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Coronavirus 2019-nCoV

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Bis Ende März sollen 11 - 13 MIllionen Impfdosen in Deutschland für bis zu 6,5 Millionen Impfwillige zur Verfügung stehen. Dies wird erst einmal für Ältere und Betagte reichen, die mehrheitlich sowieo keine Disko aufsuchen oder in den Urlaub fliegen. Also bleibt noch etwas Zeit, über Vorteile für Geimpfte zu spekulieren.

WDR
 
NeusserGletscher schrieb:
Bis Ende März sollen 11 - 13 MIllionen Impfdosen in Deutschland für bis zu 6,5 Millionen Impfwillige zur Verfügung stehen.

reicht doch - mal optimistisch gedacht exakt - was will man mehr?
 
j-d-s schrieb:
Ich bezweifle, dass die Nachbarkantone da irgendwas wirklich machen können - weder die Patienten abweisen noch irgendwelche Gegenmaßnahmen gegen Uri. Freilich gibts vom Bund die Vorgaben dass die Kantonalen Kapazitäten reichen müssen, nur würde ich mich da schon wundern wenn das so vor Gericht Bestand hätte, weil das ja kleine Kantone massiv benachteiligt. Ich würde sogar mal behaupten, dass Uri in normalen Zeiten nicht genug Kapazitäten hat um alle Gäste zu versorgen - aber man ist eben schnell in Luzern und Zürich.

Uri hat keinen Maximalversorger, ist also auf primär auf Luzern und in Spezialfällen auch Zürich angewiesen. Wenn es darum gegangen wäre Skifahren auf jeden Fall durchzudrückenden wäre das sicher gegangen. Logischerweise geht man so aber nicht mit Partnern um und darum war halt in Uri auch zu, egal ob das Gegenteil jetzt tatsächlich sanktionierbar gewesen wäre oder nicht.

In der Schweiz gibt es zudem keine eigentliche Verfassungsgerichtsbarkeit. Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht inwiefern ein solcher Sachverhalt überhaupt gerichtlich geklärt werden kann.
 
Pilatus schrieb:
In der Schweiz gibt es zudem keine eigentliche Verfassungsgerichtsbarkeit. Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht inwiefern ein solcher Sachverhalt überhaupt gerichtlich geklärt werden kann.

...und ich dachte, fuer solche Fälle hättet ihr alle 'ne Knarre zuhause :mrgreen:
 
Irgendwie bekomm ich hier beim Mitlesen immer wieder das Gefühl für alle Jungen wären keine Partys das schlimmste der Welt. Wie wenn jeder im alter von 16-25 ständig nur in Clubs und Bars unterwegs wäre. Klar das macht man auch, aber wenn das das entscheidende im Leben ist, sollte man den Sinn und Gehalt des eigenen Lebens vielleicht generell mal hinterfragen. Da finde ich jetzt die generellen Bedenken hinsichtlich der Zukunft in Bildung, Gesundheit und Beruf doch wesentlich bedrückender, als zu Hause hocken und mal nicht feiern können. Gerade die Jungen können doch am besten übers Internet mit ihren Freunden in Kontakt bleiben.

Da ich selber zu der Generation gehöre, kann ich durchaus mal wieder sagen, das ist doch großteils alles lächerliches Gejammer. Es wurde schon im Frühjahr davon gesprochen, dass uns Corona Jahre lang begleiten wird. Dass wir nun nach knapp einem Jahr bereits einen Impfstoff haben und damit deutlich schneller als ursprünglich erwartet, sollte einen eher positiv stimmen. Da braucht doch keiner sagen noch 6 Monate macht das keiner mit wenn bereits zu Beginn mehrere Jahre im Gespräch waren. Kann niemand sagen man hätte nicht frühzeitig gesagt wie es laufen könnte.

Dass sich in der Praxis zeigt, dass die Zustimmung zu Maßnahmen mit der Zeit abnimmt weiß ich natürlich, aber es ist für mich immer viel sich anstellen dabei. In meiner Familie und meinem Freundeskreis hälts bis jetzt eigentlich wirklich jeder aus ohne nicht mehr Lebensfroh zu sein.
 
@Julian96: Du schriebst doch neulich, du wärst ein Zocker, vielleicht ist dann deine Einstellung nicht so ganz repräsentativ für die junge Generation ;-)

icedtea schrieb:
albe-fr schrieb:
WackelPudding schrieb:
Du willst jetzt doch wohl nicht ernsthaft Wahlen, die so turnusmäßig abzuhalten sind, absagen/verschieben?
doch, das passt absolut zu Theos Demokratieverstaendniss, wenn etwas nicht nach seiner Meinung läuft ist es links versifft und gehört verboten - insbesondere Wahlen gehören da dazu.
Schreibt der Chefdogmatiker🤔
:top:
 
Julian96 schrieb:
Da ich selber zu der Generation gehöre, kann ich durchaus mal wieder sagen, das ist doch großteils alles lächerliches Gejammer.

Danke!
 
Julian96 schrieb:
Irgendwie bekomm ich hier beim Mitlesen immer wieder das Gefühl für alle Jungen wären keine Partys das schlimmste der Welt. Wie wenn jeder im alter von 16-25 ständig nur in Clubs und Bars unterwegs wäre. Klar das macht man auch, aber wenn das das entscheidende im Leben ist, sollte man den Sinn und Gehalt des eigenen Lebens vielleicht generell mal hinterfragen. Da finde ich jetzt die generellen Bedenken hinsichtlich der Zukunft in Bildung, Gesundheit und Beruf doch wesentlich bedrückender, als zu Hause hocken und mal nicht feiern können. Gerade die Jungen können doch am besten übers Internet mit ihren Freunden in Kontakt bleiben.

Da ich selber zu der Generation gehöre, kann ich durchaus mal wieder sagen, das ist doch großteils alles lächerliches Gejammer. Es wurde schon im Frühjahr davon gesprochen, dass uns Corona Jahre lang begleiten wird. Dass wir nun nach knapp einem Jahr bereits einen Impfstoff haben und damit deutlich schneller als ursprünglich erwartet, sollte einen eher positiv stimmen. Da braucht doch keiner sagen noch 6 Monate macht das keiner mit wenn bereits zu Beginn mehrere Jahre im Gespräch waren. Kann niemand sagen man hätte nicht frühzeitig gesagt wie es laufen könnte.

Dass sich in der Praxis zeigt, dass die Zustimmung zu Maßnahmen mit der Zeit abnimmt weiß ich natürlich, aber es ist für mich immer viel sich anstellen dabei. In meiner Familie und meinem Freundeskreis hälts bis jetzt eigentlich wirklich jeder aus ohne nicht mehr Lebensfroh zu sein.

Ich glaube, der Verzicht auf Partys oder dergleichen war hier nie so sonderlich thematisiert. Ein Verzicht darauf lässt sich ja auch halbwegs gut durchhalten, auch wenn es sicherlich keinem schadet, auf der ein oder anderen Party auch mal über die Stränge zu schlagen, sodass man sich danach hoffentlich besser im Griff hat ;-)
Die Probleme der jüngeren Generation liegen vor allem, wie du auch schreibst, im Bereich Bildung und der unsicheren Situation auf dem Arbeitsmarkt, die einen Berufseinstieg, aber auch einen Sprung auf der Karriereleiter, erschwert.
Die Persönlichkeitsentwicklung vieler Kinder findet doch z.B. auch maßgeblich in der Schule, insbesondere auch in der Grundschule, statt.

Auch die sozialen Kontakte als solches, nicht unbedingt in Firm von Partys, sind für die menschlich-soziale Entwicklung wichtig. Die springenden Punkte sind ja eher das normale Spielen mit Freunden bei den jüngeren Kindern oder später das "Studentenleben" für die jungen Erwachsenen, die die menschlich-soziale Entwicklung fördern. Das geht halt eben einfach nicht über WebEx und Konsorten, auch wenn die meisten Jüngeren die technische Handhabe davon problemlos beherrschen.

Auch Fußballvereine, Musikvereine, kirchliche Gemeinschaften, Jugendfeuerwehren, etc. haben alle ihre wichtige Rolle in der Gesellschaft, indem sie die Jugend sportlich, musikalisch, gesellschaftlich, technisch und sozial fortbilden, auch wenn in diesem Forum manche meinen, das lächerlich machen zu müssen.

In einer Welt, in der alle auf Dauer nur noch auf Distanz sind und es keinen Raum für Spaß, Vereine und Ehrenamt gibt, möchte ich dann auch nicht leben.

Es ist sicherlich ein schwieriger Spagat zwischen Infektionsschutz und gesellschaftlichem Leben, aber wie selbstverständlich zu fordern, das gesellschaftliche Leben einfach so einzustellen, weil es ja nicht so wichtig ist und die Jungen sich mal zusammenreißen sollen, ist eigentlich ein Faustschlag gegen alle, die beruflich oder ehrenamtlich in der Erziehung der Jugend mitwirken.
Wie ich schon früher am Tag heute geschrieben habe, Solidarität geht immer in beide Richtungen.
 
Niemand fordert das „wie selbstverständlich“.
 
Pancho schrieb:
Niemand fordert das „wie selbstverständlich“.

Ich erinnere mich an genügend Aufforderungen aus der Politik, aber auch hier aus dem Forum, doch bitte um jeden Preis zu Hause zu bleiben und jeden Kontakt mit Dritten zu unterlassen.
Sätze wie "Treffen Sie niemanden" oder dergleichen dürften ja recht präsent sein und fordern ja genau die Unterlassung von Kontakten, die dennoch für uns alle grundsätzlich wichtig sind.

Es ist sicher richtig, bei der Eindämmung einer Krankheit Kontakte zu vermeiden. Wir müssen uns aber auch klar sein, dass das Leben eben nicht nur daraus besteht, Corona einzudämmen und es auch ein Leben mit und vor allem nach Corona geben muss und da gehören Kontakte eben ganz normal dazu.

Sicherlich ist ein Problem beim Vereinssport oder bei vergleichbaren Organisationen, dass es nach der eigentlichen Übung/Veranstaltung zu weiteren Treffen kam, bei denen man hinsichtlich des Sicherheitskonzepts nicht so genau war. Dies war und ist aber eigentlich immer ein Problem der Erwachsenenabteilungen gewesen.
Im Jugendbereich gibt es ja schon allein wegen der Aufsichtspflicht und der Haftungsfrage keine Party nach dem Training / der Übung / dem Treffen / ... (zumindest nicht in den Kreisen in denen ich verkehrte und verkehre)
 
WackelPudding schrieb:
Wir müssen uns aber auch klar sein, dass das Leben eben nicht nur daraus besteht, Corona einzudämmen und es auch ein Leben mit und vor allem nach Corona geben muss und da gehören Kontakte eben ganz normal dazu.

gut, damit hast du Recht - aber derzeit müssen wir da einfach halt mal durch und eventuell noch ein zwei Jahre damit Leben Kontakte einfach zu minimieren und das heisst wohl leiderauch, dass fuer diese Zeit an "normales" Ski fahren nicht zu denken ist.
 
powdertiger schrieb:
Die Erfahrungen der letzten Wochen zeigen doch deutlich, dass unser Gesundheitswesen mit 200er 7-Tages-Inzidenzen umgehen kann. Man sollte also von der 50 abrücken und eher dafür sorgen, dass sich die besonders gefährdeten Personengruppen weniger häufig anstecken, dann wird es auch für die Kliniken leichter. Also Fokus auf Personal und Besucher in den Alten- und Pflegeheimen sowie darauf wo die Menschen berufsmäßig in geschlossenen Räumen längere Zeit mit anderen Menschen verbringen müssen.

Täglich 500-1000 Tote, regional überlastete Intensivstationen, zig abgesagte Behandlungen "normaler" Krankheiten, geschlossene Notaufnahmen wegen dutzenden Infektionen beim Personal und dadurch noch stärker belastete benachbarte Krankenhäuser, all das zeigt für dich, dass unser Gesundheitssystem damit umgehen kann?
Sorry, du hast echt den Schuss nicht gehört.
Das mag für einen Arzt bei den amerikanischen Streitkräften auf einer Basis in Afghanistan Alltag sein, aber keinesfalls für ziviles Personal in Deutschland. Unser Gesundheitssystem läuft auf dem Zahnfleisch und du willst das als akzeptablen Dauerzustand etablieren. Ich verkneif mir hierzu weitere Worte, das gibt nur Gemecker von den Mods.

Nur mal ein kleines Beispiel aus dem bayrischen Bodenseezipfel: Die Notaufnahmen der Kliniken Wangen im Allgäu und Tettnang sind vor Weihnachten mehr als eine Woche lang komplett geschlossen worden, weil sich dutzende Patienten und Mitarbeiter angesteckt haben. Als Resultat kamen sämtliche Notfälle aus dieser Ecke ins Klinikum Lindenberg. Auch dort gibt es jetzt mehrere Coronafälle beim Personal, noch nicht so viele wie bei den anderen beiden Kliniken, aber sowas geht bekanntlich schnell, trotz umfassender FFP2 Pflicht im OP und genereller Maskenpflicht im gesamten Klinikbereich, dazu kommen noch regelmäßige freiwillige Tests des Personals.
Jetzt lass mal alle drei Notaufnahmen außer Dienst sein, was wäre dann los? Lindau wäre völlig überlastet, die Hilfsfristen könnten hier in der Ecke nur noch schwer eingehalten werden, Patienten müssten 40-50 km weit in ein deutsches Krankenhaus gefahren/verlegt werden oder gleich rüber ins Ausland nach Bregenz.

Und noch weitere Einblicke aus dem Aargau (CH), wo Personal zeitweise vier bis sieben 12-Stunden-Nachtschichten hintereinander schiebt. Dort kommt niemand mehr in Quarantäne, weil er Kontakt zu positiven Kollegen hatte. Das können die sich dort nicht mehr erlauben.

Aber ja, beschäftigt ruhig die Gerichte mit euren Luxusproblemen. Wir machen das alles hier ja nur zum Spaß wie man weiß :rolleyes:
 
Die Diskussion um Sonderrechte für Geimpfte läuft bereits:

https://www.tagesschau.de/inland/privilegien-geimpfte-101.html

Spahn sagt:
"Keiner sollte Sonderrechte einfordern, bis alle die Chance zur Impfung hatten."

Daraus lässt sich bereits jetzt ableiten, dass ab dem beschriebenen Zeitpunkt wahrscheinlich entsprechende Privilegien schrittweise eingeführt werden.
Ich gehe davon aus, dass der Punkt umso früher kommen wird, je niedriger die Impfbereitschaft sein wird.
 
Dass manche Dinge seitens der Regierung eine Katastrophe sind, wie zum Beispiel das über den ganzen Sommer verschlafene Konzept für Pflege und Altenheime, ist klar...aber was will man denn hören? Was soll denn die Strategie auf lange Zeit sein? Die einzige Möglichkeit ist doch nach wie vor, so schnell und so viel wie möglich impfen und parallel dann wenn es die Situation erfordert die Zahlen mit entsprechenden Maßnahmen drücken.
Was will man denn sonst von der Regierung hören?
Es gibt an wenn die Zahlen hoch gehen müssen die Kontakte reduziert werden eigentlich nichts nicht zu verstehen. Ich denke genau so wird man das ganze auch noch mindestens bis in den nächsten Winter weiter fahren. Ich wüsste auch nicht wie sonst.
 
3303 schrieb:
Daraus lässt sich bereits jetzt ableiten, dass ab dem beschriebenen Zeitpunkt wahrscheinlich entsprechende Privilegien schrittweise eingeführt werden.
Elementare Grundrechte sind keine Privilegien, die von der Politik nach Gutsherrenart gewährt werden.
 
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