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Beim Vergleich der Personenzahlen auf den Bildern muss man nicht nur die deutlich weniger dicht stehenden Menschen bedenken, sondern auch, dass die Personenzahl der Loveparade sich nicht nur auf den abgebildeten Bereich bezieht. Bei der Loveparade gab es ja allein zwei Startpunkte (Uriana und Ernst-Reuter-Platz). Rein über Bildauschnitte wird es schwierig eine halbwegs genaue Zahl zu ermitteln. Auf den Bildern, die momentan immer in den Medien gegen übergestellt werden, sieht man auf den neuen Bildern auch eine deutlich dichtere Vegetation. Der freie Bereich in der Mitte ist viel schmaler.
 
Ich habs vorhin nochmal ausgerechnet. Dzt. Bundesweit (D) knapp 8300 aktiv infizierte, das ist unter einem Promille der Bevölkerung, trotz 600 Neuinfektionen, gäbe eigtl. keinen Grund mehr derart streng zu regulieren. Und bei der Großdemo in Berlin, also 1 Million Menschen sind das nicht, eher 5-Stelliger Bereich, aber mit dem Winkel siehts nach mehr aus als es waren. Aber mit den 20000 kommt wenn ich die Bilder so sehr auch ned hin, da kann man eher von ca. 30-40000 Personen ausgehen ( Also den Mundschutz hättens da schon aufsetzen können, obwohl lästig.) Aber andere Großdemos (z.B. vor ein paar Wochen) hatten ja auch keinen wirklichen Einfluss aufs Infektionsgeschehen. Und jetzt will man den Leuten ggf. noch verbieten zu demonstrieren, obwohl Grundrecht :esreicht:
Klar wie die 20000 oder mehr das gemacht haben war sicher nicht ganz ok, aber dann gleich Verbieten wollen, oder was da tw. im Gespräch ist
Ich glaub die Coronabeschränkungen (D) haben mittlerweile nicht mehr allzu viel mit dem eigtl. Infektionsschutz zu tun, sondern eher damit: Wie rechtfertige ich mich trotz guter Infektionslage als Politiker so einen Mist gebaut zu haben? Da machts auch diesmal AT besser, obwohl die Maske an der Tankstelle leicht lästig ist, wobei die neue Maskenpflicht eh bereits auf dem Prüfstand ist ob die Verschärfung angemessen war. Bei 56 Infizierten trotz 14? neuen eher nicht (Tirol) da sind 7 genesesn und 7 geblieben

mFg Widdi
 
de Yeti schrieb:
Wer von den ganzen Vögeln, die hier seit Wochen so wegen des Grundrechts auf Demonstrieren rumheulen, haben selbiges überhaupt schon einmal wahrgenommen (im Zweifel sogar für ne sinnvolle Sache...)?

Zunächst einmal sind es Menschen und keine Vögel, die in Foren schreiben oder auf der Straße ihr Grundrecht wahrnehmen, sich unter freiem Himmel zu versammeln. Und weil es nun einmal ein Grundrecht ist, braucht man dafür sich auch nicht zu rechtfertigen, wenn man dieses wahrnehmen möchte und für dessen Erhalt auf die Straße geht. Man muss sich auch nicht dafür entschuldigen, wenn man dieses in der Vergangenheit nicht wahrgenommen hat. Irgendwann einmal ist immer das erste Mal. Und die Entscheidung, wie sinnvoll es ist, für sein Anliegen auf die Straße zu gehen, liegt einzig und alleine im Ermessen jedes Einzelnen. Rechtfertigen müssen sich dagegen diejenigen, welche unter fadenscheinigen Begründungen versuchen, Menschen ihre Grundrechte abzusprechen. Wer das nicht begreift, der hat die Grundzüge einer Demokratie nicht verstanden.

Es spielt auch überhaupt keine Rolle, ob in Berlin am Ende 17.000, 170.000 oder x-Tausend Menschen auf die Straße gegangen sind. Die Mehrzahl der Demonstranten hatte ein oder mehrere Anliegen, wofür sie auf die Straße gegangen sind, um diesen Anliegen Gehör zu verschaffen. Das ist der Sinn einer Versammlung unter freiem Himmel. Sinn freier und neutral berichtender Medien wäre nun, über die Anliegen der Demonstranten zu berichten, damit ganz im Sinn der Demokratie eine breite Diskussion darüber stattfinden kann. Vielleicht kommt man dabei schnell zu dem Ergebnis, dass deren Anliegen auf keine breite Zustimmung stoßen, vielleicht stellt man fest, dass sie Aspekte thematisieren, welche bislang zu kurz gekommen sind.

Es steht jedem frei, sich anhand der Berichte über Berlin über die Objektivität und Neutralität unserer Medien selbst ein Bild zu machen.
 
Widdi schrieb:
Ich habs vorhin nochmal ausgerechnet. Dzt. Bundesweit (D) knapp 8300 aktiv infizierte, das ist unter einem Promille der Bevölkerung, trotz 600 Neuinfektionen, gäbe eigtl. keinen Grund mehr derart streng zu regulieren. [...]
Ich glaub die Coronabeschränkungen (D) haben mittlerweile nicht mehr allzu viel mit dem eigtl. Infektionsschutz zu tun, sondern eher damit: Wie rechtfertige ich mich trotz guter Infektionslage als Politiker so einen Mist gebaut zu haben? Da machts auch diesmal AT besser, obwohl die Maske an der Tankstelle leicht lästig ist, wobei die neue Maskenpflicht eh bereits auf dem Prüfstand ist ob die Verschärfung angemessen war. [...]

Das mit dem Rechnen haste ja richtig gut drauf ... wenn du genauso emsig was anderes als die BILD lesen würdest, könnte das glatt noch was werden mit dir.

Was genau macht AT denn besser? Das laufende hin und her? Die komische Regelung dass man für Lebensmittel ne Maske braucht für Schuhe aber ned? Oder einfach dass man lockerer ist? Wenn du letzteres meinst verrate ich dir ein Geheimnis: Österreich hat trotzdem gleich gute Fallzahlen wie Deutschland ... das kommt u.a. auch daher, dass man in Österreich noch Rücksicht voreinander nimmt und die Maskenpflicht (ja verdammt klar nervt der Fetzen) einfach hinnimmt statt mit Björns braunen Freunden ein Superspreadereevent zu veranstalten. Die sind ohnehin die einzigen die was zu verbergen haben.
 
de Yeti schrieb:
Wer von den ganzen Vögeln, die hier seit Wochen so wegen des Grundrechts auf Demonstrieren rumheulen, haben selbiges überhaupt schon einmal wahrgenommen (im Zweifel sogar für ne sinnvolle Sache...)?
Ich ziehe jedes Mal beim Einkaufen in Würde meine Maske auf, Das ist unantastbar und lass ich mir nicht nehmen.
 
Vorallem könnte Widdi endlich mal verstehen, dass es nix bringt, immer auf den "aktiven Fällen" rumzureiten...
Die aktuell 8300 oder wieviel auch immer bekannten Infizierten sind eigentlich komplett egal. An denen kann sich nämlich keiner mehr anstecken!

Ein Problem sind die 8300*x Personen, die man nicht kennt. Siehe gerade veröffentlichte Zahlen aus Italien...

Das Positive an diesen Unbekannten: Die Gefährlichkeit des Virus ist vielleicht doch nicht so schlimm?!
Das Negative: An diesen kann man sich anstecken, und die können halt fast überall sein...
 
Wenn ich mir den Umgangston in diesem Forum so anhöre (ich hatte mir fast ein Jahr Auszeit gegönnt, auch wegen Umgangston, aber trotz meiner Abwesenheit ist es nicht besser geworden): Sagt mal, seid Ihr Euch eigentlich sicher, dass wir alle noch das selbe Hobby haben und damit ein gemeinsames Interesse? Stempelt Ihr im realen Leben auch gleich jeden als Deppen ab, nur weil er sachlich aber halt eine andere als die Eurige Meinung vertritt? Man kann auch seinen Standpunkt vertreten, ohne dem andern das Recht auf seine Meinung abzusprechen.

Davon unanhängig:

valdebagnes schrieb:
“Man muss schon ein eigentümliches Verständnis von Freiheit und Coolness haben, um einen Platz auf der Intensivstation mit Hauptgewinn Erstickungstod attraktiv zu finden.“

Die gleiche Aussage kannst Du auch auf Flugreisende anwenden. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit besteht halt ein Risiko, dass eine rein zum Vergnügen angetretene Urlaubsreise mit dem Flieger am Ende mit dem Verlust des Lebens endet.

Ich kenne nicht mein individuelles Risiko, an Covid-19 zu erkranken und dabei ggf. bleibende Schäden davon zu tragen. Das liegt daran, dass RKI und Bundesregierung hier eine Haltung zeigen, die ich nur als Arbeitsverweigerung bezeichnen kann. Denn zur Beurteilung eines Schadens gehört die Wahrscheinlichkeit seines Eintritts untrennbar dazu. Die Verhältnismässigkeit der Schutzmaßnahmen lässt sich ohne eine Studie, mit der das Risiko gestaffelt nach Alter und Vorerkrankungen beziffert wird, überhaupt nicht beurteilen. Dass man so eine Studie nicht im März hatte ist verständlich. Dass man sie bis heute nicht hat, ist unentschuldbar.

Daher kann ich Deiner Signatur weder zustimmen noch sie widerlegen, da mir schlicht dafür die Grundlage fehlt. Es ist aber auch nicht meine Aufgabe, diese Grundlage zu schaffen. Das ist die Aufgabe derjenigen, welche mir bestimmte Verhaltensweisen vorschreiben wollen, aber anstelle sachlich nüchterner Zahlenwerke Horrorszenarien, Schuldzuweiseungen, Diffamierungen und Durchhalteparolen verkünden.

PS: Ich hatte Deinen Beitrag zunächst für eine gelungene Ironie gehalten, daher das Dankeschön.
 
NeusserGletscher schrieb:
de Yeti schrieb:
Wer von den ganzen Vögeln, die hier seit Wochen so wegen des Grundrechts auf Demonstrieren rumheulen, haben selbiges überhaupt schon einmal wahrgenommen (im Zweifel sogar für ne sinnvolle Sache...)?

Zunächst einmal sind es Menschen und keine Vögel, die in Foren schreiben oder auf der Straße ihr Grundrecht wahrnehmen, sich unter freiem Himmel zu versammeln. Und weil es nun einmal ein Grundrecht ist, braucht man dafür sich auch nicht zu rechtfertigen, wenn man dieses wahrnehmen möchte und für dessen Erhalt auf die Straße geht. Man muss sich auch nicht dafür entschuldigen, wenn man dieses in der Vergangenheit nicht wahrgenommen hat. Irgendwann einmal ist immer das erste Mal. Und die Entscheidung, wie sinnvoll es ist, für sein Anliegen auf die Straße zu gehen, liegt einzig und alleine im Ermessen jedes Einzelnen. Rechtfertigen müssen sich dagegen diejenigen, welche unter fadenscheinigen Begründungen versuchen, Menschen ihre Grundrechte abzusprechen. Wer das nicht begreift, der hat die Grundzüge einer Demokratie nicht verstanden.

Es spielt auch überhaupt keine Rolle, ob in Berlin am Ende 17.000, 170.000 oder x-Tausend Menschen auf die Straße gegangen sind. Die Mehrzahl der Demonstranten hatte ein oder mehrere Anliegen, wofür sie auf die Straße gegangen sind, um diesen Anliegen Gehör zu verschaffen. Das ist der Sinn einer Versammlung unter freiem Himmel. Sinn freier und neutral berichtender Medien wäre nun, über die Anliegen der Demonstranten zu berichten, damit ganz im Sinn der Demokratie eine breite Diskussion darüber stattfinden kann. Vielleicht kommt man dabei schnell zu dem Ergebnis, dass deren Anliegen auf keine breite Zustimmung stoßen, vielleicht stellt man fest, dass sie Aspekte thematisieren, welche bislang zu kurz gekommen sind.

Es steht jedem frei, sich anhand der Berichte über Berlin über die Objektivität und Neutralität unserer Medien selbst ein Bild zu machen.

Vorab: die Intoleranz gegenüber anderen Meinungen ist ein großes Problem dieser Gesellschaft und ich hoffe inständig, dass wir kein solches Lagerdenken wie in den USA entwickeln, wo eine Partei einen Clown aufstellen könnte und die Leute wählen ihn alleine aufgrund der Parteizugehörigkeit (ohne Bezug auf aktuelles).

Das Grundrecht auf Meinungsäußerung ist ein elementares. Auch das Recht auf Versammlungsfreiheit. Letzten Endes gibt es derzeit doch zwei Lager: das der Vorsichtigen und das der Gegner. Das Problem ist: das Verhalten der Gegner hat aus der Sicht der Vorsichtigen Konsequenzen für diese (befürchteter Anstieg der Fallzahlen und entsprechende Konsequenzen wie Lockdown). Anders herum ist das nicht der Fall (das Tragen einer Maske hat keine unbedingten Konsequenzen für einen Masken-Gegner).

Ich habe nicht den Eindruck, dass über die Anliegen der Gruppen in Berlin nicht gesprochen wurde. Sie waren zum Teil nur vom Inhalt her so bizarr (wer Unicef Kinderhandel zur Organisation von Kinderkämpfen unterstellt, hat einfach nicht mehr alle Latten auf dem Zaun) oder verfassungsfeindlich, dass man der Gesamtheit der Geschichte halt ablehnend gegenübersteht. Wenn man dann noch diese zum Teil dargelegte Aggressivität sieht, dann kann ich das Ganze, Demokratie hin oder her, nur ablehnen.

Ich habe zwei kerngesunde Menschen mehrere Wochen wegen des Virus in der Intensivstation gehabt. Menschen, die noch Wochen danach mit schweren Nachwirkungen zu kämpfen haben. Ich wünsche es jedem Menschen auf dieser Welt, dass ihm diese Erfahrung erspart bleibt. Insofern zähle ich mich zu den Vorsichtigen. Auch wenn ich selber wirtschaftlich ordentlich an der Geschichte zu knabbern habe. Ich finde die derzeitigen Maßnahmen echt tolerierbar und sehe nicht das große Problem, sein Leben mal für eine befristete Dauer durch das Tragen einer Maske und andere überschaubare Maßnahmen einzuschränken.

Die Politikerschelte finde ich populistisch und zu einfach gedacht: ich möchte nicht in deren Haut stecken. Denn für die Verantwortung, und da bin ich bei Peer Steinbrück, werden die wirklich nicht entsprechend entlohnt.

Jakob
 
jwahl schrieb:
Letzten Endes gibt es derzeit doch zwei Lager: das der Vorsichtigen und das der Gegner. Das Problem ist: das Verhalten der Gegner hat aus der Sicht der Vorsichtigen Konsequenzen für diese (befürchteter Anstieg der Fallzahlen und entsprechende Konsequenzen wie Lockdown). Anders herum ist das nicht der Fall (das Tragen einer Maske hat keine unbedingten Konsequenzen für einen Masken-Gegner).
Übertrag mal Deine Aussage auf unser Hobby. Es gibt dort die vorsichtigen Pistenfahrer und die etwas wagemutigeren Geländefahrer. Aus Sicht der Pistenfahrer gefährden unvorsichtige Geländefahrer jedoch alle, weil sie durch ihr Verhalten Lawinen auslösen können. Für Freerider hätte es dagegen doch kaum Konsequenzen, wenn sie auf der Piste statt im Gelände fahren würden. Skifahren ist Skifahren. Wird deshalb das Fahren im Gelände verboten?

Aus der Sicht von Rettungssanitätern gefährden wiederum Pistenfahrer sich selbst und andere. Deswegen muss ständig die Bergrettung ausrücken, um verunfallte Pistenfahrer zu retten. Wird deswegen das Skifahren generell verboten?

Dass das Tragen einer Maske aus hygenischer Sicht keine Konsequenzen haben soll, beweifele ich. Aber es geht letztendich um den Nutzen. Welche Aussage von RKI und Bundesregierung darf ich denn glauben? Deren gleichlautenden Stellungnahmen vom März, nachdem Masken als reine vorbeugende Masßnahmen nicht empfohlen werden oder deren aktuellen Haltung, nachdem sie sogar vorgeschrieben sind? Oder soll ich mich lieber an die wissenschaftliche Zusammenfassung von Studien zur Wirksamkeit von medizinischen Masken gegen Viren halten, nach denen selbst zertifizierte Masken gegen Viren kaum eine Schutzwirkung haben? Kürzlich haben sich in einer Buchumer Klinik Ärzte und Pfleger mit Covid-19 infiziert. Obwohl sie nicht nur medizinische Schutzmasken trugen, sondern auch im Umgang mit diesen geschult sind.

Wir haben nun so viele und zu Teil sich widersprechende Aussagen der Politik in den letzten Monaten gehört, da darf man sich nicht wundern, wenn da einigen Bürgern langam der Geduldsfaden reisst. Doch egal, was die Politik gerade behauptet, heute noch hüh, morgen hott, der Bürger soll jede Kehrtwende brav schlucken, ansonsten wird man schnell zum Ziel persönlicher Angriffe und Diffamierungen. Die Stimmung hier im Forum hat sicherlich auch mit einem Politikstil zu tun, der nicht erklärt und mit Fakten zu überzeugen versucht, sondern der von oben herab diktiert, keinen Widerspruch duldet und sich zuweilen die Fakten so zurecht legt, wie sie gerade ins Konzept passen.

jwahl schrieb:
sehe nicht das große Problem, sein Leben mal für eine befristete Dauer durch das Tragen einer Maske und andere überschaubare Maßnahmen einzuschränken.
Du wirst nur derzeit von keinem der Verantwortlichen auch nur eine halbwegs verlässliche Aussage auf Deine Frage erhalten, nach welchen Kriterien denn die Maskenpflicht jemals wieder abgeschafft wird. Und so oft, wie Politik und RKI in den letzten Monaten ihre Ansichten geändert haben, zum Teil ins genaue Gegenteil, würde ich allen Beteuerungen nur eine geringe Halbwertszeit zubilligen.

jwahl schrieb:
Die Politikerschelte finde ich populistisch und zu einfach gedacht: ich möchte nicht in deren Haut stecken. Denn für die Verantwortung, und da bin ich bei Peer Steinbrück, werden die wirklich nicht entsprechend entlohnt.

Es ist aber nun einmal deren Job, den sie sich selbst ausgesucht haben. Krankenschwestern wie Pfleger werden gegenüber Poltiikern sicherlich deutlich schlechter entlohnt, obwohl auch sie eine hohe Arbeitsbelastung haben und ein hohes Maß an Verantwortung tragen.
 
NeusserGletscher schrieb:
jwahl schrieb:
Letzten Endes gibt es derzeit doch zwei Lager: das der Vorsichtigen und das der Gegner. Das Problem ist: das Verhalten der Gegner hat aus der Sicht der Vorsichtigen Konsequenzen für diese (befürchteter Anstieg der Fallzahlen und entsprechende Konsequenzen wie Lockdown). Anders herum ist das nicht der Fall (das Tragen einer Maske hat keine unbedingten Konsequenzen für einen Masken-Gegner).
Übertrag mal Deine Aussage auf unser Hobby. Es gibt dort die vorsichtigen Pistenfahrer und die etwas wagemutigeren Geländefahrer. Aus Sicht der Pistenfahrer gefährden unvorsichtige Geländefahrer jedoch alle, weil sie durch ihr Verhalten Lawinen auslösen können. Für Freerider hätte es dagegen doch kaum Konsequenzen, wenn sie auf der Piste statt im Gelände fahren würden. Skifahren ist Skifahren. Wird deshalb das Fahren im Gelände verboten?

Aus der Sicht von Rettungssanitätern gefährden wiederum Pistenfahrer sich selbst und andere. Deswegen muss ständig die Bergrettung ausrücken, um verunfallte Pistenfahrer zu retten. Wird deswegen das Skifahren generell verboten?

Deine Beispiele aus dem Skifahren widersprechen ja eigentlich deiner Argumentation, wenn du sie mal zu Ende denkst.
Klar darf jeder im Gelände fahren, doch wenn er dadurch das Auslösen einer Lawine verursacht, muss dafür eventuell für Schäden haften. Kann man auch gerne für Maskenverweigerer so machen.

Zum 2. Besipiel. Der große Unterschied ist doch, dass sich jeder Skifahrer freiwillig dem Risiko beim Skifahren aussetzt. Bei Corona dagegen müssen manche Menschen zum Einkaufen, Arbeiten oder den ÖPNV benutzen und sich so unfreillig einem(wenn auch kleinen Risiko) aussetzen. Doch je weniger sich an die Hygene-Regeln gehalten wird, desto höher wird das Risiko. Und Einkaufen, Arbeiten oder der ÖPNV kann man eben nicht einfach verbieten.
 
Ich bin kein Arzt, ich bin kein Wissenschaftler, ich bin kein Mediziner. Aber ich finde es mit meinem begrenztem Verständnis nachvollziehbar, dass das Tragen einer Maske vor Ansteckung schützt. Kurzfristig, mittelfristig und langfristig. Befreundete Apotheker, die an der derzeitigen Situation wirtschaftlich leiden, bestätigen, dass es derzeit vergleichsweise viel weniger Krankheiten gibt. Ich finde das plausibel genug und weiß ehrlich nicht, warum man damit erst so spät angefangen hat in Deutschland. Aber ich spreche auch Politikern das Recht auf Meinungsänderung zu. Und man darf Richtlinien auch mal korrigieren, wenn man falsch liegt. Mache ich (leider Gottes) in meinem Beruf und Familie auch oft genug.

NeusserGletscher schrieb:
Es ist aber nun einmal deren Job, den sie sich selbst ausgesucht haben. Krankenschwestern wie Pfleger werden gegenüber Poltiikern sicherlich deutlich schlechter entlohnt, obwohl auch sie eine hohe Arbeitsbelastung haben und ein hohes Maß an Verantwortung tragen.

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Denn auch Krankenschwestern wie Pfleger finde ich furchtbar unterbezahlt in dieser Gesellschaft. Kindergärtner übrigens auch. Aber auf diese Berufsgruppen hat hier ja keiner geschimpft, daher habe ich das hier nicht weiter erwähnt.

Jakob
 
Ich wiederhole gerne noch einmal die Fakten:

Die normalen („chirurgischen“) Masken funktionieren am besten wenn ALLE eine Tragen. Weil die passive Schutzwirkung (= Verhindern einer Kontamination der Umwelt durch einen Betroffenen) ist unbestritten gut. Die aktive Schutzwirkung (= Schutz des Trägers vor der kontaminierten Umwelt) ist weiterhin umstritten (und bei Aerosolen definitiv fraglich).

Wenn alle eine Maske tragen, dann ist die eigene Maske auch jeweils nur mit den eigenen Keimen kontaminiert. Das heisst das Handling der Maske wird völlig zweitrangig, da man sich im schlimmsten Fall einfach seine eigenen Keime um die Ohren schmiert. Ein korrektes Aufsetzen der Maske darf man bei Menschen mit einem IQ >80 als gegeben angenommen werden.

Dann noch zu den Ansteckungsorten:
Das Nachtclubs/Discos in der Schweiz zu den häufigsten Ansteckungsorten im öffentlichen Raum zählen ist kein Wunder. Erstens haben die natürlich ein riskantes Geschäftsmodell, zweitens sind das aber vor allem die einzigen, die hierzulande halbwegs konsequent Gästelisten führen und damit überhaupt ein Contact Tacing ermöglichen.

Würden das Gastronomen genau so machen, dann würde Ihnen wohl nicht gefallen was dabei rauskommt. Im öffentlichen Verkehr hat man mit Contact Tracing keine Chance, darum ist dort konsequenterweise zur Maskenpflicht übergegangen.

Für die, die immer die wirtschaftlichen Schäden herausstreichen: Die Maske ist aktuell das einzige potenziell wirksame Mittel was wir aktuell haben und erst recht noch günstig. Zudem steht sie praktisch keiner wirtschaftlicher Aktivität im Weg! Wieso wehrt ausgerechnet ihr euch dagegen? Völlig unlogisch!!!
 
TVT schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
jwahl schrieb:
Letzten Endes gibt es derzeit doch zwei Lager: das der Vorsichtigen und das der Gegner. Das Problem ist: das Verhalten der Gegner hat aus der Sicht der Vorsichtigen Konsequenzen für diese (befürchteter Anstieg der Fallzahlen und entsprechende Konsequenzen wie Lockdown). Anders herum ist das nicht der Fall (das Tragen einer Maske hat keine unbedingten Konsequenzen für einen Masken-Gegner).
Übertrag mal Deine Aussage auf unser Hobby. Es gibt dort die vorsichtigen Pistenfahrer und die etwas wagemutigeren Geländefahrer. Aus Sicht der Pistenfahrer gefährden unvorsichtige Geländefahrer jedoch alle, weil sie durch ihr Verhalten Lawinen auslösen können. Für Freerider hätte es dagegen doch kaum Konsequenzen, wenn sie auf der Piste statt im Gelände fahren würden. Skifahren ist Skifahren. Wird deshalb das Fahren im Gelände verboten?

Aus der Sicht von Rettungssanitätern gefährden wiederum Pistenfahrer sich selbst und andere. Deswegen muss ständig die Bergrettung ausrücken, um verunfallte Pistenfahrer zu retten. Wird deswegen das Skifahren generell verboten?

Deine Beispiele aus dem Skifahren widersprechen ja eigentlich deiner Argumentation, wenn du sie mal zu Ende denkst.
Klar darf jeder im Gelände fahren, doch wenn er dadurch das Auslösen einer Lawine verursacht, muss dafür eventuell für Schäden haften. Kann man auch gerne für Maskenverweigerer so machen.

Zum 2. Besipiel. Der große Unterschied ist doch, dass sich jeder Skifahrer freiwillig dem Risiko beim Skifahren aussetzt. Bei Corona dagegen müssen manche Menschen zum Einkaufen, Arbeiten oder den ÖPNV benutzen und sich so unfreillig einem(wenn auch kleinen Risiko) aussetzen. Doch je weniger sich an die Hygene-Regeln gehalten wird, desto höher wird das Risiko. Und Einkaufen, Arbeiten oder der ÖPNV kann man eben nicht einfach verbieten.

Man kann den Gedankengang noch viel weiter spinnen. Wenn Geländefahrer sich von Pisten fernhalten, gefährden sie auch keine Pistenskifahrer.
Wenn sich also die ganzen Maskenverweigerer einfach aus der Öffentlichkeit raushalten würden gäbs keine Gefahr für Leute, denen das Tragen einer Maske nichts ausmacht weil sie eben kein so kleines Ego haben das sich direkt angegriffen fühlt.
Und zur Verursacherhaftung müsste man konsequent eine Verfolgbarkeit garantieren, aber gegen die Coronaapp sind solche Leute ja auch noch.
Kurzum: man will die einfachsten Pflichten nicht akzeptieren, die einem nun wirklich keinen Zacken aus der Krone brechen, und für die Folgen seines unverantwortlichen Handelns will man auch nicht gradestehen. Für mich ein typisches extremecarver-Pistenrowdie-Verhalten.
 
Klar. Nur ist Corona selbst für jüngere definitiv gefährlicher als Skifahren oder Fliegen. Keiner würde in ein Flugzeug einsteigen, dass bei einem von tausend Flügen abstürzt.

Aktuell sind bei den Infektionen vor Ort zum Glück vor allem junge Patienten betroffen, d.h. von der Seite gibt es aktuell nur wenige schwere Verläufe.

Aktuell beginnen sich aber die Intensivbetten langsam wieder mit Balkanrückkehrern zu füllen. Die Diaspora verbringt traditionell die Ferien in der Heimat, und da sind viele Alte mit Vorerkrankungen dabei. Und den Balkan-Staaten bleibt Mangels Ressourcen und verantwortungsvollen Politikern ja bekanntlich vor allem das Modell „Widdi“...
 
Pilatus schrieb:
Ich wiederhole gerne noch einmal die Fakten™:

Die normalen („chirurgischen“) Masken funktionieren am besten wenn ALLE eine Tragen. Weil die passive Schutzwirkung (= Verhindern einer Kontamination der Umwelt durch einen Betroffenen) ist unbestritten gut. Die aktive Schutzwirkung (= Schutz des Trägers vor der kontaminierten Umwelt) ist weiterhin umstritten (und bei Aerosolen definitiv fraglich).
War so frei, ™ zu ergänzen ;-)

Umstritten ist eine nette Umschreibung dafür, dass Stoffmasken ggf. sogar das Risiko erhöhen, sich selbst anzustecken:

[url=https://www.cebm.net/covid-19/masking-lack-of-evidence-with-politics/ schrieb:
Masking lack of evidence with politics[/url]"]Only one randomised trial (n=569) included cloth masks. This trial found ILI rates were 13 times higher in Vietnamese hospital workers allocated to cloth masks compared to medical/surgical masks, RR 13.25, (95%CI 1.74 to 100.97) and over three times higher when compared to no masks,* RR 3.49 (95%CI 1.00 to 12.17). 4

ILI = Influenza-like illness

Im weiteren wird in dem Artikel ausgeführt, dass es trotz eindringlicher Forderungen aus der letzten Pandemie (H1N1) vor 10 Jahren bis heute keine weitreichenden Untersuchungen zur Wirksamkeit von Masken im Alltag gibt. Lediglich in Dänemark läuft derzeit ein Feldversuch mit 6.000 Teilnehmern bzw. die Ergebnisse sollten in Kürze vorliegen.

Dieser Artikel bezieht sich auf die gleiche Studie:

[url=https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4420971/ schrieb:
NCBI[/url]"]This study is the first RCT of cloth masks, and the results caution against the use of cloth masks. This is an important finding to inform occupational health and safety. Moisture retention, reuse of cloth masks and poor filtration may result in increased risk of infection.

Was lernen wir daraus? Stoffmasken im alltäglichen Gebrauch können für den Träger selbst sogar das Risiko erhöhen, sich mit Influenza oder anderem Viren-Getier anzustecken. Was sagt eigentlich das RKI dazu?

Ich werde mir daher wohl jetzt erst einmal einen Vorrat an medizinischen Masken zulegen, solange der Irrsin weiter geht.

Pilatus schrieb:
Klar. Nur ist Corona selbst für jüngere definitiv gefährlicher als Skifahren oder Fliegen. Keiner würde in ein Flugzeug einsteigen, dass bei einem von tausend Flügen abstürzt.

Du scheinst Zugang zu einer Statistik zu haben, welche das Risiko beziffert, durch Covid-19 ernsthaft zu erkranken oder schlimmeres zu erleiden. Kannst Du diese Statistik bitte verlinken, damit wir alle etwas davon haben? Danke.
 
NeusserGletscher schrieb:
Pilatus schrieb:
Ich wiederhole gerne noch einmal die Fakten™:

Die normalen („chirurgischen“) Masken funktionieren am besten wenn ALLE eine Tragen. Weil die passive Schutzwirkung (= Verhindern einer Kontamination der Umwelt durch einen Betroffenen) ist unbestritten gut. Die aktive Schutzwirkung (= Schutz des Trägers vor der kontaminierten Umwelt) ist weiterhin umstritten (und bei Aerosolen definitiv fraglich).
War so frei, ™ zu ergänzen ;-)

Umstritten ist eine nette Umschreibung dafür, dass Stoffmasken ggf. sogar das Risiko erhöhen, sich selbst anzustecken:...
Wo hat Pilatus etwas von Stoffmasken geschrieben?
 
gfm49 schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Pilatus schrieb:
Ich wiederhole gerne noch einmal die Fakten™:

Die normalen („chirurgischen“) Masken funktionieren am besten wenn ALLE eine Tragen. Weil die passive Schutzwirkung (= Verhindern einer Kontamination der Umwelt durch einen Betroffenen) ist unbestritten gut. Die aktive Schutzwirkung (= Schutz des Trägers vor der kontaminierten Umwelt) ist weiterhin umstritten (und bei Aerosolen definitiv fraglich).
War so frei, ™ zu ergänzen ;-)

Umstritten ist eine nette Umschreibung dafür, dass Stoffmasken ggf. sogar das Risiko erhöhen, sich selbst anzustecken:...
Wo hat Pilatus etwas von Stoffmasken geschrieben?

Wo habe ich geschrieben, dass Pilatus etwas von Stoffmasken geschrieben haben soll? :wink:

Pilatus hin, Pontius her, derzeit werden im allgemeinen Mund-Nasen Bedeckungen in einigen Ländern zwingend vorgeschrieben. Da medizinische Masken derzeit immer noch in Gold aufgewogen werden, tragen die meisten Menschen notgedrungen Stoffmasken, nicht-zertifizierte Masken oder Visiere. Viele Politiker zeigen sich auch in der Öffentlichkeit mit Stoffmasken.

Ich hätte vom RKI oder den kritischen Medien™ erwartet, dass sie die Menschen auf dass ggf. sogar erhöhte Risiko einer Infektion durch Stoffmasken hinweisen. Purer Zufall, dass ich bei meiner Suche nach Feldversuchen zur Wirksamkeit von Masken auf die Seite gestoßen bin.
 
Mal unabhängig von den medizinischen Auswirkungen - und jenseits der Masken-Diskussion hier - von SARS-CoV-2, werden die ökonomischen und gesellschaftlichen Veränderungen mit Sicherheit sehr spannend werden. Schaun mer mal, was sich die selbsternannten Eliten da so alles ausgedacht haben und wie er aussehen wird, der "Great-Reset" ... :wink:

https://www.weforum.org/great-reset/
https://www.youtube.com/watch?v=VHRkkeecg7c
 
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