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Die große Klima-Diskussion

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Julian96 schrieb:
Ich weiß nicht was gegen kühlbare Skipisten spricht. Eine Kundschaft die dafür zahlen wird gibt es.
Dubai macht regelmäßig vor, dass Ideen keine Grenzen kennen ....

Ich will jetzt niemand zu nahe treten, aber meine innerer Kompass sagt mir, das es diverse Unterschiede zwischen Dubai und dem Sauerland gibt. Und nicht nur was die Zahlungsbereitschaft angeht ... aber diese Diskussionskultur nennet man glaube ich "ergebnisoffen" ... habe ich schon öfters gehört ... wenn mir jetzt einfallen würde wo .. ???
 
Julian96 schrieb:
Lokal das Klima schaffen das man will/braucht ist in meinen Augen die Zukunft. Wir machen das längst im großen Stil. Wie groß ist die bebaute Fläche weltweit? Und überall wird ständig geheizt und gekühlt, fast zu jeder Jahreszeit in jedem Gebäude. In den meisten Ländern in kaum gedämmten Häusern. Ist weder unmöglich noch wegzudenken. Die paar Hektar Pistenfläche würden gar nicht ins Gewicht fallen.

Woher wusste ich nur, das bei solchen Aussagen die geballte Forums-Klimawissenschaftskompetenz gleich eine Like dalässt ...
 
gelöscht
 
Tiob schrieb:
Ich bin immer wieder erstaunt, dass sich die Erde bisher nur um 1,5 Grad erwärmt hat, wenn man bedenkt, wie viele Treibhausgase wir über Jahrzehnte in die Luft geblasen haben. Die Erde ist erstaunlich belastbar.
Es ist allerdings wohl so, dass die Erwärmung langsamer ist, als der Anstieg der CO2-Konzentration. D. h. selbst, wenn man ab sofort keine Klimagase mehr imitieren würde, würde die Erwärmung noch einige Zeit weiterlaufen.
 
Was für eine absurde Diskussion. Schon in diesem Forum wird doch ganz deutlich, dass die breite Mehrheit sich vom Wintersport abwenden wird, wenn die Bedingungen, wie sie aktuell vorherrschen, die Regel sein würden.

Seit einigen Jahren könnte man mit ganz viel Aufwand überall so viel "Schnee" produzieren um 365 Tage im Jahr durchzufahren. Macht aber niemand, Angebot und Nachfrage. Die Kosten für die Kundschaft wäre immens, die Bedingungen auf den "Pisten" fragwürdig. Sie hätten mit Skifahren wie die meisten es lieben einfach nur mehr wenig gemein. Noch absurder wird es, wenn gerade äußerst kostensensible User wie etwa jps Investitionen forden, die die Preise erst recht explodieren lassen würden....

Ich weiß gar nicht, warum ich das überhaupt noch lese.
 
noisi schrieb:
Was für eine absurde Diskussion. Schon in diesem Forum wird doch ganz deutlich, dass die breite Mehrheit sich vom Wintersport abwenden wird, wenn die Bedingungen, wie sie aktuell vorherrschen, die Regel sein würden

Dafür sind die Skigebiete in den höheren Lagen, trotz der angeblich schlechten Bedinungen, bemerkenswert ausgebucht. Vielleicht liegt das daran, dass abseits der AF Filterblase der Schwerpunkt gar nicht so sehr auf perfekt präparierten Pisten und schönstem Pulverschnee liegt, sondern mehr im geselligen Beisammensein und dem Einkehrschwung nach ein paar Abfahrten.

Mit weniger hohen Ansprüchen an den Schnee wird man auch wohl künftig noch eine Weile lang Wintersport betreiben können. Solche Verhältnisse, wie wir sie hier gerne hätten, gibt es IMHO eh nur im Schnitt alle zehn Jahre. AFAIK zuletzt z.B. in der Saison 2009/2010 sowie 2020/21.
 
NeusserGletscher schrieb:
Dafür sind die Skigebiete in den höheren Lagen, trotz der angeblich schlechten Bedinungen, bemerkenswert ausgebucht. Vielleicht liegt das daran, dass abseits der AF Filterblase der Schwerpunkt gar nicht so sehr auf perfekt präparierten Pisten und schönstem Pulverschnee liegt, sondern mehr im geselligen Beisammensein und dem Einkehrschwung nach ein paar Abfahrten.
...vielleicht liegt das einfach daran, dass in diesen höheren Lagen (also 2000+) und die nur einen Bruchteil der Skigebietsflächen betreffen, gar nicht diesen Verhältnisse herrschen über die wir eigentlich sprechen.

NeusserGletscher schrieb:
Mit weniger hohen Ansprüchen an den Schnee wird man auch wohl künftig noch eine Weile lang Wintersport betreiben können. Solche Verhältnisse, wie wir sie hier gerne hätten, gibt es IMHO eh nur im Schnitt alle zehn Jahre. AFAIK zuletzt z.B. in der Saison 2009/2010 sowie 2020/21.
Immer diese Ansprüche. Da müssen wir wirklich mal von unserem hohen Ross runterkommen das immer und ausschließlich nach Pulverschnee und Kaiserwetter verlangt....
Die Verhältnisse, das Talabfahrten, das vollbeschneite Skigebiete über 1000m nicht schon im Februar schließen, gibt es nur alle 10 Jahre.
Diese Relativierei ist wirklich ein Armutszeugnis.
 
Julian96 schrieb:
Ich weiß nicht was gegen kühlbare Skipisten spricht.

Kann man machen, wenn die zahlungskräftige Klientel bereit ist, Ski gegen Schlittschuhe einzutauschen. Vor allem am Nachmittag wird das auf den einschlägigen Talabfahrten eine Pfunds-Gaudi.

K.
 
Was gegen kühlbare Skipisten spricht, ausser dass es der größte Schwachsinn ist den ich seit langem gelesen habe?
Natur und Umweltschutz
Almbauern
Energiekosten
Für viele Gäste nicht mehr Bezahlbar
Undundund

Wenns geht dann gehts und wenn nicht dann halt nicht.
 
Der Einsatz solcher Technologien wird auch dadurch erschwert, dass es in den Alpen meist noch Destinationen in der Nähe gibt, die darauf nicht angewiesen sind und dementsprechend dann deutlich günstiger Skifahren anbieten können.
 
Es gibt schon Anlagen die man von unten kühlt und von oben beregnet. Die Dinger nennen sich Bobbahn.

Bei viel Schnee ist die Wirkung vernachlässigbar weil er gut isoliert, bei wenig Schnee bildet sich eine Eisplatte.

Man müsste zusätzlich die Luft über der Piste auch kühlen. Weil der Wind sie ständig austauscht ist eine Umhausung nötig um das zu verhindern. Und dann hat man: Genau, eine Skihalle.

Günther Aloys hatte das tatsächlich mal für Ischgl vorgeschlagen. Man hört aber nichts mehr davon.
 
GIFWilli59 schrieb:
Tiob schrieb:
Ich bin immer wieder erstaunt, dass sich die Erde bisher nur um 1,5 Grad erwärmt hat, wenn man bedenkt, wie viele Treibhausgase wir über Jahrzehnte in die Luft geblasen haben. Die Erde ist erstaunlich belastbar.
Es ist allerdings wohl so, dass die Erwärmung langsamer ist, als der Anstieg der CO2-Konzentration. D. h. selbst, wenn man ab sofort keine Klimagase mehr imitieren würde, würde die Erwärmung noch einige Zeit weiterlaufen.
ist nicht mehr state-of-the-art meinung führender klimatologen

https://www.livescience.com/planet-earth/climate-change/yes-we-can-still-stop-the-worst-effects-of-climate-change-heres-why

"Nowadays, scientists use more comprehensive and elaborate models that treat our carbon emissions more realistically, allowing components of the ocean, atmosphere and biosphere to interact with the atmosphere to determine where emitted carbon actually goes.
So what do these more comprehensive models predict happens when we stop emitting carbon? The thermal inertia of the oceans still leads to delayed warming. But the oceans continue to draw carbon from the atmosphere and the atmospheric CO2 concentration — and therefore, the greenhouse effect — decreases, causing cooling. This negative "carbon cycle inertia" almost perfectly offsets the positive thermal inertia, and the net inertia of the system is very close to zero.
We call the additional warming that will occur once we stop polluting the "zero emissions commitment" (ZEC), and it appears to be very close to zero. The ZEC suggests we're committed only to the warming we've already caused with historical emissions. The ZEC being close to zero is the reason we can define a "carbon budget," or the amount of carbon there is left to burn to keep warming below some specified level. It is the source of the well-known warning that we must reduce carbon emissions by 50% by 2030 and reach zero emissions by 2050 to keep warming below the critical 1.5 C mark."

"Heutzutage verwenden Wissenschaftler umfassendere und ausgefeiltere Modelle, die unsere Kohlenstoffemissionen realistischer behandeln und Komponenten des Ozeans, der Atmosphäre und der Biosphäre mit der Atmosphäre interagieren lassen, um zu bestimmen, wohin der emittierte Kohlenstoff tatsächlich gelangt.
Was also sagen diese umfassenderen Modelle voraus, wenn wir aufhören, Kohlenstoff zu emittieren? Die thermische Trägheit der Ozeane führt immer noch zu einer verzögerten Erwärmung. Aber die Ozeane ziehen weiterhin Kohlenstoff aus der Atmosphäre, und die atmosphärische CO2-Konzentration - und damit der Treibhauseffekt - nimmt ab, was zu einer Abkühlung führt. Diese negative "Trägheit des Kohlenstoffkreislaufs" gleicht die positive thermische Trägheit fast vollständig aus, und die Nettoträgheit des Systems geht gegen Null.
Wir nennen die zusätzliche Erwärmung, die eintritt, wenn wir mit der Verschmutzung aufhören, die "Null-Emissions-Verpflichtung" (ZEC), und sie scheint sehr nahe bei Null zu liegen. Die ZEC deutet darauf hin, dass wir nur für die Erwärmung verantwortlich sind, die wir mit unseren historischen Emissionen bereits verursacht haben. Da die ZEC nahe bei Null liegt, können wir ein "Kohlenstoffbudget" definieren, d. h. die Menge an Kohlenstoff, die noch verbrannt werden kann, um die Erwärmung unter einem bestimmten Wert zu halten. Daher stammt die bekannte Warnung, dass wir die Kohlenstoffemissionen bis 2030 um 50 % reduzieren und bis 2050 auf Null reduzieren müssen, um die Erwärmung unter der kritischen Grenze von 1,5 °C zu halten.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)"
 
markus schrieb:
Was gegen kühlbare Skipisten spricht, ausser dass es der größte Schwachsinn ist den ich seit langem gelesen habe?
Natur und Umweltschutz
Almbauern
Energiekosten
Für viele Gäste nicht mehr Bezahlbar
Undundund

Wenns geht dann gehts und wenn nicht dann halt nicht.
wir schalten die dt. akws wieder ein und bauen noch ein paar zusätzliche dann haben wir strom genug, atomstrom ist ja (fast) gratis!!!
und /w schnee isoliert, stark komprimierter pistenkunstschnee ist kein besonders guter "dämmstoff", man muss halt ev. fallenden neuschnee aus der piste rausputzen (der sowieso nur zu störender buckelbildung führt)
außerdem hat man bei pistenkühlung den weiteren vorteil, dass man eben keine meterdicke schneedecke mehr benötigt.
10/20cm auflage sollten dann ja locker reichen da gps-überwacht. und ev. drohender eisbildung kann man durch abfräsen der eisschicht - schneeaufbereiten und wiederaufbringen entgegenwirken.
sollte also alles kein problem sein und das erwarte ich mir als kunde natürlich auch!

:) :) :)
 
gernot schrieb:
wir schalten die dt. akws wieder ein und bauen noch ein paar zusätzliche dann haben wir strom genug, atomstrom ist ja (fast) gratis!!!
Eben. Zumindest solange er entsprechend subventioniert ist. Und noch dazu klimafreundlich (nicht umweltfreundlich).
 
noisi schrieb:
...vielleicht liegt das einfach daran, dass in diesen höheren Lagen (also 2000+) und die nur einen Bruchteil der Skigebietsflächen betreffen, gar nicht diesen Verhältnisse herrschen über die wir eigentlich sprechen.

Aha, also brauchen wir das Skifahren noch nicht an den Nagel zu hängen?

noisi schrieb:
Was für eine absurde Diskussion. Schon in diesem Forum wird doch ganz deutlich, dass die breite Mehrheit sich vom Wintersport abwenden wird, wenn die Bedingungen, wie sie aktuell vorherrschen, die Regel sein würden.

Also wird die Breite Mehrheit der U2000 Wintersportler sich vom Wintersport abwenden, wenn Skifahren nur noch in höheren Lagen (2000+) möglich ist? Können die U2000 Wintersportler sich nicht zum Ü2000 Wintersportler umschulen lassen?

Ich bin verwirrt, in einem Posting behauptest Du das Gegenteil von dem, was Du selbst kurz zuvor geschrieben hast.
 
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