Ich war heute auf Madrisa und Parsenn. Erstaunlich, dass der Grossteil der Pisten trotz der Wärme hart/pulvrig bleibt. Furztrockene Luft. Der Andrang war moderat: Ausser an der Talstation Madrisa, wo ich gegen 9 Uhr erstaunliche 22 Min anstehen musste (ziemlich unschönes Chaos), hatte ich nirgends nennenswerte Wartezeiten (Schaffürggli 2-5min, Totalp 3-4min).
Madrisa hat es mir diesen Winter echt angetan. 14x Schaffürggli:
Die Talabfahrt ist gut zu fahren. Nach der dritten Lawine allerdings ein Minenfeld an bösen Steinen. Da musste man sehr aufpassen.
Nach dem stressfreien (@Schleitheim

) Wechsel an den Gotschna...
...wollte ich die schärfste Currywurst der Welt ausprobieren. Ich bin ja sonst eher der Freund von gepflegter Terrassengastronomie, auch zu Coronazeiten, aber dieses feurige Erlebnis muss man mal machen. Läck Bobby. Kamikaze! Zwei Apfelschorle brachten auch nicht die die nötige Milderung. Ich fuhre danach mit offenem Mund, um zu Lüften

. Schade nur, dass der polnische (?) Mitarbeiter oder Wirt (?) ein fürchterlich unfreundlicher Depp ist. Sowas übles wie den hatte ich ja noch nie erlebt. Als er einen Gast anschnauzte und dessen Sitzfell unter dem Füdli wegzog, weil dies an einen anderen Tisch gehöre (der leer war), war für mich klar, dass ich diesen Idioten nie mehr unterstützen werde.
Weiter ging es zur Parsenn und dann erstmals diesen Winter das Meierhoftäli runter. Langweilig. Vor allem bei diesem föhnigen Gegenwind. Da entschied ich mich spontan, den Besenbinder nach Wolfgang zu machen. Den hatte ich gar nicht mehr so steil in Erinnerung. Eindrücklich.
Um 15.58 Uhr bestieg ich die Schiferbahn und genoss zum Schluss die 18minütige Fahrt nach Küblis. Die Piste ist bis auf eine kleine Stelle am letzten Hang vor Küblis einwandfrei. Da sie sehr hart ist, wird sie die Wärme gut überstehen, solange kein Regen kommt.
Ein dank Föhn spontaner, sehr gelungener Skitag.