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Die große Klima-Diskussion

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Eigentlich war ich nach den ersten zwei Absätzen schon so sprachlos, dass ich gar nicht mehr weiterlesen wollte...

Der Januar war in Tirol nicht weniger als 3°C zu warm und dennoch kann sich glaube ich niemand über die Schneelage hier beschweren. Dass es dadurch in den niedrigen Tälern die meiste Zeit grün war, steht ja außer Frage, aber nur weil es auf 600m keine durchgängige Schneedecke hat, bedeutet das ja in keinster Weise das Ende "des klassischen Wintertourismus mit Abfahrtsski in den Alpen". Und selbst wenn es auf 1000m Höhe keine dauerhafte Schneedecke mehr hat, wird dies nicht der Fall sein, aber wer weiß wie ein Verfechter des Sanften Wintertourismus in Form von Radfahren (im Winter!) und dem Präsentieren von Brauchtümern den "klassichen Wintertourismus" definiert...
Das Klima vorhersehen und exakte wirtschaftliche Berechnungen in Bezug auf die Beschneiung aufstellen, kann er ja scheinbar auch. In 15 Jahren soll es noch gehen, und fünf Jahre später dann sofort alles vorbei sein... ich wäre ja dafür als gesamtes Forum dagegen zu wetten, bei den hohen Erfolgsaussichten :lach:

Jedenfalls hoffe ich, dass dies lediglich mal wieder ein Paradebeispiel für einen Artikel ist, wie er oberflächiger, und ganz bewusst exakt auf die reißerische Überschrift zugeschnitten, kaum sein könnte. Ansonsten wäre ich nur froh darum, mein Geographie-Studium nicht unter einem solchen Professor absolvieren zu müssen... :rolleyes:
Und dabei will ich ja gar nicht bestreiten, dass gewisse Gebiete bis in 20 Jahren durchaus Probleme bekommen könnten. Solange es aber ein Gebiet wie Winterberg bei derart ungünstigen Voraussetzungen wie im bisherigen Winter schafft, die Hauptachse dauerhaft in Betrieb zu halten, sehe ich da für die Alpengebiete doch noch so einige Jahre Luft!
 
Halte den Artikel auch für total übertrieben. Was ich mir schon als auch recht kurzfristiges Problem vorstellen kann ist, dass die tiefliegenden Mittelgebirgs- und Randgebiete der Alpen in der Nähe der Ballungszentren zu machen müssen. Aber das sind ja quasi die Gebiete, die für die allermeisten der Einstieg in den Skisport sind. Das könnte mittelfristig zu Nachwuchsproblemen führen, die auch schneesichere Gebiete zu spüren bekommen.
 
Also ich glaube auch - und hoffe noch mehr - dass das übertrieben ist. Allerdings wird es nicht nur immer wärmer, es wird auch noch immer schneller immer wärmer, und dieser Effekt wird in den Alpen auch noch stärker beobachtet als an anderen Orten.
Ja, ich würde auch gegen den Tenor des Artikels wetten, allerdings keinen beliebig hohen Betrag. :wink:
 
die ZAMG bzw. das Forschungsprojekt SNOWPAT sieht das ein wenig differenzierter
Winter in Österreich: Vergangenheit und Zukunft
Winter in Österreich: Vergangenheit und Zukunft

©ZAMG

Im Projekt SNOWPAT führten die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und die Universität Graz die bisher umfassendste Untersuchung zur Entwicklung der Schneelage in Österreich durch. Eines der Ergebnisse: Seit 1950 haben die Schneehöhen und die Dauer der Schneebedeckung in den meisten Regionen abgenommen. Dieser langfristige Trend ist von starken Schwankungen und kurzen Trends überlagert, die von Winter zu Winter oder teils sogar bis zu 20 Jahre dauern können . Allgemeine Vorhersagen für den Wintersport der nächsten Jahre sind daher kaum machbar. Hier sind Detailanalysen je nach Lage und Seehöhe eines Schigebietes notwendig. Langfristig ist zu erwarten, dass in einem immer wärmeren Klima die Zahl der Tage mit Schneedecke und die Schneehöhen weiter abnehmen. Das gilt besonders für tiefe und mittlere Höhenlagen, da es hier durch die Klimaerwärmung immer öfter regnen statt schneien wird beziehungsweise gefallener Schnee schneller wieder schmelzen wird.

http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/winter-in-oesterreich-vergangenheit-und-zukunft

meines Erachtens besonders interessant, die Wintertemperaturen (Dez. bis Febr.) in der obersten Etage folgen nicht so ganz dem übers Jahr starken Trend nach oben.

Wintertemperatur in den Gipfelregionen seit 1851: Milde Winter wurden in den letzten Jahrzehnten häufiger, kalte Winter seltener. Quelle ZAMG. by ZAMG, auf Flickr

und Sonnblick

Das Klima am Sonnblick ist deutlich wärmer geworden. In den langfristigen Trend (dicke schwarze Linie) sind Phasen der Abkühlung eingelagert (farbige Linien). Ähnliches gilt für alle Gipfelstationen am Alpenhauptkamm und nördlich davon. Quelle ZAMG. by ZAMG, auf Flickr

im Vergleich dazu die Entwicklung übers gesamte Jahr

genGfxtest.php


http://www.zamg.ac.at/histalp/dataset/station/csv.php
 
Danke Gernot!

Den Artikel wollte ich hier wertungsfrei einfach mal zur Info / Diskussion einstellen.

Dass es tendenziell immer wärmer wird kann man ja anhand von Fakten / Zahlen nachweisen. Dass daher vermutlich die Schneemenge abnimmt und die Schnefallgrenze / Frostgrenze ansteigt ist eine logische Schlussfolgerung.

Die konkrete Zukunft kann wohl keiner vorhersagen.

Somit kann man lediglich hoffen, dass jenseits der 2.000 Höhenmeter der Wintersport hoffentlich noch eine lange Zeit möglich ist... :wink:
 
Das Geheimnis nennt sich "Beschneiung". Dafür braucht man zwar auch unter 0 Grad, aber keinen Niederschlag. Sogar im Flachland gibt es ja im Winter durchaus Frost, daher wird auch in den "Tiefen Lagen" weiterhin im Winter, v.a. Nachts, Frost auftreten.

Wenn man dann eine entsprechend Kapazitätsstarke Beschneiungsanlage hat, kann man die Pisten auch in 50 Jahren noch öffnen.
 
Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen... :roll:

Ernsthaft - dass man mit Beschneiung viel kaschieren kann ist doch klar. Nur so gehts ja vielerorts überhaupt noch.

Ändert ja aber nichts an der Grundproblematik mit Klimawandel und weniger Naturschnee an sich...

Und wenn es dann mal (eine Zeit lang) zu warm ist, geht auch nichts mehr mit Beschneiung...
 
Wiede schrieb:
Danke Gernot!

Den Artikel wollte ich hier wertungsfrei einfach mal zur Info / Diskussion einstellen.

Dass es tendenziell immer wärmer wird kann man ja anhand von Fakten / Zahlen nachweisen. Dass daher vermutlich die Schneemenge abnimmt und die Schnefallgrenze / Frostgrenze ansteigt ist eine logische Schlussfolgerung.

Die konkrete Zukunft kann wohl keiner vorhersagen.

Somit kann man lediglich hoffen, dass jenseits der 2.000 Höhenmeter der Wintersport hoffentlich noch eine lange Zeit möglich ist... :wink:

Ich hab mir mal den CV von Alpenforscher Werner Bätzing angesehen, zwar kein Klimatologe oder Meteorologe, aber dennoch jemand, der sich seit Jahrzehnten mit den Alpen beschäftigt, ist mir daher vollkommen unverständlich, warum er diese Aussage macht.

Wie schon gepostet, die Wintermonate haben sich in höhergelegenen Regionen in Bezug auf Temperatur und Schneemengen nicht so stark geändert, da müßte es in den nächsten Jahren schon zu extremen Veränderungen kommen, damit's so kommt.

Passend dazu findet man auf https://www.zukunft-skisport.at/studien/ detaillierte Temperatur- und Schneemessreihen (zumeist ZAMG Daten) für ausgewählte Skigebiete.

-> Immer wieder spannend, die geringen Schneehöhen in den inneralpinen Trockengebieten z.B. Sölden
 
Interessanter Thread. Jetzt wird hier seit 10 Jahren über die Auswirkungen des Klimawandels diskutiert und was hat sich in dieser Zeit grundlegend geändert? Der Flottenverbauch von PKW ist auf dem Papier gesunken. E-Autos und Hybride werden mit Null Emissionen berechnet, obwohl, wenn man die Herstellung der Akkus auf die Laufleistung runterbricht und den Ladestrom reinrechnet, E-Autos oft sogar eine schlechtere Ökobilanz haben als sparsame Verbrenner. Kanzlerin Merkel hat eine ihrer wenigen klaren Wahlaussagen gebrochen und sich von dem Ziel, die Emissionen von Treibhausgasen bis 2020 um 40% gegenüber dem Stand von 1990 zu vermindern, im Koalitionsvertrag verabschiedet. Und ein nicht unerheblicher Teil der Treibhausgase ist durch die Verlagerung der Produktion schlicht einfach nur in andere Länder gewandert. Die USA haben den Klimawandel schon immer geleugnet und seit der Simpel Trump in das weisse Haus eingezogen ist, wird dem Fetisch Wachstum wieder alles andere untergeordnet.

Die Häufigkeit singulärer Wetterereignisse hat subjektiv zugenommen. Alle paar Jahre gibt es einen Jahnhundertsturm oder eine Jahrhundertflut. Die Winter sind in den letzten 30 Jahren deutlich wärmer geworden. Und was hat sich in der Politik geändert? Die Politik setzt unverändert auf Wirtschaftswachstum. Ein Trend, abgesehen von kosmetischen Korrekturen grundsätzlich etwas zu ändern, ist nicht in Sicht. Viele beschlossene Maßnahmen bringen in der Theorie mehr als in der Praxis und Einsparungen werden oft genug wieder vom globalen Wachstum aufgefressen. So gehts nicht weiter.

Klimaschutz heisst, wir müssen den Planeten auch vor uns Menschen schützen. Entweder reduzieren wir alle unseren Lebensstandard oder wir reduzieren die Zahl der Menschen, welche diesen Lebensstandard beanspruchen. 1950 gab es gerade einmal 2,53 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Aktuell sind es um die 7 Milliarden. Nur Narren können glauben, dass diese Entwicklung auf Dauer so weiter gehen kann. Der Club of Rome hat bereits 1972 vor den Grenzen des Wachstums gewarnt. Doch wie auch heute wollten die meisten die unbequemen Ansichten nicht hören.

Was mich betrifft, so habe ich den Glauben an die Weltpolitik verloren, fundamentale Dogmen in Frage zu stellen und grundsätzlich ihr Verhalten zu ändern. Es wird also weiter wie bisher laufen. Also genieße ich den Wintersport, solange es noch möglich ist. Meine Kinder müssen nicht unter der Torheit heutiger Politiker leiden, einfach deswegen, weil ich keine in die Welt gesetzt habe. Auch das ist eine Form von Klimaschutz. Was im Rahmen meiner Möglichkeiten steht, das setze ich um. Aber ich mache auch nicht jeden Blödsinn mit. Kompakt-Leuchtstofflampen habe ich schnell wieder aus meinem Haushalt verbannt, nachdem ich realisiert hatte, dass die Lampen lange vor dem Ablauf der versprochenen Lebensdauer entweder rapide an Leuchtkraft verloren oder sich wegen technischer Defekte vorzeitig verabschiedeten. Derzeit rüste ich auf LED um, auch, weil so z.B. die Fassungen und Gehäuse thermisch deutlich weniger beansprucht werden und so z.B. mein Spiegelschrank im Bad sicher noch ein paar Jahrzehnte halten wird. Aber das sind aus meiner Sicht nur Tropfen auf dem heissen Stein, wenn es um die Auswirkung auf das Weltklima geht.

Edit: Typo
 
NeusserGletscher schrieb:
Interessanter Thread. Jetzt wird hier seit 10 Jahren über die Auswirkungen des Klimawandels diskutiert und was hat sich in dieser Zeit grundlegend geändert? Der Flottenverbauch von PKW ist auf dem Papier gesunken. E-Autos und Hybride werden mit Null Emissionen berechnet, obwohl, wenn man die Herstellung der Akkus auf die Laufleistung runterbricht und den Ladestrom reinrechnet, E-Autos oft sogar eine schlechtere Ökobilanz haben als sparsame Verbrenner haben. Kanzlerin Merkel hat eine ihrer wenigen klaren Wahlaussagen gebrochen und sich von dem Ziel, die Emissionen von Treibhausgasen bis 2020 um 40% gegenüber dem Stand von 1990 zu vermindern, im Koalitionsvertrag verabschiedet. Und ein nicht unerheblicher Teil der Treibhausgase ist durch die Verlagerung der Produktion schlicht einfach nur in andere Länder gewandert. Die USA haben den Klimawandel schon immer geleugnet und seit der Simpel Trump in das weisse Haus eingezogen ist, wird dem Fetisch Wachstum wieder alles andere untergeordnet.
Da ist sehr viel wahres dran - allerdings werfe ich ein, dass die Fokussierung auf Wachstum als Verursacher des Klimawandels zu kurz gedacht.
Dazu folgende Frage: Wenn die Inflation 2% beträgt und das Wachstum ebenfalls 2% - wie viel Wachstum haben wir dann real?

Ein ökologischer Umbau der Wirtschaft ist real möglich, jedoch packt es keiner an (auch nicht die Grünen).

Was mich betrifft, so habe ich den Glauben an die Weltpolitik verloren, fundamentale Dogmen in Frage zu stellen und grundsätzlich ihr Verhalten zu ändern.
Das Problem mit den Dogmen ist tatsächlich eines. Es sind (mind) 10 Mythen, welche hier beschrieben und erklärt werden: http://www.nachdenkseiten.de/?p=12137
 
NeusserGletscher schrieb:
Die Winter sind in den letzten 30 Jahren deutlich wärmer geworden.

Lies doch bitte zuerst mal die Quelle von gernot, da wird genau das nämlich anhand von langjährigen Messreihen widerlegt. Es sind eben nicht die Winter (meteorolische Winter), die wärmer geworden sind, sondern die Sommer. Das ist auch der Grund für das Abschmelzen der Gletscher, der Winter kann noch so kalt und schneereich sein, wenn der Sommer dann mit maximaler Hitze und deutlich mehr Sonnenstunden kommt, ist das alles schnell wieder abgeschmolzen.
 
flamesoldier schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Die Winter sind in den letzten 30 Jahren deutlich wärmer geworden.

Lies doch bitte zuerst mal die Quelle von gernot, da wird genau das nämlich anhand von langjährigen Messreihen widerlegt. Es sind eben nicht die Winter (meteorolische Winter), die wärmer geworden sind, sondern die Sommer. Das ist auch der Grund für das Abschmelzen der Gletscher, der Winter kann noch so kalt und schneereich sein, wenn der Sommer dann mit maximaler Hitze und deutlich mehr Sonnenstunden kommt, ist das alles schnell wieder abgeschmolzen.
Dann mach das doch bitte auch selbst.
Ich sehe da durchaus wärmer werdende Winter.
 
NeusserGletscher schrieb:
Die Winter sind in den letzten 30 Jahren deutlich wärmer geworden.

Das ist nur zum Teil richtig. In den Bergen ist es in den letzten Jahren im Winter nur wenig wärmer geworden, teilweise sogar kälter. Das gilt allerdings nur, wenn man die warmen Winter der 80er und 90er Jahre als Ausgangspunkt nimmt. Blickt man weiter zurück (also 50er, 60er und 70er Jahre), gibt es auch im Winter eine signifikante Erwärmung und weniger Schnee.

Beim "Tourismusforscher" Aigner klingt das natürlich anders aber der muss ja auch ein Produkt verkaufen. Recht hat er allerdings insofern, dass der Temperaturanstieg im Winter (anders als im Sommer) bisher nur sehr gering ist.
 
noisi schrieb:
flamesoldier schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Die Winter sind in den letzten 30 Jahren deutlich wärmer geworden.

Lies doch bitte zuerst mal die Quelle von gernot, da wird genau das nämlich anhand von langjährigen Messreihen widerlegt. Es sind eben nicht die Winter (meteorolische Winter), die wärmer geworden sind, sondern die Sommer. Das ist auch der Grund für das Abschmelzen der Gletscher, der Winter kann noch so kalt und schneereich sein, wenn der Sommer dann mit maximaler Hitze und deutlich mehr Sonnenstunden kommt, ist das alles schnell wieder abgeschmolzen.
Dann mach das doch bitte auch selbst.
Ich sehe da durchaus wärmer werdende Winter.

Wir befinden uns hier im Alpinforum, somit gehe ich davon aus, dass es sich hier um den alpinen Winter handelt. Für den Flachland-Bereich ist das hier glaube ich das falsche Forum, mag ja sein, dass es dort wärmer wird.
 
flamesoldier schrieb:
Wir befinden uns hier im Alpinforum, somit gehe ich davon aus, dass es sich hier um den alpinen Winter handelt. Für den Flachland-Bereich ist das hier glaube ich das falsche Forum, mag ja sein, dass es dort wärmer wird.
:?:
 
noisi schrieb:
flamesoldier schrieb:
Wir befinden uns hier im Alpinforum, somit gehe ich davon aus, dass es sich hier um den alpinen Winter handelt. Für den Flachland-Bereich ist das hier glaube ich das falsche Forum, mag ja sein, dass es dort wärmer wird.
:?:

Ich beziehe mich auf die Wintermonate in den Bergen, nicht im Flachland. Frei aus der von dir wohl immer noch nicht wirklich gelesenen Quelle:
"Im Gegensatz zu den Wintermonaten sind die Sommer auf den Bergen in den letzten Jahrzehnten
alpenweit stark wärmer geworden."
Während die Winter in den Bergen gleich kalt bleiben oder sogar kälter werden (30-Jahres-Trend), werden die Sommer stark wärmer und die Anzahl der Sonnenstunden hat stark zugenommen, was durch häufige Hochdruckwetterlagen erklärt werden kann.
Und aus dem dort abgebildeten Zeitungsartikel aus „Die ZEIT“ vom 03. März 2016:
"Die Schneemengen haben in alpinen Lagen oberhalb von etwa 900 Meter Höhe in den vergangenen 100 Jahren auch nicht abgenommen."
 
Ich beziehe mich nicht auf den 30 Jahres-Trend sondern auf einen längeren. Dieser ist in den Dokumenten ebenfalls enthalten. Da ist klar erkennbar, dass der Trend der Wintertemperaturen in den Gipfellagen klar nach oben geht. Auf nichts anderes beziehe ich mich.
Wie du jetzt auf das Flachland kommst, keine Ahnung.
 
Klimaschutz heisst, wir müssen den Planeten auch vor uns Menschen schützen. Entweder reduzieren wir alle unseren Lebensstandard oder wir reduzieren die Zahl der Menschen, welche diesen Lebensstandard beanspruchen. 1950 gab es gerade einmal 2,53 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Aktuell sind es um die 7 Milliarden. Nur Narren können glauben, dass diese Entwicklung auf Dauer so weiter gehen kann. Der Club of Rome hat bereits 1972 vor den Grenzen des Wachstums gewarnt. Doch wie auch heute wollten die meisten die unbequemen Ansichten nicht hören.....

Das sehe ich zu 100% genauso! :idea: Mögen die Grünen Klimaretter/Gutmenschen endlich aufwachen! :!:
 
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