Weil Gletscher sich immer bewegen. Das Eis fließt stets bergab (wenn auch typischerweise nur im Bereich von Metern pro Jahr), sodass auch unter dickem Eis verschollene bewegliche Dinge irgendwann ausapern, sogar wenn der Gletscherstand (moderat) zunimmt, da sie ans Gletscherende gespült werden.
Das passiert ständig mit sämtlichen Dingen im Gletscher, deshalb ist auch am Ende vom Gletscher ein Geröllfeld (genannt Moräne), welches sich aus Gesteinsbrocken zusammensetzt, die aus darüberliegenden Felsen durch Erosion auf den Gletscher kamen, dann vereisten und schließlich nach einiger Zeit am Gletscherende auftauchten und dort dann auftauten (und tw. durch das Tauwasser weiter hinab gespült und weiter erodiert werden).
Wenn man die Überreste einer Straße auf 3000 Metern Höhe findet, beweist das, dass zum Zeitpunkt des Baus dort, oder an einem höher gelegenen Ort, kein Gletscher gewesen sein kann. Die können nämlich allenfalls bergab befördert werden, aber nicht bergauf, und auf einem Gletscher wurde damals und wird auch heute keine Straße gebaut, weshalb die Überreste da schon ein Beweis sind.