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Seilbahnjunkie schrieb:Eigentlich ist das keine richtige Beschneiung. Das Verfahren nennt sich glaub ich Eisgranulat Beschneiung, womit die Funktionsweise klar wäre.
Für alle die sich darunter nichts vorstellen können: Durch Kühlgeräte werden in der Kanone kleine Eiskügelchen erzeugt und die werden auf die Piste geblasen. Es ist also genaugenommen kein richtiger Schnee sondern feiner Hagel.
Bei uns im Odenwald wollte der Herr Emig, seines Zeichens Inhaber eines Sportgeschäfts und Entwickler des Betasystems von Atomic, eine solche Anlage aufstellen. Er wollte am Katzenbuckel, dem höchsten "Berg" im Odenwald einen SL und ein solche Beschneiungsanlage bauen, ist aber am Wiederstand der Umweltschützer gescheitert.
reXX schrieb:snowBOX ist ein großer Eiskratzer.
Diese "Grenzbereich-Schneekanonen" arbeiten - meines Wissens nach - mit anderen Methoden.
- Wasser wird gekühlt
- Der Druck der Pressluft in den Nuckleatoren wird enorm erhöht, so dass durch die Enstpannung mehr Kälte entsteht.
- In das Hauptwasser wird zusätzlich flüssiger Stickstoff miteingesprüht, der die Temperaturen soweit herabsetzt, dass eine Schneebildung bzw. eine Anlagerung am Kristalisationskeim auch bei höheren Temperaturen möglich ist.
soweit die Infos die mir vorliegen.
Allerdings ist die Energiebilanz dieses Verfahrens natürlich äußerst neativ - ganz zu schweigen von den enormen Kosten die hier entstehen.
Temperaturunabhängige Schneeproduktion
IDE – Snowmaker: Demonstration in Südafrika
Ende Mai 2006 war es soweit: Eine Delegation von Skigebietsbetreibern, Schnee-Experten, Eventveranstaltern und Skihallenbetreibern nahmen die Reise nach Südafrika auf, um die temperaturunabhängige Schneeproduktion bei der tiefsten Goldmine der Welt in der Nähe von Johannesburg zu besichtigen und die Schneequalität unter die Lupe zu nehmen.
Der IDE-Snowmaker macht erstmals die Schneeproduktion bei Plusgraden (bis zu +30°C) mit großen Mengen und niedrigem Energieverbrauch möglich und ist daher auch für Skigebiete interessant. Die Technologie ist bereits seit mehr als 15 Jahren im Einsatz und wird weltweit zu Kühlzwecken eingesetzt.
In der 4 km tiefen Goldmine in Südafrika von Anglo Gold Ashanti wird die Temperatur von +60° Celsius mit dem Schnee auf ein erträgliches Niveau heruntergekühlt. Dass sich dieser Schnee auch ausgezeichnet für alle Wintersportaktivitäten eignet, zeigte sich bei der Schneedemonstration in Südafrika.
Ausgezeichnete Wintersportqualität
Die Qualität des IDE-Schnees entspricht in etwa der des Frühjahrsschnees in den Alpen. Die Schneekristalle sind ca. 0,5 bis 1,0 mm groß, das spezifische Schneegewicht liegt zwischen 500-600 kg/m³ und eignet sich laut einhelliger Meinung der Teilnehmer bestens für alle Arten von Wintersport (Skifahren, Snowboarden, Langlauf, Tubing etc.)
Praxistest: Skifahren auf Firnschnee in Afrika
Großes Interesse von Gletscherskigebieten
Der IDE-Snowmaker kann vor allem zur Beschneiung von Gletscherrandbereichen und zur Schaffung von Zufahrtsmöglichkeiten zu Stationen und Infrastruktureinrichtung während des Sommers und Herbstes eingesetzt werden. Dies ermöglicht den Gletscherskigebieten einen echten Qualitätssprung und das Anbieten von größeren Pistenflächen in dieser Zeitperiode, die auch von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung ist, da alle anderen Skigebiete noch geschlossen sind.
Vertreter eines Gletscherskigebietes bei der „Untersuchung“ des Schnees
Anwendungen in klassischen Skigebieten
Die Ideen der Skigebiete reichen von der Absicherung neuralgischer Punkte im Skigebiet bis zu Attraktionen wie den Betrieb eines Funparks während des ganzen Jahres, Schneepartys im Sommer und der Vorsaison oder auch den Ganzjahresbetrieb eines Schleppliftes sowie die Schneeversorgung von tiefer gelegenen Einrichtungen wie Anfängerhänge oder Langlaufloipen.
Ideale Technologie für Skihallen
Durch die Form der Schneeproduktion müssen die Hallen nicht auf tiefe Temperaturen gekühlt werden, was eine große Ersparnis beim Energieverbrauch bedeutet. Weiters können durch die große Kapazität auch Outdoorbereiche angelegt werden, sowie Schnee für Events in Großstädten produziert werden.
Hauptmerkmale des IDE-Snowmakers
* Schneeproduktion bei jeder Umgebungstemperatur
* 200 bis 2,000 m³ pro Tag und Maschine
* Hochqualitativer Schnee, umweltfreundlich und ohne chemische Zusatzstoffe
* Niedrige Energiekosten und Arbeitsaufwand
* Vollautomatisches Steuerungssystem
Schneediskussion in Südafrika
Erstaunt über das Treiben auf dem Schneehügel: Die Minenarbeiter von Anglo Gold Ashanti
[/quote]Eine Anlage mittlerer Größe (Schneeproduktion 960 m³ pro Tag) kostet ca. 1,1 Millionen USD.
Stani schrieb:"All Weather Snowmaking Systems":
- Snowbox : www.snowbox.info
- IDE Snowmaker: www.ide-snowmaker.com/
- Snowmagic: http://www.snowmagic.com/
- Snowfactories: http://www.snowfactories.com/
(dies ist aber ein bissl anders)
^Ditomarkus schrieb:Wahnsinn. Was für eine perverse Energieverschwendung.![]()
whiteout schrieb:^Ditomarkus schrieb:Wahnsinn. Was für eine perverse Energieverschwendung.![]()
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