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wetterstein schrieb:
TVT schrieb:
...
Das ganze war hald sehr schlecht vom Gesundheitsamt kommuniziert, aber die haben hald auch im Moment sehr viel zu tun und da passieren auch nun mal Fehler. Und bisher wurde in Deutschland auch noch keinem das Kind wegen Corona weggenommen.
Ist das auch nur "sehr schlecht kommuniziert"?
:arrow:
Pädagogische Fachkraft (m/w/d) in einer Inobhutnahme für Kinder und Jugendliche in Quarantäne mit 30-39 Std./Woche ab 01.09.2020 in Köln-Immendorf gesucht! Das werden Sie tun:
In unserer Inobhutnahme mit bis zu sieben Plätzen betreuen Sie Kinder und Jugendliche, die aufgrund eines Covid-19 (Corona) Verdachts oder aufgrund eines bestätigten Falles im nahen Umfeld unter Quarantäne stehen.
https://jobs.diakonie-michaelshoven.de/job/K%C3%B6ln-P%C3%A4dagogische-Fachkraft-%2528mwd%2529-in-einer-Inobhutnahme-f%C3%BCr-Kinder-und-Jugendliche-in-Quarant%C3%A4ne/601328601/?fbclid=IwAR3at9zB2FuHdXFStvV5ryGQLwgg_ARHNUu5-Nackte6FiDMaiS9Usu8Duw

Wo ist da der Zusammenhang dazu, dass angeblich Kinder zwangsweise aus Familien gerissen werden, um in Quarantäne-Heime zu kommen?? Davon steht in der Stellenausschreibung nichts! Es gibt auch in Deutschland Kinder, die in einer Quarantäne-Situation betreut werden müssen, ohne dass man sie gegen ihren Willen aus Familien reißt.

Hat Wetterstein leider vergessen zu erwähnen. Oder sollte das etwa wieder ein Beitrag sein, der nichts anderes im Sinn hatte, als an der Empörungsschraube zu drehen?
Schon erstaunlich, dass jemand so besorgt um die Kinder ist, dass er sich die Mühe macht, sämtliche Stellenausschreibungen von Diakonien und anderer Sozialeinrichtungen zu durchforsten. Erst Recht, wenn derjenige doch auch noch nach eigenen Angaben Arzt in einer leitenden Position in einer Klinik ist und in seiner Freizeit zeitaufwendige Bergtouren unternimmt.
 
Jan Tenner schrieb:
Hat Wetterstein leider vergessen zu erwähnen. Oder sollte das etwa wieder ein Beitrag sein, der nichts anderes im Sinn hatte, als an der Empörungsschraube zu drehen?
Schon erstaunlich, dass jemand so besorgt um die Kinder ist, dass er sich die Mühe macht, sämtliche Stellenausschreibungen von Diakonien und anderer Sozialeinrichtungen zu durchforsten. Erst Recht, wenn derjenige doch auch noch nach eigenen Angaben Arzt in einer leitenden Position in einer Klinik ist und in seiner Freizeit zeitaufwendige Bergtouren unternimmt.
Und bitte meine schönen Kreuzfahrten nicht vergessen:
:arrow:

https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=54&t=64070
 
Ohje langsam wird das was in D hier hinsichtlich Corona gemacht wird absurd, soweit ich das eben Durchpflügt hatte.Hatte mich heut nach der Hochtennbodenrunde auch kurz mit Servicepersonal unterhalten (nach der Tour auf der Lizumalm) Die schütteln da auch nur noch den Kopf, was bei uns alles noch nicht erlaubt ist, trotz D und A gegengerechnet etwa gleicher Inzidenz!
Z.B:, dass wer Musik spielt, wobei das wohl 3 Hobbymusiker waren keine Professionellen oder vllt. in nem Verein organisiert. Und die spielten paar mal Unplugged auf und sangen dazu, hierzulande Undenkbar: Böse Singen und Musik= Aerosole, die das übertragen Könnten) Also wer in Bayern dzt. die Gemütlichkeit sucht, sollte lieber gleich nach Tirol oder in andere Teile von AT fahren (Ausnahme OÖ und evtl. noch Wien? :twisted:
40km weiter nördlich musst ja noch beim Betreten eines Lokals und auf dem Weg zum Klo die Maske anlegen und Daten abgeben. Südtirol ist ähnlich zu Bayern mit den Auflagen, aber ohne Dokumentationspflicht!

Andere Beobachtung: ich bin um 18:30 von der Lizum-Alm weg, da war noch einiges im Biergarten los. Etwa eine Stunde später bereits in Bayern zurück, waren nur maximal (Stand 19.30)l eine Hand voll Tische in den Biergärten besetzt (an denen ich vorbeigefahren bin), trotz angenehmer Temperaturen um 22°C (Laut Autothermometer) In Beliebteren auch mal 2 Hände voll (Tische) :wink: Also hierzulande wird trotz gleicher Ansteckungswerte wie AT (natürlich aufs gesamte Land aufgerechnet) gleich Panik gemacht, in AT ists gelassener, aber gut da geben die Medien auch die Genesenen an und NUR die Aktiven Fälle werden etwas hervorgehoben (tt.com andere Regionalzeitungen evtl. auch), was ja in Ordnung ist! Bei uns (D) zählt man nur die Neuinfektionen und macht dann nach Zufallsprinzip wieder zu, nicht seriös, meiner Meinung nach! )

mFg Widdi
 
Pilatus schrieb:
Der Trend sind ja im Moment nicht gerade super toll aus, hat nur erstaunlich lange dauert bis es so weit war... Ich hoffe nur der Lockdown wird dieses Jahr nicht zum zweiten Mal an dem Tag verhängt, an dem ich in die Ferien fahren will. Das würde meine Lebensqualität wesentlich mehr einschränken als im öffentlichen Raum eine Maske zu tragen... :rolleyes:

https://abouttravel.ch/reisebranche/norwegen-und-slowenien-schliessen-fuer-schweizer/

Tja danke. Kein Lockdown, dafür fallen die geplanten Ferien dank Qurantäne im Zielland ins Wasser :boese:

Hätten hier nur mal ein paar beim Hyperventilieren eine Maske getragen.
 
Pilatus schrieb:
Hätten hier nur mal ein paar beim Hyperventilieren eine Maske getragen.
Ich zweifle daran, dass damit Deine Ferien gerettet hätten werden können. Das BABS ebenfalls... Und wir tappen ja auch nach 6 Monaten immer noch im Dunkeln, wo sich die Leute anstecken.
Die Tracer im Kanton Bern konnten im Juli in 39 Prozent der Fälle den Ort der Ansteckung nicht herausfinden. In Zürich liegt diese Quote sogar bei 65 Prozent.

Dafür tönt es seitens Bundesrat mal recht positiv:
Bundesrat erwägt Grossveranstaltungen
Am MIttwoch soll der Bundesrat gemäss Informationen der «Sonntagszeitung» erste Schritte einleiten, um Sportveranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern wieder zuzulassen. Sportverbände, vorab Fussball und Eishockey, sollen zusammen mit den zuständigen Bundesämtern Schutzkonzepte erarbeiten. Wenn diese überzeugen, könnten die Spiele bis Ende August wieder erlaubt werden.
www.20min.ch
 
Und warum hat Slowenien und Norwegen die Schweiz auf die Liste gesetzt? Die Fallzahlen halten sich doch dort auch (noch) sehr in Grenzen, oder? Bin gespannt, wie es bei uns nä. Woche läuft.
 
Langsam kommen die Kollateralschäden ans Tageslicht:
:arrow:
Onkologe: "Statt kurativ müssen wir bei manchen jetzt palliativ behandeln"
Patienten haben während des Lockdowns kostbare Zeit verstreichen lassen, sagt Onkologe Leopold Öhler. Er beobachtet einen Anstieg bei fortgeschrittenen Krebsdiagnosen


Bis Mitte Juni wurden aufgrund der Corona-Pandemie in deutschen Krankenhäusern schätzungsweise 50.0000 Krebsoperationen, Diagnose- sowie Früherkennungsmaßnahmen verschoben – das berichtet die Deutsche Krebshilfe.
https://www.derstandard.at/story/2000119066142/onkologe-statt-kurativ-muessen-wir-bei-manchen-jetzt-palliativ-behandeln
 
scratch schrieb:
Und warum hat Slowenien und Norwegen die Schweiz auf die Liste gesetzt? Die Fallzahlen halten sich doch dort auch (noch) sehr in Grenzen, oder? Bin gespannt, wie es bei uns nä. Woche läuft.

Bezogen auf die Bevölkerungsgröße hat die Schweiz grade ca. doppelt so viele Neuinfektionen pro Tag wie Deutschland und bei uns stieg es in letzter Zeit schon stark an, wobei da ein großer Batzen aus NRW kam.
 
Jan Tenner schrieb:
Wo ist da der Zusammenhang dazu, dass angeblich Kinder zwangsweise aus Familien gerissen werden, um in Quarantäne-Heime zu kommen?? Davon steht in der Stellenausschreibung nichts! Es gibt auch in Deutschland Kinder, die in einer Quarantäne-Situation betreut werden müssen, ohne dass man sie gegen ihren Willen aus Familien reißt.

Hat Wetterstein leider vergessen zu erwähnen. Oder sollte das etwa wieder ein Beitrag sein, der nichts anderes im Sinn hatte, als an der Empörungsschraube zu drehen?
Schon erstaunlich, dass jemand so besorgt um die Kinder ist, dass er sich die Mühe macht, sämtliche Stellenausschreibungen von Diakonien und anderer Sozialeinrichtungen zu durchforsten. Erst Recht, wenn derjenige doch auch noch nach eigenen Angaben Arzt in einer leitenden Position in einer Klinik ist und in seiner Freizeit zeitaufwendige Bergtouren unternimmt.

Zusätzlich hab ich ihn bis nach Bayern lachen gehört...

Einmal weil das Muster funktioniert: Link ohne Kontext posten, Empörung erzeugen, einen Rufer in der Wüste sich zum Affen machen lassen, weil er der Meinung ist, solche Empörung darf nicht unwidersprochen sein. Respekt, wo nimmst Du nur die Energie her?

Zum anderen weil die da nen Studierten suchen oder nen staatlich geprüften Erzieher für 2.900 - 3.700 EUR im Monat, befristet, mit Bereitschafts- und Nachtdienst. Nach Kirchentarif ohne Streikrecht.

Also, ich stell mich mal zu Dir in die Wüste: Solche Stellen werden jetzt gebraucht, denn auch Kinder und Jugendliche aus Problemfamillien müssen in Quarantäne. Unter normalen Umständen hätte man die Kinder in der Familie gelassen, schließlich bietet die Schule einen Rahmen und Inobhutnahmen sind das letzte Mittel.

Man kann nicht ständig über Kollateralschäden jammern und dann Maßnahmen zur Vermeidung eben solcher kritisieren.
 
Tobi-DE schrieb:
Zusätzlich hab ich ihn bis nach Bayern lachen gehört...
Sorry, komplette Fehleinschätzung. Das Posting von Tenner hat mich nicht einmal 5 Sec. beschäftigt und lustig ist daran mMn gar nichts... :rolleyes:
 
wetterstein schrieb:
Tobi-DE schrieb:
Zusätzlich hab ich ihn bis nach Bayern lachen gehört...
Sorry, komplette Fehleinschätzung. Das Posting von Tenner hat mich nicht einmal 5 Sec. beschäftigt und lustig ist daran mMn gar nichts... :rolleyes:

Oh, ich bezog mich darauf, dass Du Dein eigenes Posting sicher lustig fandest... Einfach mal ne Bombe werfen und schauen was passiert.
 
Das ist "ne Bombe":
wetterstein schrieb:
Erfreuliche Erkenntnisse über die zelluläre Immunantwort:
Immunsystem kann weite Teilen des SARS-CoV-2-Virus gut erkennen

Als die Wissenschafter darüber hinaus auch ältere Blutproben aus den Jahren 2015 bis 2018 mit dem neuen Virus konfrontierten, bemerkten sie überdies, dass T-Zellen bei fast der Hälfte eine Reaktion auf Virus-Teile zeigten. "Die Hypothese dazu ist, dass das Kreuzimmunitäten sind, die von normalen in der Bevölkerung zirkulierenden Schnupfenviren verursacht wird", sagte Weiskopf, die u.a. an dieser Frage weiter arbeitet.
https://science.apa.at/site/politik_und_wirtschaft/detail?key=SCI_20200710_SCI39371351255433552
Orginalarbeit im Cell :!: publiziert:
:arrow:
Importantly, we detected SARS-CoV-2-reactive CD4+ T cells in ∼40%–60% of unexposed individuals, suggesting cross-reactive T cell recognition between circulating “common cold” coronaviruses and SARS-CoV-2.
https://www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674(20)30610-3
 
Über Tod oder Leben entscheidet das Immunsystem in unseren Körper. Und bei diesem Virus kommt es darauf an dass die richtige Immunantwortet gefunden wird. Das entscheidet nicht nur über Leben und Tod. Sonder auch welche zusätzliche Gewebeschäden eintreten bis die Antwort doch noch gefunden wird. Denn wenn die Immunantwort nicht gefunden wird. Kommt das Immunsystem in den Panikmodus und das erzeugt Abwehrzellen wo auch die Gesunde Körperzellen angreifen.

Die richtige Antwort heisst: IgM- und IgA1 welche auf das S-Protein reagieren. Diese Patienten blieben am Leben.

Die falsch Antwort heisst: IgM- und IgA2 welche auf das N-Protein reagieren. Diese Patienten haben nicht überlebt.

Das Virus, das COVID-19 verursacht, SARS-CoV-2, hat zwei Hauptproteine, auf die das humorale Immunsystem, das für die Antikörperproduktion verantwortlich ist, reagiert. Es handelt sich um das Spike-Protein (S) und das Nukleokapsid-Protein (N).

Das N-Protein wird im Virus in wesentlich höheren Konzentrationen produziert als das S-Protein, aber frühere Studien haben gezeigt, dass eine Immunantwort auf das N-Protein keinen Schutz gegen Coronaviren im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 bietet.

zur Studie: https://www.cell.com/immunity/pdf/S...m/retrieve/pii/S1074761320303277?showall=true

Fazit:
Somit wird langsam klar der SARS-CoV-2 Virus ist in erster Linie eine Immunsystem Krankheit. Durch die Nahrungsaufnahme wird die Darmflora stark beeinflusst diese wiederum beeinflusst das Immunsystem. Das Biologische Alter ist ein Faktor die Lebensqualität eine andre und dazu kommen noch weitre Faktoren. Welche den Krankheitsverlauf mit beeinflussen.
 
wetterstein schrieb:
Langsam kommen die Kollateralschäden ans Tageslicht:
:arrow:
Onkologe: "Statt kurativ müssen wir bei manchen jetzt palliativ behandeln"
Patienten haben während des Lockdowns kostbare Zeit verstreichen lassen, sagt Onkologe Leopold Öhler. Er beobachtet einen Anstieg bei fortgeschrittenen Krebsdiagnosen


Bis Mitte Juni wurden aufgrund der Corona-Pandemie in deutschen Krankenhäusern schätzungsweise 50.0000 Krebsoperationen, Diagnose- sowie Früherkennungsmaßnahmen verschoben – das berichtet die Deutsche Krebshilfe.
https://www.derstandard.at/story/2000119066142/onkologe-statt-kurativ-muessen-wir-bei-manchen-jetzt-palliativ-behandeln

Also wenn Diagnostik von symptomatischen Patienten und Therapien verschoben wurden ist das die Schuld der betroffenen Patienten und deren Ärzte und nicht die der Politik. Ich persönlich habe das nicht erlebt. Und ohne Lockdown wäre es ihnen noch schlechter ergangen, da das Gesundheitswesen für solche „chronisch Kranke“ schon gar keine Kapazität gehabt hätte.

Und wenn Screeninguntersuchungen um 2 Monate verschoben werden ist das völlig Wurst. Eine der wenigen evidenzbasierten Vorsorgeuntersuchen ist die Darmkrebsvorsorge mittels Koloskopie. Die ist in der Schweiz ab 50 alle 10 Jahre empfohlen. Auf zwei Monate mehr oder weniger kommt es bei diesem Zeitrahmen überhaupt nicht drauf an.

Man kann ja viele Nachteile des Shutdowns beklagen, aber aufs Gesundheitswesen bezogen ist das einfach lächerlich. Und von Leuten in die Welt gesetzt die einfach auch mal ihren Namen in der Zeitung lesen wollen.
 
Pilatus schrieb:
Man kann ja viele Nachteile des Shutdowns beklagen, aber aufs Gesundheitswesen bezogen ist das einfach lächerlich. Und von Leuten in die Welt gesetzt die einfach auch mal ihren Namen in der Zeitung lesen wollen.
Dieser letzte Post veranlasst mich nun dazu, meinen ersten Beitrag im Coronatopic zu schreiben, da er mich unendlich wütend macht.

Einer meiner besten Freunde musste vor einem Monat den Tod seiner Mutter beklagen.
Ursprünglich wurden ihr wegen Probleme mit der Wirbelsäule Schmerzmittel verschrieben. Dann kam der Lockdown. Sie bekam keinen Termin bei einem Orthopäden und auch keinen Kontrolltermin bei ihrem Hausarzt, da sie nicht als Notfall galt.

Als man nach dem Lockdown erkannte, dass die Schmerzmittel bereits ihre Nieren geschädigt hatten, war es bereits zu spät.

Die offizielle Todesursache "Nierenversagen" ist keiner Zeitung eine Meldung wert.

Ja, wir haben mit dem Shutdown und all den anderen Maßnahmen sicher viele Corona-Tote verhindert. Aber gerade im medizinische Bereich wurde zumindest bei uns in Österreich diesbezüglich vieles falsch gemacht und zumindest ein Menschenleben hat das gekostet.

...und damit verabschiede ich mich wieder aus diesem Topic.
 
Naja gut bei den Fällen, ich kann aber nur von der Tiroler Tageszeitung reden, werden bei euch in AT wenigstens nicht nur die Neuinfizierten erwähnt, sondern auch die Genesenen und die Gesamtzahl. Bei uns in D geilen sich manche Medien an den dzt. leider eher schlechteren Zahlen auf, Infos wg. Aktiver Fälle und genesenen kann man aber erstmal Suchen.
Dabei wird gerne vergessen, dass es andere viel tödlichere Krankheiten als Covid-19 gibt!
Für mich ist das, außer irgendjemand verlinkt hier mal ein paar Aktuelle Wissenschaftliche Studien oder dergleichen, die das beweisen, dass das Virus so tödlich ist wie die Medien hierzulande (D) teilweise berichten eher vorsätzliche Panikmache aus der Politik!

Das von dir@Chr ist leider ein tragisches Paradebeispiel für einen Kollateralschaden. Klar man hat Coronatote vermieden aber Patienten, die eine Behandlung dringender nötig hatten dann wg. Corona vergessen. Da gibts sicher noch andere ähnliche Schicksale :sniff: Und warum?
Die Medien pushen Corona zu stark auf (D) und da wundert es mich nicht mehr, dass das so einigen auf den Zeiger geht!
Bei den Demos zuletzt kamen ja quer durch Alle Schichten Leute zusammen, am WE war ja in Stuttgart eine größere Demo gegen die Auflagen, komischerweise stellten sich selbst große Demos nicht als Ansteckungsherde heraus bisher!

mFg Widdi
 
chr schrieb:
Pilatus schrieb:
Man kann ja viele Nachteile des Shutdowns beklagen, aber aufs Gesundheitswesen bezogen ist das einfach lächerlich. Und von Leuten in die Welt gesetzt die einfach auch mal ihren Namen in der Zeitung lesen wollen.
Dieser letzte Post veranlasst mich nun dazu, meinen ersten Beitrag im Coronatopic zu schreiben, da er mich unendlich wütend macht.

Einer meiner besten Freunde musste vor einem Monat den Tod seiner Mutter beklagen.
Ursprünglich wurden ihr wegen Probleme mit der Wirbelsäule Schmerzmittel verschrieben. Dann kam der Lockdown. Sie bekam keinen Termin bei einem Orthopäden und auch keinen Kontrolltermin bei ihrem Hausarzt, da sie nicht als Notfall galt.

Als man nach dem Lockdown erkannte, dass die Schmerzmittel bereits ihre Nieren geschädigt hatten, war es bereits zu spät.

Die offizielle Todesursache "Nierenversagen" ist keiner Zeitung eine Meldung wert.

Ja, wir haben mit dem Shutdown und all den anderen Maßnahmen sicher viele Corona-Tote verhindert. Aber gerade im medizinische Bereich wurde zumindest bei uns in Österreich diesbezüglich vieles falsch gemacht und zumindest ein Menschenleben hat das gekostet.

...und damit verabschiede ich mich wieder aus diesem Topic.

Also ich kenne weder die genauen Verhältnisse in Österreich noch die dieses Falles. Aber vieles kommt mir hier spanisch vor...

Eine Analgetika-Nephropathie entsteht in der Regel nicht von heute auf morgen sondern über eine längere Zeit (oft über Jahre).

Möglich ist dass die Nieren schon vorgeschädigt waren, aber dann wäre die Einnahme solcher Medikamente ein grober Fehler gewesen... (steht übrigens in der Packungsbeilage...)

Ein Orthopäde hätte sie auch nicht gerettet, das sind gemäss meiner Erfahrung eher die Ärzte die solche Medikamente unkritisch und in Unwissen der andern Vorerkrankungen verordnen.

Und in der Schweiz (und wahrscheinlich auch in Österreich) durften Hausärzte ziemlich normal weiterarbeiten. Wenn es keinen Termin gab dann entweder weil sie überlastet waren (hätten fehlende Massnahmen nicht besser gemacht) oder weil sie selber Angst vor Corona hatten und deshalb weniger gearbeitet haben (wäre mit fehlenden Massnahmen ebenfalls nicht besser gewesen)...

Sorry aber solche Fälle sind auch ohne Corona Alltag, so bedauernswert das auch ist. Aber wenn man irgendjemandem die Schuld für etwas geben will, wird man immer jemanden finden...
 
Eigentlich wollte ich gerade mähen gehen aber auf den letzten Beitrag von Pilatus muss ich einfach eine Antwort geben. Es hat sich glaube ich in all den Jahren im Forum selten jemand selber so blamiert wie er es gerade eben getan hat.

Ganz speziell geht es um diesen Text hier:
Möglich ist dass die Nieren schon vorgeschädigt waren
Auf einmal zählen also wieder Vorschädigungen?
Ja was jetzt? Bei Corona-Patienten/Toten mit zwei oder mehr Vorerkrankungen war für Mediziner / Politik immer Corona schuld, da gab es stur keine einzige Ausnahme. Hier soll aber eine Vorerkrankung schuld sein? So geht das nicht mein Freund. Entweder ist immer Corona schuld oder es ist nie Corona schuld. Entweder es zählt immer die Vorerkrankung oder es zählt nie die Vorerkrankung. Auf alle Fälle zählt nicht das was was gerade am besten ins Konzept passt.

aber dann wäre die Einnahme solcher Medikamente ein grober Fehler gewesen.
Das mag medizinisch gesehen so sein, da bin ich nicht der Experte. Die Frage ist nur wie viele andere Möglichkeiten es gegeben hätte die Schmerzen zu lindern. Falls es wenige bis keine gab muss man eben sagen. In der Not frisst der Teufel Fliegen.

Und in der Schweiz (und wahrscheinlich auch in Österreich) durften Hausärzte ziemlich normal weiterarbeiten. Wenn es keinen Termin gab dann entweder weil sie überlastet waren (hätten fehlende Massnahmen nicht besser gemacht) oder weil sie selber Angst vor Corona hatten und deshalb weniger gearbeitet haben (wäre mit fehlenden Massnahmen ebenfalls nicht besser gewesen)...
Hör dich bitte auf solche Dinge immer nur mit lapidaren linken Floskeln zu verharmlosen. Du selber weist doch eigentlich am besten dass das was du da schreibst so eigentlich gar nicht stimmen kann. Die Kapazität der Hausärzte wurde durch diverse Sachen sehr wohl extrem stark eingeschränkt und die Spezialisten hatten quasi Arbeitsverbot. Dort wo die Kapazität nicht ausreichte oder am Anschlag war ( wurden immer wieder die Intensivbetten genannt ) war nicht Corona schuld sondern dort war und ist es ganz allein die Schuld einer linken Politik wo in vielen Lebensbereichen schlicht und einfach nicht eine der Bevölkerung angepasste Kapazität bereit stellen will.

Sorry aber solche Fälle sind auch ohne Corona Alltag, so bedauernswert das auch ist. Aber wenn man irgendjemandem die Schuld für etwas geben will, wird man immer jemanden finden...
Super Aussage: Wenn sonst nichts schuld sein darf muss Corona herhalten.
 
Theo schrieb:
Eigentlich wollte ich gerade mähen gehen aber auf den letzten Beitrag von Pilatus muss ich einfach eine Antwort geben. Es hat sich glaube ich in all den Jahren im Forum selten jemand selber so blamiert wie er es gerade eben getan hat.

Ich glaube nicht. Im Gegensatz zu dir habe ich wenigstens im Grundsatz eine Ahnung davon von was ich rede.

Theo schrieb:
Ganz speziell geht es um diesen Text hier:
Möglich ist dass die Nieren schon vorgeschädigt waren
Auf einmal zählen also wieder Vorschädigungen?
Ja was jetzt? Bei Corona-Patienten/Toten mit zwei oder mehr Vorerkrankungen war für Mediziner / Politik immer Corona schuld, da gab es stur keine einzige Ausnahme. Hier soll aber eine Vorerkrankung schuld sein? So geht das nicht mein Freund. Entweder ist immer Corona schuld oder es ist nie Corona schuld. Entweder es zählt immer die Vorerkrankung oder es zählt nie die Vorerkrankung. Auf alle Fälle zählt nicht das was was gerade am besten ins Konzept passt.

Ich habe nie behauptet dass Vorerkrankungen keine Rolle spielen. Man hat aber ein bisschen mehr Kontrolle darüber ob man bei schwerstem vorbestellendem Nierenschaden noch bekanntermassen nierenschädigende Schmerzmittel schluckt oder ob man sich bei vorbekanntem Bluthochdruck mit Corona ansteckt und dann einen schweren Verlauf erleidet. Das erste ist dumm, das zweite ist Pech, das solltest auch du erkennen.

Theo schrieb:
aber dann wäre die Einnahme solcher Medikamente ein grober Fehler gewesen.
Das mag medizinisch gesehen so sein, da bin ich nicht der Experte. Die Frage ist nur wie viele andere Möglichkeiten es gegeben hätte die Schmerzen zu lindern. Falls es wenige bis keine gab muss man eben sagen. In der Not frisst der Teufel Fliegen.

Du hast also von grundsätzlichen Fragen bei diesem Fall keine Ahnung, regst dich aber unglaublich auf? Ich glaube das spricht für sich.


Theo schrieb:
Und in der Schweiz (und wahrscheinlich auch in Österreich) durften Hausärzte ziemlich normal weiterarbeiten. Wenn es keinen Termin gab dann entweder weil sie überlastet waren (hätten fehlende Massnahmen nicht besser gemacht) oder weil sie selber Angst vor Corona hatten und deshalb weniger gearbeitet haben (wäre mit fehlenden Massnahmen ebenfalls nicht besser gewesen)...
Hör dich bitte auf solche Dinge immer nur mit lapidaren linken Floskeln zu verharmlosen. Du selber weist doch eigentlich am besten dass das was du da schreibst so eigentlich gar nicht stimmen kann. Die Kapazität der Hausärzte wurde durch diverse Sachen sehr wohl extrem stark eingeschränkt und die Spezialisten hatten quasi Arbeitsverbot. Dort wo die Kapazität nicht ausreichte oder am Anschlag war ( wurden immer wieder die Intensivbetten genannt ) war nicht Corona schuld sondern dort war und ist es ganz allein die Schuld einer linken Politik wo in vielen Lebensbereichen schlicht und einfach nicht eine der Bevölkerung angepasste Kapazität bereit stellen will

Mein Gott, jetzt driftest du aber komplett ab. Wirfst mir Floskeln vor und bringst selber nichts als Floskeln zu Stande. Mein Vater ist selber Hausarzt, gehört wegen Vorerkrankungen leider selber Risikogruppe und hat trotzdem während der ganzen Coronazeit normal gearbeitet. Erspar mir also deine Lügen, danke!
 
Theo schrieb:
Dort wo die Kapazität nicht ausreichte oder am Anschlag war ( wurden immer wieder die Intensivbetten genannt ) war nicht Corona schuld sondern dort war und ist es ganz allein die Schuld einer linken Politik wo in vielen Lebensbereichen schlicht und einfach nicht eine der Bevölkerung angepasste Kapazität bereit stellen will.
Ach guck, in der Schweiz ist offenbar wirklich alles ganz anders. In Deutschland waren es jedenfalls vor der Corona-Krise ganz doll insbesondere die konservativen und neoliberalen Politiker, die auf eine Verringerung der Intensivbettenkapazitäten gedrängt haben.
 
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