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Christen Glauben Kirche

Victorfoxi schrieb:
Seilbahnjunkie schrieb:
Und genau da liegt das Problem. Selbst bei uns mischt sich die Kirchen im Namen des Glaubens in das Privatleben unbeteiligter Dritter ein. Sie sitzen ohne Legitimation in Ethikräten und Kommisionen, nehmen Einfluss auf die Politik, diskriminieren Leute z.B. auf Grund ihrer Sexualität oder ihres Geschlechts (was allen anderen gesetzlich verboten ist) und lassen sich dafür auch noch vom Steuerzahler bezahlen. Als privater Freizeitverein können die ja von mir aus machen was sie wollen, wobei auch dann die Abgrenzung zu allgemein als problematisch angesehenen Sekten schwierig ist. Aber warum bekommen die lauter Sonderrechte und werden vom Staat bezahlt?

Vom Steuerzahler? Was bezahlt der Steuerzahler?
Sie bekommen Kirchensteuer, dass liegt wohl daran das wir geschichtlich nun mal ein christliches Land sind- unser Grundgesetz fußt in nicht unerheblichem Maße auf christlicher Weltansicht. Wem das nicht paßt, der soll aus der Kirche austreten, schon bezahlt er auch keine Kirchensteuer mehr. Wo ist das Problem?
Die Kirche kann ihr Engagement aber auch gerne zurückfahren- vielleicht betreiben dann ja die modernen Islamverbände z.B. die Kindergärten!
Oder das soziale Engagement um die älteren Menschen, können gerne auch Roboter übernehmen.
Kirchen sind ja überflüssig.
Zum Sterben kommt der Rost und kein Pastor- Asche zu Asche, Staub zu Staub.

Pssst! Wo bleibt denn die christliche Gelassenheit?
Nahe zu alle christlichen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Kindergärten, sonstige Wohlfahrtseirichtungen wie Diakonie/Caritas etc. werden zu fast 100 % Prozent aus allgemeinen Steuermitteln, also vom Staat finanziert.
Weiter werden die Kirchen noch mit zusätzlichen ca. 600.000.000 € p/A von Bund und Ländern allimentiert, genießen aber weiterhin das Privileg kirchliches Arbeitsrecht zur Geltung zu bringen. Womit ist das heute noch zu rechtfertigen (ausser mit uralten erpressten Verträgen)?

Und man darf sich wohl schon die Frage stellen, wieso der Staat als Erfüllungsgehilfe mit seinen Institutionen automatisiert die Kirchensteuer einzieht. (Gibts noch nichtmal in weitestgehend katholischen Ländern wie Spanien oder Italien)
Diese ganze alten Verträge sollten mal auf den Prüfstand um die in 19 Jhdt. begonnene halbherzige Säkularisierung endlich abzuschließen.
 
Victorfoxi schrieb:
Vom Steuerzahler? Was bezahlt der Steuerzahler?
Sie bekommen Kirchensteuer, dass liegt wohl daran das wir geschichtlich nun mal ein christliches Land sind- unser Grundgesetz fußt in nicht unerheblichem Maße auf christlicher Weltansicht. Wem das nicht paßt, der soll aus der Kirche austreten, schon bezahlt er auch keine Kirchensteuer mehr. Wo ist das Problem?
Die Kirche kann ihr Engagement aber auch gerne zurückfahren- vielleicht betreiben dann ja die modernen Islamverbände z.B. die Kindergärten!
Oder das soziale Engagement um die älteren Menschen, können gerne auch Roboter übernehmen.
Kirchen sind ja überflüssig.
Zum Sterben kommt der Rost und kein Pastor- Asche zu Asche, Staub zu Staub.

Ja, genau dieses Märchen erzählen Kirchenvertreter in jeder Talkshow. Das macht es aber nicht wahrer. Wie Pistencruiser schon sagte, für die Dienstleistungen die die Kirche erbringt wird sie vom Staat bezahlt. Der Staat finanziert also z.B. Kindergärten in denen die Kinder (auch atheistische, das weiß ich aus eigener Erfahrung) beeten müssen. Was würdest du sagen, wenn dein Kind mangels Alternative in einen muslimischen Kindergarten müsste, den du mit deinen Steuern und Gebühren bezahlen musst, und dort muslimische Gebete lernen würden?

Ähnlich verhält es sich in den Schulen. Christlicher Religionsunterricht wird ganz natürlich in den Stundenplan intgriert und von staatlichen Leerern gelehrt. Andere Religionen gibt's nicht zur Auswahl und das neutrale Ethik wird erst dann angeboten, wenn die Schüler religionsmündig sind. Das macht man nämlich nur, damit sich nicht alle vom Religionsunterricht abmelden um eine Freistunde zu haben. Bei uns hat man den Religionsunterricht dann schön weiter in den Stundenplan integriert, während Ethik am Nachmittag unterrichtet wurde. Das hatte dann den umgekehrten Effekt und die meisten Schüler haben sich lieber die geschenkten Noten in Reli abgeholt statt nachmittags dableiben zu müssen.

Auch bei Krankenhäusern sind die Kirchen keine Wohltäter. Die Mutter eines Freundes, die selbst sehr gläubig ist, hat mir mal erzählt wie das lief als ihr Krankenhaus von der Kirche übernommen wurde. Da wurde radikal durchsaniert, schlimmer als bei kommerziellen Betreibern. Allerdings hatte sie keine Aufstiegschancen mehr, denn die Führungspositionen wurden nur noch mit Ordensschwestern besetzt.
Jedem anderen Betreiber wäre eine solche Diskriminierung untersagt worden. Aber christliche Einrichtungen dürfen ja auch homosexuelle Mitarbeiter feuern oder einfach nur Kindergärtner die aus der Kirche austreten.

Der Staat finanziert die Kirchen aber auch noch wesentlich direkter. Er bezahlt die Gehälter der Bischöfe, Erzbischöfe, Kardunäle, etc.
Natürlich ist das geschichtlich begründet, weil man die Kirchen vor 200 Jahren enteignet hat, aber wer wird bitte so lange nach der Enteignung noch derart fürstlich dafür entlohnt? Wie schwer tut man sich beispielsweise mit der Entschädigung von im dritten Reich enteigneten Juden? Da bekommen nicht die Nachfahren auf alle Ewigkeit ein Gehalt bezahlt.

Und die Kirchensteuer gibt es nicht nur weil wir so ein christliches Land sind, die gib's nämlich sonst nirgends. Die haben die Nazis eingeführt um die Kirch ruhig zu stellen, hat auch ganz gut funktioniert.
Und einfach austreten reicht nicht unbedingt um aus der Kirchensteuer rauszukommen. Erst mal musst du eine Austrittsgebühr bezahlen, wohl gemerkt, für einen Verein in den du nie selbst eingetreten bist. Und wenn du dann noch mit einem Kirchenmitglied verheiratet bist, Pech gehabt. Deine Kirchensteuer heißt dann zwar ab sofort Kirchgeld, sonst ändert sich aber nichts.
Stell dir mal vor du müsstest für den Sportverein in dem dich deine Eltern als Kind angemeldet haben, ohne dich zu fragen, eine Austrittsgebühr zahlen, und wenn deine Frau oder dein Mann weiter Mitglied sind, dann musst du deinen Beitrag weiterhin zahlen. Wo gibt's denn sowas?

Wie gesagt, als privates Freizeitvergnügen meinetwegen, aber bitte nicht ständig in das Leben von Leuten einmischen die damit nichts zu tun haben wollen.
 
Ich wäre ja ab der Volksschule für einen verpflichtenden vergleichenden Religionsunterricht, in dem den Kindern die verschiedenen Religionen präsentiert werden, darauf hingewiesen wird, dass alle Religionen gleich gut sind, dass Religionen, deren Bücher und Dogmen aus wissenschaftlicher Sicht Menschenwerk sind, dass man sich gerne eine davon aussuchen kann, aber auch keiner Religionsgemenischaft anzugehören erlaubt und gleich gut ist.
 
gerrit schrieb:
Ich wäre ja ab der Volksschule für einen verpflichtenden vergleichenden Religionsunterricht, in dem den Kindern die verschiedenen Religionen präsentiert werden, darauf hingewiesen wird, dass alle Religionen gleich gut sind, dass Religionen, deren Bücher und Dogmen aus wissenschaftlicher Sicht Menschenwerk sind, dass man sich gerne eine davon aussuchen kann, aber auch keiner Religionsgemenischaft anzugehören erlaubt und gleich gut ist.
Gemäss Bildungsplan 21 wird an Schweizer öffentlichen Schulen über die verschiedenen Religionsgemeinschaften unterrichtet und dabei auch über Sekten gesprochen. Dazu kommt je nach Schülerzahl der Unterricht, wo von der Religionsgemeinschaft selbst bezahlt wird. Sofern die Schülerzahl gross genug ist auch integriert im Fächerplan oder am Samstag. Wie es an private Schule damit ist, hängt auch vom Kanton ab, der sie beaufsichtigt. Zu meiner Schulzeit war das noch nicht der fall.
 
Für mich gibt es Gott nach dem Tod.

Wenn nicht, so habe ich mein Leben mit den christlichen Grundwerten gelebt, wie sie überliefert wurden. Für das Langen gleichgesinnte Mitmenschen es geht auch ohne eine rückwärtsgewandte römisch Katholische Kirche. Auch habe ich über andre Glaubensrichtungen gelesen wie die zwei andre Abraham Religionen. Ebenso die Schriften der Zoroastrier, der erste monastische Religion der Welt. Wie auch über Fernöstlichen sowie über vergangene, sofern es Schriften oder Darstellungen dazu gab. Jedenfalls hat das mein Glaubenshorizont bereichert. Man kann so auf einer andre eben über Religionen diskutieren.

Na für, die nicht an Gott glauben und nach dem körperlichen Tod doch feststellen, dass es einen gibt. Bevor ihr euch eine Antwort überlegt, wäre es gut, sofern ihr Mut habt, könnt ihr dazu folgende Filme ansehen. Und dazu Gedanken machen. Es geht darin über Glauben und Gott, aber nicht über eine spezifische Religion.

Beide Filme sind vom gleichen YouTuber, im zweiten Film geht er auch auf Kommentare vom vorhergehende ein. Deswegen habe ich beide verlinkt.

Ist Glauben sinnvoll ?: https://youtu.be/LVu64yw9myg?si=QPTpdNrOV4BJFOJp
Zeitbedarf: 11:55 Minuten

Unfassbare Studie: GEHIRN nach dem TOD noch AKTIV?: https://youtu.be/4MzjGUdFSpc?si=cEg-wS0La6gE7KLx
Zeitbedarf: 14:37 Minuten (Mit integrierter Werbung 1:30 Minuten)

Viel Spass beim Nachdenken über Gott und die Ewigkeit.
 
Maria Magdalena eine Zeitzeugin vom Leben Jesus

War eine zentrale biblische Figur des Neuen Testaments, deren Rolle in der Entwicklung des Christentums weiterhin diskutiert und diskutiert wird. Ihr Name stammt aus ihrer Heimatstadt Magdala, einem Fischerdorf am Westufer des Tiberias-Sees. Papst Franziskus erhob das Andenken Maria Magdalenas am 22. Juli 2016 in den Status der Festlichkeit, um die Bedeutung dieses treuen Jüngers Christi zu betonen. Die konischen Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes setzen Maria als Zeugnis für Jesu Kreuzigung, Beerdigung und Auferstehung.

Klar ist, dass Jesus in ein vom Patriarchat geprägte Jüdischen unter römischen Vorherrschaft ihnen geboren ist. Wie er die Gesellschaftliche rolle, der Frau persönlich verortet, ist mich reine Spekulation. Am nächsten kommt die Rollenveränderung der Maria Magdalena in der Römisch Katholischen Kirche heran. I m Urchristentum hatten die Frauen, noch eine bedeute Rolle in der Glaubensverkündung innen. Als das Christentum sich offiziell als Staatsglauben durchsetzen konnte, hatte das eine schlechte Folge für das Frauenbild in der Glaubenslehre über Jahrhunderte. Erst so langsam zeichnet sich eine Veränderung ab.

Um die Worte von Sankt Augustinus zu zitieren: "Die Wahrheit ist wie ein Löwe. Du musst sie nicht verteidigen. Lass sie los. Sie wird sich selbst verteidigen."

Von Maria Magdalena gibt es auch Bibelfilme Fassung wie dieser hier: https://www.moviepilot.de/movies/maria-magdalena-2018. Zeitbedarf: ca. 80 Minuten. Mit etwas suchen findet man auch andre Filmquellen.

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Fractio Panis eine versteckte Astrotheologische Botschaft

Die Katakomben der Priscilla, an der via Salaria Rom, mit christlichen Freskos aus dem 2. und 3. Jahrhundert geschmückt.
Bild der Katakombe: https://www.wga.hu/art/zearly/1/2mural/3priscil/1greek1.jpg
Bild mit dem Brotbrechen: https://www.wga.hu/art/zearly/1/2mural/3priscil/1greek2.jpg

„Was wir wollen, glauben wir gerne“, das wussten schon die Römer. Wir neigen dazu, Dinge leicht zu glauben, die uns ins Konzept passen.

Die Szene stellt sieben Personen an einem Tisch dar, sechs Männer und eine Frau. Sechs von ihnen sitzen so, wie die Menschen der Antike bei ihren Mahlzeiten sassen. Die siebte Person jedoch, eine bärtige Gestalt, sitzt etwas abseits am Rande des Tisches. Sein Kopf ist zurückgeworfen, er hält ein kleines Brot in den Händen, und seine vor ihm ausgestreckten Arme zeigen, dass er es bricht. Auf dem Tisch unmittelbar vor ihm steht eine Tasse mit zwei Henkeln. Weiter entlang des Tisches stehen zwei grosse Teller, einer mit zwei Fischen, der andere mit fünf Broten. An den beiden Enden des Bildes sind Körbe mit Broten zu sehen, vier Körbe an einem Ende, drei am anderen.

Die Katakomben der Priscilla an der Via Salaria in Rom befinden sich in einem Steinbruch, der in römischer Zeit für Bestattungen genutzt wurde. Der Name leitet sich wahrscheinlich von dem Namen der Frau ab, die das Land für den Bau der Grabstätte gestiftet hat. Die Katakomben wurden vom 2. Jahrhundert bis zum 5. Jahrhundert in den Tuffstein gegraben und erreichten dann ihre endgültige Struktur, die insgesamt 13 Kilometer unterirdische Gänge umfasst. Einige der Wände und Decken in den Katakomben weisen feine Dekorationen auf, die biblische Szenen darstellen. Sie enthalten viele Wandmalereien, die Heilige und frühchristliche Symbole darstellen. Fractio Panis ein Bild, das in einer Zeit gemalt wurde, als die Regierenden nicht gut auf die Christen zu sprechen waren. So blieb dem unbekannten Künstler nicht anderes übrig, die eigentliche Botschaft vom Bild zu verstecken. Das Bild wurde so gestaltet wie ein typisches römische familiäre Totenmal darstellt. Wie es in der Stadt Rom von den Bürgerfamilien abgehalten wurde.

In der Liturgie ist Fractio panis (lateinisch: Brotbrechen) der Ritus des Brechens des sakramentalen Brotes im Rahmen der Eucharistiefeier vor der Austeilung an die Kommunikanten. Das Bild hier hat auch eine Astrotheologische Bedeutung. Man erkennt darin den Geburtsmonat vom Jesus wie auch, dass eine astronomische Epoche zu Ende ging und eine neue anfing. Dazu gibt ein Buch darüber Auskunft auch online: https://www.askelm.com/star/index.asp

Mit dieser Information könnt ihr in einem Astronomieprogramm (z. B. Celestina und Stellarium) die Planetenkonstellation aus dieser Zeitepoche darstellen lassen. Oder hier könnt auch diesen Vortrag dazu ansehen als Alternative: https://youtu.be/r1fynA3jeg4?si=aJyMrMN99pQmEHnp Zeitbedarf: 63:55 Minuten.

So, mit der Information bekommt die Darstellung von Fractio Panis eine ganz andre Bedeutung wie auch die zwei Evangelien. Im Neuen Testament gibt es Orte, die über die Zeit der Krippe Jesu sprechen. Eine davon ist über seine Geburt, als die Hirten ihm Geschenke gaben, wie im Lukasevangelium aufgezeichnet (2:1-20), eine zweite Beschreibung wird über die Zeit der Magier (Sterndeuter aus Persien) nach Matthäus (2:1-18). Der Künstler wie auch die zwei Evangelisten hatten ein Wissen über den Verlauf der Himmelskörper und über die Sternbilder. Wahrscheinlich wollte sie zusätzlich mit dieser Botschaft die Bedeutung von Jesus unterstreichen für die damaligen lebenden Menschen. Auch bei den Propheten aus dem ersten Bibeltestament lässt sich solches Wissen nicht ganz ausschliessen, vor allem im späteren Verlauf (Babylon).
 
Zurück zu einem typischen Thema: Berge in der Bibel

Berge spielen in vielen Religionen eine herausragende Rolle. Sie sind Orte, wo Gott bzw. die Götter wohnen oder besonders nahe sind. Auf Bergen werden oft göttliche Botschaften übermittelt. Deshalb befinden sich viele Heiligtümer auf einem Berg. Im Neuen Testament wird oft von »dem« Berg gesprochen, auf den Jesus geht. Dies ist weniger ein Hinweis auf einen bestimmten Berg. Es zeigt vielmehr die besondere Bedeutung von Jesus: Er betet und handelt auf dem Berg. Das heisst, dass er Gott besonders nahe ist. Wenn er den Menschen erzählt, was Gott von ihnen möchte, kommt seine Botschaft unmittelbar von Gott. Aus bzw. am Fuss eines Berges hält er deshalb auch seine grosse, programmatische Rede (Matthäus 5–7; Lukas 6,17-49). Auf einem Berg sehen drei Jünger Jesus in der Herrlichkeit Gottes (Matthäus 17,1-13; Markus 9,2-13; Lukas 9,28-36).

Zunächst eine Vorbemerkung zur Geografie der Bibel. Die geographischen Angaben in 1. Mose 2 (Garten Eden) können auf keiner Weltkarte nachvollzogen werden. Nach der Sintflut jedoch sind die geografischen Angaben in der Bibel sehr genau, wie man zum Beispiel im Buch Josua sehen kann. Es gibt unzählige geographische Einzelheiten, die so präzise sind, dass man die Bibel sogar benutzen kann, um Archäologie zu betreiben und nach ihren Angaben zu graben.

Morija (1. Mose 22)
Karmel (1. Könige 18)
Sinai (2. Mose 20)
Garizim und Ebal (5. Mose 27-28)
Pisga (5. Mose 3,25-27)
Tabor (Lukas 9, 28-36)
Golgatha (Matthäus 27)
Ölberg (Lukas 24,50)

Zu Bibeltexte von verschiedenen Übersetzungen: https://www.bibleserver.com/

Ararat (1. Mose 8 )

Im Sintflut Bericht (1. Mose 6,5) kommt der Berg zwar vor. Wahrscheinlich, weil der Berg der höchste Bekannte war ihn ihrem Lebensraum. Die Geschichte ist zwar theologisch sinnvoll, so konnte z. B. die ganze Ahnenreihe von Kain damit beendet werden. Gemäss Bibel kommt Abraham der Stammvater Israels aus der Stadt Ur im Mesopotamien. Dort war sein Vater Terach Tempeldiener vom Mondgott Nanna. Terach verlas die Stadt Ur, um nach Heran in der heutigen Südtürkei (ca. 1000 km) zu gelangen. So wie er dürfte auch der Sintflut Bericht aus dem Gilgamesch-Epos mit den Händlern die dortigen Menschen erreicht haben. Mit fortschreitender mündlichen Erzählung der Sintflut Bericht dürfte sie Bibel affin geworden sein.

Aus Keilschrifttexten ist dort seit dem 3. Jt. v.Chr. die Stadt ur bzw. uri(m) belegt. Sie wird auf Tell el-Muqēǧǧir ca. 250 km südöstlich der Stadt Babel/Babylon lokalisiert. Die von 1922 bis 1934 von Sir Leonard Woolley geleiteten Grabungen legten eine bis zu 60 ha grosse Stadt frei, deren Blütezeit im 3. Jt. v.Chr. war. Am Ende des 3. Jt. v.Chr., während der 3. Dynastie von Ur, beherrschte die Stadt ein Imperium von 23 Stadtstaaten im Süden Mesopotamiens. Aus dieser Zeit stammt auch der teilweise ergrabene Tempelturm (Zikkurat) für den Mondgott Nanna/Sîn. Nach der Eroberung durch Elam um 2000 v.Chr. schwand der politische Einfluss von Ur, die Stadt blieb jedoch weiterhin ein überregionales kultisches Zentrum. Insbesondere in der Zeit der neubabylonischen Herrschaft (7./6. Jh. v.Chr.) spielte Ur nochmals neben dem nordmesopotamischen Haran eine wichtige Rolle als zentraler Kultort für Sîn.
Quellen: https://www.odb.bibelwissenschaft.de/ortsnamen/ortsname.php?n=120
https://youtu.be/CtQ6s_w1Akc?si=gS1OtrW_JtP1jVib Zeitbedarf: 43:30 Minuten
https://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch-Epos
 
Ein Text, wo die Theologen herausfordert. (1. Mose 6) Septuaginta (LXX) Altgriechisch

Καὶ ἐγένετο ἡνίκα ἤρξαντο οἱ ἄνθρωποι πολλοὶ γίνεσθαι ἐπὶ τῆς γῆς, καὶ θυγατέρες ἐγενήθησαν αὐτοῖς. 2ἰδόντες δὲ οἱ υἱοὶ τοῦ θεοῦ τὰς θυγατέρας τῶν ἀνθρώπων ὅτι καλαί εἰσιν, ἔλαβον ἑαυτοῖς γυναῖκας ἀπὸ πασῶν, ὧν ἐξελέξαντο. 3καὶ εἶπεν κύριος ὁ θεός Οὐ μὴ καταμείνῃ τὸ πνεῦμά μου ἐν τοῖς ἀνθρώποις τούτοις εἰς τὸν αἰῶνα διὰ τὸ εἶναι αὐτοὺς σάρκας, ἔσονται δὲ αἱ ἡμέραι αὐτῶν ἑκατὸν εἴκοσι ἔτη. 4οἱ δὲ γίγαντες ἦσαν ἐπὶ τῆς γῆς ἐν ταῖς ἡμέραις ἐκείναις καὶ μετ᾽ ἐκεῖνο, ὡς ἂν εἰσεπορεύοντο οἱ υἱοὶ τοῦ θεοῦ πρὸς τὰς θυγατέρας τῶν ἀνθρώπων καὶ ἐγεννῶσαν ἑαυτοῖς· ἐκεῖνοι ἦσαν οἱ γίγαντες οἱ ἀπ᾽ αἰῶνος, οἱ ἄνθρωποι οἱ ὀνομαστοί.
Quelle: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LXX/GEN.6/GENESIS-6

Übersetzung: Die Gottessöhne und die Riesen.

Und es begab sich: Die Menschen vermehrten sich auf der Erde, und ihnen wurden Töchter geboren. 2 Und da die Söhne Gottes sahen, dass die Töchter der Menschen gut waren, nahmen sie sich Weiber von allen, die erwählt waren. 3 Und Gott der Herr sprach: Mein Geist soll nicht ewig in den Menschen bleiben, denn sie sind Fleisch, und ihre Tage sind hundertzwanzig Jahre. 4 Und die Riesen waren auf Erden in jenen Tagen und danach, als ob die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen kämen und sich selbst zeugten; das waren die Riesen von Ewigkeit her, die Männer, die mit Namen genannt wurden.

Theologische Textinterpretationen Links: https://www.bibelstudium.de/articles/1924/genau-lesen-83-soehne-gottes.html
oder https://equip.sbts.edu/article/who-are-the-sons-of-god-daughters-of-man-and-nephilim/

Die „Sumer und Akkad“ in Mesopotamien entwickelten im Verlauf der Zeit eine Vielzahl von Göttern. Es gibt Keilschrifttexte, wo einen sehr ähnlichen Inhalt aufweisen wie die ersten Sätze. In der Kunst wurde der Herrscher grösser gezeichnet, als die Untertanen. Ein Beispiel dafür ist die Narām-Sîn-Stele (auch Naramsin-Stele) ist eine Siegesstele des akkadischen Königs Narām-Sîn. Zum Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Narām-Sîn-Stele Auch im nächsten Bild ist der König grösser dargestellt. Diese Darstellung zeigt, wie die Untertanen den Sonnengott Šamaš (Schamasch) anbeten. Zum Bild: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Šamaš Die Darstellung eines Riesen deutet hier auf den Herrscher hin, wo mehr Macht besass als die Untertanen. Der erste Textteil deutet für mich auf die Kultur der Sumer wie auch der Akkader hin. Wo eine Aufnahme in die Bibel der Christen fand.

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Die Sumer wie auch die Akkader betriebe ein Handel mit der Indus-Kultur, wie es die Warensiegel Funde beweisen. Auch gibt, es hinweise in den Keilschrifttexten. Den die Sumer waren mit, den Bewohner von dort Genetisch verwand wie auch vom Persischen Golf.
Bild Warensiegel: https://www.harappa.com/content/indus-valley-early-commercial-connections-central-and-western-asia

Sie waren auch die ersten wo ein Hafenbecken anlegten in der Stadt Lothal. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Lothal Auch bemerkenswert ist das sie keine nachweisbaren Kriege führte gegen andre Städte im Gegensatz zu Mesopotamien und das über Jahrhunderte.

Die bronzezeitliche Indus-Kultur, auch Indus-Zivilisation oder Harappa-Kultur, war eine der frühesten städtischen Zivilisationen. Sie bestand etwa in den Jahren 2800–1800 v. Chr. entlang des Indus im Nordwesten des indischen Subkontinents. Die Indus-Kultur erstreckte sich über fast das gesamte heutige Pakistan sowie Teile Indiens und Afghanistans, insgesamt umfasste sie 1.250.000 km² und damit eine grössere Landfläche als das antike Ägypten und Mesopotamien zusammen. Sie war neben diesen eine der drei frühesten Zivilisationen der Welt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Indus-Kultur

Am Interessanten ist, dass ihre Stadthäuser einen Hausinternen Trickwasserbrunnen hatten, so wie ein WC mit manueller Wasserspülung. Siehe Grafik: https://www.dkfindout.com/us/history/indus-valley-civilization/houses-in-indus-cities/ Hier ein Bild wie sie einen Markt darstellten in einem indischen Museum. Ob die Menschen solche Kleidung trugen, ist reine Spekulation. Was auch überrascht, sie haben relativ viele Kinder Spielsachen gefunden. Siehe Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/..._-_Science_City_-_Kolkata_2016-02-22_0508.JPG

Nach den Bildern von den Warensiegeln verfügten sie über eine Symbolschrift. Aber im Alltag schrieben sie vielleicht auf Palmblätter oder auf einem andrem Material wo verwest. Jedenfalls fanden sie keine grössere zusammenhängende Texte. Auch weisen die Städte keine eigentlichen Prunkbauten auf, von Machthaber. Somit fehlen Darstellungen auf Wände weg als Informationsquelle. Aus den Funden von menschlichen Überresten. Weis man, dass die Mutter auf die älteste gebärfähige Tochter ihr Besitzt vererbte. Und die Söhne mussten das mütterliche Haus verlassen. Was auch anders war, ist ihr Glauben. Und das trotz der Handelsbeziehungen über Jahrhunderte. Hier ein Bild wo eine Göttin wo auf einem Thron sitzt, begleitet von einer Gesellschaft wie auch Dinner. Siehe Bild: https://www.harappa.com/content/lady-spiked-throne

Ein Vergleich mit der Indus-Kultur zeigt deutlich auf, was eine patriarchal geprägte Gesellschaftsmachtkultur bewirkt.
 
Wer die Vergangenheit nicht kennt, der wiederholt die Fehler.

Mönch Girolamo Maria Francesco Matteo Savonarola (lateinisch Hieronymus Savonarola; * 21. September 1452 in Ferrara; † 23. Mai 1498 in Florenz) war ein italienischer Dominikaner, Bussprediger und Kirchenreformator.

Titel: Weltuntergangsprophet der Vergangenheit: Gorilamo Savonarola von Prof. Ganteför

https://youtu.be/egnU1NWzOOE?si=eQiss8i_t9G14wST

Zeitbedarf: 40:15 Minuten

Der Papst bangte um sein vatikanisches Bordell

Mit dem Karnevalsdienstag des Jahres 1497 hatte der fromme Tugend-Terror in Florenz seinen Höhepunkt erreicht. Der Abstieg liess nicht lange auf sich warten. Papst Alexander VI., der aus dem Vatikan ein luxuriöses Familien-Bordell und aus der Kirche einen mafiösen Clan gemacht hatte, exkommunizierte Savonarola.

Savonarola – verdammt und noch heute verehrt

Der kam vor Gericht, wurde gefoltert und im Mai 1498 erst gehängt und dann verbrannt. Und doch: So sehr sich Savonarola in Fanatismus verirrt hat – sein Kampf für ein Christentum der einfachen Leute wirkte fort und inspirierte grosse Theologen von Martin Luther bis Ivan Illich. Die evangelische Kirche verehrt ihn heute als Märtyrer. Und 1998 leitete der damalige Papst Johannes Paul II. ein Verfahren zur Seligsprechung Savonarolas ein, das bis heute nicht abgeschlossen ist.
Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/savonarola-florenz-fegefeuer-der-eitelkeiten-verbrannt-100.html

Die krassen Gegenbilder zu Papst Alexander VI. stärkt also letztlich, nach einigen Jahrzehnten, das Bestreben sich zu distanzieren. Also vor allem auf die Moral zu achten. Die angeblich lockere Sexualmoral der konfessionellen Rivalen – also aus der Sicht der Katholiken der Lutheraner, der Calvinisten, umgekehrt der Katholiken aus der Sicht der Lutheraner und Calvinisten – wird zu einem gängigen Propagandamotiv. Auch Luther schreibt ja allen Päpsten die ungeheuerlichsten Ausschweifungen wie Inzest und ähnliches zu. Die Gegenseite ist des Teufels und das zeigt sich an ihrer Sexualmoral. Das zwingt das Papsttum zu strengen Reformen und damit schwingt das Pendel eben zur Gegenseite aus. Man wird sehr streng in Sachen Sexualität, was man bis zu Renaissance eben absolut nicht gewesen war. Die Römisch Katholischen Kirche wie auch andere Kirche leiden heute noch darunter.

Sie verpassten, die familiäre bezogene Sexualmoral anzupassen an den Zeitgeist in der gelebten Gesellschaft. Denn durch die neue Verhütung Methoden im 20. Jahrhundert konnten sich die Frauen und Paare freier entfalten in dieser Beziehung. Sodass der Geschlechtsverkehr nicht nur der reinen Fortpflanzung diente. Statt die alte kirchliche Sexualmoral zu verteidigen, hätten sie besser auf eine geschlechtergerechte Sexualmoral gesetzt.
 
Über die Feiertage zum Jahreswechsel ist der Glauben und Aberglaube bei manchen Zeitgenossen und Sportlern wie auch Künstlern nahe. Dazu habe ich diesen Vortrag gefunden. Wer sich den Vortrag anschaut, weiss danach, was die Habsburger mit Vampiren zu tun haben.

Von YouTuber Copeylius, mit Herrn Manuel Stübecke, über jede Menge "Superstitionen - eine Annäherung an Volks- und Aberglauben".
Zum Vortrag: https://youtu.be/bM6cpMUFNtQ?si=s9Zt589Ju6RzF5AQ Zeitbedarf: 80:34 Minuten
Vorstellung beginnt bei 1:40
Vortrag beginnt bei 7:30
Fragerunde beginnt bei 50:35

Gefährlich wird es, wie im Vortrag erwähnt, wenn es um die eigene Gesundheit oder die Gesundheit Dritter geht. Hinzu kommen die Esoteriker, die es eigentlich nur auf das Bankkonto der "Opfer" abgesehen haben. Aber auch hier gibt es ganz Vernünftige, die die Lücke des Kirchenaustritts auf ihre Weise füllen.
 
Die eigne Auferstehung als Avatar, was spricht dafür, was dagegen :?:

Was Ärzte nicht schaffen, verspricht derzeit die Künstliche Intelligenz: Ewiges Leben, zumindest virtuelles Weiterleben in einer für die bisherigen Mitmenschen wahrnehmbaren Form, ist möglich :!: Man muss nur genügend digitale Spuren hinterlassen, um leicht rekonstruierbar zu sein. Und wer fleissig in sozialen Netzwerken unterwegs ist, der hat davon eine ganze Menge :!:

So einige Gedanken dazu von mir. Ethische Fragen: Die Idee, als Avatar wiedergeboren zu werden, wirft viele ethische Fragen auf. Zum Beispiel, hat der Avatar die gleichen Rechte wie ein Mensch?

Wie verhindere ich, dass nach meinem Ableben ein Avatar erschaffen wird, aus meinen Daten :?:

Legen Sie in Ihrem Testament fest, dass aus Ihren Daten keine Avatare erstellt werden sollen. Und beauftragen Sie eine Vertrauensperson oder Familienangehörige, im Falle Ihres Ablebens entsprechend zu handeln. Und wer noch kein Testament gemacht hat, kann dies zu Lebzeiten mitteilen.

Welche Daten werden für die Erstellung eines Avatars benötigt :?:

Auf der Grundlage der verfügbaren Quellen sind hier einige allgemeine Informationen über die benötigten Daten aufgeführt.

Für KI-Avatare: Bei der Erstellung von KI-Avataren werden in der Regel 15 bis 20 Bilder des Benutzers benötigt, um ein Modell zu trainieren und den Avatar zu generieren. Diese Bilder dienen der künstlichen Intelligenz als Vorlage, um einen individuellen Avatar zu erstellen. Insgesamt können die Daten, die zur Erstellung eines Avatars benötigt werden, je nach Plattform und Technologie variieren, beinhalten aber häufig Informationen über das äussere Erscheinungsbild wie Hautfarbe, Haarfarbe, Gesichtszüge und Kleidung. Es gibt KI-Avatare, die im Weiteren auch Tondaten benötigen. Um mit den Bildern und Töne ein Film daraus zu machen. Was er spricht, entnimmt er aus Texten, wo Sie in der Lebzeiten verfasst haben.

Was spricht dafür, nach meinem Tod einen Avatar zu erschaffen? Und sei es nur vorübergehend für die Zeit der Trauer.

In diesem Fall gibt es einige Argumente, die für die Erstellung eines Avatars nach dem Tod sprechen, insbesondere für einen begrenzten Zeitraum, um den Hinterbliebenen bei der Trauerarbeit zu helfen. Hier sind einige Gründe:

Emotionale Unterstützung: Ein Avatar könnte als eine Art digitales Vermächtnis dienen, das den Hinterbliebenen hilft, mit dem Verlust umzugehen. Durch die Interaktion mit dem Avatar können sie das Gefühl haben, mit Ihnen verbunden zu sein, und so Trost und Unterstützung finden.

Zugang zu Ihrem Wissen und Ihren Erinnerungen: Ein Avatar könnte so programmiert werden, dass er Ihre Persönlichkeit, Ihr Wissen und Ihre Erinnerungen widerspiegelt. So könnten Ihre Angehörigen auch nach Ihrem Tod von Ihrem Rat und Ihren Erfahrungen profitieren.

Übermittlung von Nachrichten und Abschiedsworten: Sie können vor Ihrem Tod Nachrichten, Ratschläge oder Erinnerungen hinterlassen, die der Avatar an Ihre Hinterbliebenen weiterleitet. Dies kann den Trauernden helfen, einen Abschluss zu finden und den Verlust besser zu verarbeiten.

Ethik und Datenschutz: Da der Avatar in diesem Fall nur für einen begrenzten Zeitraum und für einen bestimmten Zweck (Trauerarbeit) eingesetzt würde, könnten einige ethische und datenschutzrechtliche Bedenken ausgeräumt werden. Es ist wichtig, klare Richtlinien und Einverständniserklärungen für die Verwendung und Speicherung der Daten zu haben.

Info: https://de.euronews.com/next/2023/03/16/auferstanden-von-den-toten-trauerarbeit-mit-ki-avataren
Studie: Generative Ghosts: Anticipating Benefits and Risks of AI Afterlives : https://arxiv.org/abs/2402.01662
abgerufen am 17.03.2024

Wie ist eure Einstellung zu Avataren nach dem Tod :?:
 
Du meinst also, einige werden hier ewig weiterposten? Selbst nach dem Tod?👀😱
 
Pancho schrieb:
Du meinst also, einige werden hier ewig weiterposten? Selbst nach dem Tod?👀😱

Puhh...bitte bringt Putin, Trump und Co nicht auf dumme Gedanken...die schaffen auch noch Gesetze, dass sie auch als Avatar weiter regieren dürfen.
 
Pancho schrieb:
Du meinst also, einige werden hier ewig weiterposten? Selbst nach dem Tod?👀😱

Was spricht dafür, nach meinem Tod einen Avatar zu erschaffen? Und sei es nur vorübergehend für die Zeit der Trauer.

Den zweiten Satz habe ich jetzt extra unterstrichen. Wenn, zum Beispiel ein Elternteil aufgrund einer schweren Krankheit viel zu früh stirbt. Dann haben die trauernden Angehörigen mit der neuen Technik die Möglichkeit, den Trauerprozess so zu gestalten. Aber eben auf Zeit, bis die Kinder alt genug sind.

Ethik, Recht und Sicherheit des digitalen Weiterlebens (Edilife /Digital Afterlife Industry (DAI))

Datenschutz: Digitales Weiterleben kann Angehörige nicht nur um Trauer bringen.
Der Rest steht hier: https://www.heise.de/news/Datenschu...rige-nicht-nur-um-Trauer-bringen-9657345.html

Derzeit gilt die sogenannte Digital Afterlife Industry (DAI) als neuer Wachstumsmarkt für Start-ups und grosse kommerzielle Plattformbetreiber, der eine Interaktion mit Verstorbenen über Kommunikationsplattformen, Chatbots oder Avatare verspricht. Die Anwendungen werden bislang vor allem in den USA, Grossbritannien und Asien genutzt. So können Nutzer über den Dienst Gone Not Gone Sprachnachrichten aufnehmen, die nach dem Tod an die Hinterbliebenen versendet werden. Auch die App HereAfter bietet die Möglichkeit, Sprachdateien im Kontext vorgegebener Kategorien und Fragen aufzunehmen („A turning point in my life was....“); nach dem Tod können Hinterbliebene Fragen in der App posten, zu denen passende Geschichten abgespielt werden.

Wie weit die Heilsversprechen des digitalen Raums gehen können, zeigt der noch in der Entwicklung befindliche Dienst DDuplicata: Er wirbt mit einem digitalen ‚Zwilling‘ der Nutzer:innen, der zu Lebzeiten einfache Aufgaben wie den automatisierten Mailversand übernehmen kann, vor allem aber nach dem Tod in das Metaverse übergeht und dort für eine überdauernde Existenz der Nutzer:innen sorgt.

Zugleich gehen sie über individuelle Situationen hinaus, etwa wenn im Kontext von Erinnerungskulturen Avatare von Holocaust-Überlebenden in Museen Fragen von Schülergruppen beantworten oder wenn verstorbene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens digital repräsentiert werden (wie im Fall von John F. Kennedy oder Jesus). Welche Teile von Erinnerungskulturen sollen auf diese Weise bewahrt werden und welche nicht (Fragen der Repräsentativität und des Zugangs) :?: Welche Möglichkeiten der Manipulation und des Missbrauchs eröffnen sich :?:
 
Digitale Unsterblichkeit: Reflexionen über Vergänglichkeit und Solidarität.

Vor einiger Zeit brachte ein lieber Freund meinen Kindern zwei riesige Dinosaurier-Lebkuchen. Bevor mein Zehnjähriger einen Bissen nahm, fragte er: "Mama, machst du bitte ein Foto, damit ich mich für immer daran erinnern kann?" Erst nachdem ich ihm bestätigt hatte, dass ich den ganzen Keks auf das Foto bekommen hatte, nahm er einen grossen Bissen. Angesichts der Vergänglichkeit und der Tatsache, dass Dinge wie diese leckeren und ästhetisch ansprechenden Kekse bald für immer verschwunden sein werden, findet mein Sohn Trost darin, sie digital festzuhalten. Ein bestimmter Moment oder ein bestimmter Gegenstand mag verschwinden, aber er ist getröstet, ein Foto zu machen, das es ihm ermöglicht, sich für immer daran zu erinnern". Ich glaube, es sind Momente wie diese, in denen er ein Digital Native ist. Er hat nicht nur die Praxis des Dokumentierens des Alltäglichen verinnerlicht, sondern auch die Annahme, dass solche digitalen Aufzeichnungen von Dauer sind. Diese Annahme der digitalen Persistenz, d.h. dass digitale „Dinge“ für immer bestehen bleiben, liegt den zeitgenössischen Hoffnungen und Visionen der digitalen Unsterblichkeit zugrunde. Solche Hoffnungen und Visionen der digitalen Unsterblichkeit, die durch die Langlebigkeit digitaler Spuren ermöglicht wird, haben viele Quellen, darunter vor allem die Erfahrung der Begegnung mit den fortdauernden digitalen Spuren verstorbener Angehöriger. Solche Spuren liefern dem Einzelnen spezifische Bilder von digitaler Unsterblichkeit (die sich sowohl als technisch erschwinglich als auch als eingebettete, alltägliche Praktiken der Online-Kommunikation herausgebildet haben). Während digitale Spuren lange nach dem Tod fortbestehen können, sind digitale Medien zutiefst vergänglich und stellen eine grosse Herausforderung für die Möglichkeit der Unsterblichkeit dar.

In der Entwicklung einer psychosozialen und historischen Theorie der symbolischen Unsterblichkeit beschreiben Lifton und Olson (1975) in Living and Dying, wie Individuen von der Kindheit an und im Laufe ihres Lebens allmählich ein Verständnis des Todes entwickeln. Sie argumentieren, dass dieses Bewusstsein des Todes in einer Dialektik des alten Todes konstruiert wird. In einem allmählichen Prozess entwickeln Individuen ein ineinander verwobenes Verständnis von Tod und Kontinuität nebeneinander; das Bewusstsein des Todes wird untrennbar mit Vorstellungen vom gegenwärtigen Leben konstruiert (Lifton & Olson, 1975, S. 35). Die weit verbreiteten Konzepte der digitalen Unsterblichkeit ignorieren jedoch häufig die einzigartigen Herausforderungen, die digitale Technologien, Infrastrukturen, Nutzungspraktiken und Märkte an die Kontinuität stellen. Viele Wissenschaftler sind bereits dabei, einige dieser Herausforderungen abzuschwächen, darunter auch einige der früheren Mitwirkenden an diesem Blog. Um diese Diskussion voranzutreiben, möchte ich kurz einige weitere Gedanken zu den Herausforderungen und Kosten der digitalen Unsterblichkeit und ihrer Bedrohung für die Kontinuität darlegen.

Zugang und Kontrolle

Wie das Bild des Lebkuchendinosauriers habe ich auch andere zufällige Bilder in meinem Fotokonto. Unter den lächelnden Gesichtern meiner Familie finde ich diese zufälligen, verschwommenen Bilder, von denen ich in den meisten Fällen keine Ahnung habe, was sie dokumentieren sollen. Der Dinosaurier-Keks ist längst passé. Genauso wie der Pfannkuchen in Arizona-Form, die Lego-Ente und das schwarze Loch aus geschmolzenem Schokoladeneis. Ihre digitalen Überreste sind willkürlich über mein digitales Fotokonto verstreut, abhängig von der anhaltenden Lesbarkeit des Dateiformats, in dem sie gespeichert sind, und der wohlhabenden Ausdauer des privaten Unternehmens, das meine Sammlung von Tausenden von Fotos aufbewahrt und speichert. Beide Themen - die Gewährleistung der Lesbarkeit von Dateien und die Regulierung privater Unternehmen, die ihre eigenen digitalen Überreste kontrollieren - machen einige der Herausforderungen deutlich, die mit unseren Hoffnungen auf digitale Unsterblichkeit verbunden sind.

Und wenn mein Sohn eines Tages darum bitten würde, eines dieser Bilder zu sehen (was er glücklicherweise noch nicht getan hat), wüsste ich nicht einmal, wie ich anfangen sollte, danach zu suchen. Während sie also vielleicht noch auf meinem Konto existieren, sind sie praktisch verschwunden. Es würde zusätzliche Arbeit für mich bedeuten, diese spezifischen Spuren in irgendeiner Weise zu kuratieren, um sie jetzt und in Zukunft effektiv zugänglich zu machen.

Die unbegrenzte Dauer dieser digitalen Aufzeichnungen ist nicht garantiert. Sie hängt von der Aufrechterhaltung der Zugänglichkeit ab, die viele Formen und Aspekte hat: technologische, praktische, regulatorische, kommerzielle und ethische. Ich werde hier nicht auf alle eingehen, aber ich möchte vorschlagen, dass alle diese Herausforderungen gemeinsam sind, einschliesslich der Notwendigkeit einer kollektiven Anstrengung und, so könnte man argumentieren, einer Solidarität.

Digitale Unsterblichkeit und Solidarität

Alte und neue Medien sind vergänglich. Selbst der Grabstein, der eine aussergewöhnliche Haltbarkeit aufweist, muss gepflegt werden, um das Andenken an die Verstorbenen zu bewahren. Auch die digitalen Medien bedürfen der Pflege: Anpassung der Dateiformate, Sicherstellung der Lesbarkeit in der Zukunft, Pflege der notwendigen Infrastruktur (Strom, Internetverbindung). Diese Aspekte der Pflege sind sehr beschäftigt, ebenso wie die Unternehmen, die die Plattformen besitzen, gestalten und kontrollieren, auf denen diese digitalen Spuren erstellt, verbreitet und gespeichert werden. All dies macht deutlich, wie sehr die digitale Nachhaltigkeit von der Arbeit anderer abhängt. Wir sind auf andere angewiesen, um unsere Spuren zu bewahren, und wir sind im Wesentlichen auf andere angewiesen, um sinnvoll erinnert zu werden.

Ein weiteres Nachdenken über die Materialität der digitalen Überreste wirft zusätzliche Fragen über die Arbeit anderer und die Frage der Solidarität auf. Digitale Unsterblichkeit, das ist uns bewusst, hat materielle Kosten. Tausende Liter Frischwasser werden für den regelmäßigen Betrieb von Serverfarmen benötigt; die Herstellung von Geräten, die für die Erzeugung, Nutzung und Speicherung unserer digitalen Spuren notwendig sind, erfordert die kontinuierliche Gewinnung von Mineralien, Lieferketten und die Nutzung menschlicher und natürlicher Ressourcen. All dies wirft zusätzliche Fragen nach Unsterblichkeit und Solidarität auf, nicht nur zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden und dem geopolitischen Machtgefälle in diesen Produktions- und Ausbeutungsprozessen, sondern auch zwischen unserer Gegenwart und unserer zukünftigen Gesellschaft, von der wir abhängig sind, um unser Gedächtnis zu bewahren, und die unsere Solidarität in Bezug auf Nachhaltigkeit erfordert. Mit anderen Worten, die Aussicht auf symbolische Unsterblichkeit, wie sie von Lifton und Olson vorgeschlagen wird, ist tief mit den imaginären Zukünften einer bestimmten Gesellschaft verwoben (ich untersuche diese Idee in meiner Dissertation). Neben anderen Herausforderungen, die das Potenzial der posthumen digitalen Persistenz von Individuen aufwirft, erfordert die Erforschung der digitalen Unsterblichkeit auch die Berücksichtigung der möglichen ökologischen und sozialen Kosten der tatsächlichen Bewahrung des eigenen Gedächtnisses in der Zukunft.

Quelle: https://www.helsinki.fi/en/research...reflections-about-ephemerality-and-solidarity

Weitere Infos:

Map Anatomy of an AI System: https://anatomyof.ai/img/ai-anatomy-map.pdf
The Amazon Echo as an anatomical map of human labor, data and planetary resources: https://anatomyof.ai/
 
Wenn man stirbt fressen einen die Würmer ... und egal wie sehr man imaginäre Freunde und Heilsversprechen glaubt, egal wie viele Avatare man sich baut, egal wie viele Denkmäler man sich selber setzt ... die Welt vergisst schnell. Für mich haben solche Ausführungen immer etwas sehr Kindliches und Unsicheres, ein (relativ plumper) Versuch mir selber ein wenig Selbstbewusstsein anzueignen, wenn ich sonst nicht klarkomme. geht halt meistens, wie auch bei allen Religionen, meistens auf Kosten anderer ... was ich dann wieder um oft als sehr "unchristlich" empfinde, obwohl sich da keine Religion etwas gibt ... diese simplen Konstrukte sind doch im Kern doch sehr einfach geschnitzt ...
 
Die vollständige Christianisierung der Germanen war erst im Hochmittelalter abgeschlossen. Davor waren andre "Waldgötter" massgebend, dabei gab es Abweichungen in den Stämmen.

In der Schweiz blieb ein Teil christlich (z.B. Chur), nach dem das römische Reich zusammen brach. Der andre Teil ging wieder zurück zu den alten "Waldgöttern". Diese Feststellung machten die Irische Missionare bei ihrer Wanderung in der Schweiz. Auch Ausgrabungen bestätigen den damaligen Glauben.




Zeitbedarf: 6:25 Minuten

Die Christianisierung der Germanen in der Spätantike und im Frühmittelalter war ein komplexer und langwieriger Prozess, der sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte und in unterschiedlichen Regionen Europas verschieden verlaufen ist. Dieser Prozess war geprägt von politischer, sozialer und kultureller Veränderung und wurde von verschiedenen Akteuren und Umständen beeinflusst.

Frühe Kontakte und Missionierung

1. Erste Kontakte mit dem Christentum: Bereits im 3. Jahrhundert gab es erste Berührungen germanischer Stämme mit dem Christentum, vor allem durch den Kontakt mit dem Römischen Reich. Germanische Söldner in der römischen Armee oder Gefangene, die im Römischen Reich lebten, kamen frühzeitig mit der neuen Religion in Kontakt.

2. Goten und der Arianismus: Einer der ersten germanischen Stämme, die sich dem Christentum zuwandten, waren die Goten. Der gotische Häuptling Fritigern nahm im 4. Jahrhundert das Christentum an, wobei er sich für die arianische Ausprägung der Lehre entschied, die damals als Häresie vom orthodoxen Christentum angesehen wurde. Der Bischof Wulfila spielte eine entscheidende Rolle, indem er die Bibel in die gotische Sprache übersetzte.

Missionierung im Frühmittelalter

1. Franken und die Taufe Chlodwigs: Ein entscheidender Wendepunkt war die Taufe des fränkischen Königs Chlodwig I. um 500. Anders als viele germanische Herrscher vor ihm konvertierte Chlodwig zum katholischen Christentum und nicht zum Arianismus. Seine Konversion hatte weitreichende Folgen, da sie die Grundlage für die Christianisierung des gesamten Frankenreichs legte und die Verbindung zwischen dem Papsttum und den germanischen Königreichen stärkte.

2. Deutschland und Skandinavien: Die Missionierung des heutigen Deutschlands wurde massgeblich durch Missionare wie Bonifatius im 8. Jahrhundert vorangetrieben, der als "Apostel der Deutschen" bekannt ist. Die Bekehrung Skandinaviens erfolgte später, vor allem im 9. und 10. Jahrhundert, und verlief oft langsamer und schwieriger, mit einer Mischung aus friedlicher Missionierung und militärischen Auseinandersetzungen.

Kulturelle und politische Auswirkungen

1. Kirchliche Organisation: Mit der Christianisierung ging die Errichtung kirchlicher Strukturen einher, darunter Bistümer und Klöster, die zu Zentren der Bildung und Kultur wurden. Klöster wie Fulda oder St. Gallen spielten eine zentrale Rolle bei der Verbreitung des Christentums und der kulturellen Erneuerung.

2. Integration und Synkretismus: In vielen Regionen vermischten sich christliche und heidnische Bräuche, was zu einer einzigartigen kulturellen Synthese führte. Alte heidnische Stätten wurden häufig in christliche Kirchen umgewandelt, und viele heidnische Feste wurden christianisiert, wie das Weihnachtsfest, das in seiner zeitlichen Nähe zu den germanischen Julfesten stand.

3. Politische Stabilisierung: Die Annahme des Christentums durch germanische Herrscherhäuser trug zur politischen Stabilisierung und Zentralisierung bei. Die Kirche wurde ein wichtiger Partner der Könige und spielte eine bedeutende Rolle in der Verwaltung und der Vermittlung von Schriftkultur und Gesetzgebung.

Insgesamt war die Christianisierung der Germanen ein vielschichtiger Prozess, der nicht nur religiöse, sondern auch tiefgreifende soziale, kulturelle und politische Veränderungen mit sich brachte. Die Verbindung zwischen dem Christentum und den entstehenden europäischen Königreichen prägte die Entwicklung Europas nachhaltig.

Die Text über die Christianisierung der Germanen in der Spätantike und im Frühmittelalter basiert auf einer Vielzahl von historischen Quellen. Zu den wichtigsten Quellen und Referenzen gehören:

https://de.wikipedia.org/wiki/Germanenmission
https://en.wikipedia.org/wiki/Early_Germanic_culture
https://www.die-bibel.de/ressourcen...hichtsdidaktik/christianisierung-der-germanen
https://www.cambridge.org/core/book...ristianities/05A8F3B1A21A93645686A240031AC07B
https://scholarworks.iu.edu/journals/index.php/tmr/article/view/14237/20355

Bücher:
- Peter Brown, "The Rise of Western Christendom": Ein umfassendes Werk, das die Ausbreitung des Christentums im Westen und die Transformation der römischen Welt beschreibt.
- Richard Fletcher, "The Barbarian Conversion: From Paganism to Christianity": Ein Buch, das sich intensiv mit der Bekehrung der barbarischen Völker Europas auseinandersetzt.
- Ian Wood, "The Missionary Life: Saints and the Evangelisation of Europe, 400-1050": Eine detaillierte Analyse der Rolle der Missionare und der Evangelisierung in Europa.
- James Campbell, "The Anglo-Saxons": Eine Sammlung von Essays über die angelsächsische Zeit, die auch die Christianisierung behandelt.
- Thomas F. X. Noble, "The Republic of St. Peter: The Birth of the Papal State, 680-825": Ein Werk über die Entwicklung des Papsttums und dessen Rolle in der Christianisierung Europas.

Dass sich ein Teil der Menschen vom christlichen Glauben abwendet, ist kein neues Phänomen. Die kirchlichen Strukturen und das Verhalten der Amtsträger haben dazu beigetragen. Der Glaube wird den Kindern nicht nur von den Eltern, sondern auch von ihrem direkten Umfeld weitergegeben, wenn sie die Werte des Glaubens vorleben.
 
Postest du jetzt hier ernsthaft Abhandlungen die Chat GPT für dich verfasst hat? Ich hab verstanden, dass du KI ganz toll findest, aber das bereichert das Forum nicht wirklich.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Postest du jetzt hier ernsthaft Abhandlungen die Chat GPT für dich verfasst hat? Ich hab verstanden, dass du KI ganz toll findest, aber das bereichert das Forum nicht wirklich.

Das mit der Schweizer Christianisierung habe ich aus dem Kopf geschrieben. Weil es mich interessiert hat, was zwischen Römerzeit und Frühmittelalter passiert ist. In der Bodenseeschrift fand ich sogar eine Einladung zu einem Ritterturnier in Zürich. So wurde ich nebenbei mit der Geschichte Süddeutschlands und Vorarlbergs ein wenig vertraut.

Die Buchquellen habe ich aus dem neuen Modell von CHAT-GPT 4o entlockt. Indem ich zuerst eine andere Frage gestellt habe. Und dann nach der Quelle gefragt habe bezüglich der Germanen Stämme. Mich nahm es wunder, ob das Sprachmodell auch die von Google eingescannte Schriften vom Bodensee-Geschichtsvereins benutzte. Um nicht zu viel zu schreiben fragte ich https://mistral.ai/ wie ich eine Abhandlung aufstellen muss.

Neben den angegebenen Quellen habe ich damals auch das Historische Lexikon der Schweiz (HLS) und die Schriften des Bodensee-Geschichtsvereins benutzt.
Links: https://hls-dhs-dss.ch/de/

Ein wichtiges Medium des Vereins sind die alljährlich erscheinenden „Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung“. In diesem Jahrbuch werden die unterschiedlichsten Facetten der Historie und Naturkunde des Bodenseeraumes dokumentiert. Dort findet man die neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen ebenso wie mannigfache Hinweise auf Forschungsergebnisse über den See und die ihn umgebende Landschaft. Aufsätze über Klima, Flora und Fauna sowie zur Geschichte der Länder, Städte und Dörfer, Beiträge über ihre Wirtschaft, Kultur und Kunst sind darin enthalten.
http://bodensee-geschichtsverein.eu/
Zum Archiv: https://de.wikisource.org/wiki/Schr..._Geschichte_des_Bodensees_und_seiner_Umgebung


Gustav Reinwald: Referat über die Verhandlungen des Vereins am Abend des 29. Septembers 1872 in St. Gallen (I. Auf welcher Insel des Bodensee’s landete 15 v. Chr. Tiberius? II. An welcher Stelle wurde die Schlacht geliefert, in welcher die lentiensischen Alemannen von den Römern besiegt worden? III. Wo liegt das ad Rhenum der Peutinger’schen Tafel? IV. An welchem Orte des Bodensee’s ist die römische Flottenstation Confluentes zu suchen?
Viel Spass beim Lesen in einem alten Schreibstil und Schrift: https://www.digishelf.de/objekt/bsz014854767_1873/60/

Das ist nicht von mir, sondern von Mistral.ai und Chat-GPT4o geschrieben, mit dem Prompt: Deutsche Christianisierung in der Form einer kurzen Abhandlung.

Die Christianisierung Deutschlands war ein jahrhundertelanger Prozess, der von verschiedenen Faktoren beeinflusst wurde. Hier ist eine kurze Abhandlung über diesen Prozess:

1. Spätantike und Völkerwanderung (4. bis 6. Jahrhundert): In der Spätantike breitete sich das Christentum im Römischen Reich aus, das auch Teile des heutigen Deutschlands umfasste. Mit der Völkerwanderung kamen germanische Stämme wie die Franken, Alemannen und Bayern nach Deutschland, die größtenteils noch heidnisch waren.

2. Frühmittelalter (6. bis 10. Jahrhundert): Die Christianisierung Deutschlands begann im Frühmittelalter mit der Missionstätigkeit irischer und angelsächsischer Mönche wie Kolumban, Bonifatius und Willibrord. Sie gründeten Klöster und Kirchen und bekehrten die germanischen Stämme zum Christentum. Die fränkischen Könige unterstützten die Christianisierung, da sie das Christentum als ein Mittel zur politischen Einigung und Stabilisierung ihres Reiches sahen.

3. Hochmittelalter (11. bis 13. Jahrhundert): Im Hochmittelalter setzte sich die Christianisierung fort. Die Kirche etablierte sich als eine wichtige Institution im gesellschaftlichen und politischen Leben. Es entstanden Bistümer und Erzbistümer, die die kirchliche Verwaltung und die religiöse Praxis organisierten. In dieser Zeit entstanden auch viele Kirchenbauten, wie z.B. die romanischen und gotischen Kathedralen.

4. Spätmittelalter und Reformation (14. bis 17. Jahrhundert): Im Spätmittelalter kam es zu einer Vertiefung der religiösen Praxis und Frömmigkeit. Es entstanden neue Formen der Spiritualität, wie z.B. die Mystik und die Verehrung der Heiligen. Die Kirche wurde jedoch auch zunehmend kritisiert, insbesondere wegen ihrer weltlichen Macht und ihres Reichtums. Die Reformation im 16. Jahrhundert brachte eine tiefgreifende Veränderung der religiösen Landschaft in Deutschland. Unter der Führung von Martin Luther und anderen Reformatoren entstanden protestantische Kirchen, die sich von der römisch-katholischen Kirche abspalteten. Die Reformation führte zu Konflikten und Kriegen zwischen den konfessionellen Lagern, die schließlich durch den Westfälischen Frieden von 1648 beendet wurden.

Insgesamt war die Christianisierung Deutschlands ein langwieriger und komplexer Prozess, der von verschiedenen Faktoren beeinflusst wurde. Die Ausbreitung des Christentums erfolgte schrittweise und wurde von der Missionstätigkeit, der Klostergründung und der Etablierung der Kirche als Institution vorangetrieben. Die Reformation brachte schließlich eine tiefgreifende Veränderung der religiösen Landschaft in Deutschland.

Prompt: Welche Quellen wurden hier benutzt.

In dieser kurzen Abhandlung zur Christianisierung der Schweiz und Deutschlands wurden keine spezifischen Quellen angegeben. Stattdessen basiert die Darstellung auf dem allgemeinen Wissensstand und der Forschungsliteratur zur Geschichte der Christianisierung in Europa.

Zu den wichtigsten Quellen für die Erforschung der Christianisierung gehören schriftliche Zeugnisse wie Chroniken, Heiligenviten, Kirchen- und Klosterurkunden, theologische Schriften und liturgische Texte. Archäologische Funde wie Kirchenbauten, Grabbeigaben und Kunstwerke liefern weitere wichtige Hinweise auf die Ausbreitung und die Praxis des Christentums.

In der Forschungsliteratur zur Christianisierung Europas werden diese Quellen kritisch ausgewertet und interpretiert. Dabei werden auch regionale und zeitliche Unterschiede berücksichtigt, um ein möglichst genaues und differenziertes Bild der Christianisierung zu gewinnen.

Einige bekannte Werke zur Christianisierung Europas sind beispielsweise "Die Germanen" von Tacitus, "Die Kirchengeschichte" von Eusebius von Caesarea, "Die Bekehrung der Angelsachsen" von Beda Venerabilis, "Die Geschichte der Franken" von Gregor von Tours, "Die Christianisierung Europas im Mittelalter" von Ian Wood und "Die Reformation" von Diarmaid MacCulloch.

CHAT-GPT 4o Prompt: Deutsche Christianisierung in der Form einer kurzen Abhandlung.

Die Christianisierung Deutschlands war ein komplexer und langwieriger Prozess, der sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte und tiefgreifende Veränderungen in der Gesellschaft, Kultur und Politik des mittelalterlichen Europas zur Folge hatte. Dieser Prozess begann im frühen Mittelalter und wurde maßgeblich durch Missionstätigkeiten, politische Entscheidungen und militärische Aktionen geprägt.

### Frühe Missionstätigkeiten

Die Christianisierung Deutschlands begann im 4. und 5. Jahrhundert, als das Römische Reich unter dem Einfluss des Christentums stand. Erste missionarische Aktivitäten gingen von Rom und irisch-schottischen Mönchen aus. Der heilige Severin (†482) und der heilige Columban (543-615) gehören zu den frühen Missionaren, die das Christentum in den germanischen Stammesgebieten verbreiteten.

Im 8. Jahrhundert spielte der angelsächsische Mönch Bonifatius (ca. 675-754), bekannt als der „Apostel der Deutschen“, eine zentrale Rolle bei der Christianisierung des heutigen Deutschlands. Er gründete zahlreiche Klöster und Bistümer, darunter Fulda, das zu einem wichtigen Zentrum der christlichen Kultur und Bildung wurde. Bonifatius’ Missionstätigkeiten wurden von der fränkischen Monarchie unterstützt, was die Verbreitung des Christentums wesentlich förderte.

### Politische Unterstützung und Zwangschristianisierung

Die Christianisierung Deutschlands war eng mit der Politik der fränkischen Könige verbunden. Karl der Große (747-814) nutzte das Christentum als Instrument zur Stabilisierung und Erweiterung seines Reiches. Seine militärischen Feldzüge gegen die heidnischen Sachsen waren auch religiös motiviert. Die Sachsenkriege (772-804) führten schließlich zur gewaltsamen Bekehrung der Sachsen, die durch Massentaufen und die Errichtung von Kirchen und Klöstern ins christliche Reich eingegliedert wurden.

### Einfluss der Klöster und Bildungseinrichtungen

Klöster spielten eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung und Festigung des Christentums in Deutschland. Sie waren Zentren der Bildung, Kultur und wirtschaftlichen Entwicklung. Benediktinerklöster, die den strengen Regeln des Heiligen Benedikt folgten, förderten das monastische Leben und die christliche Bildung. Berühmte Klöster wie Fulda, Reichenau und St. Gallen waren nicht nur religiöse, sondern auch kulturelle Zentren, die zur Weitergabe antiken Wissens und zur Entwicklung der mittelalterlichen Scholastik beitrugen.

### Missionstätigkeiten im Osten

Die Christianisierung setzte sich im 10. und 11. Jahrhundert in den östlichen Gebieten des Heiligen Römischen Reiches fort. Der Heilige Adalbert von Prag (956-997) und der Heilige Otto von Bamberg (1060-1139) missionierten in den slawischen Gebieten und trugen zur Ausbreitung des Christentums in Pommern und Polen bei. Diese Missionstätigkeiten wurden oft von den deutschen Königen und Kaisern unterstützt, die in den neu christianisierten Gebieten ihren politischen Einfluss ausweiteten.

### Fazit

Die Christianisierung Deutschlands war ein vielschichtiger Prozess, der mehrere Jahrhunderte dauerte und von einer Kombination aus missionarischen Aktivitäten, politischer Unterstützung und militärischer Gewalt geprägt war. Sie führte zu einer tiefgreifenden Transformation der Gesellschaft, wobei das Christentum eine zentrale Rolle in der kulturellen und politischen Entwicklung des mittelalterlichen Deutschlands einnahm. Die Errichtung von Kirchen, Klöstern und Bildungseinrichtungen förderte nicht nur die religiöse, sondern auch die kulturelle und wissenschaftliche Entwicklung des Landes, was die Grundlage für das spätere Europa bildete.

Prompt: Welche Quellen wurden Benutzt

Die Informationen in der Abhandlung basieren auf einer Zusammenfassung historischer Kenntnisse über die Christianisierung Deutschlands, die in zahlreichen wissenschaftlichen Werken und historischen Quellen dokumentiert sind. Hier sind einige der zentralen Quellen und Literatur, die typischerweise verwendet werden, um dieses Thema zu erforschen:

1. **Primärquellen**:
- **Einhards „Vita Karoli Magni“**: Ein bedeutendes Werk, das das Leben und die Taten Karls des Großen beschreibt, einschließlich seiner Rolle bei der Christianisierung der Sachsen.
- **Briefe und Schriften des Bonifatius**: Diese bieten Einblicke in die Missionstätigkeit und die religiöse Landschaft des frühen Mittelalters.
- **Annalen des Reiches** (zum Beispiel die „Annales Regni Francorum“): Diese bieten chronologische Berichte über die Ereignisse während der Herrschaft der Karolinger und ihrer Nachfolger.

2. **Sekundärquellen**:
- **„Die Deutschen und das Christentum“ von Heinz Schilling**: Eine umfassende Analyse der Christianisierung Deutschlands und ihrer Auswirkungen auf die deutsche Kultur und Gesellschaft.
- **„Christianization and the Rise of Christian Monarchy: Scandinavia, Central Europe and Rus' c.900–1200“ von Nora Berend**: Ein Buch, das die Christianisierungsprozesse in Mitteleuropa und ihre politischen Implikationen untersucht.
- **„Die Christianisierung Europas im Mittelalter“ von Richard Fletcher**: Dieses Buch bietet einen Überblick über die Christianisierung in verschiedenen Teilen Europas, einschließlich Deutschlands.

3. **Fachartikel und Aufsätze**:
- Wissenschaftliche Artikel in historischen Zeitschriften wie „Zeitschrift für Kirchengeschichte“ oder „Frühmittelalterliche Studien“, die spezifische Aspekte der Christianisierung Deutschlands behandeln.

4. **Lexika und Enzyklopädien**:
- Einträge in enzyklopädischen Werken wie „The Oxford Dictionary of the Christian Church“ oder „Lexikon des Mittelalters“, die fundierte und detaillierte Informationen über Personen und Ereignisse der Christianisierung bieten.

Diese Quellen bieten eine solide Grundlage für das Verständnis der komplexen Prozesse und Ereignisse, die zur Christianisierung Deutschlands führten.
Diese Quellenangaben habe ich nicht überprüft. Es wurde auch nicht dasselbe geschrieben, mich ärgert nur, dass ich vergessen habe, das Kloster Reichenau am Bodensee zu erwähnen.
 
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