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Die große Klima-Diskussion

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Florian86 schrieb:
Ein einzelner Landwirt wird sicher kein Geld in Forschung stecken...
Da hast Du sicher recht; aber der Bauernverband ist (zumindest hier im Süden) immer noch einer der wichtigsten Lobbyverbände, der auch Forschungsvorhaben fördert. Und nicht zuletzt haben wir in Bayern einen Wirtschaftsminister, der als Landwirt weniger für unsere Ernährung sorgt, sondern primär Biogasenergie erzeugt. Dreimal darf man raten, welchen Energieformen er sich in seinem Amt besonders widmet.
 
Pancho schrieb:
Man muss auch mal lachen können.
Angesichts solcher Aussagen bleibt mir ehrlich gestanden das Lachen im Halse stecken und bestärkt mich nur in meiner Ansicht, daß es höchste Zeit wäre sowohl vorsätzliche Fehlinformationen als auch Dummheit als mit unbedingten Haftstrafen bewehrte Straftatbestände unter Ausschluß mildernder Umstände zu etablieren denn dann liessen sich einige Probleme schnell mit juristischer Hilfe minimieren... :wink: :ja:
 
Pancho schrieb:
Wenn der Klügere immer nachgibt, haben wir die Weltherrschaft der Idioten.
:lol: Äh, haben wir die nicht längst? Nicht nur beim Klimawandel, sondern auch bei Gesellschaft, Politik, Banken und Wirtschaft gibt es in vielen Bereichen Fehlentwicklungen, die seit Jahrzehnten bekannt sind. Warum wurde denn der nahe Osten auf Betreiben der Großmächte destabilisiert, warum spielt man bei der Produktion von Lebensmitteln den Global Playern in die Hände anstatt eine kleinteilige und ökologisch nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben? Warum gibt es immer wieder von den Großmächten angeheizte Konflikte und Kriege, nur damit die ihre Vorherrschaft ausbauen oder stabilisieren können? Während hierzulande die Politiker dazu noch Beifall klatschen. Natürlich nur, wenn die "richtige" Seite Krieg führt. Sonst spucken sie Gift und Galle. Weltherrschaft der Idioten bringt es auf den Punkt. Die haben wir längst.

Lustig auch, wie sich beim Klimawandel nun alle über von der Industrie gekaufte "Experten" aufregen. Ist das denn bei Gentechnik, der Deregulierung der Banken und Wirtschaft und bei Neoliberalismus auch nur eine Spur anders?

Schön, dass die BBC nun offen zugibt, dass sie ihren Kunden Informationen vorenthält und einseitig Partei ergreit. Das hat schon etwas vom Orwellschen Wahrheitsministerium. Und letztendlich verfahren alle Medien so. Nur machen sie das in der Regel auf eine Weise, dass es auf den ersten flüchtigen Blick nicht auffällt. Im sogenannten "Qualitätsjournalismus" wird schon lange nicht mehr zwischen Meinung und Berichterstattung unterschieden. Gegenpositionen, die nicht zur Redationslinie bzw. der politischen Ausrichtung des Verlages passen, werden entweder unter den Teppich gekehrt oder in einer Weise erwähnt, die sie von vorne herein in einem schlechten Licht erscheinen lässt.

Das gefährliche an dieser Entwicklung ist, dass man damit die Bevölkerung Schritt für Schritt entmündigt. Denn wenn ich nur noch gefilterte Informationen erhalte, dann habe ich eine geringere Chance, mir selbst eine eigene Meinung zu bilden. Und anders als in der Mathematik, in der 1+1=2 ergibt, sind die meisten gesellschaftlich relevanten Fragen eben nicht so einfach zu beantworten. Daher gehört zu einer demokratischen Willensbildung unbedingt dazu, auch die Gegenpositionen oder Alternativen zu hören. Wer die von vorne herein ausblendet, der betreibt nichts anderes als die Errichtung einer Diktatur und eines Totaliarismus, in dem nur noch eine Einheitsmeinung zugelassen wird. In letzter Konsequenz ist so etwas Faschismus in Reinkultur, in dem in letzter Konsequenz auch Menschen, die eine andere Meinung als der Mainstream vertreten, ausgegrenzt werden oder andere Nachteile drohen.
 
Es ist ja in der Tonspur in Theos Link gut verargumentiert...

Soll man jedes Mal, wenn die Erdkugel eingeblendet wird auch jemanden hören, der der „Meinung“ ist, dass sie eine Scheibe ist...?

Das wirklich Schlimme ist ja, dass die „Macher“ hinter der „Leugnerszene“ ja gar nicht an den Mist glauben, den sie verzapfen. Es geht darum, Stimmvieh für den eigeneren Karren zum einspannen zu rekrutieren. Unter Berufung auf eine Meinungsfreiheit und demokratische Grundwerte, von denen man selber recht wenig hält.

Wie gesagt, ich bin absolut für Meinungsfreiheit. Aber 1+1=3 ist keine Meinung, sondern Blödsinn.

Und die wirklichen Idioten haben zumindest in D erst so um die 13%. Viel zu viel, aber zum Glück weit weg von Herrschaft.
 
Aktuell wird gemeldet, dass die Produktion neuer Windkraftanlagen im ersten Quartal um 90% gegenüber dem Vorjahr eingebrochen sei. NRW und Bayern hatten ja auch nichts besseres zu tun, als durch willkürliche Abstandregelungen die möglichen Flächen für neue Standorte praktisch auf Null zu reduzieren.

Quelle: Presseportal

Gleichzeitig haben wir eine Politik, die weiter an einem exponentiellem Wirtschaftswachstum festhält. Obwohl dies bei begrenzten Ressourcen mathematisch unmöglich ist. Und obwohl in der Vergangenheit jede Enerieeinsparung durch effizientere Nutzung durch das globale Wachstum mehr als kompensiert wurde.

Die jetzige Diskussion um CO2 wird am Ende auch nur dazu führen, dass Energie zwar teuerer und Staat wie Abzocker die Bürger besser schröpfen können. Doch am Ende wird sich wie immer am grundlegenden Trend nichts ändern. Endliche Ressourcen werden ungehemmt so lange ausgebeutet, bis die Lagerstätten erschöpft sind.

Da hast vollommen recht. Wir werden von Idioten regiert.
 
Es ging in Theos Link einzig und allein um das Abstreiten des menschlichen Einflusses auf den Klimawandel und die Tatsache, dass dieser Aspekt annähernd wissenschaftlich so geklärt ist, wie die Frage nach der Gestalt der Erde (Kugel vs. Scheibe).
Warum wir jetzt einmal mehr deine gesamte Weltanschauung durchbeten müssen, erschließt sich mir nicht.
 
Pancho schrieb:
Warum wir jetzt einmal mehr deine gesamte Weltanschauung durchbeten müssen, erschließt sich mir nicht.
Ich fürchte das ist keine Weltanschauung sondern eine Darstellung der Hintergründe warum sich weder beim Klimaschutz noch bei Ressourceneinsparung was Nenneswertes tut. Bei Problemen die das Wachstum nicht wesentlich einschränken hatte die Politik noch gerade rechtzeitig die Kurve gekriegt (Waldsterben oder auch das FCKW - Verbot wegen des zunehmenden Ozonlochs) aber bei den beiden angeführten Themen seh ich bei der weltweiten poltischen Lage und manchen ihrer Exponenten schlicht keine Chance auf ein weltweites Umsteuern nachdem die Klimawandelleugner in führenden Positionen zunehmen.
 
Die Frage ist eher wie lange es dauert bis ersichtlich wird/bzw. manche verstehen, welches Handeln der Wirtschaft mehr schadet. Alle, die jetzt den Status Quo um jeden Preis beibehalten wollen, verhindern doch den zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg und nehmen in Kauf, dass die Folgen noch mehr Kosten werden (und das sogar unabhängig davon, wie stark der Mensch das Klima mit CO2 beeinflusst).
 
Petz schrieb:
Pancho schrieb:
Warum wir jetzt einmal mehr deine gesamte Weltanschauung durchbeten müssen, erschließt sich mir nicht.
Ich fürchte das ist keine Weltanschauung sondern eine Darstellung der Hintergründe warum sich weder beim Klimaschutz noch bei Ressourceneinsparung was Nenneswertes tut. Bei Problemen die das Wachstum nicht wesentlich einschränken hatte die Politik noch gerade rechtzeitig die Kurve gekriegt (Waldsterben oder auch das FCKW - Verbot wegen des zunehmenden Ozonlochs) aber bei den beiden angeführten Themen seh ich bei der weltweiten poltischen Lage und manchen ihrer Exponenten schlicht keine Chance auf ein weltweites Umsteuern nachdem die Klimawandelleugner in führenden Positionen zunehmen.

Dem würde ich zustimmen. Wäre ein Grund etwas mehr aufs Gas zu gehen und sich nicht weiter von Ignoranten und Breitbandleugnern der AfD und Konsorten ausbremsen zu lassen.

Ich lese bei Neusser Gletscher halt eher eine gewisse Sympathie für die „Leugner“ heraus, weil die sind nicht „Mainstream“ und wer nicht „Mainstream“ ist, der muss einfach cool sein... die sind irgendwie „dagegen“. Und das rockt. :rolleyes:
 
Pancho schrieb:
und sich nicht weiter von Ignoranten und Breitbandleugnern der AfD und Konsorten ausbremsen zu lassen.
Solange es nicht gelingt u. a. die USA als CO2 - Riesenemittent mit ins Boot zu holen ist es praktisch wirkungslos und auch möglicherweise wirtschaftsgefährdend z. B. als Europäer größere Schritte zu gehen weil sonst kein halbwegs fairer Wettbewerb mehr existiert und wir ins Hintertreffen gerieten.
Der amerikanischen Führung kann man meiner Meinung nach nur paar Supertornados an den Hals wünschen die auch einige Großstädte komplett verwüsten denn nur wenn in einem Sommer Schäden auftreten, die die amerikanische Budgetplanung völlig über den Haufen werfen würde Blondine & Co. vielleicht doch noch zur Vernunft kommen da Argumente offensichtlich völlig nutzlos sind... :naja:
 
Sorry, hab den Post überlesen.
Werter Pancho, die kgl. Dänen behaupten was anderes - mehr hab ich nicht geschrieben.
Pancho schrieb:
Hast Du eine Quelle, oder ist das mal wieder nur in deinem unfehlbaren Gedächtnis?

Es kann einfach etwas nicht stimmen, mit deinen Dänen....................................
Es sind nicht meine Dänen :D auch wenn sie, wie wir alle wissen, nicht lügen. Mein nahezu unfehlbares Gedächtnis ;D brauch ich diesmal nicht zu bemühen, denn das war erst vor kurzer Zeit zu lesen. Es geht hier um nicht mehr als 3 Wochen! Hab nur die Zusammenfassung gelesen, denn im Kern schreiben alle Parteien eh immer dasselbe. Genannt wurden der Name des Prof. u. sein Team.
Wie immer weiß ich nicht mehr wo es überall gestanden hat. Da ich grundsätzlich nur seriöse Quellen lese und undurchsichtige Quellen meide ist es eh egal.

Interessant finde ich dass die kgl. dän Akademie von der Mainstream-Mehrheit eher mit Samthandschuhen angefasst wird.
Zu der Dreistigkeit deines Urteils über die Dänen sag ich nix. Selbstverständlich weiß ein deutscher Laie wie du das alles viel besser einzuordnen als so ein dänischer Wattwurmzähler - ist doch klar.
 
Ich hätte gerne selber nachvollzogen, wie die eine Korrelation zwischen offensichtlich gegensätzlichen Messreihen herstellen. Das kann ich auch als „Laie“, schade, dass die Möglichkeit nicht besteht. Bis dahin bleibe ich sehr skeptisch.
Ich vermute, dass dort historische Klimawandel untersucht wurden, für die es ja diese Korrelation ja unstrittig gibt.
Wird aber vermutlich dein Geheimnis bleiben. Ich habe kein Urteil über die Dänen gefällt - wie könnte ich, ich durfte ja bisher nichts von Ihnen lesen. Ich weiß was sie vermeintlich schreiben ja nur aus deinen Erzählungen. Sie sind ein Mythos. Ähnlich wie der Yeti...
 
Petz schrieb:
Pancho schrieb:
und sich nicht weiter von Ignoranten und Breitbandleugnern der AfD und Konsorten ausbremsen zu lassen.
Solange es nicht gelingt u. a. die USA als CO2 - Riesenemittent mit ins Boot zu holen ist es praktisch wirkungslos und auch möglicherweise wirtschaftsgefährdend z. B. als Europäer größere Schritte zu gehen weil sonst kein halbwegs fairer Wettbewerb mehr existiert und wir ins Hintertreffen gerieten.
Der amerikanischen Führung kann man meiner Meinung nach nur paar Supertornados an den Hals wünschen die auch einige Großstädte komplett verwüsten denn nur wenn in einem Sommer Schäden auftreten, die die amerikanische Budgetplanung völlig über den Haufen werfen würde Blondine & Co. vielleicht doch noch zur Vernunft kommen da Argumente offensichtlich völlig nutzlos sind... :naja:

Prinzipiell schon. Nur wenn jeder auf den anderen wartet, passiert nix.
Es gibt auch wirtschaftliche Chancen, nicht nur Belastungen. Ich glaube, es kann durchaus lohnend sein eine Technologieführerschaft anzustreben. Dazu muss man aber vorangehen, nicht hinterherlaufen.
 
Fab schrieb:
Genannt wurden der Name des Prof. u. sein Team.

Und diesen Namen hast Du trotz des tollen Gedächtnisses vergessen, oder darf man den nicht nennen?

Ich habe gerade mal versucht, etwas dazu zu ergoogeln. Ich finde nix...

Wir gesagt, ein Mythos...

Jedenfalls, sofern es diese Veröffentlichung gibt, hat sie bei den Dänen selber einen weitaus geringeren Stellenwert als bei dir, denn die offizielle Klimapolitik des Landes lässt darauf schließen, dass man dort den menschlichen Faktor voll akzeptiert und entsprechend gegensteuert.

Quelle:
http://tyskland.um.dk/de/uber-uns/news/newsdisplaypage/?newsid=f5b954dd-71e2-4786-ad7b-e557bafe7af8

Es wird immer rätselhafter...
Jedenfalls: Dafür voller Respekt an die Dänen!

Das kleine Dänemark, noch kleiner als das kleine Deutschland ein Vorreiter!
 
Petz schrieb:
... würde Blondine & Co. vielleicht doch noch zur Vernunft kommen da Argumente offensichtlich völlig nutzlos sind... :naja:
Es gab in den USA nie eine Mehrheit für den "Klimaschutz". Trump hat nur ein Wahlversprechen umgesetzt.
Trump ist nicht aus dem Pariser Abkommen ausgetreten, die USA waren nie dabei
Wohlwissend, dass der Kongress nicht zustimmen würde, war Obama nur durch einen Präsidentenerlass dem Abkommen beigetreten, ratifizieren müsste es aber der Kongress
https://www.heise.de/tp/features/Trump-ist-nicht-aus-dem-Pariser-Abkommen-ausgetreten-die-USA-waren-nie-dabei-3733617.html
 
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