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Die große Klima-Diskussion

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NeusserGletscher schrieb:
Trotzdem halte ich das umlagefinanzierte Rentensystem für wesentlich besser als ein kapitalgedecktes System, in dem sich Manager und Spekulanten die Taschen vollmachen.
Ich rede auch nicht einem kapitalgedeckten System privatwirtschaftlicher Art das Wort sondern wenn es nach mir ginge gäbe es eine einzige staatlich geführte nicht gewinnorientierte Pflichtsozialversicherungsanstalt die alles abdeckt und von jedem Euro eines persönlichen Einkommens egal woher es lukriert wurde wären an diese Beiträge abzuführen.
Das Zauberwort beim Pensionsteil hieße tatsächliches Ansparen der Beiträge in einem Anlagemix der eine relativ große Sicherheit bietet und als Risikokompensation sollte ein Teil dieser Anlagen auch tatsächlich in Gold getätigt werden weil dessen Kurs in Krisensituationen konträr läuft; so wäre man auf der relativ sicheren Seite und natürlich bestünde für die Versicherungsanstalt auch eine Staatshaftung.

Eine Hilfe zur Selbsthilfe aber in viel größerem Ausmass als bisher und auch nur an jene Länder wo sichergestellt ist das entsprechende Institutionen z. B. der UN die Gelder auch tatsächlich zur Gänze in die Projekte bringen würde in Verbindung mit einem Verbot von Exportsubventionen meiner Ansicht nach eine recht schnelle Besserung der Verhältnisse bringen. Und auch wenn´s schwerfällt muß man damit bei jenen Ländern warten (und nur mit direkten ausschließlichen Nahrungsmittelhilfen arbeiten) wo Korruption eine Anwendung von Selbsthilfeprogrammen unsinnig macht.
 
Die letzten Beiträge in diesem Forum machen mich schon etwas nachdenklich. So langsam hat die Diskussion auch nicht mehr viel mit "Klima" zu tun. Aus den geschriebenen Thesen kann ich einen Teil aber einfach nicht unkommentiert lassen, insbesondere das Thema Nachwuchs.
NeusserGletscher schrieb:
Die für mich praktikable Lösung des Problems läuft übrigens darauf hinaus, einfach keine Kinder in die Welt zu setzen. Denn nur wer Kinder in die Welt setzt, der muss seinen Teil seiner Ressourcen mit seinen Nachkommen teilen. Wer dagegen keine Kinder in die Welt setzt, der braucht auch auf nichts und niemanden Rücksicht zu nehmen. Abgesehen von dem praktischen Nebeneffekt, dass man seinen nicht vorhandenen Nachkommen das geistige Elend dieser Welt erspart. :wink:
Nehmen wir uns mal den Stammbaum Deiner Familie. Irgendwo bist Du. Offenbar gibt es oberhalb von Dir zumindest eine Frau und einen Mann, deren Entscheidung Dein Leben und damit auch Deine sagen wir mal "interessanten" Beiträge ermöglicht hat. So ziemlich alles was Du so machst beruht darauf.

Kehren wir mal zur Realität zurück. Fakt ist, der Teil der Menschheit, der im Westen lebt, schrumpft. Einige Städte (insbesondere im ländlichen) zeigen auch durch den Zuzug in die Städte Auflösungserscheinungen. Dagegen wächst die Bevölkerung anderswo (in China nicht mehr, aber in fast jedem afrikanischen Staat). Bevölkerungswachstum und -zerfall sind exponentiell. Dein Rat (in diesem Forum wohl in erster Linie an deutschsprachige Europäer gerichtet) bewirkt, dass die einfach nur schneller weniger werden. Wenn Anzahl und Anteil der Europäer an der Weltbevölkerung ausreichend klein geworden sind, wächst die Bevölkerung, wenn sich in Afrika nicht viel ändert absolut trotzdem noch schneller. Dein Vorschlag bringt also hier langfristig gar nichts.

Zum "Elend", das Du Kindern ersparst: Die werden dann statt in Europa, in dem man in den meisten Teilen in Frieden und Wohlstand mit guter Perspektive aufwächst in Afrika geboren, da geht es ihnen dann viel besser. Daumen hoch zu Deiner geistigen Meisterleistung.

Kommentare über Deinen Sozialismus spar ich mir mal. Es gibt sehr viele gute Lehrbücher, die einem die Grundlagen der Marktwirtschaft näher bringen.

Nachdem ich persönlich keine Kinder mag, deshalb auch nicht bereit war die entsprechende finanzielle Summe dafür abzuzweigen aber ich auch die einschätzbare Zukunft der Welt als nicht mehr lebenswert ansehe, hab ich auf eine Nachfolgerproduktion gerne verzichtet.
Warum lebst Du dann noch?

Aber etwas Gutes haben Eure Beiträge dann schon noch und zwar die Hoffnung, dass mir und meinen Kindern durch Eure Kinderlosigkeit eventuell genetisch bedingte Schwachsinnsideologien erspart bleiben. :D
Sonst höre ich so etwas vor allem aus rot-grünen Kreisen, dort dann gepaart mit der Forderung nach mehr (Fachkräfte-)Zuwanderung aus Ländern deren Bevölkerung explodiert. So löst man die Probleme der Welt.
 
schwarzwaelderski schrieb:
Warum lebst Du dann noch?
ich sprach ja von der Zukunft und nicht der Gegenwart und zum Unterschied zu vielen anderen war es eben nie mein Ziel eine Familie im herkömmlichen Sinn zu gründen - vielleicht auch weil ich jene meiner Eltern als absolut abschreckendes Beispiel vor Augen hatte. Heute genieße ich jedenfalls die Tatsache auf niemanden Rücksicht nehmen zu müssen, das zu tun was mir Freude bereitet und an sozialen Kontakten mangelt es mir auch aufgrund des Internets auch nicht.
 
Was ist denn jetzt mit dem versprochenen Klimawandel? Meine im Garten gepflanzten Zitrusbäume frieren sich nen Ast ab und ich muss jetzt raus zum Schneeschippen. Im Flachland. Und dabei haben wir gerade mal Anfang Dezember, nicht mal zweiten Advent. 8)
 
NeusserGletscher schrieb:
Was ist denn jetzt mit dem versprochenen Klimawandel? Ich muss jetzt raus zum Schneeschippen.
Das hatte ich mir heute spät nachts auch schon gedacht als ich wegen Schneesturms das Tannheimertal und den Fernpass nur mit etwa 50 Km/H Durchschnittsgeschwindigkeit befahren konnte... :rolleyes: Offensichtlich haben einige unserer schiverrückten Forenkollegen dieses Jahr Fr. Holle mehr als rechtzeitig aus dem Bett geprügelt... :wink: :lol:
Ich persönlich hab auch überhaupt nichts gegen den Klimawandel weil ich winterliche Bedingungen im Tal hasse da sie für mich nur eine Einschränkung und Ärger nach sich ziehen. Verantwortung für eine spätere Generation hab ich mir wie oben erwähnt auch nicht aufgehalst und deshalb geht es mir auch völlig am Allerwertesten vorbei was mit zukünftigen Generationen geschieht.
Das ich trotzdem für die Energiewende eintrete ist darin begründet das mir einerseits die energetische Abhängigkeit von anderen Ländern ein großer Dorn im Auge ist und ich es aufgrund der Wichtigkeit von Erdöl als Grundstoff für alle möglichen Produkte als völlig kontraproduktiv erachte es einfach nur zur verheizen.
 
Da wird mal wieder Wetter mit Klima verwechsbuchselt - und zu den Kinderlosigkeitsbeiträgen folgendes.
Die beiden Vertreter der europ. Linken hier im AF haben m. E. die Selbstbezogenheit, Perspektivlosikeit, ja den Nihilismus des linken Denkens offengelegt.
Kinder machen summa summarum zufrieden u. glücklich.
Ein Tag Lausezwergekaspern macht glücklicher als ein Tag skifahren.
 
Wetter und Klima lassen sich meines Erachtens nach aber nicht argumentativ voneinander trennen da Wetter die praktische Auswirkung des Klimas darstellt.
Fab schrieb:
Kinder machen summa summarum zufrieden u. glücklich. Ein Tag Lausezwergekaspern macht glücklicher als ein Tag skifahren.
Genau da gehen die Meinungen eben auseinander, bei mir hätte das den exakt gegenteiligen Effekt. Diese Einstellung gab es bei mir schon lange bevor ich mit Politik nur irgendwas am Hut hatte denn schon als Kind/Jugendlicher gingen mir z. B. gleichaltrige aufgrund ihrer schon aus meiner damaligen Sicht primitiven Verhaltensweisen und Interessen einfach nur gewaltig auf den Sender. Deshalb gab es bei mir auch keine Spielkameraden, Volksschulfreunde etc.. weil ich schon damals auch alle "Kontakteinfädelungsversuche" meiner doch diesbezüglich besorgten Eltern striktest boykottierte bis sie erfolglos aufgaben... :ja:
 
Macht euch mal keine Sorgen, spätestens zu Weihnachten gibts doch bestimmt wieder massives Tauwetter :lol:
Das ist ja mittlerweile jedes Jahr so, vor Weihnachten kanns den dicksten Wintereinbruch gegeben haben, spätestens am 24. ist alles grün. Aber ab dem 26., ja da kanns dann wieder schön weiterschneien :mrgreen:
 
Davon gehe ich eigentlich auch aus aber das ist auch das perfekte Zusammenhangsbeispiel zwischen Wetter und Klima denn die aktuelle Kältewelle wird die klimastatistische Durchschnittstemperatur für 2017 natürlich etwas beeinflussen... :wink:
 
Petz schrieb:
Viel sicher nicht aber die Kältephase gibt´s aktuell ja nicht nur in Tirol... :wink:

Die kalte Luft kommt ja nicht aus dem Nirgendwo und ist einfach so entstanden, es gab meines Wissens keinen riesigen Vulkanausbruch, der die Atmosphäre weltweit verdunkelt hat und auch die Sonne hat nicht plötzlich ihre Aktivität eingestellt. Somit fehlt die kalte Luft dann eben andernorts, wo es wärmer als der Durchschnitt ist. Das weltweite Klima wird durch die Kälte hier in Mitteleuropa nicht signifikant beeinflusst.
 
Fab schrieb:
Da wird mal wieder Wetter mit Klima verwechsbuchselt - und zu den Kinderlosigkeitsbeiträgen folgendes.
Die beiden Vertreter der europ. Linken hier im AF haben m. E. die Selbstbezogenheit, Perspektivlosikeit, ja den Nihilismus des linken Denkens offengelegt.
Kinder machen summa summarum zufrieden u. glücklich.
Ein Tag Lausezwergekaspern macht glücklicher als ein Tag skifahren.
Fürs Klima gibts doch Klimaanlagen, oder irre ich mich da? Im übrigen stelle ich immer häufiger fest, dass Ironie ohne die inflationäre Verwendung von Emoticons von immer weniger Forenusern verstanden wird. Den Rest Deines Statements kann ich beim besten Willen nicht einordnen. Macht aber nichts, Du wirst Dir sicher schon was sinnvolles dabei gedacht haben. :wink: :roll: :lol: 8O :mrgreen: :biggrin: :ja: :nein: :D :) :(
 
NeusserGletscher schrieb:
wird. Den Rest Deines Statements kann ich beim besten Willen nicht einordnen. Macht aber nichts, Du wirst Dir sicher schon was sinnvolles dabei gedacht haben. :wink: :roll: :lol: 8O :mrgreen: :biggrin: :ja: :nein: :D :) :(
Na klar, iss toll - probiers doch auch mal ;D
 
Genau genommen ist sogar möglich, dass es in Europa um 5 Grad kälter wird durch den Klimawandel, falls das geschmolzene Grönlandeis den Golfstrom abschwächt bzw. zum Erliegen bringt. So genau weiß das keiner.
 
Fab schrieb:
Da wird mal wieder Wetter mit Klima verwechsbuchselt - und zu den Kinderlosigkeitsbeiträgen folgendes.
Die beiden Vertreter der europ. Linken hier im AF haben m. E. die Selbstbezogenheit, Perspektivlosikeit, ja den Nihilismus des linken Denkens offengelegt.
Kinder machen summa summarum zufrieden u. glücklich.
Ein Tag Lausezwergekaspern macht glücklicher als ein Tag skifahren.

kann es sein, dass du von dir ein bissl sehr stark auf andere schließt ???
ist ja sehr schön, dass die dein nachwuchs so sehr am herzen liegt, aber das gilt bei weitem nicht für alle menschen (mit und ohne kinder) und hat auch relativ
wenig mit der politischen gesinnung zu tun. uns selbst wenn dem so wäre, dann wären mir ein paar linke nihilisten, die aus überzeugung keine kinder wollen
lieber, alls ein paar rechte, asoziale idioten, die schon ungewollt mit dem 3ten kind da sitzen, weils nicht verhüten können.
mag vllt auch daran liegen, dass ich in einer großstadt wohne, aber ich sehe fast täglich beispiele, wo ich mir denke, da wärs gscheiter die hätten keine kinder bekommen,
und zwar wegen dem wohle der kinder. oder nach deiner theorie, schade dass das keine linken sind ;)
 
Warum hab ich jetzt nur die Assoziation "Kinder fürs Vaterland"? :rolleyes:

Wobei ich die These: Rechte haben viele Kinder und Linke nicht doch etwas weit hergeholt finde. Und die Aussage
Fab schrieb:
Kinder machen summa summarum zufrieden u. glücklich.
ließe sich ja an sich schon relativ leicht logisch widerlegen oder zumindest nicht beweisen. Bezieht sich die Aussage auf einen Menschen als Einzelperson, so müsste man nur einen Menschen finden, den Kinder nicht glücklich machen - das sollte leicht sein. Bezieht sich die Aussage auf die Menschheit als Ganzes müsste man Zufriedenheit und Glück irgendwie messen und dann aufsummieren. Auch das stell ich mir eher schwierig vor, weil diese Dinge eben nicht messbar sind, sondern in der Regel auf Selbsteinschätzungen beruhen (auch wenn ich nicht verschweigen will, dass es ja schon Studien gibt, dass z.B. die Dänen besonders glücklich sind, oder auch die Schleswig-Holsteiner innerhalb Deutschlands wie ich gestern im Radio hörte ;-)).
 
Um die Diskussion abzurunden (und dann sollten wir doch langsam mal wieder zum eigentlichen Thema zurückfinden...:wink: ) möchte ich noch folgende sehr nüchterne psychologische Überlegung anführen:

Wenn man einen Partner(in) sucht wählt man nach seinem Gefühl und auch eigenen Kriterien charakterlich und optisch jemanden aus der aus eigener Sicht zu einem passt und für den man natürlich Zuneigung entwickelt.
Wenn man nun sehr nüchtern betrachtet grundsätzlich z. B. 5 % der Mitmenschen als soweit charakterlich sympathisch empfindet das es sich lohnte mit ihnen irgendeine Form eines näheres Verhältnisses egal welcher Art einzugehen ist andererseits die Chance einen entsprechenden Nachwuchs zu "erhalten" nicht so viel größer als dieser Prozentwert weil man durch die Erziehung zwar einiges aber sicher nicht alles ändern bzw. beeinflussen kann.
Nun muß man nachvollziehbarerweise mit seinem Nachwuchs aber auch dann klarkommen wenn der absolut nicht auf der eigenen Wellenlänge liegt und die Wahrscheinlichkeit dafür das man einen Menschen mit nicht eben sympathischen Charakterzügen großziehen muß sind rein mathematisch gesehen eindeutig die größeren. Dann braucht es jede Menge Idealismus, Selbstbeherrschung, Diplomatie und auch Glück um diesen Lebensabschnitt auch halbwegs konfliktarm absolvieren zu können und nicht wenige werfen dann trotzdem verzweifelt das Handtuch.
 
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