man muss ja kein Effizienzfuchs sein, um Model 3 zu fahren.
Um Model 3 zu fahren sicher nicht, um Model 3 mit dem Verbrauch zu fahren allerdings schon.
Wer das beim Model 3 erreicht hat beim Verbrenner auch schon gute Werte gehabt ( was ja die vorige Frage war ) und der wo mit meinem aktuellen Verbrenner 8l braucht komnt auch im Tesla auf seine 25kw.
Sparsam unterwegs sein ist mit beiden Antriebsvarianten möglich.
 
Theo schrieb:
Man muss ja kein Effizienzfuchs sein, um Model 3 zu fahren.
Um Model 3 zu fahren sicher nicht, um Model 3 mit dem Verbrauch zu fahren allerdings schon.
Wer das beim Model 3 erreicht hat beim Verbrenner auch schon gute Werte gehabt ( was ja die vorige Frage war ) und der wo mit meinem aktuellen Verbrenner 8l braucht komnt auch im Tesla auf seine 25kw.
Sparsam unterwegs sein ist mit beiden Antriebsvarianten möglich.
Wobei man bei den von flamesoldier genannten Tempolimits von 80-90 (100?) km/h in Norwegen auch kaum eine Chance hat, den Verbrauch zu erhöhen.

Das geht beim Verbrenner einfacher, in dem man z. B. statt dem 5. den 2./3. Gang benutzt etc.
Oder man fährt immer 50 km/h schneller, auch wenn es die Kosten (auch für Bußgelder) in die Höhe treibt.
 
GIFWilli59 schrieb:
Theo schrieb:
Man muss ja kein Effizienzfuchs sein, um Model 3 zu fahren.
Um Model 3 zu fahren sicher nicht, um Model 3 mit dem Verbrauch zu fahren allerdings schon.
Wer das beim Model 3 erreicht hat beim Verbrenner auch schon gute Werte gehabt ( was ja die vorige Frage war ) und der wo mit meinem aktuellen Verbrenner 8l braucht komnt auch im Tesla auf seine 25kw.
Sparsam unterwegs sein ist mit beiden Antriebsvarianten möglich.
Wobei man bei den von flamesoldier genannten Tempolimits von 80-90 (100?) km/h in Norwegen auch kaum eine Chance hat, den Verbrauch zu erhöhen.

Das geht beim Verbrenner einfacher, in dem man z. B. statt dem 5. den 2./3. Gang benutzt etc.
Oder man fährt immer 50 km/h schneller, auch wenn es die Kosten (auch für Bußgelder) in die Höhe treibt.

Korrekt, wenn man wie dort stundenlang konstant max. 80-90 fahren darf bekomm ich den Verbrauch nur hoch wenn ich ständig aktiv bremse und beschleunige, aber das wäre ja Blödsinn ;)
Und immer schneller fahren kostet in Norwegen schnell mehr an Bußgeld als das Auto wert ist ;D
25 kWh/100 km erreichste mit dem Model 3 nur mit einem 130-140+ km/h Durchschnitt. Das schafft man selbst auf der deutschen Autobahn nicht überall. Oder alternativ das Timmelsjoch hoch.
 
Wobei das am Tesla liegt. Selbst das MY muss man für 25kWh schon gut scheuchen.
Ein Audi e-tron muss umgekehrt schleichen, um unter 25kWh zu kommen. Generell stört es mich bei der BEV-Debatte, dass es oft um die reine Reichweite geht.
Nur weil ja lokal emissionsfrei. Ich wünsche mir, dass auch bei BEV ähnlich wie bei Verbrennern mehr Gewicht auf den Verbrauch gelegt wird.
 
Was mich echt mal in real interessieren würde: Wieviel % Akku bekommt man wieder herausrekuperiert wenn man das Timmelsjoch herunterfährt? Da sehe ich jetzt in der Tat mal echtes Energiesparpotenzial der Elektromobilität gegenüber dem Verbrenner. Da muss ich die gesamte aufgebaute Lageenergie wieder vernichten.
 
Spezialwidde schrieb:
Was mich echt mal in real interessieren würde: Wieviel % Akku bekommt man wieder herausrekuperiert wenn man das Timmelsjoch herunterfährt? Da sehe ich jetzt in der Tat mal echtes Energiesparpotenzial der Elektromobilität gegenüber dem Verbrenner. Da muss ich die gesamte aufgebaute Lageenergie wieder vernichten.

Timmelsjoch kann ich dir jetzt nicht genau sagen, exakte Werte habe ich nur von der Bielerhöhe im Kopf. Da brauche ich bergauf vom Montafon ab der Mautstelle ca. 13-15 % bis zur Passhöhe und bekomme bergab ohne mechanisches Bremsen 5-6 % wieder rein bis zur Mautstelle. Ab der Passhöhe fahre ich bis ca. zur Tunneleinfahrt bei Feldkirch in Summe mit 0 Verbrauch. (Dauer ca. 1:02 h bei normaler Verkehrslage derzeit)
Wenn ich einen Pass zügig hoch und gemäßigt runter fahre habe ich bei trockener Straße im Schnitt einen Verbrauch wie mit 100-120 auf der Autobahn. Da gehen sich einige Dolomitenpässe in Folge aus ;)
Vor 2 Jahren bin ich z.B. morgens früh in Virgen mit 79 % gestartet, dann via Defereggental, Stallersattel, Antholzer Tal, Welsberg-Taisten, Toblach, Schluderbach, Dreiheiden, Cortina D'Ampezzo, Passo Giau, Cernadoi, Arabba, Passo Pordoi, Canazei, Passo Fedaia, Alleghe, Aurinepass runter nach Markt Primör gefahren und dort mit 22 % angekommen. Dort habe ich dann bei einer ausgiebigen späten Mittagspause bis 98 % am HPC geladen (nachmittags etwas zu essen in Italien finden ist schwierig) und wir sind weiter bis Padua gefahren und dort mit 84 % angekommen. Die 22 % hätten also eigentlich locker bis zum Tagesziel gereicht, aber in Padua war die Ladesituation damals noch etwas schwieriger und nach ca. 6-7 h Fahrt durch die Dolomiten war eine ausgiebige Pause nötig.
 
br403 schrieb:
Endlich wird gehandelt, in den USA werden 91000 Autos wegen erheblicher Brandgefahr zurückgerufen: https://www.reuters.com/business/autos-transportation/hyundai-kia-recall-91000-us-vehicles-over-fire-risks-urge-owners-park-outside-2023-08-03/ Spoiler: Es sind Verbrenner...

Allerdings, wenn du den Artikel genauer durchliest, handelt es sich darum, dass elektrische Bauteile der Ölpumpe überhitzen könnten.

Dass das bei einem seit über einer Stunde geparkten Auto noch einen Brand auslöst, kann man ausschließen, denn ein normales Auto führt außer in der Batterie (die aber eben sehr viel kleiner ist und viel weniger Energie speichert als ein Elektroautoakku) im abgeschalteten Zustand keinen Strom mehr und sobald es abgekühlt ist kann auch nichts mehr Benzin oder Öl entzünden.

Das ist bei Elektroautos fundamental anders, weil deren Hochvoltbatterien logischerweise große Energie speichern müssen, wodurch die Brandgefahr sehr viel größer ist, und wenn ein Elektroautoakku mal brennt, ist der sehr viel schwieriger zu löschen als ein normales Auto.

Man macht aber deswegen natürlich keine Rückrufe, weil sonst jedes Elektroauto zurückgerufen werden müsste und das ist politisch nicht gewollt. Außerdem gibts ja die mehrwöchige Quarantäne für Elektroautos, wo ein Verdacht auf Beschädigungen am Akku besteht, bspw. infolge eines Auffahrunfalls.
 
j-d-s schrieb:
Dass das bei einem seit über einer Stunde geparkten Auto noch einen Brand auslöst, kann man ausschließen...

Leider falsch. Aber schön wär's. Auch stinknormale Verbrenner können unabhängig von der Dauer des Stillstands unvermittelt Feuer fangen. Habe ich leider schon miterlebt. Peugeot 307.
 
Wenn du mir jetzt noch erklären würdest, wie das physikalisch möglich sein soll? Wo kommt der Funke her?
 
Kriechstrom für Uhr bzw. Bordcomputer, ZV, Alarmanlage, diverse Steuergeräte etc. liegt doch immer an. Auch da kann bei Kurzschluss durch eine defekte Isolierung ein Schmorbrand entstehen oder liege ich da falsch? :gruebel:
 
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