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Die große Klima-Diskussion

Status
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gernot schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Und oft lagen die Kritiker falsch, auch wenn sich die Fachwelt weitgehend einig war.
versteh ich nicht, schreibfehler?
Nur missverständlich ausgedrückt. Es war eigentlich sehr oft so, dass Veränderungen in der öffentlichen Lehrmeinung erst von Einzelnen vertreten wurden. Dafür wurden sie oft von der sog. Fachwelt belächelt und kritisiert. Im Prinzip hat sich im Umgang mit vom Mainstream abweichenden Thesen in den letzten 200 Jahren nicht viel geändert.
 
Ich warte drauf, bis etwas überzeugendes kommt. Bis jetzt nur heiße Luft.
 
Wieder was gelernt :top: Galileo Gambit... sehr schön :biggrin:

Sind alles verkannte Genies hier... :cry:
 
NeusserGletscher schrieb:
...Die meisten Wissenschaftler stehen meist direkt oder indirekt in einem wirtschaftlichen Verhältnis zur Industrie. ...

Deine kritischen Ansätze mögen ja durchaus berechtigt sein und es ist natürlich klar, dass man einerseits kritisch bleiben muss und andererseits sich Menschen, auch Experten, mal durchaus irren können. Aber wenn man immer alles nur in Frage stellt und keine Antworten sucht, dann kommt man nie weiter. In diesem Fall bleiben ja offensichtlich wirklich ernstzunehmende Argumente bisher aus, die bisherigen Daten bestätigen die Modelle usw.. Also warum sollte man so daran zweifeln, wenn die letzten Jahrzehnte eher Bestätigung anstatt als Gegenbeweis dienen?

Und letztendlich sind wir uns anscheinend einig, dass man in erster Linie schauen muss, wo am meisten Geld fließt, also wem es nützt. Und da ist die Ölindustrie und alle damit verbundenen Branchen wohl weltweit die klar dominierende. Dagegen sind die Summen, die mit Klimaschutz bisher in Verbindung gebracht werden können, ja eher gering, oder? Trotzdem ist es auch klar, dass es auch hier paar "Irrläufer" gibt, die nur auf Profit aus sind. Ändert aber nichts an den Tatsachen, was das Klima an sich betrifft.
 
NeusserGletscher schrieb:
gernot schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Und oft lagen die Kritiker falsch, auch wenn sich die Fachwelt weitgehend einig war.
versteh ich nicht, schreibfehler?
Nur missverständlich ausgedrückt. Es war eigentlich sehr oft so, dass Veränderungen in der öffentlichen Lehrmeinung erst von Einzelnen vertreten wurden. Dafür wurden sie oft von der sog. Fachwelt belächelt und kritisiert. Im Prinzip hat sich im Umgang mit vom Mainstream abweichenden Thesen in den letzten 200 Jahren nicht viel geändert.
hättest du mal konkrete beispiele aus der jüngeren vergangenheit?
sagen wir mal seit 2000?
 
gernot schrieb:
hättest du mal konkrete beispiele aus der jüngeren vergangenheit?
sagen wir mal seit 2000?
Aus der Forschung? Das dürfte schwierig werden bei Lernprozessen, die sich über Jahrzehnte hinziehen. Aber nimm mal als Beispiel Glyphosat. Erst als Wundermittel gepriesen und angeblich völlig unbedenklich in der Anwendung. Kritische Stimmen wurden wie üblich mundtot gemacht. Jetzt scheint sich das Blatt zu wenden.

Aber abgesehen davon habe ich ja schon vor X Beiträgen gesagt, dass wir CO2 alleine schon wegen der begrenzten Ressourcen einsparen müssen. Genau genommen hätte man die Energiewende schon in den 1970er Jahren beginnen können und müssen. Dann würden wir vermutlich heute alle elektrisch oder mit Brennstoffzellen fahren, Häuser bräuchten kaum noch Energie zu Heizen und Öl würde nur noch für die Chemische Industrie importiert. Peinlich wäre nur, wenn das Klima dann trotzdem wärmer geworden wäre. Aber das werden wie nie erfahren. Ebensowenig, ob die derzeitigen Prognosen eintreffen.
 
Aber abgesehen davon habe ich ja schon vor X Beiträgen gesagt, dass wir CO2 alleine schon wegen der begrenzten Ressourcen einsparen müssen.

Was für ein Blödsinn....! CO2 macht etwas 0.38% der Lufthülle aus, 78% Stickstoff und 20% Sauerstoff und der Rest sind Edelgase! Also ist es wirklich irrelevant ob etwas mehr oder weniger davon produziert wird. CO2 hat auch nichts mit dem Klima zu tun. Würde man den CO2 ausstoss extrem verringern oder sogar das von der Natur selbst produzierte CO2 "einfangen" könnten wir gesundheitliche Probleme bekommen.
Es wird Zeit, dass ihr endlich merkt, dass wir alle von den Regierungen verarscht wurden Punkto CO2! Aber es ist halt praktisch um noch mehr Steuern einzutreiben und noch mehr Ressourcen zu erobern so wie es die USA tun ....
Schon mal überlegt wieso alle eAutos produzieren wollen in der EU? Das Zauberwort ist: Fördergelder... Milliarden Euro an Fördergelder die die Konzerne bekommen um eAutos zu entwickeln. Aber daneben werden weiterhin Benziner und Dieselautos produziert was auch gut ist ....
 
missyd schrieb:
Aber abgesehen davon habe ich ja schon vor X Beiträgen gesagt, dass wir CO2 alleine schon wegen der begrenzten Ressourcen einsparen müssen.

Was für ein Blödsinn....! CO2 macht etwas 0.38% der Lufthülle aus, 78% Stickstoff und 20% Sauerstoff und der Rest sind Edelgase! Also ist es wirklich irrelevant ob etwas mehr oder weniger davon produziert wird. CO2 hat auch nichts mit dem Klima zu tun.
Der menschliche Anteil am CO2 ensteht hauptsächlich durch die Verbrennung von Gas, Öl und Kohle. Deren Ressourcen sind nicht unbegrenzt. Daher können wir sowieso nicht weiter so wirtschaften wie bisher.

Was Deine Bedenken bezüglich des Einflusses der 380 ppm betrifft, so kann ich Deine Skepsis nachvollziehen. Mir leuchtet auch auf Anhieb nicht ein, weshalb ein Stoff in so geringer Konzentration jetzt die Hauptursache für den menschlichen Einfluss am Klimawandel sein soll. Normalerweise stellt dann die Wissenschaft Modellrechnungen und Versuche an, um damit die Behauptungen zu untermauern oder zu widerlegen. Derzeit macht die Debatte um dem Klimawandel auf mich eher den Eindruck einer religiösen Glaubensgemeinschaft, welche Andersdenkende als Ketzer steinigt. Wobei es durchaus auf beiden Seiten zuweilen an der gebotenen Sachlichkeit mangelt.
 
Der Unterschied zwischen Konzentration in der Atmosphäre und der Wirkung auf die Strahlungsbilanz ist da wohl noch nicht angekommen.....dass zeigt nur einen massiven Mängel an wissenschaftlichem Verständnis.

Wenn dem so wäre, wie missyd behauptet, wieso ist dann die Luftverschmutzung ein Problem?? Wegen ein paar Promille Feinstaub, Ozon und NOx ist ja auch immer noch 21% Sauerstoff zum Atmen da??
Vom Selbstversuch mit dem Auto in der eigenen Garage würde ich abraten.
Und bevor ich es vergesse: CO2 wirkt in höheren Konzentrationen negativ auf die Konzentrationsfähigkeit aus und ist in hohen Konzentrationen toxisch, auch wenn noch genug Sauerstoff vorhanden wäre....

Eine schleichende CO2 Vergiftung würd auch viel anderen Schwachfug erklären, den Wetterstein und Co von sich geben, vielleicht solltet ihr einfach mal lüften😉...
 
L&S schrieb:
Der Unterschied zwischen Konzentration in der Atmosphäre und der Wirkung auf die Strahlungsbilanz ist da wohl noch nicht angekommen.....dass zeigt nur einen massiven Mängel an wissenschaftlichem Verständnis.
Ah, wir haben einen Experten unter uns, der anhand von Laborexperiementen und Modellrechnungen den Einfluss von CO2 belegen kann. Nur zu, lass hören! :wink: :wink:
 
Derzeit macht die Debatte um dem Klimawandel auf mich eher den Eindruck einer religiösen Glaubensgemeinschaft, welche Andersdenkende als Ketzer steinigt.
Diese Opferhaltung ist für mich das Albernste an der ganzen Diskussion. Wer bitte hat jemals einen Klimawandelleugner oder "Andersdenkenden" im Bereich menschgemachter Treibhauseffekt gesteinigt oder sonst irgendwelchen Schaden zugefügt, der auch nur ansatzweise mit den drakonischen Sanktionen eines Ketzers im Mittelalter und früher Neuzeit vergleichbar wäre??
 
NeusserGletscher schrieb:
L&S schrieb:
Der Unterschied zwischen Konzentration in der Atmosphäre und der Wirkung auf die Strahlungsbilanz ist da wohl noch nicht angekommen.....dass zeigt nur einen massiven Mängel an wissenschaftlichem Verständnis.
Ah, wir haben einen Experten unter uns, der anhand von Laborexperiementen und Modellrechnungen den Einfluss von CO2 belegen kann. Nur zu, lass hören! :wink: :wink:
Der Treibhauseffekt wurde 1824 entdeckt und 1896 erstmals quantitativ beschrieben, soviel zum Thema gesichertes Wissen.

Glaubst du auch an eine Erdscheibe, weil du noch nie im Weltall warst???
 
Fakt ist: Es gibt viele Hinweise darauf, dass Erwärmungstrends im Klimasystem sich selbst verstärken können. Die mit erhöhtem CO2 einher­gehende Erwärmung der Atmosphäre führt zu vielen Rückkopplungseffekten, einige davon bremsen die Erwärmung. Doch in der Summe dominieren die verstärkenden Rückkopplungen. Dies folgt beispielsweise aus einer Analyse der Klimageschichte der Erde, aber auch aus Experimenten mit Klima-Modellen. Das Klimasystem reagiert daher empfindlich auf Kohlendioxid-Emissionen – die sogenannte „Klimasensitivität“ ist größer als der reine CO2-Effekt.

Quelle:
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/16175-rtkl-klimadebatte-zehn-klima-mythen-und-die-fakten

Sehr ausführlich erklärt:
https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-die-anfaelligkeit-des-klimas-fuer-veraenderungen-wird-ueberschaetzt

NeusserGletscher schrieb:
Ah, wir haben einen Experten unter uns, der anhand von Laborexperiementen und Modellrechnungen den Einfluss von CO2 belegen kann. Nur zu, lass hören! :wink: :wink:

Besonders im zweiten Link sehr ausführlich erläutert. Es ist alles da, was du dir wünscht. Versuche, Modelle, im strengen Peer-Review gecheckt, x-fach weltweit nachvollzogen und bestätigt.

Bei einer Ölpest, die ein Ökosystem auslöschen kann, ist immer noch absolut überwiegend einfach nur Wasser im System. So ein Öltanker ist gar nichts im Volumenverhältnis zum umgebenden Ozean. Das ist nicht mal vergleichbar wie in den Baggersee gepinkelt. Und trotzdem...
 
L&S schrieb:
Der Treibhauseffekt wurde 1824 entdeckt und 1896 erstmals quantitativ beschrieben, soviel zum Thema gesichertes Wissen.

Glaubst du auch an eine Erdscheibe, weil du noch nie im Weltall warst???
Ich hätte darauf wetten könne, dass auf konkrete Frage am Ende nur Polemik folgt. :wink: :wink: BTW, 1824 war der Ottomotor noch nicht einmal erfunden. 1824 hatte man gerade erst im Ruhrgebiet begonnen, in größerem Maßstab Kohle abzubauen.
Pancho schrieb:
Fakt ist: Es gibt viele Hinweise darauf, dass Erwärmungstrends im Klimasystem sich selbst verstärken können.
Davon habe ich auch schon gehört. Mein grundsätzlicher Einwand gegen solche Theorien ist, dass so ein instabiles System längst gekippt wäre. Da reicht ein Vulkanausbruch, bei dem auch eine Menge C02 freigesetzt wird, und schon kippt das System. Regelkreise in der Natur sind daher über lange sicht eher stabil und regeln sich selbst aus. Wie man am Beispiel der Populationen von Jägern und Beutetieren sehen kann. Es kann natürlich sein, dass die Menschheit dabei draufgeht. Aber der Planet Erde überlebt uns garantiert. :wink:

BTW, treffen sich zwei Planeten. Der eine zum anderen: Und, wie geht es Dir? Schlecht, ich habe homo sapiens :lol: :lol:
 
Pancho schrieb:
Besonders im zweiten Link sehr ausführlich erläutert. Es ist alles da, was du dir wünscht. Versuche, Modelle, im strengen Peer-Review gecheckt, x-fach weltweit nachvollzogen und bestätigt.
 
Pancho schrieb:
Bei einer Ölpest, die ein Ökosystem auslöschen kann, ist immer noch absolut überwiegend einfach nur Wasser im System. So ein Öltanker ist gar nichts im Volumenverhältnis zum umgebenden Ozean. Das ist nicht mal vergleichbar wie in den Baggersee gepinkelt. Und trotzdem...
Ich habe gerade die genauen Zahlen nicht im Kopf, aber die medienwirksamen Versuche, den Dreck wieder einzusammeln, sind eigentlich reine Show. Da werden weniger als 20% (soweit ich mich erinnere) der ausgetretenen Menge wieder eingesammelt. Der Rest wird von der Natur abgebaut.

Deine Links schaue ich mir später an. Muss jetzt erst mal zur Arbeit um Deine Rente zu erwirtschaften :wink: :wink:
 
NeusserGletscher schrieb:
Davon habe ich auch schon gehört. Mein grundsätzlicher Einwand gegen solche Theorien ist, dass so ein instabiles System längst gekippt wäre. Da reicht ein Vulkanausbruch, bei dem auch eine Menge C02 freigesetzt wird, und schon kippt das System. Regelkreise in der Natur sind daher über lange sicht eher stabil und regeln sich selbst aus. Wie man am Beispiel der Populationen von Jägern und Beutetieren sehen kann. Es kann natürlich sein, dass die Menschheit dabei draufgeht. Aber der Planet Erde überlebt uns garantiert. :wink:

Und du denkst ernsthaft, dass das was Du Dir zusammen denkst ähnlich schwer wiegt wie die Aussagen der aktuell damit befassten seriösen Forscherschaft, die weltweit, sich gegenseitig überprüfend zu einem anderen gesicherten Ergebnis kommt?

Nur der wissenschaftliche Beirat, der für Richtigkeit der letzten Links gerade steht:
https://www.klimafakten.de/ueber-uns/wissenschaftlicher-beirat

Tu mir einen Gefallen und denke nie darüber nach, wie unplausibel wenig Gift man angeblich braucht um sich um die Ecke zu bringen.
 
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