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Coronavirus 2019-nCoV

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simmonelli schrieb:
Pancho schrieb:
Ski'n'Bike schrieb:
Nur müsste man mit Verweigerern ziemlich hart umgehen. Aber theoretisch ein sehr interessanter Ansatz. Zusätzlich hätte man auch auf einen Schlag eine Menge an anderen lästigen Infektionskrankheiten ausgerottet.

Wer kontrolliert das, wenn alle in der Wohnung sind?

Problem ist ein ganz anderes. Wie gehst Du mit Personen um, die erkranken? Zuhause lassen und beten? Und falls nicht, hast Du wieder potentielle Kontakte mit Übertragung. Das ist als Gedankenexperiment nett, aber nicht umsetzbar. In Indien würden in der Zeit wahrscheinlich 20Mio Menschen verdursten & verhungern.


Auch für dich gilt der hier nun fett gedruckte Satz:
starli schrieb:
Lesen bildet! Ich sprach von 2 Schichten, d.h. Personen der 1. Schicht halten das Staatswerk am Laufen, die müssen dann bei Schichtwechsel in Quarantäne, also nach 1 oder 1,5 oder 2 Wochen (je nachdem wie lang man die Quarantäne jeweils machen muss).

(Kontakt zwischen den beiden Schichten nur mit Quarantäne/Ganzkörper/Reinraumanzügen, wie auch immer die heißen.)

Allerdings hatte ich ja schon mal gesagt (glaub im anderen Topic), dass das unrealistisch ist, schon allein, weil man das nicht global koordinieren kann.

(Wenn die Menschheit bei globalen Problemen nicht global zusammenarbeiten kann oder will, hat sie auch nicht verdient, zu überleben.)
 
simmonelli schrieb:
Es ist selten, dass ich j-d-s verteidigen möchte, aber hier messt ihr seine Aussagen zu den 15 Minuten mit anderem Maßstab als andere Fakten, die vom RKI etc. von anderen zitiert werden. Und ich hatte auch nie den Eindruck, dass er sklavisch an den 15 Minuten hängt und das Prinzip der Eingangswahrscheinlichkeit nicht versteht. Darüber hinaus würde ich auch nicht ausschließen, dass bei der Wahl der 15 Minuten nicht auch die Tatsache eine Rolle spielt, dass es ein sinnvoller Kompromiss zwischen Ansteckswahrscheinlichkeit UND Nachverfolgbarkeit darstellt. Ist bei den Inzidenzwerten von 35 und 50 ja auch so.

Quelle wurde genannt und ist nachvollziehbar. Dann kann man in unseren Diskussionen auch mit den 15 Minuten als Basis agieren ohne dafür immer kritisiert zu werden. Meine Meinung.

Ja nun gut, jeder kann sich selber ein Bild davon machen, wenn man nur im Forum mal nach 15 Minuten sucht ;) (als kleine Vorschau hab ich mal 3 Zitate angehängt).
Wenn er das wirklich anders meint, dann schreibt er es eben in meinen Augen sehr verwirrend. Aber kann mich natürlich auch irren und einen falschen Eindruck haben, dann bitte ich um Entschuldigung. Ansonsten hast du recht und sehe ich auch so.

j-d-s schrieb:
....

Und natürlich wird - mal wieder - die 15-Minuten-Grenze völlig ignoriert. Die ist insbesondere deshalb wichtig, weil nicht nur für 15 Minuten der Infizierte ausatmen/sprechen/husten muss, sondern der noch-nicht-Infizierte muss auch so lange die Viren einatmen:
https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/warum-die-corona-gefahr-in-innenraeumen-waechst
...

j-d-s schrieb:
...
Im März sprach man von "Reduzierung der Sozialkontakte" und genau das stimmt sogar: Ein Sozialkontakt ist aber nicht wenn ich in der Schlange im Supermarkt hinter jemandem stehe, sondern wenn ich mich mit ihm für ein paar Stunden treffe, genau genommen alles ab 15 Minuten.

j-d-s schrieb:
...
Was ich bei Masken immer besonders albern finde, ist wenn man die auch für 1 oder 2 Minuten unbedingt aufsetzen MUSS. Selbst das RKI geht von 15 Minuten aus (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html) bis ein Infizierter genug Viren ausgestoßen hat um jemanden zu infizieren. ...
 
HBB schrieb:
Meint Ihr ernsthaft, nach dem zweiten Lockdown werden die gleichen Fehler nochmal gemacht? Es wäre ja töricht, wenn man nach den vier (?) Wochen gleich wieder die große Lockerheit ausruft und jeder munter in der Weltgeschichte umherreist. Dann wären nämlich Welle No.3 und der darauffolgende Lockdwon sicher programmiert. Dieses Szenario zu vermeiden, dürfte höchste Priorität haben.

Ja, das glaube ich, mit der Einschränkung, dass man sich sichere Partnerländer suchen wird. Also kein Urlaub in Kroatien, wie im Sommer, aber dafür im bis dorthin hoffentlich wieder sicheren Tirol. Aber da werden vier Wochen nicht ausreichend sein.

Viel anderes als diese Wellenbewegung wird uns nicht über bleiben.
 
starli schrieb:
simmonelli schrieb:
Pancho schrieb:
Wer kontrolliert das, wenn alle in der Wohnung sind?

Problem ist ein ganz anderes. Wie gehst Du mit Personen um, die erkranken? Zuhause lassen und beten? Und falls nicht, hast Du wieder potentielle Kontakte mit Übertragung. Das ist als Gedankenexperiment nett, aber nicht umsetzbar. In Indien würden in der Zeit wahrscheinlich 20Mio Menschen verdursten & verhungern.


Auch für dich gilt der hier nun fett gedruckte Satz:
starli schrieb:
Lesen bildet! Ich sprach von 2 Schichten, d.h. Personen der 1. Schicht halten das Staatswerk am Laufen, die müssen dann bei Schichtwechsel in Quarantäne, also nach 1 oder 1,5 oder 2 Wochen (je nachdem wie lang man die Quarantäne jeweils machen muss).

(Kontakt zwischen den beiden Schichten nur mit Quarantäne/Ganzkörper/Reinraumanzügen, wie auch immer die heißen.)

Allerdings hatte ich ja schon mal gesagt (glaub im anderen Topic), dass das unrealistisch ist, schon allein, weil man das nicht global koordinieren kann.

(Wenn die Menschheit bei globalen Problemen nicht global zusammenarbeiten kann oder will, hat sie auch nicht verdient, zu überleben.)

Das habe ich gelesen, nur bekommst Du den Übergang nicht geregelt und auch die ganzen Bereiche nicht auf 2 Hälften komplett kontaktfrei aufgeteilt. Müssen wir uns aber nicht drum streiten, es wird global nicht funktionieren, schon weil Du in Mumbai im Slum selbst dann Kontakt mit anderen hast, wenn Du "zu Hause" bist - und damit meine ich nicht die Familie :sniff:
 
An der Stelle ein Artikel aus der Masse - Thema „es ist ungerecht dass die Gastro und die Freizeiteinrichtungen schließen müssen“
Zusammenfassend: es geht nicht (ausschließlich) um die Reduktion der Infektionen in den Lokalitäten sondern um die Reduktion der Kontakte - und dazu zählt eben nicht nur der Aufenthalt in der Lokalität sondern eben auch die Wege und potentiellen Kontakte dorthin.

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-10/corona-lockdown-gastronomie-haushalte-rki-daten-neuinfektionen
 
icedtea schrieb:
Zweitens frage ich mich immer noch, ob das nicht vermeidbar gewesen wäre, wenn sich ein noch größerer Teil unserer Bevölkerung an die (aus meiner Sicht weitgehend "harmlosen") Maßnahmen wie Abstand halten, Kontakte nicht ausufern lassen, Maske tragen wo geboten etc., gehalten hätte. Offensichtlich waren es doch zu viele. Für mein gewiss nicht kleines Umfeld mit u.a. auch Vereinssport kann ich sagen; es hatte bisher funktioniert und es funktioniert immer noch; eine Infektion im weiteren Familienumfeld und eine Infektion im ganz weiten Bekanntenumfeld, die dann auch nicht mehr weitergetragen wurden. Ein paar Verdachtsfälle in Schule und Jugendfußball, aber durch die Hygienekonzepte auch immer weitgehend folgenlos. Essen gehen mit der Familie bei unseren Stammlokalen mit Abstand, Hygienekonzept etc. Alles kein Problem.

Habe ich da die vergangenen Monate in einer Blase gelebt :?: Irgendwie schon; zugetragen bekommt man die Infektionen, die existieren, ja schon bzw. die Fälle in der Schule, die es gab, wirkten sich teilweise beim Fußball aus.

Zeigt mir aber; es hätte funktionieren können :!:

Was die jetzt beschlossenen Maßnahmen angeht:

Ich bin an der einen oder anderen Stelle in der Tat zwiegespalten :?

Das Reduzierung von Kontakten das Maß der Dinge ist sehe ich auch so und kann mit den Grenzen leben (in unserem und vielen Kreisen galten die Beschränkungen sowieso schon seit letzter Woche).

Den Amateursport und dort vor allem den Kinder- und Jugendsport wieder komplett lahmzulegen :naja: Ich denke mit den bestehenden Hygieneplänen könnte man zumindest den Trainingsbetrieb halbwegs geordnet aufrechterhalten, was für Kinder und Jugendliche eine wichtige Alternative zu ggf. unkontrollierten Treffen wäre. Mit Einstellung nur des Spielbetriebs hätte man schon eine deutliche Verringerung der überlokalen Kontakte erreicht. 20 Kinder auf dem Sportplatz im Freien gehen nicht, aber 30 im Klassenraum (oft ja die selben Kinder am Ort) :?:
Das leuchtet mir nur begrenzt ein.

Ähnlich mit der Gastro; in einer Lokalität, die das Hygienekonzept lebt mit meiner Familie Essen zu gehen, sehe ich nicht als problematisch an. Auch hier wird ggf. ein Ventil komplett verschlossen, welches zur Abwanderung in den privaten Raum führt.
Ich gebe zu, das beides natürlich auch Punkte sind, die mir persönlich weh tun, aber meine Einschätzung basiert nicht alleine auf dieser Tatsache :wink:

Kino, Theater (evtl. auch Zoo etc.) sehe ich ähnlich; ja, es sind Angebote, die dazu führen könnten, dass man mehr Kontakte hat, als momentan geboten, aber meiner laienhaften Einschätzung nach bei Einhaltung der Konzepte nicht in einem Ausmaß, welches die Lage negativ befeuert.


Es ist doch trotzdem seltsam, dass die Zahlen trotz der Maßnahmen so stark steigen.
Vor allem wenn ich überlege, dass (die paar Male wo ich in der Öffentlichkeit war, weil ich es seit dem ersten Lockdown so weit wie möglich vermieden habe) der überwiegende Teil der Menschen sich da, wo die Maßnahmen zu der Zeit gegolten haben, dran gehalten hat (waren sogar nicht wenige, die im Freien mit Maske rumgelaufen sind). Außerdem müsste der Teil derjenigen, der sich nicht an die Maßnahmen gehalten hat, wenn man den dauernden Umfragen glaubt, sehr gering gewesen sein (wenn 70-90% die Maßnahmen befürwortet haben).

Im Heidelberger Zoo zB. war im Juni flächendeckend Maskenpflicht und ich habe keinen einzigen Menschen ohne gesehen (es wäre aber auch so mehr als genug Platz gewesen).
Vor allem ist gerade in solchen Freilufteinrichtungen wie in Zoos und Parks/Gärten ein meiner Meinung nach deutlich geringeres Infektionsrisiko, zum einen weil viel Platz da ist und weil ich auch denke, dass die vielen Pflanzen ebenfalls eine Auswirkung (Filterwirkung) haben könnten.

Deshalb ist es mir völlig unverständlich, warum solche Orte (auch Orte wie Klammen, Wasserfälle zB....die in der freien Natur sind) jetzt wohl wieder geschlossen werden sollen (ist zumindest noch nicht bekannt). Eigentlich sollte die Regierung die Bevölkerung gerade auffordern, das Haus zu verlassen und in die Natur zu gehen, um das Immunsystem zu stärken.

Was die Maskenpflicht allgemein betrifft, habe ich festgestellt, dass die Österreicher die Attestregelung deutlich besser handhaben als die Deutschen. Es wurde eigentlich immer auf Nachfrage bzw auch vor Ort (wenn man spontan wo war) bestätigt, dass man mit "legalem" Attest von der Maskenpflicht befreit ist (im Gegensatz zu Deutschland, wo es sehr oft, bei Kleinkabinenbahnen vor allem hieß, es wird ohne Begründung nicht akzeptiert... ).

simmonelli schrieb:
Problem ist ein ganz anderes. Wie gehst Du mit Personen um, die erkranken? Zuhause lassen und beten? Und falls nicht, hast Du wieder potentielle Kontakte mit Übertragung. Das ist als Gedankenexperiment nett, aber nicht umsetzbar. In Indien würden in der Zeit wahrscheinlich 20Mio Menschen verdursten & verhungern.

Nicht nur in Indien. In vielen afrikanischen Ländern würde es wohl auch etliche Millionen Hungertote mehr geben.
 
@MarcB96: Du scheinst dann in einer ähnlichen Umfeldblase wie ich zu leben :wink:

10-20% der Bevölkerung, die sich irgendwo nicht an die Regeln halten, reichen für die Situation, die wir gerade haben :naja:

Edit: Im Sommer gab es schon in vielen Freiluftbereichen Zusammenkünfte, welche wir lieber mit Abstand umgangen haben. Vorzugsweise mit Grill auf Wiese usw. :naja:
 
Pancho schrieb:

Das scheint nur kein Alleinstellungsmerkmal von Corona zu sein: https://www.netdoktor.de/news/grippe-schlaegt-aufs-gehirn/
Der Artikel ist laut Angabe von 2018 (auch wenn mich das Bild im Artikel etwas verwirrt...), laut dem haben Grippeviren ebenfalls in einigen Fällen Auswirkungen auf das Gehirn.
 
F. Feser schrieb:
An der Stelle ein Artikel aus der Masse - Thema „es ist ungerecht dass die Gastro und die Freizeiteinrichtungen schließen müssen“
Zusammenfassend: es geht nicht (ausschließlich) um die Reduktion der Infektionen in den Lokalitäten sondern um die Reduktion der Kontakte - und dazu zählt eben nicht nur der Aufenthalt in der Lokalität sondern eben auch die Wege und potentiellen Kontakte dorthin.

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-10/corona-lockdown-gastronomie-haushalte-rki-daten-neuinfektionen
Ich habe auf dem weg in ein Restaurant null soziale Kontakte.
Ich gehe nur mit den personen, die in meinem Haushalt leben. Und wenn ich sehe, da gehen 3 vor mir rein, dann warte ich ein paar Minuten und wenn da eine rumstehen, dann gehe ich wieder raus. Und alles mit Maske.
Wo ist da ein erhöhtes Risiko?

Mit 10 Leuten an einem Tisch feiern, da liegt das Risiko. Es wird gelacht, laut geredet, man sitz recht eng beisammen. Probiert vom anderen seinen Wein oder sein Essen. Da muss der Hebel angesetzt werden! Alles andere ist vollkommen Wischi-Waschi!

Gruß!
der Joe
 
Natürlich hängt es davon ab, wie man sich auf dem Weg zur/von der Lokation mit Hygienekonzept verhält; dass hatte ich bei meinen Ausführungen einfach mal vorausgesetzt :wink:

Grundsätzlich hat Florian Feser natürlich dennoch nicht unrecht; Kontakte begrenzen. Auch das hatte ich ja geschrieben :wink:
 
Du machst das so weil du mit dem Auto durch die Gecend fährst. Es gibt genug Leute die zum einen nicht so weit denken wie du und auch genug Leute die dann mit öffis unterwegs sind. Warum versteht ihr nicht dass es eben nicht ausschließlich um die 15 Minuten intensiver zungenküsse mit fremden geht sondern um den eher zufälligen Aufenthalt und Kontakt mit entsprechend „virengeladener“ Luft das Problem mit sein kann.
 
Pancho schrieb:
Es gibt Grippeimpfstoffe...

Das ist mir schon klar. Ich wollte nur sagen, dass nicht nur Corona das Gehirn beeinträchtigen kann (auch wenn ein Lauterbach wahrscheinlich die Erkenntnis, dass Corona das Gehirn beeinträchtigen kann wohl als was ganz neues und einmaliges darstellen will).
Wahrscheinlich beeinträchtigen die meisten (schwereren) Erkrankungen das Gehirn in irgendeiner Weise, weil der Körper durch die Infektion ja in einer Art Ausnahmezustand ist (daraus resultierende Reizüberflutung, die für das Gehirn denk ich auch bei längerem Andauern nicht so gut sein dürfte).
 
Es gibt eine ganz aktuelle Studie, in meinem Artikel dazu verlinkt, die scheinbar COVID 19 ein besonderes Potential diesbezüglich attestiert.
 
F. Feser schrieb:
Du machst das so weil du mit dem Auto durch die Gecend fährst. Es gibt genug Leute die zum einen nicht so weit denken wie du und auch genug Leute die dann mit öffis unterwegs sind. Warum versteht ihr nicht dass es eben nicht ausschließlich um die 15 Minuten intensiver zungenküsse mit fremden geht sondern um den eher zufälligen Aufenthalt und Kontakt mit entsprechend „virengeladener“ Luft das Problem mit sein kann.

Ich denke wir verstehen das :wink: und sehen das von dir beschriebene Problem. Hätte halt nicht sein müssen (die Schliessung), wenn noch mehr Menschen vernünftig agierten :wink: und das finde ich mehr als ärgerlich :sniff:

Edit: Man kann auch zu Fuß an der frischen Luft gehen, wenn man den Lieblingsgastronom im Ort hat :wink:
 
MarcB96 schrieb:
christopher91 schrieb:
@Marc: Söder PK ist schon morgen.

Mir graut es jetzt schon :nein: :naja:
Vor allem frag ich mich, was dann mit dem Lockdown im Rottal passieren soll.....ab dem 2. November hätten wird ja quasi einen doppelten Lockdown.
Und hier ist sie schon, Katastrophenalarm in Bayern:
Strenge Kontaktbeschränkungen auch in Privaträumen
Zudem sollen ab dem 2. November in Bayern noch strengere Kontaktbeschränkungen gelten als von Bund und Ländern vereinbart - nämlich ausdrücklich auch in Privaträumen. Auch werden bis Ende November Veranstaltungen aller Art untersagt und nicht nur solche, die der Unterhaltung dienen. Ausnahmen gelten nur für Gottesdienste und Demonstrationen, hat das bayerischen Kabinett beschlossen.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-pandemie-bayern-will-katastrophenfall-ausrufen-a-271b0379-2821-49fb-ace6-d09379aa4022
Wer hätte es gedacht.....

Ich bin entzückt!

Edit:

Aus den Kommentaren dazu:
Ice_cube
vor 4 Minuten
Alles schön und gut! Was aber absolut unverständlich ist: „Ausnahmen gelten nur für Gottesdienste…“. Was ist an Gottesdienste Systemrelevant? Oder wurde es so ausgewürfelt? Es gab da ja auch schon einige Superspreader Events bei Gottesdiensten…

harfoen
vor 2 Minuten
Söder hat die Situation glasklar erkannt. Mit ihm als Ministerpräsident hilft in Bayern nur noch beten

Herrlich....
 
F. Feser schrieb:
Du machst das so weil du mit dem Auto durch die Gecend fährst. Es gibt genug Leute die zum einen nicht so weit denken wie du und auch genug Leute die dann mit öffis unterwegs sind. Warum versteht ihr nicht dass es eben nicht ausschließlich um die 15 Minuten intensiver zungenküsse mit fremden geht sondern um den eher zufälligen Aufenthalt und Kontakt mit entsprechend „virengeladener“ Luft das Problem mit sein kann.
Doch das verstehe ich total.
Alles setzt im Moment Hirn und Respekt vor den anderen voraus.
Aber das Hirn wird doch vor allem bei den privaten Kontakten ausgeschaltet. Mir ist durchaus bewusst, dass das für den Gesetzgeber ein heißes und enorm schwieriges Thema ist, aber es ist einfach falsch das nicht anzugehen und sich keine Gedanken darüber zu machen. Und nicht alles andere voranzuschieben.


Gruß!
der Joe
 
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