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So ein blödsinn. So etwas wie einen Gästescjwumd gibt es bei uns und in den Partnegebieten nicht. In den letzten Jahren hatten wir kontinuierlich Steigerungen.
 
ThomasK schrieb:
noisi schrieb:
Also für eine Woche Skiurlaub mit allem drum und dran zahle ich jetzt schon 1000€.


Eben, das meine ich ja.

Die Preisdifferenz zu einer Woche Karibik inklusive Flug ist nicht mehr so groß, wenn du 1000 € für eine Woche Skiurlaub in den Alpen bezahlst. Leg noch einen Grünen oder vielleicht auch einen Gelben drauf und der Karibikurlaub ist bezahlt, denn mehr als 1200 € bezahlt man da im Normalfall auch nicht.

Viel fehlt nicht mehr und etliche ziehen dann im Januar 25 Grad Sonnenschein, Surfen, Segeln, Tauchen, 4 Stunden mehr Tageshelligkeit, Palmen und Traumwetter vor, anstatt hastig vereiste Pisten bei Sturm und Schneegestöber herunterzuhecheln.


Darf ich Dich darauf aufmerksam machen, dass Du dir gerade selber widersprichst.
Schneegestöber soll es doch laut diesen Prognosen garnicht mehr geben, und wenn doch so bin ich im Grunde genau deswegen da.
Ich fahre mehrmals im Jahr in den Skiurlaub und gerade wenn ich Destinationen wie Zermatt anfahre, dann komme ich auch mit 2000€ die Woche nicht aus.
Die Karibik ist für mich überhaupt keine Alternative da ich einen WINTERSPORT URLAUB bevorzuge.
Ich bin selbständiger Handwerker und kenne Sand nur aus der Baugrube :mrgreen: , Urlaub heißt für mich Sport und/oder Kultur.
Alles andere langweilt mich.
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Darf ich Dich darauf aufmerksam machen, dass Du dir gerade selber widersprichst.
Schneegestöber soll es doch laut diesen Prognosen garnicht mehr geben, und wenn doch so bin ich im Grunde genau deswegen da.


Das ist doch kein Widerspruch.

Ich sprach davon, dass Skigebiete in TIEFEN Lagen den Kampf verlieren werden.

Seit wann ist das Skigebiet Zermatt ein Skigebiet in tiefer Lage?

Im Posting zuvor sprach ich sogar noch EXPLIZIT davon, dass solche Skigebiete wie Sölden, Ischgl, Zermatt, St. Moritz usw. genügend Temperaturreserven haben, um auch noch eine Klimaerwärmung von 2 - 3 Grad überstehen zu können. Diese Skigebiete werden überleben, weil sie dann die Skifahrer von aufgegebenen Skigebieten übernehmen werden. Der Gesamtkuchen wird kleiner. Das sind übrigens alles Studien von Wissenschaftlern, die über ziemlich große Datenbanken verfügen.

Aber es ist völlig lächerlich jetzt noch anzufangen im Schwarzwald oder Sauerland in den Wintersport zu investieren. Hier ist der Sommersport gefragt. Drachenfliegen, Paraglyding, Wandern, Kletterparks, Alpincoaster, Baumwipfelpfade usw.


Was die Urlaubspräferenzen anbetrifft sind Einzelmeinungen irrelevant. Es geht um das Verhalten von Millionen Urlaubern und das zeigt ganz eindeutig, dass sich das Freizeitverhalten zunehmend diversifiziert.
 
ThomasK schrieb:
Aber es ist völlig lächerlich jetzt noch anzufangen im Schwarzwald oder Sauerland in den Wintersport zu investieren. Hier ist der Sommersport gefragt. Drachenfliegen, Paraglyding, Wandern, Kletterparks, Alpincoaster, Baumwipfelpfade usw.
.

Na ja, lächerlich wäre es nur dann, wenn sich die Investitionen bis zum Eintritt des von dir prognostizierten Szenarios nicht mehr amortisieren. Die Entwicklung in den von dir angesprochenen Gebieten spricht allerdings eine andere Sprache. Über mangelnde Nachfrage kann man dort wirklich nicht sprechen und die Betriebstage haben sich in den letzten Jahren zumindest hier im Schwarzwald auch nicht negativ entwickelt. Man ist durchaus zufrieden und das Invest lohnt.
 
ThomasK schrieb:
Aber es ist völlig lächerlich jetzt noch anzufangen im Schwarzwald oder Sauerland in den Wintersport zu investieren. Hier ist der Sommersport gefragt. Drachenfliegen, Paraglyding, Wandern, Kletterparks, Alpincoaster, Baumwipfelpfade usw.


Was die Urlaubspräferenzen anbetrifft sind Einzelmeinungen irrelevant. Es geht um das Verhalten von Millionen Urlaubern und das zeigt ganz eindeutig, dass sich das Freizeitverhalten zunehmend diversifiziert.

Viel zu kurz gedacht.
Diese billigen Fernreisen sind nur möglich dank billigem Kerosin.
Wenn dieses auch nur annähernd so besteuert würde wie normales Benzin, wäre die Karibik wieder sehr leer .

Dass unsere Klimaschützer da noch nicht drauf gekommen sind ..... :lach:

Und nur durch Angebotsverbesserung können unsere Destinationen auch wieder mehr Gäste anziehen.

Mir geht es z. B. so, dass ich viel lieber Urlaub in Europa mache - auch viele andere meiner Generation.
Karibik u. a. Palmengegenden sind eh fast alle überbewertet. ;D
 
frank123 schrieb:
ThomasK schrieb:
Aber es ist völlig lächerlich jetzt noch anzufangen im Schwarzwald oder Sauerland in den Wintersport zu investieren. Hier ist der Sommersport gefragt. Drachenfliegen, Paraglyding, Wandern, Kletterparks, Alpincoaster, Baumwipfelpfade usw.
.

Na ja, lächerlich wäre es nur dann, wenn sich die Investitionen bis zum Eintritt des von dir prognostizierten Szenarios nicht mehr amortisieren. Die Entwicklung in den von dir angesprochenen Gebieten spricht allerdings eine andere Sprache. Über mangelnde Nachfrage kann man dort wirklich nicht sprechen und die Betriebstage haben sich in den letzten Jahren zumindest hier im Schwarzwald auch nicht negativ entwickelt. Man ist durchaus zufrieden und das Invest lohnt.
Kommt dazu, dass es nach wie vor Szenarien gibt, die trotz Klimaerwärmung auch den tieferliegenden Gebieten wieder mehr Schnee und kältere Temperaturen versprechen, im Winter, während die Sommer heisser und trockener würden. Stichwort Veränderung Golfstrom. Grad kürzlich wurde im TV wieder so ein Beitrag gezeigt. Die letzten Winter hätten diese Anzeichen bereits bestätigt (was ich selber irgendwie aber (noch) nicht nachvollziehen kann). Insofern wäre es auch für Sauerland und Schwarwald völlig falsch, jetzt schon den Kopf in den Sand zu stecken und nicht mehr in den Wintertourismus zu investieren. Wie's wirklich kommt, weiss doch noch keiner...
Glyden tut man mit einem Gleitschirm übrigens nicht... Sondern gliden :wink:
 
ThomasK schrieb:
Aber es ist völlig lächerlich jetzt noch anzufangen im Schwarzwald oder Sauerland in den Wintersport zu investieren. Hier ist der Sommersport gefragt. Drachenfliegen, Paraglyding, Wandern, Kletterparks, Alpincoaster, Baumwipfelpfade usw.

Drachenfliegen und Paragliding sind Randsportarten, damit kann man kein Geld im Tourismus verdienen, zumindest nicht so viel das man nur davon Leben kann.
Wandern wir hier im Schwarzwald schon stark gepusht Sommers wie Winters. Da gab es in den letzten Jahren richtige Schilderfluten MTB war schon etwas früher dran, Toren und so Bikeparks und Trails sind noch im kommen.
Wenn jedes Ort einen Kletterpark, Baumwipfelpfad oder Alpincoaster hätte was bringt das denn? Ich kann von meinem Wohnort aus diese 3 Dinge innerhalb von 5-40 Minuten mindestens einmal erreichen. Und wie oft war ich da bisher? Genau kein einziges mal. Auch sind solche Dinge für mich und auch in meinem Umfeld kein Grund explizit in einem Ort weil es diese Dinge hat zu buchen. Das fällt eher so in den Bereich "nice to have".

@ ThomasK warst du schon mal im Sommer im Schwarzwald? Der Sommertourismus ist hier schon jetzt eher über dem Wintertourismus, sag ich jetzt mal so grob vom Gefühl.
 
Drachenfliegen und Paragliding sind Randsportarten, damit kann man kein Geld im Tourismus verdienen, zumindest nicht so viel das man nur davon Leben kann.
Randsportarten richtig.
Dass man nicht davon leben kann, völliger Quatsch. Schau mal auf http://www.dhv.de oder http://www.shv-fsvl.ch wie viele professionelle Flugschulen es gibt und wie viele Leute hauptberuflich davon leben. In der kleinen Schweiz fliegen 16000 Hängegleiterpiloten. Natürlich ein klitzekleiner Klacks im Vergleich zum Skitourismus, aber doch ein kleiner Beitrag zum BIP. Und Gebiete wie zB Engelberg-Brunni mit idealen Gebieten verdienen an Gleitschirmlern heute schon mehr als mit Skifahrern!
 
Das von mir war eher auf die Beherbergungsbetriebe bezogen. Da können nur vereinzelte davon Leben. In den Alpen fallen mir häufig viele Gleitschirmpiloten auf, hier im Schwarzwald eher wenige, entweder ich bin an den falschen Orten oder es hat andere Gründe.
 
Whistlercarver schrieb:
@ ThomasK warst du schon mal im Sommer im Schwarzwald? Der Sommertourismus ist hier schon jetzt eher über dem Wintertourismus, sag ich jetzt mal so grob vom Gefühl.


Erst letztes Jahr habe ich mir den Deutschland Pass, also eine Fahrkarte, mit der man 31 Tage lang kreuz und quer durch ganz Deutschland incl. IC/ICE fahren kann, gekauft. Da habe ich mir u.a. in Baden-Württemberg sehr viele Seilbahnen angeschaut (Schauinslandbahn in Freiburg, Turmbergbahn in Karlsruhe, Standseilbahn Waldfriedhof und Zahnradbahn Degerloch in Stuttgart, Standseilbahn Heidelberg, Merkurbahn in Baden-Baden, Sommerbergbahn in Bad Wildbad usw.).

Als ich von der Bergstation der Sommerbergbahn in Bad Wildbad einen knappen Kilometer weit spazieren ging, kam ich zu meiner großen Überraschung zu einer "Skihütte". Dort gibt es tatsächlich noch einen Skilift an einem Nordhang. Ich war völlig überrascht. Ich ging zum Skilift und sah, dass das eine Anlage von Doppelmayr ist. Ich war im Juli 2014 auf dem Sommerberg. Ich fragte in der Skihütte nach, ob es denn noch Skibetrieb gibt. Man sagte mir, dass es immer schlechter wird. Man schafft heutzutage kaum noch 10 - 20 Skitage pro Saison. Die Zeiten, wo man 100 Skitage pro Saison hatte, sind schon über 30 Jahre her.

Ich habe jetzt nicht im Alpinforum nachgeguckt, ob es einen Thread zum Skigebiet Sommerberg in Bad Wildbad gibt; vermutlich nicht, denn aufgrund der Klimaerwärmung hat sich das Thema Skigebiet Sommerberg sowieso erledigt.

Die Standseilbahn hat man aber trotzdem vor ein paar Jahren komplett neu gebaut. Allerdings hat man jetzt die Bedürfnisse der Mountainbiker beim Umbau berücksichtigt. Offenbar sind also inzwischen in Bad Wildbad die Mountainbiker wichtiger als die Skifahrer.

Man sagte mir aber, dass gelegentlich Leute mit Rollskiern kämen, also Skiern, die für die Abfahrt auf dem grünen Rasen geeignet sind. Persönlich habe ich aber solche Rollskier noch nicht gesehen. Als ich am Sommerberg war, war gerade keiner mit Rollskiern da. Allerdings müssen die Rollskifahrer zu Fuß nach oben gehen, denn der Skilift ist selbstverständlich außer Betrieb. Ob Rollskifahrer in der Standseilbahn befördert werden, habe ich vergessen nachzufragen.
 
Interessant zu lesen dass die Klimaforscher nicht wissen wieso das Eis an beiden Polkappen wieder am Wachsen ist ....

0.5°C Temperaturzunahme seit beginn der Industrialisierung ist nicht "die" Erderwärmung von denen die Klimafritzen immer erzählen .... die Erwärmung ist zum Teil im 0.01 Bereich zu finden ... was auch an den zu schnellen Digitaltemperaturmesser liegt die jede noch so kleine abweichung registrieren ....
 
Selbst wenn ein solches Szenario eintreten sollte, was ja alles andere als sicher ist, so kommt die Erwärmung nicht plötzlich sondern eher langsam von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.
Und selbst wenn sie kommen sollte, dann werden die Betreiber eben mehr Snowmaker kaufen und vermutlich auch Hallen bauen, die man bei schönem Wetter aufschiebt und bei Wind und Regen eben schließt.
Selbst wenn es wärmer wird dann heißt das ja nicht das es weniger regnet, wohl eher das Gegenteil ist der Fall.
Und wer die Wahl hat bei + 5Grad und Regen mit dem Drachen zu fliegen oder in einer Indoorhalle Ski zu fahren, ich denke das Ergebnis wird eindeutig sein.
 
Du wirst es nicht glauben, wie oft ich im Winter mit dem Rad unterwegs war...auch nachts, bei Regen/Schneeregen oder nassen Schneeschauern.
Wenn man sich gerne an der frischen Luft aufhält, dann ist das mit Sicherheit nicht durch eine Halle zu ersetzen. Erst recht nicht wenn man gerne Radl fährt, wandert oder laufen geht.

Als Liftbetreiber würde ich jedenfalls viel eher in schöne Trails investieren als in Snowmaker oder Schneekanonen, da der Trend einfach eindeutig ist, auch ohne Klimaexperten. Aber ich bin weder Betreiber/Besitzer noch fragt mich jemand.
 
In der neuesten Ausgabe von Science:
Inlandeis der Antarktis schmilzt wesentlich stärker als erwartet. Bis anhin wurde angenommen, dass die Eismassen der Antarktis noch stabil bleiben. Nun wurde festgestellt, dass seit 2009 das System aus dem Gleichgewicht geraten ist und manche Gletscher 4m Höhe pro Jahr verlieren. In Zahlen: zwischen 2009 und 2014 wurden an der Westküste der Antarktis 300 Billionen Liter Wasser dem Ozean zugeführt.

http://www.livescience.com/50934-melting-glaciers-new-area-antarctica.html
 
piano schrieb:
In der neuesten Ausgabe von Science:
Inlandeis der Antarktis schmilzt wesentlich stärker als erwartet. Bis anhin wurde angenommen, dass die Eismassen der Antarktis noch stabil bleiben. Nun wurde festgestellt, dass seit 2009 das System aus dem Gleichgewicht geraten ist und manche Gletscher 4m Höhe pro Jahr verlieren. In Zahlen: zwischen 2009 und 2014 wurden an der Westküste der Antarktis 300 Billionen Liter Wasser dem Ozean zugeführt.

http://www.livescience.com/50934-melting-glaciers-new-area-antarctica.html

Klingt wie immer viel. 300 Bio. Liter Wasser....300 km³ Wasser....

entspricht aber nur ganzen 0,001154 % des gesamten Eisvolumens der Arktis von über 26 Millionen Kubikkilometer.

Und der Atlantik enthält 355 Millionen Kubikkilometer Wasser.

Und die Ursache des Rückganges wird ja auch gleich erklärt :

Also, between 2003 and 2009, the ice loss in the southern Antarctica Peninsula was balanced out by extra snowfall, said Ted Scambos, a glaciologist at the National Snow and Ice Data Center in Boulder, Colorado, who was not involved in the study. Now, the thinning has outpaced the snowfall.

Hat also weniger geschneit.
 
Obgleich ich es seit langem weiß ist doch für mich der Gedanke befremdlich, dass der Pasterzenboden und die Täler des Gorner- u. des Zmuttgletschers in Z bewaldet waren.
 
Verdorrte Ernten, ausgetrocknete Stauseen, sterbendes Vieh: Von Kuba bis Puerto Rico wird das Wasser knapp. Auch der Tourismus ist betroffen – Gäste sollen nur kurz duschen.

Die Karibik leidet unter der schwersten Trockenheit seit 2010 – und die Behörden stellen sich auf weitere Dürremonate ein. Denn die Wetterforscher rechnen in diesem Jahr mit einer kürzeren Regenzeit: Zum einen soll die Hurrikan-Saison eher ruhig werden, zum anderen wirkt sich die Erwärmung des tropischen Pazifiks – das Klimaphänomen El Niño – auf das globale Wetter aus.
Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/arti...uerre-Wassersperre-fuer-Karibik-Urlauber.html
 
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