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Coronavirus 2019-nCoV

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Das kommt doch draufhaben, in welchem Setting die Studie gemacht wurde. Tragen alle Maske, ist die von dir aufgestellte Behauptung nicht nachvollziehbar.

Und Masken sind die unterdessen wieder ziemlich billig. Professionelle Masken gibts ab 50 Rappen pro Stück (oder noch billiger). Wenn du dir das nicht leisten kannst, dann würde ich aufhören mit Skifahren.

NeusserGletscher schrieb:
Pilatus schrieb:
Klar. Nur ist Corona selbst für jüngere definitiv gefährlicher als Skifahren oder Fliegen. Keiner würde in ein Flugzeug einsteigen, dass bei einem von tausend Flügen abstürzt.

Du scheinst Zugang zu einer Statistik zu haben, welche das Risiko beziffert, durch Covid-19 ernsthaft zu erkranken oder schlimmeres zu erleiden. Kannst Du diese Statistik bitte verlinken, damit wir alle etwas davon haben? Danke.

Gibts doch längst. Die Zahlen unterscheiden sich zwar von Studie zu Studie, mein Vergleich bleibt jedoch stets zulässig.

Übrigens: Durch das kindische „TM“-Gelaber disqualifizierst du dich selber als ernsthaften Disskussionspartner.
 
Pilatus schrieb:
Gibts doch längst. Die Zahlen unterscheiden sich zwar von Studie zu Studie, mein Vergleich bleibt jedoch stets zulässig.

Ich meinte eine Feldstudie ähnlich wie die Heinsberg-Studie, bei der flächendeckend das Infektionsrisiko von Covid-19 untersucht wird. Weil Du ja das Risiko einer Erkrankung durch Covid-19 mit der hypotheitischen Wahrscheinlichkeit eines Flugzeugabsturzes verglichen hast war ich fälschlicherweise davon ausgegangen, dass Dir so eine Statustik vorliegt.

Pilatus schrieb:
Übrigens: Durch das kindische „TM“-Gelaber disqualifizierst du dich selber als ernsthaften Disskussionspartner.

Deine inflationäre Verwendung von Ausrufezeichen steht dem in nichts nach.

Pilatus schrieb:
Für die, die immer die wirtschaftlichen Schäden herausstreichen: Die Maske ist aktuell das einzige potenziell wirksame Mittel was wir aktuell haben und erst recht noch günstig. Zudem steht sie praktisch keiner wirtschaftlicher Aktivität im Weg! Wieso wehrt ausgerechnet ihr euch dagegen? Völlig unlogisch!!!

Nun, so völlig unlogisch scheint es jedenfalls nicht zu sein, wenn einfache Stoffmasken das Risiko einer Infektion für den Träger ggf. sogar erhöhen.

Ich klinke mich dann wieder hier aus. Der Tonfall dieser Diskussion zeigt, dass Widerspruch gegen eine einmal gefasste Meinung hier nicht auf Gegenliebe trifft.
 
ich weiß, dass es euch schwer fällt. Aber könntet ihr bitte in einen normalen Tonfall zurückfallen der auch dem Gegenüber Respekt wiedergibt?
Sonst ist das Ding hier demnächst wirklich endgültig zu. Und dann könnt ihr gerne per PN austauschen wer was wie gemeint hat oder nicht und eure eingefahrenen gegenseitigen Anbläffungen stehen hier für alle Ewigkeiten festgeschrieben.
Danke!
 
Wen ein Land die Null Corona Strategie verfolgt. Darf im Gegensatz auch Bierfest veranstalten wie es jetzt die Stadt Qingdao macht. Es werden über 100000 Besucher erwartet. Im Gegensatz zu den Schweizer Clubs wird auch die Temperatur der Besucher gemessen am Eingang.

Kurzfilm: https://www.20min.ch/story/china-feiert-schon-wieder-ein-oktoberfest-455237057092


Normalerweise hätte bei uns ein grosses Theater unter Freiluft stattgefunden. Leider wie üblich verschoben auf bessere Zeiten.
Wenn ich jetzt ein Corona Theaterstück aufführen würde dann gebe es wahrscheinlich das Stück: Warten auf Godot.

Info: https://www.cambridge.org/core/jour...-for-covid19/1B4897852A8FFCC27CF6A04A5F89BA13


Höhenmedizin & Biologie

Geringere Inzidenz von COVID-19 in grosser Höhe: Fakten und Störfaktoren
Die gemeldete geringere Inzidenz von COVID-19 bei Bewohnern in grosser Höhe ist ziemlich faszinierend, aber epidemiologische Beobachtungen, die bisher aus Regionen in grosser Höhe präsentiert wurden, sind vorläufig.
Studie: https://www.liebertpub.com/doi/10.1089/ham.2020.0114
 
Chense schrieb:
Was genau macht AT denn besser?
Sehr sehr vieles! Auf unserer 12tägigen Reise durch mehrere Länder übernachten wir heute erstmals in Deutschland. Keines der besuchten Länder hat derart strikte, ja geradezu panische und teils absurde Regeln wie Deutschland. Korrektur: wie Bayern. Es bestätigt das, was wir schon im Europapark erlebt hatten. Die nette Chefin hier im Hotel hat sich eben auch grad darüber aufgeregt, was ihre Kollegen einige Kilometer weiter dürfen und sie nicht, resp. sie muss und ihre Kollegen nicht. Mal abgesehen von der bis an den Sitzplatz geltenden Maskenpflicht: Whirlpool verboten. Sauna nur mittels Reservationsszeiten für Familienverbände und zwischenzeitlicher Desinfizierung. Getrennte Ein- und Ausgänge. Frühstück zu verschiedenen Essenszeiten. Absurd viele Hinweistafeln und eine zweiseitige Belehrung. Etc. Ich bin gespannt, ob es morgen früh ein Frühstücksbuffet gibt. Wäre das erste mal in 12 Tagen wenn nicht.
Wenn diese Regeln in AT gelten würden, könnten die vielen Wellnesshotels gleich schliessen.
Nachdem wir im Europapark dasselbe erlebt haben, kann ich nicht glauben, dass dies nur Einzelbetriebe sind, die so übervorsichtig sind.

Und nein, es ist kein dummes Hin und Her, wenn Kurz mal Maskenpflicht im Supermarkt verordnet, wieder aufhebt, und wieder einführt. Zumindest reagiert er dann auf die aktuellen Gegebenheiten / Zahlen.
Gestaunt haben wir eher ob der Lockerheit auf dem Prater in Wien. Obwohl in unmittelbarer Nähe zur Regierung merkt man dort nichts von einer besonderen Lage. Das hat sogar uns etwas gestört.
 
Grad deswegen werden sich bei mir trotz ausgelaufener TSC halt auch die Bergausflüge eher in AT oder direkt im Grenzgebiet abspielen (also in Bayern losgehen und, in AT einkehren wo möglich!) Und Bayern ist ja leider am strengsten. Ich hatte genau 3 Lokale, wo ich mich nicht eintragen musste. Die lagen aber alle in kleinen Dörfern!
Bei der Maskenpflicht in der Schule ists jetzt NRW, dass man strengsten agiert: Kompletter Kurswechsel vom Laschet, der ja eher gelockert hatte! Hmm da will wohl jemand Kanzler werden (Nächstes Jahr sind Wahlen!) Und manch Zeitungsartikel sagts ja schon: Da wird bei 800-900 Neuinfektionen von einer "Zweiten Welle" gesprochen. In Österreich warens in den letzten Tagen um die 80-100 Fälle neu. Dort heißt es: "Die Lage ist recht stabil!" Wenn ich das runterrechne, ist aber die Inzidenz in AT hochgerechnet auf D fast genau gleich derzeit, aber unterschiedliche Meinungen (Medien halt)! Und in den Voralpen beschweren die Anwohner sich über zu viel Verkehr: Das ist auch Corona geschuldet: bei der Wahl zwischen ÖPNV und Auto, wenn die Tour am gleichen Ort endet, nehme ich dzt. lieber das Auto, weil keine Maskenpflicht. Zug wäre aber sinnvoller, bloss analog zum Handel will sich da keiner drin Stundenlang aufhalten in "geknebeltem" (Maske) Zustand. Und Söder schaute ja erst nach AT und jetzt schaut er am liebsten nach Australien, etc. oder sonst wo wo es sehr strenge Coronaregelungen gibt.

mFg Widdi
 
Bergwanderer schrieb:
Mal unabhängig von den medizinischen Auswirkungen - und jenseits der Masken-Diskussion hier - von SARS-CoV-2, werden die ökonomischen und gesellschaftlichen Veränderungen mit Sicherheit sehr spannend werden. Schaun mer mal, was sich die selbsternannten Eliten da so alles ausgedacht haben und wie er aussehen wird, der "Great-Reset" ... :wink:

https://www.weforum.org/great-reset/
https://www.youtube.com/watch?v=VHRkkeecg7c
Das World Economic Forum war bei der Simulations-Übung Event 201 einer Corona-Pandemie am 18. October 2019 auch schon mit von der Partie:
:arrow:
https://www.centerforhealthsecurity.org/event201
 
Britische Studie vergleicht die nicht-pharmazeutische Interventionen (NPIs) massnamen in 13 West Europäschen Länder.

Zusammenfassung: Freiwillige Selbstbeschränkung und in etwas höherem Ausmass verpflichtende Staatlich Verordnungen hätten beide gut gewirkt, so die Studie.

Eine freiwillige Mobilitätseinschränkung, die vor der Regierungspolitik eintritt, verringert die prozentuale Veränderung der Todesfälle pro Tag um 9,2 Prozentpunkte. Die Schliessungspolitik der Regierung verringert die prozentuale Veränderung der Zahl der Todesfälle pro Tag um 14,0 Prozentpunkte. Bei einer Aufschlüsselung der Regierungspolitik sind die vorteilhaftesten Massnahmen darunter die Reisebeschränkungen, die Absage von öffentlichen Veranstaltungen und die Schliessung nicht wichtiger Arbeitsplätze. Andere Unterkomponenten, wie die Schliessung von Schulen und die Auferlegung von Regeln für den Aufenthalt zu Hause, zeigen kleinere und statistisch bis unbedeutende Auswirkungen.

Diese Studie zeigt, dass NPIs die durch COVID-19 verursachten Todesfälle erheblich reduziert haben. Wie auch die Folgekosten vom Heilungs- Behandlungsprozess der Genesenen durch späht folgen.

Studie: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.08.02.20166793v1


Antikörper im Serum von Rekonvaleszenten nach COVID-19 verlauf verhindern nicht immer die Bindung von Virusrezeptoren.

Ein Labortest, der jetzt von einer Studiengruppe von MedUni Wien entwickelt wurde, kann feststellen, ob COVID-19-Patienten nach der Krankheit schützende Antikörper entwickeln. Das wichtigste Ergebnis des Tests lautet wie folgt: dass nur etwa 60% der Patienten, die COVID-19 hatten und sich davon erholten, schützende Antikörper entwickeln.

Das Forscherteam entdeckte jedoch auch, dass bestimmte Immunkomplexe, die aus RBD und Patientenantikörpern bestehen, eine höhere Bindungsrate an ACE2 aufweisen. Dies ist ein bisher unbekannter Mechanismus, der es dem Virus ermöglicht, leichter an die Wirtszellen anzudocken.

Studie: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/all.14523
 
ski-chrigel schrieb:
Chense schrieb:
Was genau macht AT denn besser?
Sehr sehr vieles! Auf unserer 12tägigen Reise durch mehrere Länder übernachten wir heute erstmals in Deutschland. Keines der besuchten Länder hat derart strikte, ja geradezu panische und teils absurde Regeln wie Deutschland. Korrektur: wie Bayern. Es bestätigt das, was wir schon im Europapark erlebt hatten. Die nette Chefin hier im Hotel hat sich eben auch grad darüber aufgeregt, was ihre Kollegen einige Kilometer weiter dürfen und sie nicht, resp. sie muss und ihre Kollegen nicht. Mal abgesehen von der bis an den Sitzplatz geltenden Maskenpflicht: Whirlpool verboten. Sauna nur mittels Reservationsszeiten für Familienverbände und zwischenzeitlicher Desinfizierung. Getrennte Ein- und Ausgänge. Frühstück zu verschiedenen Essenszeiten. Absurd viele Hinweistafeln und eine zweiseitige Belehrung. Etc. Ich bin gespannt, ob es morgen früh ein Frühstücksbuffet gibt. Wäre das erste mal in 12 Tagen wenn nicht.
Wenn diese Regeln in AT gelten würden, könnten die vielen Wellnesshotels gleich schliessen.
Nachdem wir im Europapark dasselbe erlebt haben, kann ich nicht glauben, dass dies nur Einzelbetriebe sind, die so übervorsichtig sind.

Und nein, es ist kein dummes Hin und Her, wenn Kurz mal Maskenpflicht im Supermarkt verordnet, wieder aufhebt, und wieder einführt. Zumindest reagiert er dann auf die aktuellen Gegebenheiten / Zahlen.
Gestaunt haben wir eher ob der Lockerheit auf dem Prater in Wien. Obwohl in unmittelbarer Nähe zur Regierung merkt man dort nichts von einer besonderen Lage. Das hat sogar uns etwas gestört.

Ich finde die deutschen Regelungen auch nicht toll (genausowenig wie die österreichischen) und die in den Hotels kenne ich nicht, aber so derart viel schlimmer finde ich sie nicht ... klar jedesmal kärtle ausfüllen wenn man ein bier trinken will mag nervig sein fände ich aber im sinne der rückverfolgung oft garnicht so blöd .. wenn ich in Österreich weggehe schaue ich bis auf die Stammkneipe in der ich jeden kenne dass ich nur noch ins freie gehe.

Das Hin und Her von kurz finde ich insofern dämlich: Ich kann ins Schuhgeschäft gehen wo ich evtl längere Zeit Kontakt habe ohne eine Maske zu tragen, während ich sie im Supermarkt wo kaum ein Risiko bestehen dürfte brauche.
 
Hmm das Problem ist halt, dass sich sämtliche Politiker statt von Fakten von Virologen leiten lassen. Der eine Sagt: Die zweite Welle ist schon da, der andere recht stabile Lage. Wenn die Politiker mal mehr auf die Wissenschaft hören würden, statt was von den Medien kommt. Es gibt ja schon einige Wissenschaftliche Ergebnisse, die aber nicht mit dem Coronakurs der Politik zusammenpassen und diese Sachen, die weitgehend sogar stimmen werden ignoriert oder diejenigen, die das geschrieben haben Mundtot gemacht (gefühlt) Und in Bayern bekommt ein Betrieb ja seit den Ausbrüchen in Mamming (Kreis Dingolfing) gleich mal 25000 Strafe aufgebrummt, vorher 5000, wobei aber nicht bewiesen ist, dass da Regelungen missachtet wurden. Ich vermute mal, dass viele nicht wussten ob die das Virus haben. Dann kommt das Landratsamt, etc. mit einem Reihentest daher und auf einmal ist der Virusausbruch da!
Wobei ich aber eh an der Genauigkeit der Tests zweifle, da es ja noch andere Coronaviren gibt und die Tests möglicherweise auch auf die anschlagen könnten. Vor allem hört man ja nicht mehr viel von Todesfällen in den Medien nur noch von vielen Neuinfektionen. Die Politik macht sich dzt. einfach lächerlich mit ihren Hygienevorschriften, die eh kaum wer genau checkt! (gilt für D) Sieht für mich eher danach aus als wären die mit sowas überfordert (aber andernteils einen Pandemieplan gehabt und nicht umgesetzt und den gabs schon vor 8 Jahren!) Und jetzt versucht man halt sich zu rechtfertigen. Andernteils sind Politiker auch nur Menschen, bloss wenns ans Fehler zugeben geht wirds schwierig :twisted:

mFg Widdi
 
Widdi schrieb:
Hmm das Problem ist halt, dass sich sämtliche Politiker statt von Fakten von Virologen leiten lassen. [...] Wenn die Politiker mal mehr auf die Wissenschaft hören würden, statt was von den Medien kommt.
Ich versuch mir ja wirklich Mühe zu geben, aus deinen Beiträgen sowas wie ein Argument herauszulesen und deine Meinung zu akzeptieren. Aber mit solchen geschickten Moves in deinem Argumentationsstrang komme ich einfach nicht mit.
Auf wen oder was sollten Politiker denn nun hören?
 
Virologen sind auch Wissenschaftler, aber es gibt halt Studien, die nicht aus Virologenkreisen sind sondern anderen Wissenschaftlern und die passen nicht mit der Covidpropaganda oder eher Panikmache zusammen, es wird aber auch nicht hinterfragt was da nun los ist! Und da soll sich Otto-Normalmensch auch noch auskennen? Thema verfehlt (bei den Regelungen durch die Politik) Damit klink ich mich aber für heute aus.

mFg Widdi und Gute Nacht
 
www.luzernerzeitung.ch
Monitoring zeigt: Veranstaltungen lassen die Fallzahlen ansteigen, Maskenpflicht hat wenig Einfluss
Die Lockerung der Massnahmen vom 22. Juni hat zu einem erneuten starken Anstieg der Fallzahlen geführt, heisst es im Monitoring-Bericht, den das Bundesamt für Bevölkerungsschutz am Mittwoch veröffentlichte. «Die eingeführte Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und die Quarantäne für Einreisende aus Staaten oder Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko scheinen keinen oder nur einen kleinen Effekt auf den Anstieg zu haben.»

Die Zunahme der Fälle werde hauptsächlich durch Veranstaltungen mit einer hohen Personenzahl verursacht.[...]
Und gleichzeitig verkündete das BAG heute, dass Spanien (ohne Balearen und Kanaren) ab Samstag auf der Liste der Risikoländer stehe...
Und gleichzeitig empfiehlt das BAG den Kantonen, eine Maskenpflicht in den Läden einzuführen...
Muss mal einer verstehen.
Gut aber, dass sich die zentralschweizer und ostschweizer Kantone (erneut) gegen eine solche Maskenpflicht ausgesprochen haben.
 
Naja, vielleicht sollte das Amt mit seinen Auswertungen da etwas vorsichtig sein... Dieses "Monitoring" gibt ja eigentlich wieder eher die Zahlen von Freitag wider (Ausgang, Clubs etc). Am Sonntag sind sie ja schon mal zurückgerudert...
Und bei >50% unbekannter Ansteckung (klar, im ÖV weiß ich nicht wer mich da angestckt haben könnte...) sind solcher Art Auswertungen finde ich eh nutzlos...

Edit: habe oben mal "BAG" zu "Amt" geändert... Frage an die Schweizer: Ist Bundesamt für Bevölkerungsschutz ein weiteres Amt, oder gehören die Zusammen? Wenn das ein ganz anderes Amt ist, wäre ja mal spannend, wie die denn an Ihre Zahlen gekommen sind...
 
Widdi schrieb:
Virologen sind auch Wissenschaftler, aber es gibt halt Studien, die nicht aus Virologenkreisen sind sondern anderen Wissenschaftlern und die passen nicht mit der Covidpropaganda oder eher Panikmache zusammen, es wird aber auch nicht hinterfragt was da nun los ist!
Also sollte man deiner Meinung nach eher einer Studie vertrauen, die ein Wirtschaftswissenschaftler oder Physiker verfasst hat, weil er zu einem anderen Schluss kommt, als der Virologe?

Generell ist die Wissenschaft leider nicht eindeutig, es gibt verschiedene, durchaus begründete Meinungen/Erkenntnisse. Daraus eine direkte Handlungsempfehlung abzuleiten, ist nicht immer möglich, geschweige denn einfach.
Und natürlich kann sich nach Monaten oder Jahren auch herausstellen, dass vieles falsch war...
 
Es gibt derzeit nur eine einzige Studie, die unter der Leitung von Prof. Dr. Hendrik Streeck, seines Zeichens Virologe, verfasst wurde. Und die kommt zu dem Schluss, dass die Letalität von Covid-19 bei 0,37% liegt, was in etwa der Größenordnung einer schweren Grippewelle entspricht. Andere flächendeckende Studien liegen uns als Basis zur Beurteilung von Covid-19 leider nicht vor, weil das RKI sich anfänglich sogar strikt geweigert hat, Menschen ohne Symptome zu testen und auch die Empfehlung heraus gab, zuvor positiv getestete Verstorbene auf keinen Fall zu obduzieren. Einzig und alleine das Hamburger Universitätsklinikum hielt sich nicht an diese Empfehlung und stellte fest, dass die "Corona"-Toten überwiegend an multiplen Vorerkrankungen litten. Covid-19 war bei vielen nur der letzte Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte.

Nun haben wir folgendes Dilemma:

Wir kennen bei Covid-19 nicht die Dunkelziffer, also die Zahl derer, bei der eine Infektion völlig symptomfrei verläuft. Und wir kennen nicht einmal die genaue Zahl der Toten, die ursächlich durch das Virus sterben.

Wenn nun aber von 1000 eingewiesenen Covid-19 Patienten 500 sterben, dann haben wir eine absurd hohe Letalität von 50%.
Wenn wir im gleichen Zeitraum nun aber alle Patienten mit Erkältungssymptomen testen und feststellen, dass 10.000 Menschen infiziert sind, dann haben wir eine Letalität von "nur" 5%.
Wenn wir aber davon ausgehen, und dies ist nicht ausgeschlossen, dass die Dunkelziffer bei 10 liegt, also in Wirklichkeit 10x mehr Menschen infiziert sind, wovon 90% aber gar nichts merken, dann haben wir plötzlich eine Letalität von 0,5%.

Am Ende dieses hypothetischen Beispiels haben wir 100.000 Infizierte, von denen aber nur 10.000 positiv getestet wurden. Von denen wiederum 1.000 in ein Krankenhaus mussten und wovon am Ende 500 Menschen starben. In Güterloh wurden zuletzt bei dem Ausbruch in einem Fleischereibetrieb von über 2.100 positiv getestet knapp 50 Menschen im Krankenhaus behandelt, von denen soweit ich weiß am Ende niemand starb.

Versteht Ihr? Es sind jedes mal 500 Tote. Aber je nach dem, in welches Verhältnis man diese Zahl setzt, kommt immer etwas anderes dabei heraus. Und 0,5% liegt aber in der Größenordnung einer schweren Grippewelle. Und dann ist ja noch das Problem, dass man wegen der unterlassenen Obduktionen ja nicht einmal die genaue Zahl der Toten kennt, die auf das Konto von Covid-19 gehen.

Es gibt nun zwei denkbare Möglichkeiten.

Die eine ist, dass eine flächendeckende Untersuchung ähnlich wie die Heinsberg Studie zu dem Ergebnis käme, dass Covid-19 erheblich gefährlicher ist als jedes andere zuvor bekannte Influenza-Virus.

Genau so ist es aber möglich, dass eine solche Studie die Ergebnisse der Heinsberg Studie bestätigen würde, wonach in der Quintessenz der Lock-Down und die aktuelle Hysterie in den Medien völlig unbegründet sind.

Beides ist möglich. Nur warum hat man diese Studie dann nicht längst in Auftrag gegeben, um endlich Klarheit zu schaffen?
 
chatmonster schrieb:
Edit: habe oben mal "BAG" zu "Amt" geändert... Frage an die Schweizer: Ist Bundesamt für Bevölkerungsschutz ein weiteres Amt, oder gehören die Zusammen? Wenn das ein ganz anderes Amt ist, wäre ja mal spannend, wie die denn an Ihre Zahlen gekommen sind...
Ich habe mich auch gewundert, wieso das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hier plötzlich kommuniziert. Das BABS ist dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mit Bundesrätin Amherd unterstellt.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gehört zum Departement des Innern (EDI) von Bundesrat Berset.
 
NeusserGletscher schrieb:
Versteht Ihr? Es sind jedes mal 500 Tote. Aber je nach dem, in welches Verhältnis man diese Zahl setzt, kommt immer etwas anderes dabei heraus. Und 0,5% liegt aber in der Größenordnung einer schweren Grippewelle.

Ich glaube das haben wir alle schon spätestens auf Seite 2 dieser Diskussion verstanden. Was ich nicht verstehe ist dass du hier wieder postest, wolltest dich doch ausklinken.

NeusserGletscher schrieb:
Ich klinke mich dann wieder hier aus.


NeusserGletscher schrieb:
Es gibt nun zwei denkbare Möglichkeiten.

Die eine ist, dass eine flächendeckende Untersuchung ähnlich wie die Heinsberg Studie zu dem Ergebnis käme, dass Covid-19 erheblich gefährlicher ist als jedes andere zuvor bekannte Influenza-Virus.

Genau so ist es aber möglich, dass eine solche Studie die Ergebnisse der Heinsberg Studie bestätigen würde, wonach in der Quintessenz der Lock-Down und die aktuelle Hysterie in den Medien völlig unbegründet sind.

Also ich glaube kein seriöser Wissenschaftler bezweifelt dass SARS-CoV2 deutlich häufiger zu schweren Verläufen führt als eine normale Grippewelle. Das sieht man ja am besten am Ende der Fahnenstange, auf den Intensivstationen. Weder in diesem noch in den vergangenen Wintern gab auch es nur im Ansatz so viele Grippe (Influenza)-Patienten auf den Intensivstationen wie es im März/April Corona-Patienten gab. Und das trotz Massnahmen.

Im Falle einer (sehr) schweren Grippewelle hätte man übrigens auch so reagiert. Oder was meinst du würde bei einer Grippewelle mit Ausmass der spanischen Grippe passieren?
 
ch glaube das haben wir alle schon spätestens auf Seite 2 dieser Diskussion verstanden. Was ich nicht verstehe ist dass du hier wieder postest, wolltest dich doch ausklinken.

Ich bin Neusser danbar, dass er es noch einmal gepostet hat! Vor allem ist es im Vergleich zu vielen anderen Posts zwischendurch ein sehr sachlicher Beitrag, der in einfacher Form darstellt welche Probleme es bei der Bewertung der tatsächlichen Gefahr durch Covid 19 aufgrund fehlender, verlässlicher statistischer Zahlen gibt.
Interessant ist auch, das Prof. Streeck in seinen Interviews immer zu einem sachlichen Umgang mit dem Virus rät, seine Aussage, "wir müssen uns daran gewöhnen".
Neben den von Neusser angestellten Vergleichen mit der Grippe, die natürlich aufgrund der fehlenden Zahlen sehr schwierig sind, darf aber auch nicht vergessen, dass Covid 19 evtl. Spätfolgen hat, die heute noch nicht absehbar sind.
Aber auch hier der Vergleich, die Grippe kann in Einzelfällen ebenfalls erhebliche Spätfolgen haben.
 
Ulmer schrieb:
Interessant ist auch, das Prof. Streeck in seinen Interviews immer zu einem sachlichen Umgang mit dem Virus rät, seine Aussage, "wir müssen uns daran gewöhnen".

Klar, aber gewöhnen heisst vielleicht, dass Masken in öffentlichen Räumen einfach Standard werden.

Hier meinen aber einige „gewöhnen“ heisse „ignorieren“...
 
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