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Die große Klima-Diskussion

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Fab schrieb:
Es geht Svensmark & Co. nicht um die Sonnenfleckenzyklen, sondern um die zyklischen magnetischen Aktivitäten. Die halten ja angeblich aktuell kosmische Strahlungspartikel ab. Diese Partikel sind Kondenskeime u. wirken kühlend.

Darüber hab ich schon 2007! geschrieben. Aber da ist seit 12 Jahren fast nix mehr gekommen.
Angesichts der Tatsache, daß in den kommenden Jahrzehnten Billionen von € in gewisse Bahnen gelenkt werden, sollten die Nichtanthropogenen wisenschaftlich in die Puschen kommen und ihre Hypothesen nachweisen, oder in den Papierkorb schmeißen.

Vielleicht haben sie es ja schon vor zig Jahren in den Papierkorb geschmissen aber paar tolle Menschen ziehen es immer wieder raus, weil sie nix besseres haben und es nicht akzeptieren wollen? :D
 
wmenn schrieb:
Fab schrieb:
Es geht Svensmark & Co. nicht um die Sonnenfleckenzyklen, sondern um die zyklischen magnetischen Aktivitäten. Die halten ja angeblich aktuell kosmische Strahlungspartikel ab. Diese Partikel sind Kondenskeime u. wirken kühlend.
Die Zusammenfassung dazu auf "skepticalscience" ist schon etwa älter:
https://skepticalscience.com/cosmic-rays-and-global-warming-advanced.htm
Mit der jetzigen Datenlage ist das Thema eindeutig widerlegt.
Etwas aktueller...
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Was Mensch und Sonne mit den Wolken machen
Die Zusammenhänge zwischen den Sonnenaktivitäten und den globalen Temperaturen findet Kirkby „frappant“.
https://www.welt.de/wissenschaft/article155742071/Was-Mensch-und-Sonne-mit-den-Wolken-machen.html
 
Wooly schrieb:
Ok ich gebe euch recht bei Wetterstein ist wirklich alles vorbei ... wenn man schon die alten vergammelten Soros Verschwörungstheorien rauskamen muss um über Klima zu diskutieren weiss man wenigstens aus welcher Ecke das kommt ..
Aus welcher Ecke, falls ich fragen darf?
 
wetterstein schrieb:
Der Artikel ist vom Mai 2016. Im Dezember 2016 kam in "Science" dann eine Veröffentlichung vom CLOUD-Experiment:
"Global atmospheric particle formation from CERN CLOUD measurements"
https://science.sciencemag.org/content/354/6316/1119
Schon im Abstract ist dann zu lesen:"...variations in cosmic ray intensity do not appreciably affect climate through nucleation in the present-day atmosphere."

Es sieht ganz danach aus, dass sich manche Leute bzw. Medien die Ergebnisse für ihre Zwecke etwas "umformulieren", wie es z. B. auf "skepticalscience" auch schon früher belegt worden ist:
https://skepticalscience.com/cern-cloud-proves-cosmic-rays-causing-global-warming-intermediate.htm
 
Abwarten...
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A new run of the CLOUD experiment examines the direct effect of cosmic rays on clouds

10 OCTOBER, 2019
“Direct effects of cosmic-ray ionisation on the formation of fair-weather clouds are highly speculative and almost completely unexplored experimentally,” says Kirkby. “So this run could be the most boring we’ve ever done – or the most exciting! We won’t know until we try, but by the end of the CLOUD experiment, we want to be able to answer definitively whether cosmic rays affect clouds and the climate, and not leave any stone unturned.”
https://home.cern/news/news/experiments/cosmic-rays-clouds
 
Der ARD-Bericht weiter oben zeigt übrigens sehr gut, dass „Report München“ kein seriöses Format ist, sondern eigentlich nur dazu dient konservative CSU-Positionen unters Volk zu bringen.

Auf die Recherche von Fakten verzichtet man dabei gerne, wenn es zur Agenda passt.

Ich beobachte diese Art von „Journalismus“ bei Report München schon seit mindestens 20 Jahren. An dem Beispiel sieht man es sehr gut: Spätestens im Jahre 2019 hat man sich in Bezug auf Anspruch und Sorgfalt mit diesem Beitrag komplett blamiert und zeigt wessen Geistes Kind man ist. Klar war das eigentlich auch schon 2007 aber inzwischen sieht auch der letzte Depp (Ausnahmen bestätigen hierbei die Regel...😉), dass Report München nicht für seriösen Journalismus steht, sondern dafür die eigene, stramm konservative Meinung unters Volk zu bringen. Und dafür wird notfalls auch gelogen oder selektiv wahrgenommen solange es eben geht...
 
Wooly schrieb:
Wer lieber auf Trump & China hört kann das gerne machen, aber muss halt dann auch damit leben das er z.B. hier im Forum, und zwar berechtigterweise, massiven Gegenwind bekommt.
Die Liste wird länger...
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Australien wird zur „Emissions-Supermacht“
Als führender Kohle-Exporteur ist das Land für mehr CO2-Emissionen verantwortlich als bisher gedacht. Doch Australien hält am Ausbau der Industrie fest.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/klimapolitik-australien-wird-zur-emissions-supermacht/24686396.html?ticket=ST-44328865-cqmTznzcv9hdY6UYfMD1-ap5
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Polen steht auf Kohle
Der Gastgeber der UN-Klimakonferenz setzt unbeirrt weiter auf fossile Brennstoffe. Einen Ausstieg lehnt der polnische Präsident Duda ab
„Kohle ist unser größter Schatz.“
https://www.tagesspiegel.de/politik/un-klimakonferenz-in-kattowitz-polen-steht-auf-kohle/23733940.html
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Brasilien kürzt Budget für Klimaschutz um 95 Prozent
Brasiliens Regierung hat die Mittel für den Kampf gegen den Klimawandel nahezu komplett gestrichen. Das berichten örtliche Zeitungen und verweisen auf den Haushalt des zuständigen Umweltministeriums. Dort waren demnach ohnehin nur noch rund 2,7 Millionen Euro für Maßnahmen gegen den Klimawandel vorgesehen, die nun um 95 Prozent gekürzt wurden.
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-05/klimawandel-brasilien-jair-bolsonaro-budgetkuerzung-umweltministerium-klimaschutzmassnahmen-rodungen
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Aktuell:
Das 100-Milliarden-Ölfeld entlarvt Norwegens Doppelmoral beim Klima
Norwegen gibt sich als Vorreiter beim Klimaschutz, doch sein Reichtum basiert auf Öl. Nun steigert der staatliche Ölkonzern die Produktion sogar drastisch – und führt durch Aktienkäufe Oslos Klimapolitik ad absurdum.
https://www.welt.de/wirtschaft/article202206976/Norwegen-steigert-Oelfoerderung-trotz-Klima-Versprechen.html
 
Radikale, hinterwäldlerische Bauern planen den Umsturz.
Dabei blockieren sie Straßen, legen ganze Städte lahm und zerstören mutwillig öffentliches Eigentum. Dabei fordern sie die Austrottung aller Insekten und das Recht, unser Trinkwasser noch weiter mit Gift anreichern zu dürfen.

Aus dem linksgrünen, angeblich neutralen, Zwangsmedium:
Ausstaffiert mit Schildern wie "Auflagenflut nimmt uns den Mut" sorgten Tausende Trecker schon bei der Anfahrt zu den Kundgebungen in Städten wie Bonn, Berlin oder Hannover für Verkehrsstörungen
:arrow:
https://www.tagesschau.de/inland/bauern-protest-101.html

Lügen aus der stalinistischen Propagandapresse:
Angeblich unabhängig, sind sie teils vom Bauernverband gesteuert – und AfD-nah
:arrow:
https://taz.de/Grosse-Bauernproteste-auf-AfD-Linie/!5633870/

*Achtung, es könnten Spuren von Ironie enthalten sein. Ähnlichkeiten zu Filterblasenbeiträgen sind weder beabsichtigt, noch erwünscht.*
 
Das sogenannte Grand Solar Minimum, eine für die kommenden Jahre prognostizierte Periode stark verringerter Sonnenfleckenaktivität, hat in den letzten Tagen laut dem US-Nationalen Wetterdienst in Teile des Staates Texas für die Region seltene, schwere Schneefälle gebracht.
Der schwedische Ozeanograph und frühere Dekan der Fakultät für Paläogeophysik und Geodynamik an der Universität Stockholm, Nils-Axel Mörner, schrieb noch 2015 in einem Artikel für „Natural Science“, die Sonne werde etwa gegen 2030-2040 ein neues Grand Solar Minimum erleben, was aus mehreren Studien hervorgehe.
:arrow:
https://de.sputniknews.com/panorama/20191026325911986-texas-meldet-unglaublich-seltene-schneefaelle/
 
Einer meiner Geographie-Lehrer hat das mal den "Schieneneffekt der Kordillere" genannt: da in Nordamerika die Gebirgszüge vorwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufen und nicht in Ost-West-Richtung können kalte Luftmassen aus dem Norden "ungebremst" in den Süden vordringen. Ebenso können warme Luftmassen auch bis weit in den Norden vordringen. Bei uns in Europa hingegen verhindern wohl die Alpen solch einen Austausch.
 
in geringerem Maße haben wir das durch die Burgundische Pforte im Rheintal: Luft aus dem Süden kann ungehindert über das Rhone-/Saone-/Doub-Tal zwischen den Vogesen und dem Jura/Schwarzwald bis weit nach Norden dringen, selbst in Frankfurt ist der Effekt noch spürbar. Deshalb ist die Region um Freiburg so warm. Ob es den Effekt auch in entgegengesetzter Richtung gibt, weiß ich nicht.
 
Florian86 schrieb:
................ Ebenso können warme Luftmassen auch bis weit in den Norden vordringen. Bei uns in Europa hingegen verhindern wohl die Alpen solch einen Austausch.
Zudem muss Luft aus nördlichen Richtungen mit einer großen Wahrscheinlichkeit übers vergleichsweise warme Meer.
Lediglich bei Nordost - Ost wirds im Winter richtig schattig.

Burgundische Pforte/umgekehrter Effekt: Wenn das winterliche "Russlandhoch" stark genug ist, dann kommt die Eisluft bis ans Mittelmeer.
Wird aber immer seltener. Glaub in den 70ern gabs mal einen Extremfall mit starken Frostschäden an der Riviera u. der Cote d`Azur.
Zudem weht im Rhonetal der kalte Mistral.
 
Für beide Neigungsgruppen von Interesse: ;D
:arrow:
Der Tiroler Skitourismusforscher und Schneehistoriker Günther Aigner gibt einen spannenden Überblick über mehr als 120 Jahre Klimageschichte in den Tiroler Bergen.
 
wetterstein schrieb:
Für beide Neigungsgruppen von Interesse: ;D
:arrow:
Der Tiroler Skitourismusforscher und Schneehistoriker Günther Aigner gibt einen spannenden Überblick über mehr als 120 Jahre Klimageschichte in den Tiroler Bergen.
Was ist mit dir los?
Du schwächelst :)
Dder findet sich Aigner auch auf einer deiner bevorzugten Sites wie Eike&Co?

Übrigens weil's zu einem deiner vorherigen Postings passt

https://twitter.com/DLR_next/status/1187257936797753346
@DLR_next
Weil gelegentlich "vermutet" wird, die Sonnenaktivität könne ja irgendwie am #Klimawandel schuld sein: Diese Grafik zeigt, dass die Sonneneinstrahlung (gelb) nichts mit dem Anstieg der Temperaturen (rot) zu tun hat. Quelle und weitere Erklärungen: https://climate.nasa.gov/causes/

bzw.
https://climate.nasa.gov/causes/
1896
 
gernot schrieb:
Dder findet sich Aigner auch auf einer deiner bevorzugten Sites wie Eike&Co?
Der Herr Aigner wird dort zumindest gerne zitiert, seine Videos, aus diesem "Millieu", bevorzugt kommentiert.
Ansonsten ist das was er sagt nicht wirklich falsch, wenn auch tendenziös.

Ich hatte mich auch schonmal mit einem Video "Der winterliche Klimawandel in den Mittelgebirgen" von Herrn Aigner auseinandergesetzt und das ganze mal anhand von DWD-Daten vom Kahlen Asten, für das Sauerland, überprüft.
Auf der einen Seite kann man sagen, die Skisaison im Sauerland ist inzwischen so lang wie noch nie (seit der letzten Eiszeit....). Das dafür die (weltweit schlagkräftigste?) Beschneiungsanlage, inzwischen auch eine "Scherbeneisanlage" (Snowmaker) zur "Schnee"erzeugung bei Plusgraden gebaut wurden - papalapap.

Vor einiger Zeit bin ich im Netz über ein Video von „Zukunft Skisport“ gestolpert. Inhalt, der winterliche Klimawandel in den deutschen Mittelgebirgen. Das Fazit dort lautet, die Winter in den Mittelgebirgen hätten sich in den letzten Jahrzehnten nicht nennenswert erwärmt. Gut, ich bin selbst aktiver Wintersportler. Häufig in den Mittelgebirgen, insbesondere im Sauerland unterwegs. Irgendwie widerspricht das meinen eigenen Erfahrungen, den immer neuen Temperaturrekorden und dem immer öfter fehlenden Naturschnee. Vielleicht bin ich aber auch nur von den Klimaprognosen beeinflusst, die eine sich immer weiter erwärmende Erde vorhersagen. Befangen sozusagen. Warum sollten sich also ausgerechnet die Winter nicht erwärmen?
:arrow: https://wasserundeis.com/2019/05/16/klimawandel-im-sauerland/

Sowohl die Zahl der Schnee-, Frost- und Eistage ist massiv zurückgegangen. Die Wintertemperaturen stark angestiegen. Die Aussage, der Wintersport in den Mittelgebirgen sei "nicht gefährdet" ist, ist da schon mehr als gewagt - es sei den, es ist einem egal ob man "Winter"sport betreibt, oder auf einem weißen Scherbeneisband durch einen grünbraune Matschlandschaft gleitet...

Ich bin mir ganz sicher, würde ich Wetterdaten eines Tiroler Skigebietes auf ähnliche Weise verarbeiten, käme ich zu ähnlichen Schlüssen.
Ehrlich gesagt bin ich es aber leid, irgendwelche leichtfertig und auf die schnelle getätigten Aussagen, aufwändig zu wiederlegen.
Wer ernsthaft glaubt, dass die Winter nicht wärmer werden, der kann das auch weiterhin tun.
 
spannend wie klein die welt doch ist, deine website kenn ich sehr gut, vor allem deine schweiz einträge hab ich mit großem interesse gelesen, da wir nächstes jahr eine längere rennrad/gravelbike tour von kufstein nach genf planen und ua zermatt und den aletschgletscher als ziel haben.
aigner kenn ich von diversen virt. diskussionen, denke dass ihn in 1.linie das hysterische gekreische (skifahren in 5 jahren gibt's nimmer etc) stört - wie man anhand seiner "studien" sieht hat er zumindestens für hochlagen tlw. recht.

seine ergebnisse finden sich ja auch z.b. im ö klima sachstandsbericht 2014 s.268 wo diese stagnation auch erwähnt wird

Interessant ist auch das saisonale Verhalten des Temperaturverlaufs in den aktuellen drei Jahrzehnten mit Unterschieden zwischen unverminderten (Frühling) bis beinahe unvermindert (Sommer) anhaltenden Erwärmungstrends bis zu
schwächerer Erwärmung (im Herbst) bis zu angedeuteter aktueller Rückläufigkeit auf hohem Niveau im Winter. Letztere ist im hochalpinen Bereich noch etwas stärker ausgeprägt als in den Österreich-Gesamtmitteln („Klimanewsletter“ auf der ZAMG-Website16).

was mich stört ist, dass er nur dez, jan, feb für seine temperaturstatistiken nimmt (er verteidigt dass mit met. winter) ich denke nov+märz sind schon auch noch wichtig, zum einen für "unterlage" und zweitens für entsprchende saisonlänge, man sieht ja jetzt schon dass skifahren nur mehr eine minderheit in den monaten märz april interessiert, denke das liegt auch daran dass hier die erwärmung am stärksten ausgeprägt ist, april mittlerweile defacto sommermonat - wer will da im gatsch noch skifahren, auch wenn noch meterhoch schnee liegt?
 
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