Jan Tenner
Rigi-Kulm (1797m)
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Nur missverständlich ausgedrückt. Es war eigentlich sehr oft so, dass Veränderungen in der öffentlichen Lehrmeinung erst von Einzelnen vertreten wurden. Dafür wurden sie oft von der sog. Fachwelt belächelt und kritisiert. Im Prinzip hat sich im Umgang mit vom Mainstream abweichenden Thesen in den letzten 200 Jahren nicht viel geändert.gernot schrieb:versteh ich nicht, schreibfehler?NeusserGletscher schrieb:Und oft lagen die Kritiker falsch, auch wenn sich die Fachwelt weitgehend einig war.
Pancho schrieb:Ich warte drauf, bis etwas überzeugendes kommt. Bis jetzt nur heiße Luft.

NeusserGletscher schrieb:...Die meisten Wissenschaftler stehen meist direkt oder indirekt in einem wirtschaftlichen Verhältnis zur Industrie. ...
hättest du mal konkrete beispiele aus der jüngeren vergangenheit?NeusserGletscher schrieb:Nur missverständlich ausgedrückt. Es war eigentlich sehr oft so, dass Veränderungen in der öffentlichen Lehrmeinung erst von Einzelnen vertreten wurden. Dafür wurden sie oft von der sog. Fachwelt belächelt und kritisiert. Im Prinzip hat sich im Umgang mit vom Mainstream abweichenden Thesen in den letzten 200 Jahren nicht viel geändert.gernot schrieb:versteh ich nicht, schreibfehler?NeusserGletscher schrieb:Und oft lagen die Kritiker falsch, auch wenn sich die Fachwelt weitgehend einig war.
Aus der Forschung? Das dürfte schwierig werden bei Lernprozessen, die sich über Jahrzehnte hinziehen. Aber nimm mal als Beispiel Glyphosat. Erst als Wundermittel gepriesen und angeblich völlig unbedenklich in der Anwendung. Kritische Stimmen wurden wie üblich mundtot gemacht. Jetzt scheint sich das Blatt zu wenden.gernot schrieb:hättest du mal konkrete beispiele aus der jüngeren vergangenheit?
sagen wir mal seit 2000?
Aber abgesehen davon habe ich ja schon vor X Beiträgen gesagt, dass wir CO2 alleine schon wegen der begrenzten Ressourcen einsparen müssen.
Der menschliche Anteil am CO2 ensteht hauptsächlich durch die Verbrennung von Gas, Öl und Kohle. Deren Ressourcen sind nicht unbegrenzt. Daher können wir sowieso nicht weiter so wirtschaften wie bisher.missyd schrieb:Aber abgesehen davon habe ich ja schon vor X Beiträgen gesagt, dass wir CO2 alleine schon wegen der begrenzten Ressourcen einsparen müssen.
Was für ein Blödsinn....! CO2 macht etwas 0.38% der Lufthülle aus, 78% Stickstoff und 20% Sauerstoff und der Rest sind Edelgase! Also ist es wirklich irrelevant ob etwas mehr oder weniger davon produziert wird. CO2 hat auch nichts mit dem Klima zu tun.
Ah, wir haben einen Experten unter uns, der anhand von Laborexperiementen und Modellrechnungen den Einfluss von CO2 belegen kann. Nur zu, lass hören!L&S schrieb:Der Unterschied zwischen Konzentration in der Atmosphäre und der Wirkung auf die Strahlungsbilanz ist da wohl noch nicht angekommen.....dass zeigt nur einen massiven Mängel an wissenschaftlichem Verständnis.
Diese Opferhaltung ist für mich das Albernste an der ganzen Diskussion. Wer bitte hat jemals einen Klimawandelleugner oder "Andersdenkenden" im Bereich menschgemachter Treibhauseffekt gesteinigt oder sonst irgendwelchen Schaden zugefügt, der auch nur ansatzweise mit den drakonischen Sanktionen eines Ketzers im Mittelalter und früher Neuzeit vergleichbar wäre??Derzeit macht die Debatte um dem Klimawandel auf mich eher den Eindruck einer religiösen Glaubensgemeinschaft, welche Andersdenkende als Ketzer steinigt.
Der Treibhauseffekt wurde 1824 entdeckt und 1896 erstmals quantitativ beschrieben, soviel zum Thema gesichertes Wissen.NeusserGletscher schrieb:Ah, wir haben einen Experten unter uns, der anhand von Laborexperiementen und Modellrechnungen den Einfluss von CO2 belegen kann. Nur zu, lass hören!L&S schrieb:Der Unterschied zwischen Konzentration in der Atmosphäre und der Wirkung auf die Strahlungsbilanz ist da wohl noch nicht angekommen.....dass zeigt nur einen massiven Mängel an wissenschaftlichem Verständnis.![]()
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Fakt ist: Es gibt viele Hinweise darauf, dass Erwärmungstrends im Klimasystem sich selbst verstärken können. Die mit erhöhtem CO2 einhergehende Erwärmung der Atmosphäre führt zu vielen Rückkopplungseffekten, einige davon bremsen die Erwärmung. Doch in der Summe dominieren die verstärkenden Rückkopplungen. Dies folgt beispielsweise aus einer Analyse der Klimageschichte der Erde, aber auch aus Experimenten mit Klima-Modellen. Das Klimasystem reagiert daher empfindlich auf Kohlendioxid-Emissionen – die sogenannte „Klimasensitivität“ ist größer als der reine CO2-Effekt.
NeusserGletscher schrieb:Ah, wir haben einen Experten unter uns, der anhand von Laborexperiementen und Modellrechnungen den Einfluss von CO2 belegen kann. Nur zu, lass hören!![]()
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Ich hätte darauf wetten könne, dass auf konkrete Frage am Ende nur Polemik folgt.L&S schrieb:Der Treibhauseffekt wurde 1824 entdeckt und 1896 erstmals quantitativ beschrieben, soviel zum Thema gesichertes Wissen.
Glaubst du auch an eine Erdscheibe, weil du noch nie im Weltall warst???
Davon habe ich auch schon gehört. Mein grundsätzlicher Einwand gegen solche Theorien ist, dass so ein instabiles System längst gekippt wäre. Da reicht ein Vulkanausbruch, bei dem auch eine Menge C02 freigesetzt wird, und schon kippt das System. Regelkreise in der Natur sind daher über lange sicht eher stabil und regeln sich selbst aus. Wie man am Beispiel der Populationen von Jägern und Beutetieren sehen kann. Es kann natürlich sein, dass die Menschheit dabei draufgeht. Aber der Planet Erde überlebt uns garantiert.Pancho schrieb:Fakt ist: Es gibt viele Hinweise darauf, dass Erwärmungstrends im Klimasystem sich selbst verstärken können.
Pancho schrieb:Besonders im zweiten Link sehr ausführlich erläutert. Es ist alles da, was du dir wünscht. Versuche, Modelle, im strengen Peer-Review gecheckt, x-fach weltweit nachvollzogen und bestätigt.
Ich habe gerade die genauen Zahlen nicht im Kopf, aber die medienwirksamen Versuche, den Dreck wieder einzusammeln, sind eigentlich reine Show. Da werden weniger als 20% (soweit ich mich erinnere) der ausgetretenen Menge wieder eingesammelt. Der Rest wird von der Natur abgebaut.Pancho schrieb:Bei einer Ölpest, die ein Ökosystem auslöschen kann, ist immer noch absolut überwiegend einfach nur Wasser im System. So ein Öltanker ist gar nichts im Volumenverhältnis zum umgebenden Ozean. Das ist nicht mal vergleichbar wie in den Baggersee gepinkelt. Und trotzdem...
NeusserGletscher schrieb:Muss jetzt erst mal zur Arbeit um Deine Rente zu erwirtschaften![]()
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NeusserGletscher schrieb:Davon habe ich auch schon gehört. Mein grundsätzlicher Einwand gegen solche Theorien ist, dass so ein instabiles System längst gekippt wäre. Da reicht ein Vulkanausbruch, bei dem auch eine Menge C02 freigesetzt wird, und schon kippt das System. Regelkreise in der Natur sind daher über lange sicht eher stabil und regeln sich selbst aus. Wie man am Beispiel der Populationen von Jägern und Beutetieren sehen kann. Es kann natürlich sein, dass die Menschheit dabei draufgeht. Aber der Planet Erde überlebt uns garantiert.![]()
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