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Coronavirus 2019-nCoV

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Pilatus schrieb:
Also ich glaube kein seriöser Wissenschaftler bezweifelt dass SARS-CoV2 deutlich häufiger zu schweren Verläufen führt als eine normale Grippewelle. Das sieht man ja am besten am Ende der Fahnenstange, auf den Intensivstationen. Weder in diesem noch in den vergangenen Wintern gab auch es nur im Ansatz so viele Grippe (Influenza)-Patienten auf den Intensivstationen wie es im März/April Corona-Patienten gab. Und das trotz Massnahmen.
Ich will dir nicht grundsätzlich widersprechen, allerdings spielt hier sicher auch mit rein, dass sich Covid19 im Gegensatz zu den meisten Influenzastämmen schneller verbreiten konnte, da die Patienten wesentlich schneller infektiös sind.
 
Da nun seit dem Höchststand der Täglichen Todesfälle schon ein paar Monate vergangen sind ist es zeit für eine Statistik. Das Risiko dass sie nun durch E ist nun Extremwerte verfälscht wird ist nun nicht mehr so hoch.
Die Zahlen gelten für die Schweiz.

Das BAG veröffentlichte anfangs Jahr für 2020 folgende Annahmen für die Todesfälle. Es sind dann immer von links nach rechts der Reihe nach Todesfälle minimum / durschnitt / maximum / effektiv.

Woche 1 - 10 / 0-64 Jahre / 1321 / 1710 / 2046 / 1708
Woche 1 - 10 / 65 Jahre+ / 11730 / 12643 / 13560 / 11916

Woche 11 - 16 / 0-64 Jahre / 662 / 829 / 994 / 887
Woche 11- 16 / 65 Jahre+ / 5441 / 5884 / 6325 / 7100

Woche 16-30 / 0-64 Jahre / 1881 / 2369 / 2855 / 2374
Woche 16-30 / 65 Jahre+ / 14525 / 15777 / 17030 / 15324

Woche 1-30 / 0-64 Jahre / 3914 / 4908 / 5895 / 4969
Woche 1-30 / 65 Jahre+ / 31696 / 34304 / 36915 / 34340

Woche 1-30 Total / 35610 / 39212 / 42810 / 39309

Wie man sieht ist es also im 2020 schon mal mit relativ tiefen Todeszahlen los gegangen, nachdem NO und Dez 2019 auch schon eher im Mittelfeld waren. Danach kamen insgesamt 6 Wochen wo über dem erwarteten Maximum waren ( 4 davon deutlich ) und seither bewegen wir uns wieder auf knappem Durchschnitt und teilweise erheblich darunter.
Insgesamt sind in den ersten 30 Wochen dieses Jahren 97 Personen oder 0.25% mehr verstorben als man als Mittelwert prognostiziert hatte.
Nun gibt es da aber noch laut Kantonen offiziellen 1980 Corona-Toten. Ziehen wir diese von der Gseamtzahl ab kommen wir auf auf 1883 Personen oder 4.80% weniger verstorbene als es als Mittelwert angenommen wurde.

Wie viele Personen die mit Corona verstorben sind jetzt ohne diese Krankheit noch leben würden kann man natürlich nur mutmassen, realistisch betrachtet wären es aber einiges weniger als 50%. Die ASnnahme dass diese Menschen alle noch leben könnten ist nichts als Illusion.

Anhand dieser Zahlen muss man sich die Frage stellen: Ist 2020 überhaupt etwas dramatisches passiert? Die Antwort lautet ganz klar: Nein
Es war etwas spezielles, aber von dramatisch war das weit entfernt. Es war einfach etwas normales, was hie und da mal passieren kann und was man mit gesundem Menschenverstand einfach akzeptieren muss.

Man muss dann das auch noch zur Tatsache sehen dass die Schweiz für die angebliche Lebenserwartung eine extrem krasse Untersterblichkeit hat.
Die Lebenserwartung ist angeblich 83.6 Jahre, aber selbst wenn die Maximalannahme der Todesfälle eintreten würde gäbe das nicht mehr 83.6 Jahre sondern 114.6 Jahre.
Die Frage ist da nicht mehr: Erlebe ich dass in der Schweiz 10 Mio Menschen leben sondern erlebe ich es dass es 12 Mio sind?
Natürlich soll man nicht Menschen einfach so sterben lassen oder hoffen dass es möglichst viele erwischt, aber wir werden uns in Zukunft damit abfinden müssen dass de Sterblichkeitsraten auch ohne spezielle Vorkommnisse extrem in die höhe schnellen wird.
 
Pilatus schrieb:
Ulmer schrieb:
Interessant ist auch, das Prof. Streeck in seinen Interviews immer zu einem sachlichen Umgang mit dem Virus rät, seine Aussage, "wir müssen uns daran gewöhnen".

Klar, aber gewöhnen heisst vielleicht, dass Masken in öffentlichen Räumen einfach Standard werden.

Hier meinen aber einige „gewöhnen“ heisse „ignorieren“...
Ich bin zwar ein Befürworter der derzeitigen Maskenpflicht, aber ich möchte mich weder daran gewöhnen, noch möchte ich, dass das ganze jemals Standard wird.
 
Pilatus schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Pilatus schrieb:
Klar. Nur ist Corona selbst für jüngere definitiv gefährlicher als Skifahren oder Fliegen. Keiner würde in ein Flugzeug einsteigen, dass bei einem von tausend Flügen abstürzt.

Du scheinst Zugang zu einer Statistik zu haben, welche das Risiko beziffert, durch Covid-19 ernsthaft zu erkranken oder schlimmeres zu erleiden. Kannst Du diese Statistik bitte verlinken, damit wir alle etwas davon haben? Danke.

Gibts doch längst. Die Zahlen unterscheiden sich zwar von Studie zu Studie, mein Vergleich bleibt jedoch stets zulässig.

Wie "Pilatus" im weiteren Verlauf auch noch mal schreibt, haben wir schon sehr lange eine ziemlich gute Vorstellung der Mortalität.
Hier noch mal ein Link auf die Grafik einer Studie vom 17. Februar:
https://www.instagram.com/p/B9Hyd9sjLch/?utm_source=ig_embed
Mortalität für die "Jungen" um 0,2% bis zu über 10% bei den sehr Alten.
Sein Satz "Keiner würde in ein Flugzeug einsteigen, dass bei einem von tausend Flügen abstürzt" hat mich dann zum Nachdenken gebracht:
1 von Tausend, also nur 0,1%. Corona ist selbst für junge Leute gefährlicher! Aber in unserem "normalen" Leben würden wir eine Wahrscheinlichkeit zu sterben von 0,1% nie tolerieren: Ob Flugzeug, Auto, oder Skifahren, was auch immer, wenn die Chance, dabei zu sterben 0,1% betrüge, würde niemand das in Kauf nehmen. Da würde man sagen "Mache ich nicht, ich bin doch nicht bekloppt, viel zu gefährlich!"
Bei Corona (aber auch Influenza mit 0,1-0,2%) heißt es dann "keine Panik, sind doch nur 0,1%".
Mich würde mal interessieren, was ein Psychologe dazu sagt. Da werden doch wohl Gefahren ganz verschieden wahr genommen.
 
@Noisi Da bin ich bei dir, wobei ich aber insgesamt generell gegen die Maskenpflicht bin mit Ausnahme vom Medizinischen Bereich, also Krankenhaus, Arztpraxen, etc. und dem oft vollgestopften ÖPNV.
Alles andere ist Politischer Unsinn, geht ja schon beim Friseur los da finde ich die Maskenpflicht schon leicht übertrieben!
Das mit der Testpflicht aus Risikogebieten ist da schon Willkür 5.0. (gilt für D) Das wird noch mehr Arbeit für die Verfassungs- und Verwaltungsgerichte. Selbst wenn der Test nicht aus eigener Tasche bezahlt werden muss, aber das ist ein Massiver Eingriff in die Grundrechte (Freizügigkeit!!!), im Gegensatz zur Maske, die ist auch ein Eingriff aber weniger übel.

Und bei den Stadien zum Neustart evtl. im September: Alkoholverbot, nur Heimfans, keine Stehplätze, keine Gästefans.
Der Gesundheitsminister sieht das gerne, aber bei derart Strengen Auflagen werden wohl auch treueste Fans davon abgeschreckt ins Stadion zu gehen (Alles was Stimmung bringt ist verboten und wohl Wochen im Voraus reservieren!) Also wäre ich an Fußball interessiert, würde ich lieber in eine Wirtschaft mit Sky-Übertragung, etc. gehen oder mir das selbst holen, aber NICHT ins Stadion. Wird alles immer Absurder, kein Wunder, dass es vielen reicht, mir auch!
Wie das beim FIS-Weltcup im Winter wird das steht noch in den Sternen. Wenn die Politik so weiter macht gibts Geisterrennen und das ganze Schigebiet in dem das Rennen ist wird komplett für die Allgemeinheit gesperrt, weil es könnte ja einer den Virus unwissentlich mitbringen. Das ist aber sowohl für die Touristiker und das Schigebiet eine ziemlich miese Angelegenheit, höflich ausgedrückt!
Also ich will das wirklich nicht beschreien aber das kann sehr interessant werden kommenden Winter. Zumindest wenn es nach dem momentanen Paniklevel, der in Politik und Medien herrscht geht.
Da hoffe ich auf ein mediales Umdenken nach der Urlaubszeit (ab September)

Kleine Notiz am Rande: Selbst die Explosion in Beirut ist "nur" eine Seite Wert, trotz 5000? Verletzter und mindestens 135 Toten (War wohl ein tragischer Betriebsunfall in einem Lager auf einen Terrorakt deutet aber dzt. soweit ich weiß nichts hin). Bei dem großen Ausbruch bei Thönnies und dem in Niederbayern letztens ist aber kein Einziger der aus den Clustern Zusammengenommenen um die 1800-2000 Infizierten gestorben!

mFg Widdi
 
Pilatus schrieb:
Also ich glaube kein seriöser Wissenschaftler bezweifelt dass SARS-CoV2 deutlich häufiger zu schweren Verläufen führt als eine normale Grippewelle. Das sieht man ja am besten am Ende der Fahnenstange, auf den Intensivstationen. Weder in diesem noch in den vergangenen Wintern gab auch es nur im Ansatz so viele Grippe (Influenza)-Patienten auf den Intensivstationen wie es im März/April Corona-Patienten gab. Und das trotz Massnahmen.

Im Falle einer (sehr) schweren Grippewelle hätte man übrigens auch so reagiert. Oder was meinst du würde bei einer Grippewelle mit Ausmass der spanischen Grippe passieren?

Dass Covid-19 schwerere Auswirkungen hat als vorherige Grippewellen ist eine absolut legitime Interpretation des aktuellen Kenntnisstandes. Dass alle Wissenschaftler dies so sehen, trifft nicht zu, Du findest zahlreiche Virologen, die hier eine andere Auffassung vertreten. Je unklarer die Datenlage, desto größer ist der Interpretationsspielraum. Und ja, ich habe auch die Berichte von Ärzten gelesen, die berichteten, dass ihnen dergleichen zuvor noch nie in ihrer Karriere untergekommen ist.

In Deutschland waren die Intensivstationen der Krankenhäuser zu keinem Zeitpunkt der Grippewelle überlastet. Nicht vor oder während dem Lock-Down und danach auch nicht. In anderen Ländern gab es bei früheren Grippewellen auch schon Zelte und eine Triage, nur hat man davon in der Regel nichts mitbekommen, weil darüber in der internationalen Presse nicht in dieser Breite berichtet wurde. Auch in Italien (ggf. durch google translate übersetzen).

Die Spanische Grippe fand unter ganz anderen Voraussetzungen statt. Es gab damals nicht einmal Antibiotika. Die helfen zwar auch nicht gegen Viren, aber gegen die bakterielle Form der Lungenentzündung, die gerne als Begleiter einer Infektion der Atemwege auftritt. Einmal ganz abgesehen von dem desolaten Zustand des Gesundheitswesens generell vor 100 Jahren und erst recht nach dem ersten Weltkrieg.

Generell spielen auch bei Covid-19 der Zustand des Gesundheitswesen, Behandlungsmethoden und -fehler sowie Armut in der Gesellschaft eine Rolle.

Ich selbst halte Covid-19 auch für mindestens ebenso gefährlich wie eine schwere Grippewelle. Vielleicht auch sogar in der Kombination von Ansteckung, Häufigkeit von Komplikationen bis hin zum Tod sogar gefährlicher. Aber ohne exakte Zahlen ist das alles nur Kaffeesatzleserei. Ich habe ich nun auch schon ein gewisses Alter erreicht und zähle vielleicht auch sogar zu der Gruppe mit einem erhöhten Risiko. Andererseits ist meine Werksgarantie schon vor über 20 Jahren abgelaufen. Jedes weitere Jahr ist ein Geschenk. Ich möchte aber nicht den Rest meines Lebens mit einem fortdauerndem Alarmismus leben, der keine Zwischentöne zulässt, nur Gut und Böse kennt, nur Freund und Feind und dem es zuweilen an wissenschaftlicher Evidenz mangelt und in dessen Zuspitzung viel zu oft Mutmaßungen mit Fakten verwechselt werden.

wmenn schrieb:
Bei Corona (aber auch Influenza mit 0,1-0,2%) heißt es dann "keine Panik, sind doch nur 0,1%".
Mich würde mal interessieren, was ein Psychologe dazu sagt. Da werden doch wohl Gefahren ganz verschieden wahr genommen.

Ich bin zwar kein Psychologe. Aber ich kenne mich so weit mit Mathematik aus, dass ich Dir Deinen Fehler erklären kann.

Die Unfallstatistiken beispielsweise zu Verkehr beziehen sich z.B. auf die Anzahl der Getöteten in Relation zu den gefahrenen Personenkilometern.

Die Letalität einer Grippewelle bezieht sich auf die (angenommene) Anzahl der Infizierten. Die CFR auf die Zahl der tatsächlich nachgewiesenen Infektionen. Nun dauert eine Grippewelle aber nicht ein ganzes Jahr und es infizieren sich auch praktisch nie 100% der Bevölkerung. Du musst also die entsprechenden Korrekturfaktoren noch auf Deine 0,1% anwenden und dann auch noch Dein Alter sowie Deinen Gesundheitszustand mit in die Überlegungen einbeziehen.

Bei der Grippewelle 2017/18 errechnete das RKI eine Zahl von ca. 25.000 Todesopfern und eine CFR von 0,5%. Ich finde gerade keine Angaben zur Letalität, aber in Relation zu 80 Millionen Deutschen lag das Risiko 2017/18 an der Grippe zu sterben nach diesen Zahlen bei 0,03%

Das ist nun einmal das normale Lebensrisiko. Wenn Du nicht durch einen Autounfall ums Leben kommen möchtest, dann kannst Du ja aufs Autofahren verzichten. Bei der Grippe funktioniert das nicht, deswegen wird das Risiko wohl im allgemeinen akzeptiert. Durch individuelles Verhalten kannst Du ja Dein Risiko mindern. Durch die Teilnahme an der jährlichen Schutzimpfung und, vielleicht noch wichtiger, durch eine regelmäßige Impfung gegen Pneumokokken. Und natürlich helfen Sport und Bewegung, um auch im Alter besser mit einem Infekt fertig zu werden.

Und eine optimistische Grundhaltung kann auch nicht schaden. Denn wenn es einen am Ende doch trifft, dann hat man wenigstens vorher gelebt.

Edit: Typo
 
Was sagt man denn hier zu diesem Artikel? Ist zwar "nur" von Bild.de, aber ändert ja nichts an den Tatsachen:

Die Behörden drohten Eltern, dass bei Zuwiderhandlung das Kind in einer geschlossenen Einrichtung für die Dauer der Quarantäne untergebracht wird

Wahnsinn!

Gesundheitsämter in mehreren Bundesländern fordern Eltern in der Corona-Krise dazu auf, ihre Kinder in häuslicher Quarantäne getrennt von der Familie in einem Raum zu isolieren und auch Mahlzeiten getrennt vom eigenen Kind einzunehmen – und das schon bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion!
Quelle: ISOLIERUNG VON KINDERN BEI CORONA-VERDACHT - Wirbel um Forderung vom Gesundheitsamt (Bild.de vom 06.08.2020 - 16:15 Uhr)

Weiter heißt es in dem Artikel:
Die Androhung: Bei Zuwiderhandlung – und eben Nicht-Isolation der Kinder im eigenen Haushalt – sollen die Kinder aus der Familie gerissen und für die Dauer der Quarantäne in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht werden.

Bei den Empfängern der Anordnungen handelt es sich um Eltern von Kindern zwischen drei und elf Jahren.

Setze ein dreijähriges Kind in ein Zimmer und lass es alleine. Lass es alleine spielen. Lass es alleine essen. Lass es einfach nur alleine sein. Wird in 99,9 % der Fälle niemals funktionieren. Und Kinder als Strafe dann womöglich in eine "geschlossene Einrichtung" stecken - da kriegt man doch einen Schaden fürs Leben. Leute, die sowas vorschlagen gehören eigentlich selber ins Gefängnis und zwar mit dieser Begründung (fett hervorgehoben) ergänzt mit "Androhung":
„Die Situation der Quarantäne ist für Familien, insbesondere für Kinder, ohnehin sehr belastend. Kinder in dieser Phase von ihren Eltern und Geschwistern zu isolieren, ist eine Form psychischer Gewalt“, erklärt Kinderschutzpräsident Heinz Hilgers.
Also Androhung von psychischer Gewalt.

Fazit: Manche Willkür bei den Behörden nimmt mittlerweile echt äußerst beunruhigende Ausmaße an. Das sind zwar Einzelfälle, aber sowas darf NIE passieren! Viele Sachen sind sinnvoll, aber man muss sehr aufpassen, dass man nicht über's Ziel hinausschießt wie hier geschehen.

(Alle Zitate stammen aus dem oben verlinkten Artikel.)
 
Das wäre krank :twisted:
Da würde ich mich eher mit in Quarantäne begeben :ja:
Wenn es nicht so übel wäre, würde ich sagen: In Offenbach überrascht mich gar nichts; aber hier bin ich erstmal sprachlos :naja:
 
NeusserGletscher schrieb:
wmenn schrieb:
Bei Corona (aber auch Influenza mit 0,1-0,2%) heißt es dann "keine Panik, sind doch nur 0,1%".
Mich würde mal interessieren, was ein Psychologe dazu sagt. Da werden doch wohl Gefahren ganz verschieden wahr genommen.
Ich bin zwar kein Psychologe. Aber ich kenne mich so weit mit Mathematik aus, dass ich Dir Deinen Fehler erklären kann.
....
Wenn Du nicht durch einen Autounfall ums Leben kommen möchtest, dann kannst Du ja aufs Autofahren verzichten.
Ich habe keinen Fehler gemacht, meine Argumentation bezog sich genau darauf: "Dann kannst Du ja aufs ... verzichten"
Man würde auf Fliegen, Autofahren, usw. verzichten, wenn das Sterberisiko 0,1% wäre. Es geht hier um das konkrete Risiko! Du hast den Fehler gemacht, dieses auf z. B. 80 Millionen Menschen zu verteilen: Wenn ich mich infiziere, ist die Wahrscheinlichkeit zu sterben 0.2%, die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich momentan in Deutschland infiziere, ist natürlich viel kleiner, war aber auch nicht Gegenstand meines Posts.

NeusserGletscher schrieb:
Bei der Grippe funktioniert das nicht, deswegen wird das Risiko wohl im allgemeinen akzeptiert.
Vielleicht ist das schon eine Antwort auf meine Frage, dass Menschen meinen "das funktioniert hier nicht"...
Ist meiner Meinung nach auch falsch, da man sich ja impfen lassen kann, und die Wahrscheinlichkeit sich dann ändert.
 
wmenn schrieb:
Ich habe keinen Fehler gemacht, meine Argumentation bezog sich genau darauf: "Dann kannst Du ja aufs ... verzichten"
Man würde auf Fliegen, Autofahren, usw. verzichten, wenn das Sterberisiko 0,1% wäre. Es geht hier um das konkrete Risiko! Du hast den Fehler gemacht, dieses auf z. B. 80 Millionen Menschen zu verteilen

Wenn wir analog zu CFR oder Letalität einer Influenza einen Wert suchen, der dem des Risikos des Autofahren entspricht, dann würde man von der Wahrscheinlichkeit reden, mit der ein Unfall tödlich endet. Das ist aber nur die (Un-)Fall-Tödlichkeit. Die Dunkelziffer wäre dann die Zahl der harmlosen Rempler, die nie polizeilich erfasst wird, weil die Unfallbeteiligten das unter sich ausmachen (oder der Verursacher nichts merkt oder...). Die Wahrscheinlichkeit, durch einen Autounfall ums Leben zu kommen, ergibt sich wie beschrieben unter Berücksichtigung der Summe der gefahrenen Personen-Kilometer.

Analog dazu gibt es über CFR und Letalität ein Risiko, sich überhaupt mit Influenza anzustecken. CFR und Letalität sind Eigenschaften des Virus, an denen kann man (so gut wie) nichts ändern. Bestenfalls durch Impfungen. An der Wahrscheinlichkeit, sich anzustecken, kann man etwas ändern. Darauf zielen übrigens die poltischen Maßnahmen wie Lock-Down, Abstandsregelungen, Maskenpflicht etc. ab. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob man die Impfung nicht auch hier zu zählen muss.
 
maba04 schrieb:
Was sagt man denn hier zu diesem Artikel? Ist zwar "nur" von Bild.de, aber ändert ja nichts an den Tatsachen:

Die Behörden drohten Eltern, dass bei Zuwiderhandlung das Kind in einer geschlossenen Einrichtung für die Dauer der Quarantäne untergebracht wird

Wahnsinn!

Gesundheitsämter in mehreren Bundesländern fordern Eltern in der Corona-Krise dazu auf, ihre Kinder in häuslicher Quarantäne getrennt von der Familie in einem Raum zu isolieren und auch Mahlzeiten getrennt vom eigenen Kind einzunehmen – und das schon bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion!
Quelle: ISOLIERUNG VON KINDERN BEI CORONA-VERDACHT - Wirbel um Forderung vom Gesundheitsamt (Bild.de vom 06.08.2020 - 16:15 Uhr)

Weiter heißt es in dem Artikel:
Die Androhung: Bei Zuwiderhandlung – und eben Nicht-Isolation der Kinder im eigenen Haushalt – sollen die Kinder aus der Familie gerissen und für die Dauer der Quarantäne in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht werden.

Bei den Empfängern der Anordnungen handelt es sich um Eltern von Kindern zwischen drei und elf Jahren.

Setze ein dreijähriges Kind in ein Zimmer und lass es alleine. Lass es alleine spielen. Lass es alleine essen. Lass es einfach nur alleine sein. Wird in 99,9 % der Fälle niemals funktionieren. Und Kinder als Strafe dann womöglich in eine "geschlossene Einrichtung" stecken - da kriegt man doch einen Schaden fürs Leben. Leute, die sowas vorschlagen gehören eigentlich selber ins Gefängnis und zwar mit dieser Begründung (fett hervorgehoben) ergänzt mit "Androhung":
„Die Situation der Quarantäne ist für Familien, insbesondere für Kinder, ohnehin sehr belastend. Kinder in dieser Phase von ihren Eltern und Geschwistern zu isolieren, ist eine Form psychischer Gewalt“, erklärt Kinderschutzpräsident Heinz Hilgers.
Also Androhung von psychischer Gewalt.

Fazit: Manche Willkür bei den Behörden nimmt mittlerweile echt äußerst beunruhigende Ausmaße an. Das sind zwar Einzelfälle, aber sowas darf NIE passieren! Viele Sachen sind sinnvoll, aber man muss sehr aufpassen, dass man nicht über's Ziel hinausschießt wie hier geschehen.

(Alle Zitate stammen aus dem oben verlinkten Artikel.)

ist das überhaupt möglich? Ich meine ohne eine Familiengericht Genehmigung? Auch wenn ein Kind Zuhause in Gefahr ist oder es in Verwahrlosung lebt , kann das Jugendamt dieses Kind nur mit Gericht Bestätigung nehmen...ohne Gericht ist eine Ausnahme für sehr schwierige Situationen...und das Kind ohne Maske zu hause, ist nicht eine von diesen Situationen....

Ich bin sprachlos...manche Leute sind einfach naiv...oder gemein...oder sie wollen die Rechtsanwälte reich machen...
 
turms schrieb:
maba04 schrieb:
Was sagt man denn hier zu diesem Artikel? Ist zwar "nur" von Bild.de, aber ändert ja nichts an den Tatsachen:

Die Behörden drohten Eltern, dass bei Zuwiderhandlung das Kind in einer geschlossenen Einrichtung für die Dauer der Quarantäne untergebracht wird

Wahnsinn!

Gesundheitsämter in mehreren Bundesländern fordern Eltern in der Corona-Krise dazu auf, ihre Kinder in häuslicher Quarantäne getrennt von der Familie in einem Raum zu isolieren und auch Mahlzeiten getrennt vom eigenen Kind einzunehmen – und das schon bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion!
Quelle: ISOLIERUNG VON KINDERN BEI CORONA-VERDACHT - Wirbel um Forderung vom Gesundheitsamt (Bild.de vom 06.08.2020 - 16:15 Uhr)

Weiter heißt es in dem Artikel:
Die Androhung: Bei Zuwiderhandlung – und eben Nicht-Isolation der Kinder im eigenen Haushalt – sollen die Kinder aus der Familie gerissen und für die Dauer der Quarantäne in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht werden.

Bei den Empfängern der Anordnungen handelt es sich um Eltern von Kindern zwischen drei und elf Jahren.

Setze ein dreijähriges Kind in ein Zimmer und lass es alleine. Lass es alleine spielen. Lass es alleine essen. Lass es einfach nur alleine sein. Wird in 99,9 % der Fälle niemals funktionieren. Und Kinder als Strafe dann womöglich in eine "geschlossene Einrichtung" stecken - da kriegt man doch einen Schaden fürs Leben. Leute, die sowas vorschlagen gehören eigentlich selber ins Gefängnis und zwar mit dieser Begründung (fett hervorgehoben) ergänzt mit "Androhung":
„Die Situation der Quarantäne ist für Familien, insbesondere für Kinder, ohnehin sehr belastend. Kinder in dieser Phase von ihren Eltern und Geschwistern zu isolieren, ist eine Form psychischer Gewalt“, erklärt Kinderschutzpräsident Heinz Hilgers.
Also Androhung von psychischer Gewalt.

Fazit: Manche Willkür bei den Behörden nimmt mittlerweile echt äußerst beunruhigende Ausmaße an. Das sind zwar Einzelfälle, aber sowas darf NIE passieren! Viele Sachen sind sinnvoll, aber man muss sehr aufpassen, dass man nicht über's Ziel hinausschießt wie hier geschehen.

(Alle Zitate stammen aus dem oben verlinkten Artikel.)

ist das überhaupt möglich? Ich meine ohne eine Familiengericht Genehmigung? Auch wenn ein Kind Zuhause in Gefahr ist oder es in Verwahrlosung lebt , kann das Jugendamt dieses Kind nur mit Gericht Bestätigung nehmen...ohne Gericht ist eine Ausnahme für sehr schwierige Situationen...und das Kind ohne Maske zu hause, ist nicht eine von diesen Situationen....

Ich bin sprachlos...manche Leute sind einfach naiv...oder gemein...oder sie wollen die Rechtsanwälte reich machen...

Muss mich hier mal einmischen, weil das ganze Thema von den Medien (wie etwa der Bild) etwas aufgebauscht wird. Zu dem Thama kam gestern Mittag im Radio (SWR3) schon ein interresanter Bericht. Demnach bekamen die Kinder einfach den selben Brief vom Gesundheitsamt, den Erwachsene in dem selben Fall erhalten würden, da das Infektionschutzgesetzt nicht zwischen Erwachsenen und Kindern unterscheidet.

Dazu auch noch eine Stellungnahme des Gesundheitsamtes Karlsruhe zu der ganzen Thematik:
https://corona.karlsruhe.de/aktuell/statement-zur-aktuellen-berichterstattung-ueber-das-gesundheitsamt-karlsruhe

Das ganze war hald sehr schlecht vom Gesundheitsamt kommuniziert, aber die haben hald auch im Moment sehr viel zu tun und da passieren auch nun mal Fehler. Und bisher wurde in Deutschland auch noch keinem das Kind wegen Corona weggenommen.

Fazit: Viel Wind um relativ wenig.
 
maba04 schrieb:
Was sagt man denn hier zu diesem Artikel? Ist zwar "nur" von Bild.de, aber ändert ja nichts an den Tatsachen:

Die Behörden drohten Eltern, dass bei Zuwiderhandlung das Kind in einer geschlossenen Einrichtung für die Dauer der Quarantäne untergebracht wird

Wahnsinn!

Gesundheitsämter in mehreren Bundesländern fordern Eltern in der Corona-Krise dazu auf, ihre Kinder in häuslicher Quarantäne getrennt von der Familie in einem Raum zu isolieren und auch Mahlzeiten getrennt vom eigenen Kind einzunehmen – und das schon bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion!
Quelle: ISOLIERUNG VON KINDERN BEI CORONA-VERDACHT - Wirbel um Forderung vom Gesundheitsamt (Bild.de vom 06.08.2020 - 16:15 Uhr)

Weiter heißt es in dem Artikel:
Die Androhung: Bei Zuwiderhandlung – und eben Nicht-Isolation der Kinder im eigenen Haushalt – sollen die Kinder aus der Familie gerissen und für die Dauer der Quarantäne in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht werden.

Bei den Empfängern der Anordnungen handelt es sich um Eltern von Kindern zwischen drei und elf Jahren.

Setze ein dreijähriges Kind in ein Zimmer und lass es alleine. Lass es alleine spielen. Lass es alleine essen. Lass es einfach nur alleine sein. Wird in 99,9 % der Fälle niemals funktionieren. Und Kinder als Strafe dann womöglich in eine "geschlossene Einrichtung" stecken - da kriegt man doch einen Schaden fürs Leben. Leute, die sowas vorschlagen gehören eigentlich selber ins Gefängnis und zwar mit dieser Begründung (fett hervorgehoben) ergänzt mit "Androhung":
„Die Situation der Quarantäne ist für Familien, insbesondere für Kinder, ohnehin sehr belastend. Kinder in dieser Phase von ihren Eltern und Geschwistern zu isolieren, ist eine Form psychischer Gewalt“, erklärt Kinderschutzpräsident Heinz Hilgers.
Also Androhung von psychischer Gewalt.

Fazit: Manche Willkür bei den Behörden nimmt mittlerweile echt äußerst beunruhigende Ausmaße an. Das sind zwar Einzelfälle, aber sowas darf NIE passieren! Viele Sachen sind sinnvoll, aber man muss sehr aufpassen, dass man nicht über's Ziel hinausschießt wie hier geschehen.

(Alle Zitate stammen aus dem oben verlinkten Artikel.)

Ist das jetzt Panikmache? Meiner Meinung nach deutlich mehr als bei etlichen Leuten hier, denen das ständig unterstellt wird.
Kommen wir mal zu den Fakten:
https://m.tagesspiegel.de/politik/anordnung-vom-gesundheitsamt-kinder-sollen-bei-coronavirus-verdacht-von-der-familie-isoliert-werden/26072604.html

Die Schreiben wurden in schönstem Behördendeutsch verfasst und sind eine Handlungsanweisung, die möglichst befolgt werden soll. Die konkrete Ausgestaltung hängt immer von den Möglichkeiten im Einzelfall ab. Das ganze wird also bei der BLÖD mal wieder heißer gekocht als es tatsächlich gegessen wird.
 
Covid-19 Genesungsprozess

So geht es den Schweizer Covid-Patienten heute welche im Feb. März daran erkrankt waren

Vier Personen (Claudio Alter 30, David Alter 39, Nadia Alter 30 und Boris Alter 28) erzählen im Film wie die Ansteckung mit dem Coronavirus für sie verlief und welche Beschwerden auch nach der überstandenen Infektion geblieben sind.

zum Film (teilweise in Mundart): https://www.20min.ch/video/hatte-ein-konstantes-stechen-in-der-lunge-832978105498


Wuhan COVID-19-Patienten haben immer noch Lungenschäden gemäss Medienbericht

Neunzig Prozent von 100 genesenen COVID-19 Patienten, die in einem Krankenhaus in Wuhan behandelt wurden, haben immer noch Lungenschäden und 5 Prozent von ihnen wurden nach positiven Testergebnissen erneut unter Quarantäne gestellt.

Ein Team im Zhongnan-Krankenhaus der Universität Wuhan unter der Leitung von Peng Zhiyong, Direktor der Intensivstation des Krankenhauses, führt seit April Nachuntersuchungen bei 100 Patienten durch. Die erste Phase des einjährigen Programms sei im Juli abgeschlossen worden, hiess es im Medienberichten.

Das Durchschnittsalter der 100 Patienten liegt bei 59 Jahren.

Nach den Ergebnissen der ersten Phase befinden sich 90 Prozent der Lungen der Patienten noch in einem geschädigten Zustand, was bedeutet, dass die Beatmungs- und Gasaustauschfunktionen der Lunge nicht wieder das Niveau gesunder Menschen erreicht haben.

Pengs Team führte mit den Patienten einen sechsminütigen Gehtest durch. Sie stellten fest, dass sie in sechs Minuten nur 400 Meter gehen konnten, während ihre gesunden Altersgenossen im gleichen Zeitraum 500 Meter gehen konnten.

Einige genesene Patienten sind auch drei Monate nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus noch auf Sauerstoffgeräte angewiesen, wurde Liang Tengxiao, ein Arzt des Dongzhimen-Krankenhauses der Pekinger Universität für Chinesische Medizin, in den Medien mit den Worten zitiert.

Liangs Team führt auch Nachuntersuchungen bei genesenen Patienten im Alter von über 65 Jahren durch.

Die Ergebnisse zeigten auch, dass bei 10 Prozent der 100 Patienten, die Pengs Team besuchte, Antikörper gegen das neuartige Coronavirus verschwunden sind. Fünf Prozent von ihnen erhielten negative Ergebnisse bei den COVID-19-Nukleinsäuretests, aber positive Ergebnisse bei den Immunglobulin M (IgM)-Tests, und müssen deshalb erneut unter Quarantäne gestellt werden.

IgM ist normalerweise der erste Antikörper, der vom Immunsystem produziert wird, wenn ein Virus angreift. Ein positives Ergebnis in einem IgM-Test bedeutet in der Regel, dass eine Person gerade mit dem Virus infiziert wurde.

Es ist noch unklar, ob dies bedeutet, dass diese Personen erneut infiziert wurden, so der Medienberichte.

Das Immunsystem der 100 Patienten hat sich nicht vollständig erholt, da sie einen niedrigen Gehalt an B-Zellen, aber einen hohen Gehalt an T-Zellen aufwiesen - eine primäre Kraft zur Abtötung von Viren im menschlichen Körper.

"Die Ergebnisse zeigten, dass sich das Immunsystem der Patienten immer noch erholt", sagte Peng den Medien.

Die Patienten litten auch unter Depressionen und einem Gefühl der Stigmatisierung. Die meisten der genesenen Patienten sagten dem Team, dass ihre Familien nicht bereit seien, mit ihnen am selben Tisch zu essen, so Medienberichte.

Weniger als die Hälfte der 100 genesenen Patienten sind den Berichten zufolge an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt.
Zur Info in China als es wieder genug Spital betten gab wurde alle Patienten Medizinesche betreut. Somit erschliesst sich ohne Studie Informationen der Krankheitsverlauf nicht.

Quelle: https://www.globaltimes.cn/content/1196716.shtml

American College of Cardiology

Da frühe Studien bei etwa 20% der hospitalisierten Patienten mit COVID-19 Hinweise auf eine Troponinerhöhung zeigten und die Besorgnis über eine Myokarditis-Pathophysiologie fortbesteht, diskutierten die Podiumsteilnehmer die Sorge, dass selbst junge, ansonsten gesunde Sportler subklinische Myokardverletzungen erleiden könnten, wenn sie an COVID-19 erkrank waren.
Dr. Phelan, zusammen mit Dr. Kim führender Autor der kürzlich in JAMA Cardiology veröffentlichten Empfehlungen zur Wiederaufnahme von Sport und Bewegung nach COVID-19, beschrieb die Gründe für die relativ konservativen Empfehlungen der Autoren für Athleten, die positiv auf COVID-19 getestet wurden.

Nach diesen Empfehlungen wird beispielsweise Athleten, die positiv auf COVID-19, getestet haben und asymptomatisch sind, empfohlen, sich zwei Wochen lang ohne Bewegung auszuruhen. Bei leichter Symptomatik, jedoch ohne Krankenhausaufenthalt, wird Amateur Athleten empfohlen, 2 Wochen nach Abklingen der Symptome sportliche Betätigung zu vermeiden, gefolgt von einer ärztlichen Beurteilung, die eine Überprüfung des Troponinspiegels, ein Elektrokardiogramm und ein Echokardiogramm umfassen kann.

Die Mehrheit des Gremiums stimmte diesen konservativen Empfehlungen zu, und Dr. Phelan betonte, dass es angesichts des Mangels an robusten Daten wichtig sei, auch bei scheinbar ansonsten gesunden Patienten auf der Seite der Vorsicht zu bleiben. Dr. Levine verwies auf Studien, die eine Zunahme von Herzstillständen ausserhalb des Krankenhauses während der Pandemie zeigten, was die Besorgnis weiter verstärkte, dass wir über die wahre Prävalenz von Myokardverletzungen bei COVID-19 unsicher seien. Es sind weitere Studien über die Prävalenz der kardiovaskulären Beteiligung von COVID-19 und seine längerfristigen Auswirkungen in der Athletenpopulation erforderlich, da diese Daten dazu beitragen können, die aktuellen Empfehlungen zu verfeinern (und möglicherweise zu liberalisieren).

Quelle: https://www.acc.org/latest-in-cardi...ng-exercise-and-sports-in-the-age-of-covid-19
 
TVT schrieb:
...
Das ganze war hald sehr schlecht vom Gesundheitsamt kommuniziert, aber die haben hald auch im Moment sehr viel zu tun und da passieren auch nun mal Fehler. Und bisher wurde in Deutschland auch noch keinem das Kind wegen Corona weggenommen.
Ist das auch nur "sehr schlecht kommuniziert"?
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ski-chrigel schrieb:
chatmonster schrieb:
Edit: habe oben mal "BAG" zu "Amt" geändert... Frage an die Schweizer: Ist Bundesamt für Bevölkerungsschutz ein weiteres Amt, oder gehören die Zusammen? Wenn das ein ganz anderes Amt ist, wäre ja mal spannend, wie die denn an Ihre Zahlen gekommen sind...
Ich habe mich auch gewundert, wieso das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hier plötzlich kommuniziert. Das BABS ist dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mit Bundesrätin Amherd unterstellt.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gehört zum Departement des Innern (EDI) von Bundesrat Berset.
Jetzt wundern sich auch die Medien... Im Alpinforum waren wir schneller ;-)
https://www.blick.ch/politik/bundesamt-fuer-bevoelkerungsschutz-widerspricht-dem-bag-was-nuetzen-masken-und-quarantaene-ueberhaupt-id16033583.html
 
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