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vor 2000 Jahren waren die Alpen schonmal eisfrei, von daher keine Panik. In ein paar Jahren wird eine kleine Eiszeit kommen und die Sonnenaktivität wird abnehmen, ich will mal vorraus sagen dass sich dann so manch einer einen "Klimawandel" wünschen wird weil es so kalt ist
 
Thunderbird80 schrieb:
vor 2000 Jahren waren die Alpen schonmal eisfrei, von daher keine Panik.
Der Corvatsch ist auch in den Alpen.https://www.derstandard.de/story/20...altes-gletschereis-in-der-schweiz-geschmolzen
Thunderbird80 schrieb:
In ein paar Jahren wird eine kleine Eiszeit kommen und die Sonnenaktivität wird abnehmen, ich will mal vorraus sagen dass sich dann so manch einer einen "Klimawandel" wünschen wird weil es so kalt ist
Davon habe ich auch schon gehört. Ob diese nun wirklich kommt, ist aber nicht gerade sicher. Neue Berichte dazu kann ich nicht finden, nur welche, die sich auf Hochrechnungen von 2015 stützen. Und wirklich gesichert ist das nich wirklich.
 
Nocki schrieb:
Thunderbird80 schrieb:
vor 2000 Jahren waren die Alpen schonmal eisfrei, von daher keine Panik.
Der Corvatsch ist auch in den Alpen.https://www.derstandard.de/story/20...altes-gletschereis-in-der-schweiz-geschmolzen
Thunderbird80 schrieb:
In ein paar Jahren wird eine kleine Eiszeit kommen und die Sonnenaktivität wird abnehmen, ich will mal vorraus sagen dass sich dann so manch einer einen "Klimawandel" wünschen wird weil es so kalt ist
Davon habe ich auch schon gehört. Ob diese nun wirklich kommt, ist aber nicht gerade sicher. Neue Berichte dazu kann ich nicht finden, nur welche, die sich auf Hochrechnungen von 2015 stützen. Und wirklich gesichert ist das nich wirklich.

Ich denke das hängt auch davon ab wie der Golfstrom sich entwickelt, wenn er noch schwächer wird oder gänzlich versiegt dürfte es hier auf jeden Fall kälter werden. Aber das lässt sich scheinbar nur sehr schwierig prognostizieren.
 
Thunderbird80 schrieb:
vor 2000 Jahren waren die Alpen schonmal eisfrei, von daher keine Panik. In ein paar Jahren wird eine kleine Eiszeit kommen und die Sonnenaktivität wird abnehmen, ich will mal vorraus sagen dass sich dann so manch einer einen "Klimawandel" wünschen wird weil es so kalt ist
Sorry, aber das ist doch Quatsch!

1. Waren die Alpen vor 2000 Jahren nicht "eisfrei", sondern die Gletscher waren kleiner.

2. Die Sonnenaktivität ist so hoch wie schon 20 Jahre nicht und das Maximum ist noch gar nicht erreicht.

3. Eine "Eiszeit" wie beim Maunder-Minimum wird es daher von der Sonnenaktivität her sicher nicht geben.

4. Falls der Golfstrom kippt, könnte es für Europa kälter werden, aber global wird es sicher wärmer werden.

Hat aber alles nichts mit dem Stubaier zu tun. Vielleicht sollte man die letzten Beiträge in einen anderen Thread verschieben.
 
TONI_B schrieb:
1. Waren die Alpen vor 2000 Jahren nicht "eisfrei", sondern die Gletscher waren kleiner.

Immerhin so klein, dass die Römer auf der Nordseite des Theodul (3000 Meter +) gepflasterte Saumpfade anlegen konnten. Also faktisch "eisfrei", wenn man die allerhöchsten Gipfel außen vor lässt, auf denen sinnvoll weder Wintersport möglich ist noch Warentransport möglich war.

Zermatt und die Hochalpenpässe. Alfred Lüthi schrieb:
Als ich in den Jahren 1969 und 1970 jene Gegend absuchte, müssen diese Karrengeleise noch unter Schnee gelegen haben. Die sensationelle Feststellung, dass sich auf 3000 Meter über Meer einwandfrei römische Geleise auffinden liessen, ist der beste Beweis dafür, dass der Theodul nicht nur ausgebaut war, sondern zumindest auf der Bergstrecke mit Karren befahren werden konnte
 
Thunderbird80 schrieb:
vor 2000 Jahren waren die Alpen schonmal eisfrei, von daher keine Panik. In ein paar Jahren wird eine kleine Eiszeit kommen und die Sonnenaktivität wird abnehmen, ich will mal vorraus sagen dass sich dann so manch einer einen "Klimawandel" wünschen wird weil es so kalt ist

Nur um es für die Benutzer hier richtig einordnen zu können...wolltest du mit diesem Beitrag
a) eine Diskussion anregen
b) den Wunschgedanken eines Wintersportliebhabers als Fakt darstellen?
 
Wie kann ein eigentlich ein Ötzi 5000 Jahre unterm Eis gelegen haben, wenn die (Ost)Alpen zur Römerzeit, also so pi mal Daumen 3000 Jahre nach seinem Tod, eisfrei waren?
Ausgeapert ist die Mumie 1991 - also zu einer Zeit als die umgebenden Gletscher noch doppelt so groß waren wie heute (sofern sie noch existieren)?
 
Weil Gletscher sich immer bewegen. Das Eis fließt stets bergab (wenn auch typischerweise nur im Bereich von Metern pro Jahr), sodass auch unter dickem Eis verschollene bewegliche Dinge irgendwann ausapern, sogar wenn der Gletscherstand (moderat) zunimmt, da sie ans Gletscherende gespült werden.

Das passiert ständig mit sämtlichen Dingen im Gletscher, deshalb ist auch am Ende vom Gletscher ein Geröllfeld (genannt Moräne), welches sich aus Gesteinsbrocken zusammensetzt, die aus darüberliegenden Felsen durch Erosion auf den Gletscher kamen, dann vereisten und schließlich nach einiger Zeit am Gletscherende auftauchten und dort dann auftauten (und tw. durch das Tauwasser weiter hinab gespült und weiter erodiert werden).

Wenn man die Überreste einer Straße auf 3000 Metern Höhe findet, beweist das, dass zum Zeitpunkt des Baus dort, oder an einem höher gelegenen Ort, kein Gletscher gewesen sein kann. Die können nämlich allenfalls bergab befördert werden, aber nicht bergauf, und auf einem Gletscher wurde damals und wird auch heute keine Straße gebaut, weshalb die Überreste da schon ein Beweis sind.
 
noisi schrieb:
Wie kann ein eigentlich ein Ötzi 5000 Jahre unterm Eis gelegen haben, wenn die (Ost)Alpen zur Römerzeit, also so pi mal Daumen 3000 Jahre nach seinem Tod, eisfrei waren?
Ausgeapert ist die Mumie 1991 - also zu einer Zeit als die umgebenden Gletscher noch doppelt so groß waren wie heute (sofern sie noch existieren)?

Der ganze Alpenraum war eisfrei? Nein, ein kleines gallisches Dorf widersetzte sich der Erwärmung ..... :mrgreen:

Auf dieser Simulation der ETH Zürich erkennst Du bei Minute 2:03, dass der Bereich um Ötzis Fundstelle auch vor 2000 Jahren mit Eis bedeckt war. Ich kann Dir nicht sagen, wie genau die Simulation tatsächlich ist. Aber es scheint so, dass auch in den wärmeren Phasen der Vergangenheit einige Kälteinseln existierten, in denen das Eis nie vollständig verschwand. Wenn man sich die ganze Simulation anschaut, dann realisiert man auch, dass der heute Zustand oder selbst der vor ein paar hundert Jahren nur noch die letzten Zuckungen der ausgehenden Eiszeit sind.
 
Nein, alles auf "natürliche" Vorgänge zu schieben, funktioniert nicht!

Es hat erdgeschichtlich noch nie einen Zeitraum gegeben, wo in so kurzer Zeit (einige Jahrzehnte) eine so starke Temperaturänderung aufgetreten ist. Das ist schon der Mensch mit seinen vielen Gigatonnen CO2 pro Jahr. Übergänge von Kalt- zu Warmzeiten lagen im Bereich von 1000-10000 Jahren.
 
Nun, das stimmt mit Sicherheit nicht.
Es ist mittlerweile erwiesen, dass sich klimatische veränderungen auch früher in einigen wenigen Jahrzehnten zutragen können.
Der Mensch war nur nicht schuld daran, was er heute nun mal.zum grossen Teil ist.
 
Das wurde in diesem Thread schon mehrfach thematisiert und auch mit Links unterlegt.
Glaub sogar der spektakuläre 5°-Temperaturanstieg binnen eines Menschenalter beendete die letzte Kaltzeit vor ca. 12.000 Jahren.
 
TONI_B schrieb:
zonk schrieb:
Es ist mittlerweile erwiesen, dass sich klimatische veränderungen auch früher in einigen wenigen Jahrzehnten zutragen können.
Hast du einen Link dazu?

Vielleicht das hier:

https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/informationsportal-klimawandel/klimavergangenheit/palaeoklima/20.000-jahre

"...Vor etwa 15.000 Jahren kam es zu einer starken Erwärmung, die im so genannten Bølling-Allerød-Warmintervall mündet. Die genauen Gründe für diese Erwärmung sind noch nicht gänzlich verstanden. Die rasch schmelzenden Eismassen führten nicht nur zu einem raschen Meeresanstieg. Die großen Süßwassermengen schwächten auch die Ozeanzirkulation, weshalb eine kurzzeitige Abkühlung, die Ältere Dryas, folgte. ..."

3-1-6_1_uebergang
 
Danke!

Ähnliche Daten habe ich auch gefunden. Die Ursachen dafür dürften noch nicht ganz klar sein - aber wohl kaum mit der derzeitigen Situation vergleichbar. Es ging mir ja darum, ob es so schnelle Änderungen mit vergleichbaren "äußeren" Umständen (wie zB. die Milankovic-Zyklen) erklärbar sind. Weil nur weil es - durch andere Gegebenheiten - möglicherweise ähnliche Gradienten schon mal gab, heißt es ja noch lange nicht, dass die derzeitige Situation nicht durch den Menschen verursacht ist.
 
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