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Beschneiung bei Plusgrade

Stani

Matterhorn (4478m)
tiff8_2.jpg


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www.snowmaking.com.au
 
Sicherlich enormer Stromverbrauch ????
 
labber.... das ist ja der Hersteller von diesem heissen Gerät:
george.jpg


der Kerl heisst George und ist der Superman unter den Schneimeistern....[/img]
 
ist ja nix neues. katastrophale engergiebilanz - und der kubmikmeter schnee wird durch diese stickstoffschleudern so teuer dass sich kein gebiet das auf dauer leisten kann (zumindest keines in europa)
 
aber bei über +8 Grad ist schon etwas,

damit gehört Angst von der Klimaerwärmerung in der Vergangenheit :lol:
 
Das Problem dürfte wohl auch sein, dass der Neuschnne schnell wieder weggeschmolzen ist => Kühlmatten in Boden einbauen :wink:
 
Auf der Interalpin gab es auch einen Stand der Dir Schnee bis +30°C macht.
 
Da kannst wenigstens auf die Automatiksteuerung der Kanonen verzichten wenn der Schnee so schnell schmilzt wie er produziert wird.

Dann doch lieber abgetötete Bakterien, die verändern wenigstens gleich den Gefrierpunkt. :?
 
YESHAR schrieb:
Das Problem dürfte wohl auch sein, dass der Neuschnne schnell wieder weggeschmolzen ist => Kühlmatten in Boden einbauen :wink:

wenn sie kemikale und radioaktive bakterien einmischen dann nicht, na tja umweltfreundlich ist sicherlich nicht..
 
Steige jetzt grad erst in die Diskussion mit ein.
Mir kam bei der traurigen Ansicht des TFH ein Gedanke. Könnte man nicht ganz einfach das soeben abgetaute Gletscherwasser nutzen, um damit die Schneekanonen zu füttern, die dann z.B. den TFH wieder vollpulvern. Das könnte man doch nachts machen. Dann dürften sich die Temperaturen doch zumindest dem Gefrierpunkt nähern.
Das macht aus meiner Sicht doch viel mehr Sinn, als so dusselige Matten auszulegen. Was meint Ihr (Experten)?
 
Kann sein. Sogenau weiß ich das nicht mehr.
 
oli schrieb:
Steige jetzt grad erst in die Diskussion mit ein.
Mir kam bei der traurigen Ansicht des TFH ein Gedanke. Könnte man nicht ganz einfach das soeben abgetaute Gletscherwasser nutzen, um damit die Schneekanonen zu füttern, die dann z.B. den TFH wieder vollpulvern. Das könnte man doch nachts machen. Dann dürften sich die Temperaturen doch zumindest dem Gefrierpunkt nähern.
Das macht aus meiner Sicht doch viel mehr Sinn, als so dusselige Matten auszulegen. Was meint Ihr (Experten)?

Bei den wirklichen Hitzeperioden ist die nächtliche Abkühlung meist zu gering, dh da gibts auch oben keinen Nachtfrost (z.B. Schöntaufspitze bei Sulden, 3325m: nächtliche Temperatur Ende Juli ca. +3-4 Grad).

Im Prinzip wär das mit den Matten ja gar nicht dusselig, sondern nur unpraktisch. Um einen spürbaren Effekt für den Gletscher zu haben müsste der Gletscher ja grossflächig (mehrere Quadratkilometer je nach Gletschergrösse halt) vermattet werden. Und das Problem dann noch: Dann könnte man ja erst recht nicht drauf Skifahren :wink:).
 
Hier mal grad bei www.wetteronline.de "geklaut" die Grafik über die tiefsten Temperaturen im Juli. Ich habs jetzt nicht nachgerechnet, aber ich schätze, das die Hälfte der Tage/Nächte die Temperatur unter dem Gefrierpunkt lag. Das könnte also in Hintertux auf Höhe des TFH so ähnlich gewesen sein.
Also am TFH ein Becken gebaut, tagsüber das Wasser aufgefangen und in den Nachtstunden die Düsen an. So kanns gehen, oder doch nicht?
 

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aber nur, wennst am gesamten hintertuxer gletscher sonnenkollektoren aufstellst....
sonst hat das kein wert!
 
Mir liegen Gletscher und besonders der Tuxer Ferner ja sehr am Herzen, aber zu so drastischen Maßnahmen würde ich nicht greifen. Da íst die Vermattung von der Energiebilanz doch eindeutig positiver zu bewerten - eingemattet müsste aber Anfang/Mitte Juni werden. Am besten die komplette TFH-Abfahrt. Also: für Skibetrieb sicher nützlich, um Gletscher zu "retten" sicher nicht.
 
Eigentlich ist das keine richtige Beschneiung. Das Verfahren nennt sich glaub ich Eisgranulat Beschneiung, womit die Funktionsweise klar wäre.
Für alle die sich darunter nichts vorstellen können: Durch Kühlgeräte werden in der Kanone kleine Eiskügelchen erzeugt und die werden auf die Piste geblasen. Es ist also genaugenommen kein richtiger Schnee sondern feiner Hagel.
Bei uns im Odenwald wollte der Herr Emig, seines Zeichens Inhaber eines Sportgeschäfts und Entwickler des Betasystems von Atomic, eine solche Anlage aufstellen. Er wollte am Katzenbuckel, dem höchsten "Berg" im Odenwald einen SL und ein solche Beschneiungsanlage bauen, ist aber am Wiederstand der Umweltschützer gescheitert.
 
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