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Latemar schrieb:
Ich vermisse den Danke Button.
Er wäre wichtiger denn je

Da gebe ich dir gerade recht :top:
Schöne Worte, die du da gefunden hast.
 
Bergwanderer schrieb:
@Latemar
Danke für Dein Statement zu @starli's "Ausführungen".

Und ... @starli,
jetzt wäre der richtige Moment, um etwas "Größe" zu zeigen ... mit einer aufrichtig gemeinten Entschuldigung !

+1 :top:
 
Krass und in der Schweiz bei höheren Zahlen fahren wir weiterhin Ski...
 
TONI_B schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Wie willst Du verhindern, dass solche Gestalten sich darunter mischen? Willst Du ihnen einen Platzverweis erteilen? Oder Ihnen untersagen, am gleichen Tag und gleichen Ort eine Demonstration anzumelden? Oder möchtest Du ihnen untersagen, sich Deiner Meinung anzuschließen? Oder erwartet Du, dass Kritiker ihre Meinung ändern, wenn sich Extremisten in gleicher Weise äußern? Das ist praktisch nicht umsetzbar.
Das ist das Problem der Querdenker: entweder man distanziert sich oder man nimmt in Kauf dass man vor deren Karren gespannt wird.

Da bin ich absolut bei dir ... ich würde wirklich gerne gegen gewisse Maßnahmen und die Art in der die Politik diese durchsetzt demonstrieren. Mit Maske und Abstand und ohne solchen Querheinis eine Plattform zu bieten. Nur scheint das leider nicht möglich zu sein, weil die Deppen und sorry was anderes sind solche Leute nicht sich versuchen werden alles zu eigen zu machen und ihre demokratie- gar menschenfeindliche Haltung zu präsentieren.

Passend dazu kommt jetzt in Österreich ab Dienstag wohl der totale Lockdown ... etwas wo sich mir die Nackenhaare aufstellen, weil es endgültig das Eingeständnis darstellt, dass man 6 Monate Scheisse gebaut hat.

Hierzu übrigens noch eine passende Anekdote: Zur Wien-Wahl am 11.10. hiess es unter anderem als Wahlversprechen der Kurzpartei es werde keinen zweiten Lockdown geben - Passenderweise haben aber schon am 16.10. also 5 Tage danach die sogenannten Schlüsselpersonen schon ihre Verlängerung bekommen und die ist im Grunde nur dann nötig, wenn man von repressiven Maßnahmen ausgeht.
 
sr99 hat geschrieben: Krass und in der Schweiz bei höheren Zahlen fahren wir weiterhin Ski...

Im Moment mag das funktionieren. Es haben ja nur 5 Skigebiete geöffnet, die einen kleinen Teil ihrer Pisten geöffnet haben (plus 3 weitere Gebiete,
die nur am Wochenende offen haben - ebenfalls mit sehr wenig Liften). Ich schätze mal, dass heute insgesamt weniger als 10'000 Leute in der Schweiz auf der Piste sind. Da ist Skifahren im Gesamtvergleich halt immer noch ein relativ kleines Risiko. Das wird sich aber ab dem 28. November rasch ändern... Ich hoffe natürlich es geht sich aus. Wenn ich die Massnahmen in Österreich, Südtirol und Frankreich anschaue, tönt Skifahren in der Schweiz aber schon nach einem schlechten Witz.
 
Monoman schrieb:
Das Problem ist einfach, dass Eigenverantwortung nicht funktioniert. Wir sind alle kleine oder größere Egoisten. Ohne absolut klare Ansagen geht es nicht, da sind wir einfach zu doof, zu ignorant, zu rücksichtlos.
Machen wir uns nichts vor, das ist der Grund warum die Politik scharfe Regeln vorgeben muss. Wir sollten mit den Fingern auf uns zeigen, nicht auf die Politik.


Gruß!
der Joe
 
TONI_B schrieb:
Das ist das Problem der Querdenker: entweder man distanziert sich oder man nimmt in Kauf dass man vor deren Karren gespannt wird.
Nein, das ist einzig und alleine Dein Problem. Oder hast Du jemals einmal davon gehört, dass sich Grüne, Sozialdemokraten, FFF-Teilnehmer, Klimaaktivisten und dergleichen von Marxisten, Stalinisten oder militanten Linken distanzieren sollen? Ich nicht! Die Forderung, sich von diesen oder jenen Kreisen zu distanzieren, wird merkwürdigerweise immer nur erhoben, wenn es um Themen geht, welche nicht auf der Linie des links-grünen Mainstream liegen. Und damit ist es ein klassischer rhetorischer Winkelzug, den ich ablehne. Denn mit dieser Forderung drängt man Vertreter von Gegenpositionen erst einmal in die Defensive, ohne sich in der Sache mit ihren Positionen auseinander zu setzen.
TONI_B schrieb:
Ich beschäftige mich sehr wohl mit den Anliegen der "normalen" Demonstranten.
Das eine schließt das andere nicht aus. Warum schreibst Du dann nichts darüber, wie Du Argumente aus den Reihe der Querdenker beurteilst?
TONI_B schrieb:
Nur bekomme ich keine Antwort, was die Alternativen wären! Auch du hast diese Frage noch nicht beantwortet! Was soll gemacht werden? Nichts? Nur "sanfte" Lockdowns, die nicht wirken, wie man in Ö sieht!?
Harte Lockdowns wirken ebenso wenig. Sie bringen kurzfristig Entlastung, aber dafür zahlen viele Menschen einen sehr hohen Preis. Aber sobald der Lockdown beendet wird, fängt das Spiel von vorne an. Wobei wir in Deutschland ja noch froh sein können. Frankreich, Spanien oder Italien drehen ja völlig am Rad.

Ich gehe jetzt nicht davon aus, dass Du von mir eine Antwort auf die Lösung aller Probleme erwartest. Wie sollte ich die auch kennen, wenn selbst Wissenschaftler sich kaum noch trauen, aus fachlicher Sicht Alternativen aufzuzeigen?

Ich sehe aber, dass die Regierung weitgehend hilflos agiert, ihre Maßnahmen zum Teil wenig sachlich begründbar sind und dass sich die Politik weigert, Verantwortung für die eigenen Fehler aus der Vergangenheit zu übernehmen. Und dass anstelle einer ergebnisoffenen Diskussssion, vor allem unter Beteiligung aller relevanten Fachleute, Maßnahmen im Stile einer Monarchie verkündet werden und mit einer Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche gegenüber dem Volk durchgedrückt werden.

Der Mensch lässt sich aber nun mal nicht gerne gängeln und bevormunden. Also arbeitet man mit Angst, um die Menschen gefügig zu machen. Besser wäre es, alle Karten auf den Tisch zu legen, alle Handlungsoptionen offen zu diskutieren und auf die Einsicht der Bürger zu setzen.

Was man freiwillig macht, macht man gerne. Alles, was einem aufgewzungen wird, lehnen viele Menschen ab. Klar, es gibt immer solche und solche. Aber die Bundesregierung hat ja gar nicht erst versucht, diesen Weg zu gehen.
 
Latemar schrieb:
Das Problem ist einfach, dass Eigenverantwortung nicht funktioniert. Wir sind alle kleine oder größere Egoisten. Ohne absolut klare Ansagen geht es nicht, da sind wir einfach zu doof, zu ignorant, zu rücksichtlos.
Machen wir uns nichts vor, das ist der Grund warum die Politik scharfe Regeln vorgeben muss. Wir sollten mit den Fingern auf uns zeigen, nicht auf die Politik.
Im Frühjahr ging auch schon die Zahl der Neuinfektionen zurück, bevor die Politik den Lock-Down beschlossen hat. Weil viele Menschen schon vorher freiwillig ihre Kontakte reduziert haben.
 
NeusserGletscher schrieb:
Im Frühjahr ging auch schon die Zahl der Neuinfektionen zurück, bevor die Politik den Lock-Down beschlossen hat. Weil viele Menschen schon vorher freiwillig ihre Kontakte reduziert haben.
Tja, wenn das deine "Wahrheiten" sind, dann solltest du dir diese Zahlen mal anschauen: https://just-the-covid-facts.neuwirth.priv.at/2020/11/13/covid-19-oesterreich-aktuelle-daten/#neuinfektionen-und-hospitalisierte-pro-100.000

In Ö gabs am 16.3. den ersten Lockdown und bis zum 30.3. sind die Zahlen laufend gestiegen! Einzig der R-Wert ist gesunken.

Edit: Damit du nicht so lange bei den vielen Daten suchen musst, hier die entsprechende Kurve:
AK.jpg
Lockdown
 
NeusserGletscher schrieb:
TONI_B schrieb:
Das ist das Problem der Querdenker: entweder man distanziert sich oder man nimmt in Kauf dass man vor deren Karren gespannt wird.
Nein, das ist einzig und alleine Dein Problem. Oder hast Du jemals einmal davon gehört, dass sich Grüne, Sozialdemokraten, FFF-Teilnehmer, Klimaaktivisten und dergleichen von Marxisten, Stalinisten oder militanten Linken distanzieren sollen? Ich nicht! Die Forderung, sich von diesen oder jenen Kreisen zu distanzieren, wird merkwürdigerweise immer nur erhoben, wenn es um Themen geht, welche nicht auf der Linie des links-grünen Mainstream liegen. Und damit ist es ein klassischer rhetorischer Winkelzug, den ich ablehne. Denn mit dieser Forderung drängt man Vertreter von Gegenpositionen erst einmal in die Defensive, ohne sich in der Sache mit ihren Positionen auseinander zu setzen.
Seit wann mischen sich die aufgezählten Gruppierungen unter die FFF-Demos? Du solltest mal mitgehen, damit du siehst, wie es dort im Gegensatz zu den "Querdenkern" zugeht.
 
TONI_B schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Im Frühjahr ging auch schon die Zahl der Neuinfektionen zurück, bevor die Politik den Lock-Down beschlossen hat. Weil viele Menschen schon vorher freiwillig ihre Kontakte reduziert haben.
Tja, wenn das deine "Wahrheiten" sind, dann solltest du dir diese Zahlen mal anschauen: https://just-the-covid-facts.neuwirth.priv.at/2020/11/13/covid-19-oesterreich-aktuelle-daten/#neuinfektionen-und-hospitalisierte-pro-100.000

In Ö gabs am 16.3. den ersten Lockdown und bis zum 30.3. sind die Zahlen laufend gestiegen! Einzig der R-Wert ist gesunken.

Edit: Damit du nicht so lange bei den vielen Daten suchen musst, hier die entsprechende Kurve:
AK.jpg

Ich denke er meint Deutschland, da flachte im Frühjahr die Kurve schon vor dem Lockdown ab bzw. bevor die Lockdown-Massnahmen zeitlich greifen konnten.
 
ThomasZ schrieb:
TONI_B schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Im Frühjahr ging auch schon die Zahl der Neuinfektionen zurück, bevor die Politik den Lock-Down beschlossen hat. Weil viele Menschen schon vorher freiwillig ihre Kontakte reduziert haben.
Tja, wenn das deine "Wahrheiten" sind, dann solltest du dir diese Zahlen mal anschauen: https://just-the-covid-facts.neuwirth.priv.at/2020/11/13/covid-19-oesterreich-aktuelle-daten/#neuinfektionen-und-hospitalisierte-pro-100.000

In Ö gabs am 16.3. den ersten Lockdown und bis zum 30.3. sind die Zahlen laufend gestiegen! Einzig der R-Wert ist gesunken.

Edit: Damit du nicht so lange bei den vielen Daten suchen musst, hier die entsprechende Kurve:
AK.jpg

Ich denke er meint Deutschland, da flachte im Frühjahr die Kurve schon vor dem Lockdown ab bzw. bevor die Lockdown-Massnahmen zeitlich greifen konnten.

...was daran lag, dass sich die Bevölkerung schon vor dem offiziellen "Lockdown" so verhalten hat wie es während dem "Lockdown" vorgeschrieben wurde. Das verhalten der Bevölkerung hat also die Maßnahmen der Politik vorweggenommen.
 
Damals hat man der Panikmache ja auch noch großteils geglaubt.

Jeder kennt jemand, der an Corona gestorben ist.

100.000 Tote.

Größte Herausforderung seit dem zweiten Weltkrieg.
 
TONI_B schrieb:
ThomasZ schrieb:
Ich denke er meint Deutschland, da flachte im Frühjahr die Kurve schon vor dem Lockdown ab bzw. bevor die Lockdown-Massnahmen zeitlich greifen konnten.
Auch in Deutschland sind die Zahlen bis Ende März gestiegen: https://www.derstandard.at/story/2000120049733/aktuelle-zahlen-coronavirus-oesterreich-corona-ampel-in-ihrem-bezirk

der Standard schreibt, wie so viele Medien, Unsinn. Der PCR-Test kann nicht nachweisen, dass ein Erreger vermehrungsfähig oder übertragbar ist. Daher kann man nicht von Infizierten sprechen oder von Infektionen. Das Blatt scheint links zu sein, wie die TAZ, oder?

Gruß,
Markman
 
markman schrieb:
der Standard schreibt, wie so viele Medien, Unsinn. Der PCR-Test kann nicht nachweisen, dass ein Erreger vermehrungsfähig oder übertragbar ist. Daher kann man nicht von Infizierten sprechen oder von Infektionen. Das Blatt scheint links zu sein, wie die TAZ, oder?

Der Standard ist die einzige seriöse und unabhängige überregionale Tageszeitung in Österreich und sieht sich selbst als liberal ist. Ob man das als links bezeichnet hängt stark vom eigenen Standpunkt ab. Mit der TAZ ist sie aber überhaupt nicht zu vergleichen. Der Standard schreib übrigens wie so ziemlich jedes Medium hin und wieder Unsinn, aber in diesem Falle publiziert der Standard nur die offiziellen Zahlen aus einer der offiziellen Quellen (es gibt im Österreich natürlich mehre die nicht deckungsgleich sind). Ich kenne übrigens keine Regierung und kein Medium das im Falle von positiven PCR-Tests nicht von Infizierten spricht, egal ob das jetzt virologisch stimmt oder nicht.
 
TONI_B schrieb:
Das sind die offizielle Zahlen, die von den Gesundheitsbehörden kommen!
Die Zahlen sind sowas von eindeutig.
Aber manche wollen es nicht wahr haben. Es ixt wirklich sinn!os.

Danke für das Raussuchen.
 
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