andyman1609
Vogelsberg (520m)
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Pistencruiser schrieb:Wobei ich mir die Frage stelle, ob dieser Sachverhalt nicht doch auch strafrechtlich relevant sein könnte denn...
a) wird hier ganz klar mit falschen Angaben geworben bzw. dem Kunden ein Produkt verkauft, dessen zugesicherte Eigenschaften in der Realität klar beweisbar nicht vorhanden sind. Für mein Rechtsempfinden wäre hier der Tatbestand des Betruges bereits mehr als erfüllt.
Pistencruiser schrieb:b) findet hier mithilfe wissentlich getätigter Falschangaben eine Wettbewerbsverzerrung gegenüber der Konkurrenz statt, welche mit (halbwegs) korrekten Angaben wirbt und aufgrund dessen einen klaren Wettbewerbsnachteil hin nimmt.
Oh mann das ist nicht deren Ernst?Ähnlich wie beim Stubaier Gletscher argumentiert er: „Der Teufel liegt im Detail. Wenn Sie zum Beispiel wie bei mir im Skigebiet in Gerlos eine Piste haben, die einen Kilometer lang ist und 500 Meter breit: Ist das jetzt eine Piste, sind es zwei Pisten? Wie wertet man das?“



Pistencruiser schrieb:Kaufe ich jedoch beispielsweise ein Getränk in einer 0,5l Packung, so habe ich einen definitiven Rechtsanspruch, dass dort auch ein halber Liter drin ist.
Ebenso wird das "Produkt Skigebiet" mit einer Längenangabe beworben die ebenso physisch klar definiert ist.
Schon mal darüber nachgedacht, warum Äpfel (außer am Bahnhofskiosk, wo es sie in Einheitsgröße gibt) nicht nach Stückzahl, sondern nach Gewicht verkauft werden?ATV schrieb:Wenn ich einen Apfel haben, der statt 10cm einen Durchmesser von 20cm hat: Ist das jetzt ein Apfel, oder sind es zwei Äpfel?
chianti schrieb:Auszug:
Ischgl - Silvretta 118,5
Serfaus - Fiss - Ladis 109,7
Ski-Arlberg 76,2
...
Hochzillertal + Hochfügen 49,6
Zillertal-Arena 43,9
Hintertuxer Gletscher 94,1
Stubaier Gletscher 36,3
chianti !jens.f schrieb:Und: Niemand wäre geholfen, wenn jetzt z.B. der Stubaitaler Gletscher wirklich auf dem Plan aus allen breiten Pisten mehrere Pisten macht und vielleicht sogar noch Pistenmarkierungen verteilt.
Das wäre eine für mich korrekte Vorgehensweise. Mit den heute zur Verfügung stehenden technischen Mitteln von jedem Büroarbeitsplatz aus zu erledigen.gerrit schrieb:Sinnvoll ist m.E. wohl die Kombination aus Angabe der Pistenlänge (in Pistenmitte von oben nach unten gemessen) und Pistenfläche sowie (dadurch errechenbarer) durchschnittlicher Pistenbreite errechnen, damit hätte man dann einen halbwegs repräsentativen Überblick über die Gegebenheiten.
Die Formel laute in etwa "Falllinie mal Pi halbe" . Konsumenten könnten Preisminderungsansprüche geltend machen.
Rechtlich könnte man im Fall der ungenauen Pistenkilometerangaben aber sehr wohl von "Irreführung und Täuschung" des Konsumenten ausgehen, erklärt Andreas Oberlechner, Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Tirol. Man müsste sich die Werbung für das jeweilige Skigebiet genauer ansehen. "Wenn es auf der Liftkarte konkrete Angaben zu den Pistenkilometern gibt und es sind dann statt 200 nur 100, dann ist das ein Fall für die Gewährleistung."
Der Bluff mit den Pistenkilometern! Zwei Ausreißer: Die Skigebiete am Arlberg (Lech-Zürs und St. Anton-St. Christoph-Stuben) gehen mit positivem Beispiel voran und die tatsächliche Länge ihrer Pisten ist ziemlich exakt angeben ...
Im Schummel-Streit um die Länge von Skipisten kündigt Seilbahner Hörl einheitliche Regeln an. Man will an Kilometerangaben festhalten.
Innsbruck – Der jüngst durch einen deutschen Webseitenbetreiber und Kartographen aufgedeckte Schummel bei Pistenkilometern hat Konsequenzen.


Beim hochfahren jedesmal pausiert? Fehler rausgefiltert?Dachstein schrieb:Chianti, ich empfehle dringend, sich die Daten, nachdem man sie ergoogelt hat, sich genau anzuschauen. Denn irgendwie stimmen die auch nicht.
Denn SFL hat definitiv mehr als 109 Pistenkilometer (und das sagt mein Garmin GPS Map 60, wobei ich es nicht geschafft habe, über 140 Kilometer am Tag abzufahren und musste dabei doch einige Pisten und Routen auslassen!). Wobei die Frommes auch nie 10 Kilometer lang sein kann. Mein GPS sagte, meine ich 7 (Schöngamp Berg - Sonnenbahn Tal Ladis), was auch auf Google Earth ganz gut hinkommt.
MFG Dachstein
Talabfahrer schrieb:..., und bei dem zur Ellmauer Bergbahngesellschaft gehoerenden Astberg in Going wird es dann ausserirdisch:
Code:100 Astbergbahn Going "Viehap" mittel 6350 m 450 m 100a Astbergbahn Going mittel 6350 m 450 m 100b Astbergbahn Going leicht 6350 m 450 m 100c Astbergbahn Going leicht 6350 m 450 m 100d Astbergbahn Going mittel 6350 m 450 m
Länge: 4,5 km
Höhenunterschied: 490 m
Start: auf 1.267 m Höhe
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