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Die große Klima-Diskussion

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AT hat ja die NoVA und die entsprechende Steuer, die vor Allem teure und leistungsstarke Fahrzeuge mit hohem CO2 Ausstoß in der Haltung schon mal teuer machen. Unter diesen Grundvoraussetzungen sollte man den Spritpreis sehen.
 
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Julian96 schrieb:
Habe mal gelesen in Kanada gibt es pro Kopf wesentlich mehr Schusswaffen als in den USA, trotzdem gibt's in den USA wesentlich mehr Tötungen durch Schusswaffen...eben eine andere Mentalität.
ist zwar ot, aber bevor was falsches hängenbleibt: Das ist definitiv nicht richtig; vgl hier: https://mobile.katapult-magazin.de/index.php?mpage=a&l=0&artID=369 . Die Statistiken haben zwar eine gewisse Bandbreite, aber die USA lassen sich nicht so leicht übertreffen (make America great again ... :cry: )
 
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Julian96 schrieb:
Hinzu kommt in Ö wohl das bessere ÖPNV Netz, dazu kann ich aus eigener Erfahrung allerdings nichts sagen.
Das liegt einerseits daran das im gebirgigen Westen die meisten größeren Orte entlang von Tälern "aufgefädelt" sind durch die Bahnlinien führen und auch an der Preisgestaltung von Halbjahres - oder Jahresstreckentickets im Rahmen eines Verkehrsverbundes.
Dazu kommt das die Pendlerpauschale auch von Nichtautofahrern geltend gemacht werden kann was die Tickets bei weiteren Pendlerstrecken zusätzlich indirekt subventioniert. Auch gibt es in AT paar recht rührige Privatbahnbetreiber die auch Nebenbahnen gewinnbringend betreiben; dadurch das außerdem die ÖBB als zwar privatrechtliche Gesellschaft nach wie vor in Staatsbesitz ist wurden auch nicht soviele ÖBB - Nebenstrecken aufgelassen wie beispielsweise in Deutschland.

Auch sehe ich das österreichische KFZ - Steuer - und Versicherungsmodell mit seiner Kilowattberechnungsgrundlage als weitaus sinnvoller an weil es die Eigner hochmotorisierterer Fahrzeuge erheblich und progressiv mehr belastet und auch als Lenkungsabgabe wirkt; dadurch fahren bei uns deutlich weniger "Kapitalistenprotzschleudern" rum als in anderen Ländern - zusätzlich ist die steuerliche Absetzbarkeit von Firmenfahrzeugen meines Wissens nach ebenfalls nach oben hin irgendwo limitiert.
 
starli schrieb:
Die CO2-Steuer beruhigt das schlechte Gewissen. Wird dann in Folge auch überprüft, ob es was bringt?
Im Zweifel dem Staat mehr Geld. Oder anders gesagt: Soli heisst jetzt CO2-Steuer. Und weil die Medien im Windschatten von FFF fleissig die Werbetrommel rühren, fragt auch niemand nach den Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte, welche auf das Konto von Politik und Wirtschaft gehen.

Hätte man 1995 damit begonnen, massiv in die Forschung zur Speicherung von Energie zu investieren, dann könnten wir heute die Kohlekraftwerke abschalten und auf einen Schlag 30% CO2 einsparen. Gleiches gilt für den Ausbau des ÖPNV, kurze Wege zwischen Wohnung, Beruf und Einkaufen und viele andere Bereiche.

Die erste Klimakonferenz fand übrigens 1995 in Berlin statt. Zynisch könnte man jetzt sagen, in den letzten 24 Jahren haben sie nur heiße Luft produziert.
 
Dies mit 1995 kann man definitiv so sagen, denn eigentlich hatte man die groben Erkenntnisse bereits damals, nur wollte es aus Wirtschaftlicher Sicht halt keiner angehen bzw wahrhaben.
 
wie Petz schon schrieb, ist die Steuer und Versicherung plus Nova beim Kauf in AT recht teuer. Und: es gibt nur ganz wenige Firmenwägen! In D wird der Firmenwagen ab den mittleren Angestelltengehältern immer mehr fast schon Standard, so kommt es mir vor. Und wenn ich eh schon fürs Auto was zahle (und es dann quasi umsonst fahren kann), warum soll ich dann die Öffis nehmen? Diese Aussage habe ich nun schon öfters gehört...
 
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Julian96 schrieb:
In D wird der Firmenwagen ab den mittleren Angestelltengehältern immer mehr fast schon Standard, so kommt es mir vor.
Der Trend hat sich aber schon seit einiger Zeit umgedreht. Soweit es sich nicht um Berufe handelt, wo man fahren muß, haben die jüngeren Leute kaum mehr Interesse an Firmenwägen.
 
Julian96 schrieb:
Und da ich in Deutschland aufgewachsen bin und hier Gelder vom Staat bekomme finde ich es auch nur gerecht, dass mein Lohn auch in Zukunft hier versteuert wird.
Das ist eine lobenswerte Einstellung. Nur wirst Du damit im Leben hier nicht weit kommen. In Österreich bekommst Du eine höhere Rente für praktisch gleiche Beiträge, weil in D die Politik laufend versicherungsfremde Leistungen auf die Sozialversicherung abwälzt. Bei der Belastung von Arbeitseinkommen mit Steuern und Abgaben ist Deutschland nach Belgien Vize-Weltmeister. Und es wird nicht besser, weil unsere Politiker zwar gerne laufend Ausreden erfinden, um die Bürger mit neuen Steuern und Abgaben noch stärker zu melken, aber der Gegenwert in Form von Infrastruktur und staatlichen Leistungen stagniert oder wie bei Sozialleistungen sogar abnimmt. Aber dafür spielen sich unsere Politiker mit unserem Geld zum Moral-Weltmeister auf und maßen sich an, von einem Standpunkt moralischer Überlegenheit anderen Staaten in deren Politik reinzureden.

An Deiner Stelle würde ich dieses Land nach Abschluß der Ausbilung verlassen. Für qualifizierte Fachkräfte gibt es genügend Staaten, in denen man mehr vom Leben hat.

SRY für OT :wink:
 
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NeusserGletscher schrieb:
In Österreich bekommst Du eine höhere Rente für praktisch gleiche Beiträge, weil in D die Politik laufend versicherungsfremde Leistungen auf die Sozialversicherung abwälzt. ......
Das ist eine teilweise verkürzte u. teilweise falsche Aussage.
verkürzt: versicherungsfremde L. stimmt einerseits - da gibt es aber halt auch den Bundeszuschuss aus Steuermitteln.
.at-Rente: Der Arbeitgeberanteil in Österreich ist höher als in D. In D wurde die Parität erst just wieder beschlossen.
 
3303 schrieb:
AT hat ja die NoVA und die entsprechende Steuer, die vor Allem teure und leistungsstarke Fahrzeuge mit hohem CO2 Ausstoß in der Haltung schon mal teuer machen.

Mal ein Beispiel, Ford Mustang, 270 g/km CO2:
Gesamtlistenpreis exkl.: 46.133,59
20% Umsatzsteuer: 9.226,72
32% NoVA: 14.766,75
= 70.127,06
 
Fab schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
In Österreich bekommst Du eine höhere Rente für praktisch gleiche Beiträge, weil in D die Politik laufend versicherungsfremde Leistungen auf die Sozialversicherung abwälzt. ......
Das ist eine teilweise verkürzte u. teilweise falsche Aussage.
verkürzt: versicherungsfremde L. stimmt einerseits - da gibt es aber halt auch den Bundeszuschuss aus Steuermitteln.
.at-Rente: Der Arbeitgeberanteil in Österreich ist höher als in D. In D wurde die Parität erst just wieder beschlossen.

Da musst Du wohl noch mal besser in Deinen Geo-Heften recherchieren:



ZDF: Warum Rentner in Österreich mehr bekommen

Der Bundeszuschuss in D reicht bei weitem nicht aus, um die versicherungsfremden Leistung wie auch die Kosten der WV zu decken.

Und in D wurde unlängst erst die Parität beim KV-Beitrag scheinbar wieder hergestellt. Scheinbar, denn genau so wie bei der Rente muss man als gesetzlich Versicherter sehr viel aus eigener Tasche zuzahlen, Stw. private Altersvorsorge, Absenkung des Rentenniveaus.
 
Was soll ich sagen.
Wenn "Die Anstalt" deine Quelle ist, kann ich nur sagen "Geh wieder ins Heim" - Ausgangsende!

PS: Recherchier mal die Arbeitgeber-bzw. A-nehmeranteile in Österreich bevor du wieder mit Erwachsenen sprichst :lol:
 
Fab schrieb:
Der Arbeitgeberanteil in Österreich ist höher als in D. In D wurde die Parität erst just wieder beschlossen.
Das schon aber man hat die durch das Einfrieren der AG -Anteile in DE entstandene angebliche Finanzierungslücke dazu genutzt um das Rentenniveau gnadenlos zu senken; dazu kommt noch das in AT alle in die Rentenkassen einzahlen müssen - nur Einkünfte beispielsweise aus Kapitalerträgen sind leider immer noch von Sozialabgaben befreit was auch schon längst geändert gehörte.
 
Das mit dem Pflanzen von Bäumen wäre wohl auch nicht so einfach, wenn der Wald danach wieder von selbst abbrennt..

https://orf.at/stories/3130279/
Die Brände setzen gewaltige Mengen Kohlendioxid (CO2) frei. „Allein im Juni wurden 50 Megatonnen CO2 an die Atmosphäre emittiert, das entspricht dem jährlichen Ausstoß Schwedens“
Durch das mildere Klima gedeihen Pflanzen auch hoch im Norden immer besser. Sie bieten den Flammen zusätzliche Nahrung.
Das größere Problem ist aber der im wahrsten Sinne des Wortes brennende Boden. ... Laut einer 2006 veröffentlichten Studie sind in der arktischen Torfschicht bis zu 500 Mrd. Tonnen Kohlenstoff gespeichert.
... Zerfall des Permafrosts ... beschleunige ... entsteht eine Sumpflandschaft, die große Mengen klimaschädlichen Kohlendioxids und Methans abgibt.

.. eh alles sinnlos, es kommt wie's kommt, entweder der Mensch passt sich dann an, so wie er es die ganzen Jahrtausende gemacht hat, oder er stirbt aus. Darwin eben. Das Klima wird "der Mensch" ja doch nicht (zum kühleren) ändern können.

Wenn's uns auf der Erde irgendwann zu heiß wird, ziehen wir halt zum Mars. Dort wäre ein CO2-Glashauseffekt ja wünschenswert, weil zu kalt ..
 
Das ist doch DIE Idee....wir verkaufen dem Mars unser ungewolltes CO2 und bauen somit einen zweiten Planeten auf, den wir dann wieder kaputt machen können! Win Win! :mrgreen:
 
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