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Winter in Österreich: Vergangenheit und Zukunft
Winter in Österreich: Vergangenheit und Zukunft
©ZAMG
Im Projekt SNOWPAT führten die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und die Universität Graz die bisher umfassendste Untersuchung zur Entwicklung der Schneelage in Österreich durch. Eines der Ergebnisse: Seit 1950 haben die Schneehöhen und die Dauer der Schneebedeckung in den meisten Regionen abgenommen. Dieser langfristige Trend ist von starken Schwankungen und kurzen Trends überlagert, die von Winter zu Winter oder teils sogar bis zu 20 Jahre dauern können . Allgemeine Vorhersagen für den Wintersport der nächsten Jahre sind daher kaum machbar. Hier sind Detailanalysen je nach Lage und Seehöhe eines Schigebietes notwendig. Langfristig ist zu erwarten, dass in einem immer wärmeren Klima die Zahl der Tage mit Schneedecke und die Schneehöhen weiter abnehmen. Das gilt besonders für tiefe und mittlere Höhenlagen, da es hier durch die Klimaerwärmung immer öfter regnen statt schneien wird beziehungsweise gefallener Schnee schneller wieder schmelzen wird.
Wintertemperatur in den Gipfelregionen seit 1851: Milde Winter wurden in den letzten Jahrzehnten häufiger, kalte Winter seltener. Quelle ZAMG. by ZAMG, auf Flickr
Das Klima am Sonnblick ist deutlich wärmer geworden. In den langfristigen Trend (dicke schwarze Linie) sind Phasen der Abkühlung eingelagert (farbige Linien). Ähnliches gilt für alle Gipfelstationen am Alpenhauptkamm und nördlich davon. Quelle ZAMG. by ZAMG, auf FlickrWiede schrieb:Danke Gernot!
Den Artikel wollte ich hier wertungsfrei einfach mal zur Info / Diskussion einstellen.
Dass es tendenziell immer wärmer wird kann man ja anhand von Fakten / Zahlen nachweisen. Dass daher vermutlich die Schneemenge abnimmt und die Schnefallgrenze / Frostgrenze ansteigt ist eine logische Schlussfolgerung.
Die konkrete Zukunft kann wohl keiner vorhersagen.
Somit kann man lediglich hoffen, dass jenseits der 2.000 Höhenmeter der Wintersport hoffentlich noch eine lange Zeit möglich ist...![]()
Da ist sehr viel wahres dran - allerdings werfe ich ein, dass die Fokussierung auf Wachstum als Verursacher des Klimawandels zu kurz gedacht.NeusserGletscher schrieb:Interessanter Thread. Jetzt wird hier seit 10 Jahren über die Auswirkungen des Klimawandels diskutiert und was hat sich in dieser Zeit grundlegend geändert? Der Flottenverbauch von PKW ist auf dem Papier gesunken. E-Autos und Hybride werden mit Null Emissionen berechnet, obwohl, wenn man die Herstellung der Akkus auf die Laufleistung runterbricht und den Ladestrom reinrechnet, E-Autos oft sogar eine schlechtere Ökobilanz haben als sparsame Verbrenner haben. Kanzlerin Merkel hat eine ihrer wenigen klaren Wahlaussagen gebrochen und sich von dem Ziel, die Emissionen von Treibhausgasen bis 2020 um 40% gegenüber dem Stand von 1990 zu vermindern, im Koalitionsvertrag verabschiedet. Und ein nicht unerheblicher Teil der Treibhausgase ist durch die Verlagerung der Produktion schlicht einfach nur in andere Länder gewandert. Die USA haben den Klimawandel schon immer geleugnet und seit der Simpel Trump in das weisse Haus eingezogen ist, wird dem Fetisch Wachstum wieder alles andere untergeordnet.
Das Problem mit den Dogmen ist tatsächlich eines. Es sind (mind) 10 Mythen, welche hier beschrieben und erklärt werden: http://www.nachdenkseiten.de/?p=12137Was mich betrifft, so habe ich den Glauben an die Weltpolitik verloren, fundamentale Dogmen in Frage zu stellen und grundsätzlich ihr Verhalten zu ändern.
NeusserGletscher schrieb:Die Winter sind in den letzten 30 Jahren deutlich wärmer geworden.
Dann mach das doch bitte auch selbst.flamesoldier schrieb:NeusserGletscher schrieb:Die Winter sind in den letzten 30 Jahren deutlich wärmer geworden.
Lies doch bitte zuerst mal die Quelle von gernot, da wird genau das nämlich anhand von langjährigen Messreihen widerlegt. Es sind eben nicht die Winter (meteorolische Winter), die wärmer geworden sind, sondern die Sommer. Das ist auch der Grund für das Abschmelzen der Gletscher, der Winter kann noch so kalt und schneereich sein, wenn der Sommer dann mit maximaler Hitze und deutlich mehr Sonnenstunden kommt, ist das alles schnell wieder abgeschmolzen.
NeusserGletscher schrieb:Die Winter sind in den letzten 30 Jahren deutlich wärmer geworden.
noisi schrieb:Dann mach das doch bitte auch selbst.flamesoldier schrieb:NeusserGletscher schrieb:Die Winter sind in den letzten 30 Jahren deutlich wärmer geworden.
Lies doch bitte zuerst mal die Quelle von gernot, da wird genau das nämlich anhand von langjährigen Messreihen widerlegt. Es sind eben nicht die Winter (meteorolische Winter), die wärmer geworden sind, sondern die Sommer. Das ist auch der Grund für das Abschmelzen der Gletscher, der Winter kann noch so kalt und schneereich sein, wenn der Sommer dann mit maximaler Hitze und deutlich mehr Sonnenstunden kommt, ist das alles schnell wieder abgeschmolzen.
Ich sehe da durchaus wärmer werdende Winter.
flamesoldier schrieb:Wir befinden uns hier im Alpinforum, somit gehe ich davon aus, dass es sich hier um den alpinen Winter handelt. Für den Flachland-Bereich ist das hier glaube ich das falsche Forum, mag ja sein, dass es dort wärmer wird.
noisi schrieb:flamesoldier schrieb:Wir befinden uns hier im Alpinforum, somit gehe ich davon aus, dass es sich hier um den alpinen Winter handelt. Für den Flachland-Bereich ist das hier glaube ich das falsche Forum, mag ja sein, dass es dort wärmer wird.![]()
Klimaschutz heisst, wir müssen den Planeten auch vor uns Menschen schützen. Entweder reduzieren wir alle unseren Lebensstandard oder wir reduzieren die Zahl der Menschen, welche diesen Lebensstandard beanspruchen. 1950 gab es gerade einmal 2,53 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Aktuell sind es um die 7 Milliarden. Nur Narren können glauben, dass diese Entwicklung auf Dauer so weiter gehen kann. Der Club of Rome hat bereits 1972 vor den Grenzen des Wachstums gewarnt. Doch wie auch heute wollten die meisten die unbequemen Ansichten nicht hören.....
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