Warum nörgeln eigentlich so viele an den Investitionen herum? Als ob es für die Umwelt besser wäre,
wenn die Sauerlandskifahrer jedes WE 500-600km in die Alpen fahren. Und naturschneemäßig sah
es am Alpenrand auch nicht überall so viel besser aus.
mmmhhh... vielleicht meckert man, weil die Alternative zu
"Skifahren am Wochenende im Sauerland auf bei Plusgraden energieintensiv erzeugtem Kunstschnee"
eigentlich nicht in
"mit dem Auto am Wochenende energieintensiv an den Alpenrand fahren,
um dort auf bei Minusgraden ebenfalls energieintensiv erzeugtem Kunstschnee skizufahren"
bestehen sollte?
Vielmehr sollte die Alternative heißen:
"Wenn kein Schnee liegt, dann fahren wir nicht Ski sondern machen was anderes."
Den durch zuviel Energieverbrauch verursachten Klimawandel durch energieverbrauchende Schneeerzeuger entgegenzuwirken, ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, oder?
Ich finde es verständlich, wenn man einen Ausgleich zwischen den touristischen Interessen der Region und den Umweltschutzinteressen schafft,
in so fern ist es m.E. OK, wenn man mit Kunstschnee etwas nachhilft, wenn der Naturschnee knapp ist.
Künstlich eine Saison zu schaffen, ist aber sicher übers Ziel hinausgeschossen, und Mitte November ist und war für das Sauerland noch nie wirklich Wintersaison.
Das Sauerland lag aber auch vor dem Klimawandel schon in einer Grenz-Höhenregion, in der kein Verlass auf Naturschnee besteht, und in der
die Temperaturen im Frühwinter/Spätwinter um den Gefrierpunkt herum pendeln.
Da ergibt es schon Sinn, eine Technologie einzusetzen, die auch bei Plusgraden funktioniert, da herkömmliche Schneekanonen in diesem Bereich einen sehr schlechten Wirkungsgrad haben.
Möglicherweise spart ein Snowmaker gegenüber der Schneeerzeugung mit herkömmlichen Kanonen bei nur knappen Minusgraden sogar Energie?
Hat das mal jemand wirklich fair verglichen?
@Spechti:
Ich warte ab, sind die ersten liebreichste über den Schnee bescheiden kann Mans immer noch zerreißen....
Den Satz habe ich echt nicht verstanden.