@rajc: Super, Danke! Wenn man am Ende einer Leitung sitzt, durch die nicht mehr als 6.6 kbit/s ankommen, dann ist man schon froh, wenn man irgendwie die Bilderschwemme kontrollieren kann.
Die Brunellen-Talstation und die Gipfelstationen der beiden neuen Bahnen liegen ja sehr günstig. Da werden wir noch viele Bilder sehen.
Dann waren wir also am vergangenen Donnerstag beide oben. Ich bin an dem Tag fast nur rumgestanden und hab ein bisschen mit den Leuten vom Bau, dem Montageteam und den Bergbahnern geratscht, bis dann endlich der Kamov-Hubschrauber eintraf. Da hätte ich leicht auch mal beim Alpenhaus vorbeischauen können. Irgendwie müssen wir doch mal was für die Kommunikation tun; ist eigentlich ein Jammer, wenn immer alle aneinander vorbeilaufen.
Hier erst mal der Link auf das lange Video vom Stellen der A-förmigen Stütze 6, von der das Spannfeld bis zu den 3 Stützen vor der Bergstation reichen wird:
Ich hab aber auch noch ein paar Bilder vom 29.8., an die man nur durch Rumkraxeln im Gelände kommt, u.a. von den Stützenfundamenten oberhalb ab Stütze 5.
Blick zur Bergstation aus dem Raintal:
Das gewaltige Fundament der 3 Stützen 7, 8, 9 vor der Raintal-Bergstation.
Der Markierungspflock mit der Originalnummer.
Auf diesem Fundament wurde dann am Donnerstag, 6.9., die oben zusammenlaufende A-Stütze aufgestellt, wie im oben verlinkten Video zu sehen ist.
Blick über das Fundament der Stütze 6 Richtung S.
Blick zum Horngipfel; gibt geschätzt ein ca. 450 m langes Spannfeld.
Blick von St. 6 nach Osten zum Standort der Zwischenstütze.
Panorama von O nach W an der Stütze 6. Am linken Bildrand der Standort der Hilfsstütze zwischen 5 und 6, am rechten Rand der Horngipfel mit der Bergstation.
Fundament der Zwischenstütze (zwischen 5 und 6). Hat nur 8 Anker-Gewindestangen. So, wie ich das inzwischen verstehe, war die ursprünglich gar nicht geplant, aber durch die geologisch notwendig gewordene Versetzung des Standorts der Stütze 5 um 4 m bergauf war ein durchgehendes Spannfeld zwischen Stütze 5 und 6 nicht mehr möglich.
Blick von der Zwischenstütze nach Osten.
Fundament der Stütze 5. 10 m Betonhöhe ab Sohle, 20 Tonnen Baustahl, Durchmesser des Ankerrings 2,5 m.
20 Ankerstangen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme waren noch die Wände des Lawinenkeils beim Einschalen. Beim Stellen der Stütze war der aber fertig und hat den Arbeitsraum des Montageteams unangenehm eingeengt.
Das Aushubmaterial von Stütze 5 wurde mit dem Schreitbagger der Firma Stöckl oberhalb abgelagert und ist inzwischen mit Erde abgedeckt.
Der neu beschaffte Bagger hat dort oben ganze Arbeit geleistet:
Blick auf das Fundament von Stütze 5 vom Felsköpfl südlich gegenüber.
Noch zwei Bilder von der Lawinenverbauung im Hang oberhalb der Zufahrt zur Talstation.
Auf den Stahlstützen werden Holzstämme "verflochten" befestigt. Schaut nicht ganz so nach Panzersperre aus, wie die traditionellen Verbauungen mit Stahlprofilen:
Lawinenverbauung oberhalb der Zufahrt zur Talstation von der Seite:
Ein bisschen "off topic": Die Warnschreie dieser Viecherl hört man beim Rumsteigen im Gelände öfter, als man sie sieht.