• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Auto ...

Ich hoffe, Sascha du meinst nicht den direkten Vorbeitrag. Für - unter anderem - den hat der Kollege skifam nämlich soeben ausgiebige Zeit zum Skifahren erhalten.
 
Der war doch gerade erst auf den Brettern und hat sogar mit Bildern berichtet. Bin mir nicht sicher, ob du den Beitrag richtig verstanden hast. Den kann man auch so lesen, dass er null Anlass für eine Auszeit gibt. Da hauen hier manche Foristen ganz andere Kaliber raus. Speziell persönliche Beleidigungen.

albe-fr schrieb:
koennte das ein Zeichen dafuer sein, dass wir gerade in Deutschland relativ viel richtig machen?

"Könnte" trifft es wohl am besten. Wüsste man es, gäbe es weder in Politik noch in der Wirtschaft das phasenweise planlose Handeln der letzten Jahre.
 
War nicht der einzige Grund. Weitere Kollegen folgen in den nächsten Minuten. Einmal groß Reinemachen vor dem großen Schnee damit es hier wieder blitzt und blankt…
 
F. Feser schrieb:
Ich hoffe, Sascha du meinst nicht den direkten Vorbeitrag. Für - unter anderem - den hat der Kollege skifam nämlich soeben ausgiebige Zeit zum Skifahren erhalten.

Man nennt es (auch wenn ich es nicht so formulieren würde) irgendwas zwischen Ironie und Sarkasmus. Das er den Schicklgruber herbeiwünscht ist meiner Meinung nach bar jeder Vorstellung und Realität 🤷‍♂️
 
Mt. Cervino schrieb:
Die Welt lacht über Deutschland und schüttelt verwundet den Kopf.

Ich dachte immer über Amerika, wie man sich irren kann .... :mrgreen:



irgendwie ist der Satz schon ziemlich abgenutzt ... in ganz viele Ländern.


Mt. Cervino schrieb:
"How can you be so stupid to shut your nucs down when you have a lack of electricity?" (Zitat eines Amerikaners das ich mehrfach gehört habe)

Du hast ihm bestimmt die ja durchaus nachvollziehbaren Gründe erklärt ?

Mt. Cervino schrieb:
"We are happy if you stop producing ICE cars and move related production facilites to our country... We will still need and produce them the next 50 years at least (Zitat eines Chinesen).

Die fahren dann aber nicht die Chinesische Mittelklasse ... und bestimmt nicht die Europäer ... deswegen geht die deutsche Autoindustrie bestimmt nicht baden ...
 
Mt. Cervino schrieb:
Was mir am meisten im Kopf geblieben ist und komplett neu war sind Ausschreibungen unter der Prämisse "No German" in Anlehnung und in Umkehr zum früheren "Made in Germany".
No German customer, no German supplier, no German regulations, no German administration, no German products, no German projects, no German problems...
Das gibt einen schon zu denken...
Ich komm ja auch auf Dienstreisen etwas rum. Wenn man mal frei übersetzen darf vertritt man im Ausland so grob die Meinung die das Durchschnittesdenken widerspiegelt: Deutschland hat gewollt aber nicht gekonnt. Bzw die Idee war gut aber der Plan ist besch...eiden. Was man vor allem extrem belächelt ist das "Bäumchen wechsel dich"-Spiel und das Wasser predigen und Wein saufen das in unsere Politik praktiziert wird und die Regierung meint es merkt keiner. Es ist gar nicht mal so dass die Industrie durch den Kakau gezogen wird, im Gegenteil, die wird eher bemitleidet für das was man ihr antut. Um mal den Bogen zur Autoindustrie zu schlagen (gilt sinngemäß auch für andere Produktionsindustrieen): Man sieht dass alles mit Gewalt in kürzester Zeit umgebrochen werden soll was über Jahrzehnte gewachsen ist. Was ja aus Sicht ausländischer Unternehmen unweigerlich dazu führt dass keine hochqualitative Arbeit und Produkte mehr ausgeworfen werden können und dazu noch unrentabler produziert wird. Im Ausland ist man schließlich auch nicht blöd, lässt sich nicht so verarschen wir wir und sieht wohin die Reise geht, nämlich den Rhein abwärts. Will man da noch mitmischen? Ich kann da, ums mal vorsichtig zu formulieren, gewisse Bedenken verstehen. Es ist auch nicht so dass man im Ausland nicht an Umweltschutz interessiert ist und auch daran arbeitet, das wird in den deutschen Medien doch ziemlich verzerrt rübergebracht, vielmehr stellt man die deutsche Brechstangenmethode in Frage und will halt nicht die Volkswirtschaft dem Umweltschutz zuliebe komplett ruinieren. Kann ich sehr gut nachvollziehen.
Und jetzt mal voll auf den Automobilsektor zurückzukommen:
Ist euch nicht aufgefallen wie wir schon seit Jahren als deutsche Autofahrer konditioniert werden auf den bewusst produzierten Schrott den wir jetzt fahren? Das fing so langsam an mit der Abwrackprämie. Die war noch freiwillig. Dafür waren wir allerdings noch nicht blöd genug, warum soll man sein noch gutes, funktionierendes Auto wegschmeißen, zu wenige sprangen auf den Zug auf, Ziel verfehlt. Also kamen die nächsten Gängelungen, ob von Politik oder Autoindustrie. ACHTUNG: MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG: Viele Motoren sind heute bewusst so schlecht dass der Verbraucher madig wird und eher bereit ist die Verkehrswende mitzutragen. Anders ist das doch nicht erklärbar, eigentlich wissen wir doch wie man gute Motoren baut, das kann man als erwiesen ansehen. Ich hab einen 18 Jahre alten 6 Zylinder Diesel, der läuft wie am ersten Tag und der wird weiß Gott nicht geschont. Wenn ich sehe was für ein Kernschrott der letzten 5 Produktionsjahre durch die Werkstätten geht, da will man doch nur noch wegrennen...
 
Womöglich waren beim 6 Zylinder
die Baukosten zu hoch
die Emissionen zu hoch
die Steuer auf den Hubraum zu hoch.
Viele Menschen kaufen lieber günstigere Modelle...

Bei mir persönlich ist bisher noch nirgends der Motor der Flaschenhals gewesen, eher litt die Karosserie unter Auflösungserscheinungen.

Viele der Vorgaben zu Emissionen im Verkehr werden interessanterweise von der EU gefördert und von den deutschen Regierungen dann eingebremst. Von daher scheint Deutschland im europäischen Vergleich eher keine Vorreiterrolle inne zu haben.
 
GIFWilli59 schrieb:
Womöglich waren beim 6 Zylinder
die Baukosten zu hoch
die Emissionen zu hoch
die Steuer auf den Hubraum zu hoch.
Der 6 Zylinder war nur ein Beispiel, bloß weil ich den jetzt habe, vorher als Student hatte ich nen A-Corsa mit 40 PS und Vergaser der auch schon 30 Jahre alt war :lol: Die 3 oder 4 Zylinder gehen genauso kaputt. Mein Ex-Nachbar hat seinen 70er Jahre Golfdiesel mit kleinster Motorisierung immernoch (keine Ahnung wieviel Leistung der hat) und auch der läuft noch. Und den muss man richtig treten damit man vom Platz kommt. Ach, ich liebe dieses Nageln :D
 
Also "mit Gewalt schnellstmöglich umgebrochen" und "die deutsche Autoindustrie" sind jetzt zwei Begriffe die ich jetzt so spontan nicht in einen Absatz gepackt hätte .... ich hätte jetzt eher "von der Realität überholt" formuliert ... :roll:
 
Wooly schrieb:
Also "mit Gewalt schnellstmöglich umgebrochen" und "die deutsche Autoindustrie" sind jetzt zwei Begriffe die ich jetzt so spontan nicht in einen Absatz gepackt hätte .... ich hätte jetzt eher "von der Realität überholt" formuliert ... :roll:
Da bin ich schon bei dir. Ich wollte nur in etwa wiedergeben wie man uns so wahrnimmt. Aber es geht halt auch in die Hose wenn man das was die Autoindustrie in den letzten Jahren verschlafen hat , das kann man ihr wirklich vorwerfen und sie wurde politisch unterstützt dabei, mit panischer Gewalt aufholen will.
 
Na ja, man will halt weiterhin seine Autos verkaufen. Und da weltweit die Staaten Richtung Elektromobilität abgebogen sind, muss man halt mal beweisen das man noch anpassungsfähig ist. Ich bin sehr gespannt !!
 
Mei...
Es sind ja hier offensichtlich echte Automobilexperten unterwegs. Dann brauche ich ja nix mehr dazu schreiben. Kanns aber doch nicht lassen...
Hier weiss man es trotzdem besser: Schuld sind die da oben. Wechselweise die Politik (äh, wurden die nicht gewählt???) oder die Automobilindustrie (nun ja stehen die nicht im Wettbewerb??).
Sehr seeeehr einfaches Denken. Leider ist die Realität nicht einfach.

Nur mal EIN Beispiel. Die alten Motoren waren sooooo geil und die neuen taugen nix...
Da wird verklärend völlig vergessen, das es zwar Ausnahmen gab (und gibt), aber die Regel war doch das Motoren kaum bis 100.000km gehalten haben. Warum auch? Die Autos hielten auch nicht so lange und wurden vorher vom Rost dahingerafft.
Und was die tollen alten Motoren dann gesoffen haben, oder welche Schadstoffmengen ausgestossen werden wird unter den Tisch gekehrt. Das ist als ob man ein Glas Wasser mit dem Ozean vergleicht. Die dazu nötige Verbrennungssteuerung - Abgasnachbehandlung - Drehmomentregelung - Wärmemanagement sind unvergleichlich viel komplexer als die alten simplen Motoren.
Natürlich kann bei dieser Anhäufung von Hightec die blos nix kosten darf (früher gabs das aber billiger... :evil: ) dann auch mal was kaputt gehen. Meist ist es ein Teil das die damaligen Motoren gar nicht mal hatten. Und dennoch halten die aktuellen Motoren in der Regel viel länger als früher. Wenn heute ein Motor vor den 200.000km die Grätsche macht ist das doch eher die Ausnahme als die Regel.

Aber gut. Dann setzt Euch halt in Euren Oldtimer und seid glücklich. Aber glaubt ja nicht das der wirklich besser ist als moderne Kisten... :nein:
 
ralleycorse schrieb:
Aber gut. Dann setzt Euch halt in Euren Oldtimer und seid glücklich.

genau das mache ich 8)

und mein neuestes Auto hat jetzt gerade mal 22 Jahre runter, das hat aus meiner Sicht alles interessante, was den Oldtimern fehlt, im Wesentlichen Sicherheitsfeatures (ABS, Airbags, ...) aber auch die Servolenkung und der Bremskraftverstärker sind nicht schlecht.
 
ralleycorse schrieb:
Dann brauche ich ja nix mehr dazu schreiben.

Dann lass es doch einfach sein. Für mich sind moderne Kisten jedenfalls nicht besser nur weil sie ohne Zweifel mehr Features und Funktionen haben die ich aber weder brauche noch haben will. Das macht ein Auto für mich zwar anders, nervig, aber nicht besser. Das kann ich sagen weil ich froh bin wenn die Firmenkarren endlich wieder los bin. Zb alle paar Jahre für 500 Euro neue Reifendrucksensoren. Braucht mein Oldtimer nicht, der macht die RDKS übers ABS. So einen Mist bekomm ich politisch aufgezwungen beim Autokauf und muss es auch noch bezahlen. Die vernünftigere Lösung: Wer ein RDKS haben will das einfach nur vor nem Platten warnt dem reicht das serienmäßige ABS, wer das genauere will kanns ja als Extra ordern. Will keiner haben? Oh dann machen wirs halt zur Pflicht. Ums mal zusammenzufassen auch wenn du meinst das sei nicht so: Politik und Automobilindustrielobby hatten schon immer eine enge Zusammenarbeit. Das ist Fakt. Eine wunderbare Zusammenarbeit wenns darum geht den Leuten unnötige Innovationen aufs Auge zu drücken wenns keiner freiwillig bezahlt. Wenn Motoren zu lange laufen fällt einem auch was ein. Wahre Fortschritte in Punkto Verbraucherfreundlichkeit, ich bin echt begeistert. Aber das scheint ja zunehmend modern zu sein. Wers mag...
Ich geb dir Recht wenn du sagst echte Oldtimermotoren hatten nicht die längsten Laufzeiten, das stimmt, da war die Technik nicht so weit. Aber wenn wir uns so in die 80er-90er Jahre bewegen waren wir auf einem echten Höhepunkt. So ein Taxibenz aus den 90ern, da läuft bei so mancchem der Kilometerzähler wieder durch null weil er nicht genug Ziffern hatte :lol: Ab den 2000ern geht die statistische Kilometerleistung der overengineerten Downsizingmotoren retour. Ich rede sowieso hier von Motoren die so im letzen Jahrzehnt entwickelt wurden. Was da an Bauteilen kaputt geht hatten Motoren in den 50ern auch schon, da kannst du mir erzählen was du willst, Steuerkettenprobleme, Kolbenschäden, in kurzer Zeit durchgefressene Lagerschalen und so weiter. Das ist mit Absicht so konstruiert. Schau dir doch mal die Fahrradketten an die manche Hersteller als Steuerketten verkaufen. Dummerweise sind das aber gar keine Oldtimer, die meisten Autos dieser Zeit erleben das höchstens mit Austauschmaschine. Die sollen ja schließlich auch ab dem Verbrennerverbot schnell von der Straße.
 
wow, Tesla ist beim TUEV sage und schreibe sogar schlechter als Dacia... vom Tesla 3 sind nach drei Jahren 14,7 % durchgefallen, das schlägt alle anderen Teilnehmer... ich bin beeindruckt.
 
Na warum wohl?
Tesla ruft weder zu Inspektionen wie andere teils jährlich, noch wird die HU in großen Teilen in den Vertragswerkstätten durchgeführt. Somit ist die Statistik quasi wertlos.
Klar ist allerdings, dass die Querlenker vom M3 Mist sind.
 
Spezialwidde schrieb:
Dummerweise sind das aber gar keine Oldtimer, die meisten Autos dieser Zeit erleben das höchstens mit Austauschmaschine. Die sollen ja schließlich auch ab dem Verbrennerverbot schnell von der Straße.
M. E. sind die meisten Oldtimer, die aktuell im Umlauf sind, Fahrzeuge, die sowieso nie viel gefahren sind. Weil sie entweder jahrelang im Schuppen gestanden haben oder eine ruhiges Leben als Rentner- oder Zweitauto hatten. Die Autos von Pendlern, die 20-30 Tkm/a laufen, landen meist nach 15 Jahren auf dem Schrottplatz.
 
judyclt schrieb:
Na warum wohl?
Tesla ruft weder zu Inspektionen wie andere teils jährlich, noch wird die HU in großen Teilen in den Vertragswerkstätten durchgeführt. Somit ist die Statistik quasi wertlos.
Klar ist allerdings, dass die Querlenker vom M3 Mist sind.

Kann ich voll unterschreiben. Meine sind jetzt nach exakt 88.000 km gegen Meyle HD getauscht worden. Vorne rechts war keinerlei Fett mehr im Gelenk, der knarzte bereits.
Der neue:
20231115_083907.jpg
 
Zurück
Oben