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Coronavirus 2019-nCoV

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Wursti schrieb:
https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/fuenffache-impfdosis-fuer-stralsunder-pflegeheim-mitarbeiter-2841881412.html

"In einem Stralsunder Pflegeheim bekamen acht Menschen eine bis zu fünffach erhöhte Dosis des Corona-Impfstoffes gespritzt. Vier sind jetzt im Krankenhaus."

Uff, peinlich und sicherlich nicht förderlich für eine Steigerung der Zahlen an Impfwilligen.
Klar, Fehler passieren.

Aber dass da Menschen in verantwortungsvoller Position sitzen, die es nicht auf die Reihe bekommen, den ersten Satz der Gebrauchsanleitung zu lesen ist nicht nachvollziehbar.
Sehr ärgerlich. Laut Biontec vermutlich nicht sooo dramatisch - hoffentlich.
Unnötiger Imageschaden auf jeden Fall und als Betroffener hätte ich da echt keinen Bock drauf.
 
Zum Fehler von gestern mit der Kühlkette haben fachliche Experten nun gesagt, dass der Impfstoff verwendet werden kann. Die Politiker in Oberfranken haben trotzdem entschieden die 1000 Dosen nicht zu verwenden. Auch unverständlich.

Der Fehler in Stralsund ist schon peinlich. Stand doch schon in sämtlichen Medien das ein Fläschen für 5 Impfdosen ist. Sowas darf nicht passieren und kostet vertrauen.
 
Und jetzt der Knaller des Tages:
Neue Vollmachten
Schwedische Regierung will Zwangsmaßnahmen im Kampf gegen Coronavirus einführen
...
Wie die Regierung in Stockholm mitteilte, will sie durch eine neue Gesetzgebung erreichen, dass sie spätestens ab Ende Januar in bestimmten Gebieten Zwangsmaßnahmen verhängen und Sanktionen für den Fall androhen kann, dass diese nicht eingehalten werden.
Mit den neuen Gesetzen will die schwedische Regierung das Recht erhalten, Zwangsschließungen von Geschäften und Einkaufszentren zu verfügen. Auch soll es möglich sein, für Versammlungen auf öffentlichen Plätzen Höchstzahlen der Teilnehmer festzuschreiben. Wer gegen solche Anordnungen verstoße, müsse mit Geldstrafen rechnen, sagte Gesundheitsministerin Lena Hallengren.
...
https://www.spiegel.de/politik/ausland/schweden-regierung-will-neue-vollmachten-im-kampf-gegen-coronavirus-einfuehren-a-1e9881f8-190c-49df-95ac-7dea1ac05f8a
Was werden denn jetzt all unsere Auswanderer machen? Nord Korea?

Ich habe da aber eher das Gefühl, das die Aufforderung etwas zu ändern eher aus dieser Ecke kam:
Die Zeit des Sonderwegs ist nun vorbei, König Carl XVI. Gustaf erklärte das legere Vorgehen vor Weihnachten für »gescheitert«.
(Aus dem gleichen Artikel)
Wenn man den diplomatischen Umgangston her nimmt ist das die Bescheinigung eines totalen Versagens auf ganzer Breite. Zu deutsch:
Letzte Chance vor der fristlosen Kündigung.
(Ob das jetzt verfassungsrechtlich in Schweden geht weiß ich aber nicht, da kenne ich mich nicht aus.)
 
3303 schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
3303 schrieb:
Daraus lässt sich bereits jetzt ableiten, dass ab dem beschriebenen Zeitpunkt wahrscheinlich entsprechende Privilegien schrittweise eingeführt werden.
Elementare Grundrechte sind keine Privilegien, die von der Politik nach Gutsherrenart gewährt werden.
Sie werden gewährt oder eingeschränkt. Die Frage wird schließlich sein, ob Einschränkungen für alle oder für einige.
Was würdest du entscheiden, wenn die Impfbereitschaft bei 20% zum Erliegen kommt?
Ach ja, du bist ja froh, nicht entscheiden zu müssen....

Also die Entscheidung ist glasklar, die geimpften dürfen nicht für die Impfverweigerer geopfert werden. Wer sich nicht impfen lasen will ist selber schuld wenn er nirgends mehr hinein darf oder wenn es ihn erwischt.

Bei den Eltern im Lötschental war war am 24.12. in allen Haushaltungen ein Anmeldeformular für die Impfung im Briefkasten. Anmeldungen bis spätestens 1.1. Die Anmeldung wurde am 25.12. abgegeben, mal schauen wann es einen Termin gibt. Hier bei mir kam noch nichts. Andere Anmeldemöglichkeiten scheint es ei uns derzeit nicht zu geben.
 
Theo schrieb:
Also die Entscheidung ist glasklar, die geimpften dürfen nicht für die Impfverweigerer geopfert werden. Wer sich nicht impfen lasen will ist selber schuld wenn er nirgends mehr hinein darf oder wenn es ihn erwischt.

Immer wenn ich einen Beitrag von Theo lese, denke ich, man - was machen wir es kompliziert. Es ist so einfach...

:mrgreen: :mrgreen:
 
Nur mal so eine Randbemerkung zum Thema Grundrechte: Wenn die unantastbar wären na dann prost Mahlzeit! Was macht man denn dann mit Straftätern? Darf man denen ihr Freiheitsrecht nicht entziehen? Ihr Versammlungsrecht müsste natürlich auch gewahrt bleiben damit sie Absprachen treffen können? Grundrechte sind gesetzlich geregelt. Und dann gibt es Gesetze die über dem Grundgesetz stehen und unter bestimmten Bedingungen dessen Einschränkung erlauben. Situationsbedingt eben. Das kann das Strafgesetz sein und eben auch das Infektionsschutzgesetz. Wasdas Kriegsrecht alles erlaubt will man überhaupt nicht wissen und wenn das in Kraft tritt kann auch kein Zivilist was dafür und muss Krieg hinnehmen. Ist jetzt bewusst etwas überspitzt aber nicht unrealistisch, wenn mein Großvater noch leben würde hätte er sich damals mit Sicherheit für die jetzigen Lebensverhältnisse entschieden. . Die Situation ist ninmal unschön aber es ist wie es ist. Und ich finde es könnte schlimmer sein, vieles sind wirklich Luxusprobleme. Ich betone vieles, nicht alles! Daneben gibt es die ethisch vertretbaren Regelungen. Dazu zähle ich die Impfpflicht. Es gib/gab Zwangsimpfungen, da hatte man ein klares Risiko-Nutzen-Verhältnis. Das kann man aber nur dann aufstellen wenn man die Risiken des Impfstoffes auch kennt. Das ist beim Coronaimpfstoff noch alles andere als bekannt. Das ist ja nichtmal bei der Viruserkrankung selber hinreichend geklärt. Solange das so ist wird sich eine Impfpflicht nicht durchsetzen können, dagegen hat im funktionierenden Rechtsstaat immernoch die Ethikkommission in Verbindung mit der Judikativen ihr Vetorecht an das sich die Regierung halten muss. Im Prinzip treten wir jetzt in die harte Forschungsphase der Impfstofferprobung ein die es normalerweise so nicht gibt, es ist ja ein Notzulassungsverfahren. Daraus eine Impfpflicht abzuleiten geht einfach nicht. Zumindest jetzt auf absehbare Zeit nicht.
 
NeusserGletscher schrieb:
scratch schrieb:
Und zu deinem Monitoring: Wie viel Jahre sollte das durchgeführt werden, bis DU zufriedenstellende Daten hast, damit man Skeptiker überzeugen kann? 3 Jahre, 5 Jahre oder doch besser 10 Jahre?
Mein Monitoring? In Anbetracht der Vorgeschichte bei der Entwicklung des Impfstoffes würde ich es als grob fahrlässig ansehen, würde kein flächendeckendes Monitoring stattfinden. Mit dem Biontek-Impfstoff wurden gerade einmal knapp 22.000 Personen geimpft, wie man mittlerweile in der detaillierten Auswertung sehen kann, zu 42% an Ü55 jährigen. Die Gruppe der besonders vulnerablen Menschen Ü70/Ü80 wird leider nicht gesondert ausgewiesen. Studien mit Schwangeren und Jugendlichen stehen auch erst noch an. Und selbst zu den Geimpften liegen im Median erst für 2 Monate nach der Impfung Daten vor. Ich schätze, dass wir 2021 bestenfalls die Hälfte der Bevölkerung impfen können. Ende 2021 sollten dann auch genügen Daten zu eventuellen Langzeitfolgen der verschiedenen Impfstoffe vorliegen, so dass diese Frage für die meisten Menschen beantwortet werden kann.

Die Phase 3-Studie für den Biotech-Impfstoff war eine der grössten Zulassungsstudien für einen Wirkstoff überhaupt. Viel Spass beim generellen Verzichten auf die Errungenschaften der modernen Medizin...

Bessere Daten werden wir gar nicht kriegen, denn in der nun anlaufenden Phase 4 gibt es keine Placebogruppe mehr. Und falls noch nicht passiert, wird wahrscheinlich auch die Placegruppe aus der Phase 3 bald entblindet. Wäre ja hochgradig problematisch dieser Personengruppe eine funktionierende Impfung vorzuenthalten.

Das Problem werden übrigens bald auch noch in Entwicklung befindliche Impfstoffe bekommen. Eine Placebo-kontrollierte Studie durchzuführen obwohl man bereits mehrere funktionierende Impfstoffe hat wird ethisch bald nicht mehr vertretbar sein.
 
Hab übrigens mal wieder was aus meinem persönlichen Umkreis zu melden: Entfernte Verwandte aus Sachsen haben inzwischen gleich 3 Corona-Tote in ihrer Familie zu bekunden.

Was macht man daraus? Sich illegalerweise in zu großer Gruppengröße an Weihnachten treffen, dazu Leute (z. B. Lebensgefährten, die das eigentlich gar nicht wollen) mit reinziehen, "weil man sieht ja: Man weiß ja nicht, wie oft man diese Chance noch hat, sich an Weihnachten zu sehen." Ich bin froh, mit diesem Familienteil dieses Jahr nichts zu tun zu haben... :nein:
 
Che schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Mit dem Biontek-Impfstoff wurden gerade einmal knapp 22.000 Personen geimpft, wie man mittlerweile in der detaillierten Auswertung sehen kann, zu 42% an Ü55 jährigen.
Nein, es wurden allein in den USA bereits über 1 Million Menschen geimpft. Hör doch bitte einfach mal auf mit deinen ganzen Falschmeldungen, es tut echt weh.
Ich meine, wie man aus dem Kontext erkennen kann, die Studie.
Pilatus schrieb:
Die Phase 3-Studie für den Biotech-Impfstoff war eine der grössten Zulassungsstudien für einen Wirkstoff überhaupt. Viel Spass beim generellen Verzichten auf die Errungenschaften der modernen Medizin...
Bei der derzeit für Deutschland im Raum stehenden Impfstrategie wird sich die Frage Impfen oder nicht für die meisten Menschen unter 60 nicht vor dem Sommer stellen. Das kann sich aber noch durch die Verfügbarkeit weiterer Impfstoffe ändern.
 
scratch schrieb:
Ich erkenne bei deinen Beiträgen keine nachvollziehbare Linie, welche auch ansatzweise realistisch ist.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir tatsächlich die gleiche Sprache sprechen. Bezogen auf die Impfstrategie ist meine Linie doch klar. Für mich selbst stellt sich die Frage innerhalb der nächsten 6-12 Monate nicht, weil ich nicht zu dem Personenkreis gehöre, der zuerst geimpft werden soll. Ich selbst halte diesen Zeitraum für ausreichend, um eventuelle Langzeitschäden zu erkennen. Jedenfalls, was derzeit bereits verwendete Impfstoffe betrifft. Für jedem neuen Impfstoff beginnt die Frist halt später. Ansonsten kann ich nur hoffen, dass die Impfung von einem ausführlichen Monitoring begleitet wird. Also regelmässig großes Blutbild während der ersten Monate, Abfrage des Gesundheitszustandes etc.. Gehört habe ich bislang davon nichts. Auststehende Untersuchungen zur Verträglichkeit bei Schwangeren betreffen mich nicht. Da gibt es derzeit noch viele Wissenslücken, was den Verantwortlichen auch bekannt ist. Der Gau wäre wohl, dass in wenigen Wochen ein Impfstoff zurückgezogen werden muss, weil sich unerwartet gehäuft schwere Nebenwirkungen eintreten. Unter diesem Aspekt ist auch verständlich, dass die Bundesregierung nicht alleine auf einen Impfstoff setzt. Letztendlich wird dadurch auch das Risiko minimiert.

PS: Sollte dieser Beitrag Deine Erwartungshaltung eines vor Wut schäumenden und gegen die Regierung hetzenden Beitrags nicht erfüllen, so bedauere ich dies zutiefst :wink:
 
Schusseligkite schrieb:
Warum ausgerechnet großes Blutbild?
Von mir aus auch das kleine, wenn das ausreichend ist, um Veränderungen zu erkennen. Bin da nicht wählerisch. Hauptsache, es findet überhaupt irgendeine Form von Monitoring statt, mit der sich eventuelle Veränderungen des Gesundheitszustands rechtzeitig erkennen lassen.
 
egal ob groß oder klein: Wie kommst du darauf, dass ausgerechnet die Zusammensetzung des Blutes überwacht werden sollte? Gibt es dafür einen Anlass?
 
NeusserGletscher schrieb:
... Für mich selbst stellt sich die Frage innerhalb der nächsten 6-12 Monate nicht, weil ich nicht zu dem Personenkreis gehöre, der zuerst geimpft werden soll. Ich selbst halte diesen Zeitraum für ausreichend, um eventuelle Langzeitschäden zu erkennen. Jedenfalls, was derzeit bereits verwendete Impfstoffe betrifft. Für jedem neuen Impfstoff beginnt die Frist halt später...
Vielleicht wissen die Mediziner hier im Forum dazu mehr, aber in diesem Video hier
https://www.youtube.com/watch?app=d...YipNL_nrM5D-ThQi42PJ_1ST1_cjmB0081ldbHRofyBDs
wird erklärt, dass bei praktisch allen Impfungen in der Vergangenheit unerwünschte Langzeitfolgen schon in den ersten sechs Wochen sichtbar wurden, z. B. bei Pandemrix damals.
In Großbritannien z. B. sollte die Frage also schon Mitte bis Ende Februar beantwortet sein.
 
Gerade bei einem Virus wie SARS-CoV-2, welches ohne Massnahmen jeder von uns früher oder später haben wird, muss man die „Nebenwirkungen“ einer Impfung immer gut mit den „Nebenwirkungen“ einer Infektion vergleichen.

Diese Narkolepsie-Geschichte scheint ja auch durch ein molekulares Mimikri verursacht gewesen zu sein, sprich die Strukur des Impfantigens kommt so ähnlich auch im Körper vor, wodurch eine unerwünschte Autoimmunreaktion ausgelöst wurde. Da das Impfantigen aber schlussendlich ein Virusantigen ist geht man heute davon aus, dass auch eine Virusinfektion solche Narkolepsie-Fälle verursachen kann. Und schon sind die entsprechenden Fälle zwar für das betroffene Individuum weiterhin tragisch, aber evtl. selbst im Einzelfall vernachlässigbar (sie hätten es vielleicht so oder so bekommen).
 
Pilatus schrieb:
Gerade bei einem Virus wie SARS-CoV-2, welches ohne Massnahmen jeder von uns früher oder später haben wird, muss man die „Nebenwirkungen“ einer Impfung immer gut mit den „Nebenwirkungen“ einer Infektion vergleichen.

Danke - das scheint mir zu kurz zu kommen hier gerade...
 
Das Israel bis Ende Januar 5 Mio vom Biontech Impfstoff erhält und Deutschland nur 4 Mio kann man eigentlich auch keinem Erzählen.

Da hat die EU mit ihren geringen Verträgen mit Biontech und dem setzen auf dem billigeren Curevac und Sanofi voll auf das falsche Pferd gesetzt.

Im Endeffekt bedeutet dies längere Maßnahmen und höhere Kosten.
 
christopher91 schrieb:
weshalb? nach allem was man hört, soll der von Sanofi deutlich günstiger sein und auf zwei, drei Monate kommt es nun auch nicht an - das nächste Jahr werden wir noch irgendwie durchhalten koennen.
 
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