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Da kannst froh sein, wenn jeder weiß wo der Sammelplatz ist...
Bei meinem Dad im Betrieb wird das ziemlich ernst genommen, aber: Die haben nen BR, der manchmal mehr als nervig und unrealistisch ist, aber unbequem hilft mit Sicherheit trotzdem, auch wenn da die GF sich auch so der Lage bewusst ist.
Ja, da ist Bayern ganz weit vorne - k.A. wie das aktuell in anderen Bundesländern gehandhabt wird.
Bei uns - großes Uniklinikum in München - gibt es eine schwammige Empfehlung seitens der ärztlichen Direktion an die einzelnen Klinikdirektoren, den Mitarbeitern nach "eigenem Ermessen HO zu ermöglichen", soweit mit der Tätigkeit vereinbar. Bei mir funktionert das selektiv. Ich arbeite seit März ca. die Hälfte der Zeit im HO. Eine offizielle Aufforderung dazu gab es von keiner Seite. Ich habe es nach meiner Quarantäne im März in Abstimmung mit meiner Kollegin, mit der ich mir ein winziges Büro teile, einfach so durchgezogen. Da bisher niemand widersprochen hat, werde ich das erst einmal so weiterführen und fasse das als Zustimmung auf.
Da der Stand der Digitalisierung in der gesamten Einrichtung jedoch grottig ist (unter Digitalisierung versteht man, wenn ein Stück Papier eingescannt wird... ) ist es in vielen Bereichen schlicht nicht möglich. Was das angeht ist der Laden technisch einfach hinterwäldlerisch - unglaublich was da immer noch an Aktenbergen hin und her geschaufelt wird.
Nachtrag:
Meine letzten Ausführungen beziehen sich auf D, die Vorschriften bei unseren Nachbarn kenne ich nicht im Detail, aber ich vermute da Ähnliches...
Das ist dass, was häufig gerade in kleineren inhabergeführten Betrieben von den Chefs als bürokratischer Unsinn ins Lächerliche gezogen wird, aber beim Fehlen im, zugegebenermaßen sehr seltenen, Fall eines ernsthalfern Personenschadens ebensolche Chefs bis ins Gefängniss bringen kann. Dann wird es plötzlich nicht mehr als lächerlich empfunden.
Aber in der Realität, wo kein Kläger da kein Richter und ohne Schaden klagt kein Mitarbeiter (nur sich selbst dann raus)
Das ist dass, was häufig gerade in kleineren inhabergeführten Betrieben von den Chefs als bürokratischer Unsinn ins Lächerliche gezogen wird, aber beim Fehlen im, zugegebenermaßen sehr seltenen, Fall eines ernsthalfern Personenschadens ebensolche Chefs bis ins Gefängniss bringen kann.
„Interessant“ wäre (juristisch) der Fall einer nachweislichen Ansteckung am Arbeitsplatz mit schweren Folgen (irreversible Schädigung, Tod) bei fehlender Gefährdungsbeurteilung. Eigentlich ist das nichts anderes als valdebagnes meint. Wenn sich dann rausstellt, dass (grob) fahrlässig ohne Not kein Homeoffice erlaubt wurde...
Vermutlich ist die Beweisführung nur nicht so einfach, dass es zu 100% am Arbeitsplatz erfolgte...
Mit den ganzen Aussagen der letzten Tage bin ich wirklich ein Stück desillusioniert.
Gastro seit 2 Monaten zu, Hilfen wird's wohl ab Januar keine mehr geben.
Wenn der Wahn so weiter geht nehme ich an das wir erst wieder im April (oder nach Ostern) öffnen können, wenn überhaupt. Das bedeutet mehr als 5 Monate zu.
Ich sag euch eines: Da gibt es jetzt einen personellen Kahlschlag vom feinsten. Hotel, Gastro, die habe ja alle keine Perspektive mehr.....
Dabei wäre die Perspektive gerade wichtig gewesen um einigermaßen planen zu können. Das 50er Ziel ist doch bis Ostern / Pfingsten illusorisch.
Gleichzeitig MwSt höher, CO2 Steuer..... Das sind Zutaten für einen perfekten Sturm.
...zumal ja nun auch erst sukzessive von deutschen Medien aufgegriffen wird, wofür die "Coronahilfen" in Ländern wie Italien nun tatsächlich ausgegeben werden. Nämlich für alles möglich (u.a. zu Stabilisierung des ggü. Deutschland deutlich höheren Rentenniveaus und andere Wahlgeschenke), nur nicht für eine Stärkung des Gesundheitswesen oder eine nachhaltige Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Schuldenunion lässt grüßen.
Aber so wie man den deutschen Michel kennt, sehe ich da maximal einen Sturm im Wasserglas
Aber ich glaube man kann schon erkennen wie planlos das ganze ist. Und wenn nicht schnellstens da was gemacht wird, wird das ein ökonomischer Alptraum.
...zumal ja nun auch erst sukzessive von deutschen Medien aufgegriffen wird, wofür die "Coronahilfen" in Ländern wie Italien nun tatsächlich ausgegeben werden. Nämlich für alles möglich (u.a. zu Stabilisierung des ggü. Deutschland deutlich höheren Rentenniveaus und andere Wahlgeschenke), nur nicht für eine Stärkung des Gesundheitswesen oder eine nachhaltige Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Schuldenunion lässt grüßen.
Aber so wie man den deutschen Michel kennt, sehe ich da maximal einen Sturm im Wasserglas
Danke - Hm... kann ich echt nur den Anfang lesen...
Hab das hier (1 Tag alt) gefunden:
Am Mittwoch nun erhielt Conte nach eigenen Angaben einen überarbeiteten Plan für die Milliarden-Hilfen der EU vom Wirtschaftsministerium. Das Geld ist für den Wiederaufbau des von der Corona-Krise schwer getroffenen Landes gedacht. In dem neuen Plan werde entschiedener auf bestimmte Investitionen eingegangen, schrieb der Anführer der Mitte-Links-Regierung. Demnach soll auch mehr Geld in das Gesundheitswesen fließen, der Jugend und dem Non-Profitbereich zugutekommen sowie Kindergärten und Menschen mit Behinderung zugeteilt werden.
Danke - Hm... kann ich echt nur den Anfang lesen...
Hab das hier (1 Tag alt) gefunden:
Am Mittwoch nun erhielt Conte nach eigenen Angaben einen überarbeiteten Plan für die Milliarden-Hilfen der EU vom Wirtschaftsministerium. Das Geld ist für den Wiederaufbau des von der Corona-Krise schwer getroffenen Landes gedacht. In dem neuen Plan werde entschiedener auf bestimmte Investitionen eingegangen, schrieb der Anführer der Mitte-Links-Regierung. Demnach soll auch mehr Geld in das Gesundheitswesen fließen, der Jugend und dem Non-Profitbereich zugutekommen sowie Kindergärten und Menschen mit Behinderung zugeteilt werden.
ich denke sich da ein Urteil zu erlauben ist fast nicht möglich. Im Nachgang lässt es sich nicht vernünftig ermitteln wohin die Mittel gegangen sind und wo andere Posten im Staatshaushalt gekürzt werden, es gibt ja zum Glück keinen festgeschriebenen 20 Jahresplan. Ist bei uns doch nicht anders, ob die co2 Steuer nachher klimafreundlichen Technologien zukommt oder im allg Haushalt untergeht und womöglich die Coronakosten reinspielt ist angesichts vieler Stellschrauben kaum ermittelbar.
und vielleicht ist es ja ne gute Idee das Rentenalter nicht zu stark anzuheben...