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icedtea schrieb:Mal ne ganz andere Frage; führt von euch jemand das Kontakttagebuch in der Corona-App?
Pancho schrieb:icedtea schrieb:Mal ne ganz andere Frage; führt von euch jemand das Kontakttagebuch in der Corona-App?
Sowas gibt es? Grad entdeckt... Nö.
icedtea schrieb:Mal ne ganz andere Frage; führt von euch jemand das Kontakttagebuch in der Corona-App?
molotov schrieb:Gestern wohl über 30000 Neuinfektionen, wenn das die ersten vergleichbaren Zahlen sind hat der "harte" lockdown ab 16.12. ja richtig was gebracht...Not..
scratch schrieb:Gibt es ein vergleichbares Land mit sehr ähnlicher Struktur, die es ohne Lockdown probieren und damit erfolgreich durchkommen (Schweden fällt da ja eigentlich schon raus)?
molotov schrieb:Gestern wohl über 30000 Neuinfektionen, wenn das die ersten vergleichbaren Zahlen sind hat der "harte" lockdown ab 16.12. ja richtig was gebracht...Not..
molotov schrieb:Gestern wohl über 30000 Neuinfektionen, wenn das die ersten vergleichbaren Zahlen sind hat der "harte" lockdown ab 16.12. ja richtig was gebracht...Not..
Meine Einschätzung:scratch schrieb:...
Unabhängig davon muss man aber weiter der Ursache nachgehen, warum die Zahlen weiterhin so sind. Es macht nämlich meines Erachtens schon einen großen Unterschied, ob die Infektionen z.B. inzwischen durch das mutierte Virus bedingt sind, die Menschen sich an die Regeln nicht halten oder ob die Regeln an sich nichts bringen. Wenn letzteres der Fall sein sollte, dann ist wohl das bisher gesammelte Wissen über das Virus und dessen Verbreitung wohl falsch.
Ich würde mit solchen Rückschlüssen lieber noch bis Ende nächster Woche die Datengrundlage etwas solider ist warten. Aktuell beunruhigt mich die steigende Positivrate der Tests noch etwas.Pancho schrieb:Also für Ba-Wü kann man aus den Zahlen heraus sagen: ja, hat richtig was gebracht.
scratch schrieb:Unabhängig davon muss man aber weiter der Ursache nachgehen, warum die Zahlen weiterhin so sind. Es macht nämlich meines Erachtens schon einen großen Unterschied, ob die Infektionen z.B. inzwischen durch das mutierte Virus bedingt sind, die Menschen sich an die Regeln nicht halten oder ob die Regeln an sich nichts bringen. Wenn letzteres der Fall sein sollte, dann ist wohl das bisher gesammelte Wissen über das Virus und dessen Verbreitung wohl falsch.
JohnnyDriver schrieb:molotov schrieb:Gestern wohl über 30000 Neuinfektionen, wenn das die ersten vergleichbaren Zahlen sind hat der "harte" lockdown ab 16.12. ja richtig was gebracht...Not..
Nicht vergessen, das der 6.1. in einigen Bundesländern, z.B. Bayern ein Feiertag ist, und somit die Zahlen gestern wohl höher sind, da, wie bekannt, an Feiertagen nicht unbedingt alle Zahlen gemeldet werden und diese Nachmeldungen dann einen Tag später die Zahlen erhöhen. Warum man das nach fast einem Jahr noch nicht besser im Griff hat wundert mich eh. Also das verlässliche, regelmäßige melden von Zahlen...
Pancho schrieb:molotov schrieb:Gestern wohl über 30000 Neuinfektionen, wenn das die ersten vergleichbaren Zahlen sind hat der "harte" lockdown ab 16.12. ja richtig was gebracht...Not..
In Baden-Württemberg schon. Aktuell kein Kreis mehr über 200, einige wieder zwischen 50 und 100, R-Wert ebenfalls gesunken von um die 1 auf darunter.
Am 16.12. sah das deutlich schlechter aus, 15 Kreise über 200. davon 5 sogar über 300, Pforzheim & Heilbronn knapp unter 350., kein einziger unter 100.
Davon sind wir ein sehr gutes Stück weit runtergekommen. Wenn erstmal viele Infizierte rumrennen, ist es auch wieder schnell hochgeploppt.
Also für Ba-Wü kann man aus den Zahlen heraus sagen: ja, hat richtig was gebracht.
3303 schrieb:Ich würde mit solchen Rückschlüssen lieber noch bis Ende nächster Woche die Datengrundlage etwas solider ist warten. Aktuell beunruhigt mich die steigende Positivrate der Tests noch etwas.
baeckerbursch schrieb:Aber wir erwischen so sehr viele, die es zwar eigentlich irgendwie haben (Virus nachgewiesen), aber irgendwie auch doch wieder nicht - da die nicht richtig krank werden.
Deshalb mal das Gedankenexperiment:
Angenommen hätten mittels PCR Test vor 2 Jahren (oder wann auch immer) so intensiv auf den Grippevirus getestet wie jetzt auf Corona. Was würde da wohl raus kommen? Meine Meinung: Wohl ganz ähnliche Zahlen wie jetzt auch.
Am Ende muss doch aber ein Gedankenexperiment ansatzweise die Realität abbilden. Wir haben trotz nie dagewesener Maßnahmen eine ganz andere Wirkung als bei jeder Grippe, an die ich mich erinnere? Wir haben doch die Krankenhäuser und Krematorien nicht „vollgetestet“?
baeckerbursch schrieb:...
Deshalb mal das Gedankenexperiment:
Angenommen hätten mittels PCR Test vor 2 Jahren (oder wann auch immer) so intensiv auf den Grippevirus getestet wie jetzt auf Corona. Was würde da wohl raus kommen? Meine Meinung: Wohl ganz ähnliche Zahlen wie jetzt auch.
Darum halte ich die ganzen Entscheidungen, die auf den Neuinfektionen beruhen, als falsch. Man sollt hier andere Kriterien heranziehen. Und man könnte an den Zahlen auch ablesen, das die Schließung des Handels und der Schulen nichts bringt, und die deshalb wieder öffnen.
Und jetzt kommt gleich das Argument: Aber man weiß nicht, wie sich die Zahlen sonst entwickelt hätten! Das stimmt ja auch. Aber trotzdem fährst du ja z.B. bei nasser Straße anders durch die Kurve als bei vereister Straße und sagst nicht hinterher bei der nächsten Kurve: Siehste, ich hab ja nicht wissen können ob es vereist ist, drum fahre ich auch bei nasser Straße so als ob diese vereist wäre.
Das sehe ich halt auch als zweiseitiges Schwert. Einerseits hast du natürlich Recht. Andererseits spricht der PCR so empfindlich an weil er ja kleinste Spruren genetischen Materials über die Nachweisgrenze hinaus vervielfältigt. Da reichts machnmal schon wenn man eine defekte Zelle erwischt (um auf dein Läukämiebeispiel einzugehen) was noch lange keinen Krankheitswert haben muss, einen Patienten aber sehr stark belastst wenn er das Wissen hat. Zurück zu CoVid19 bedeutet dass das unter Umständen noch verbliebenes Genmaterial des Virus nach lange überstandener Krankheit als positiv gewertet werden könnte. Im Körper zirkulieren ja Virenantigene und Genfragmente noch längere Zeit im Zuge der Immunspeicherung. Zumindest etwas aussagekräftiger werden die Ergebnisse wenn man auch noch einen Antikörpertest mitkombiniert (ist klar, wäre im Moment schwer umsetzbar...). Ja, ich weiß, nicht bei jedem Erkrankten sind Antikörper nachweisbar aber bei denen wo sie nachgewiesen werden können die hatten es definitiv, ggf symptomlos. Die PCR-methode ist halt unschlagbar wenn es darum geht Gensequenzen nachzuweisen, das macht sie manchmal halt auch zu gutscratch schrieb:Was hat das jetzt mit Covid zu tun? Nun, in meiner laienhaften Annahme gehe ich davon aus, dass es besser ist, dass man etwas auch in sehr geringer Konzentration nachweisen kann und dann entsprechend vorsichtig ist. Nur wenn man etwas weiß, kann man es beobachten und ggf. handeln.
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