Bergwanderer
Nebelhorn (2224m)
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Schon mal nachgedacht, dass jemandem seine Stunde Tennis oder Hallenfussbal mit Kumpels genau so viel bedeutet wie dir (oder mir) das Skifahren? Ich versuche mir mal deine Reaktion vorzustellen, wenn du am kommenden We an der Talstation am Stubaier ankommen würdest und dort alles geschlossen ist, weil man die Talstation für das Unterbringen von Migranten braucht (ich gebe zu, der Vergleich ist weit hergeholt, aber im Prinzip geht es um das selbe).starli schrieb:Oder anders gesagt: "Verreck doch, Flüchtling, mir egal, ich will hier Tennis spielen" .... ?schmidti schrieb:Damit meine ich, dass es kein haltbarer Zustand ist, wenn z.B. hier in drei meiner Nachbarorten Sporthallen durch Flüchtlinge belegt sind und dadurch Vereine einen großen Teil ihrer Trainings- und Spielflächen verlieren, und zum Teil sogar Schulen ihren Sportunterricht stark umplanen und nicht selten sogar einschränken müssen.
Aber es stimmt, da mich das mit den Sporthallen nicht betrifft, kann ich das nicht subjektiv genug beurteilen ..
Was um alles in der Welt hat der Raser aus Salzburg mit dem Titel des Topics zu tun? Zum Vergleich (Quelle: Deutsche Wirtschaftsnachrichten; Link auf Seite 4 in diesem Topic):Gegen 1.00 Uhr wurde der 32-jährige Mann aus Altenmarkt in Salzburg wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung mit seinem Pkw im Ortsgebiet von Lendorf (Bez. Spittal) angehalten. Am Beifahrersitz befand sich eine 31-jährige Frau. Der Mann verweigerte die Herausgabe seiner Fahrzeugdokumente und gab auch keine Auskunft über seine Identität.
Als er schließlich versuchte, den Wagen von innen zu versperren, wurde er von den Beamten unter Anwendung von Körperkraft wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen. Im Zuge der weiteren Erhebungen wurde auch seine Identität festgestellt. Ein Alkotest wurde von ihm verweigert. Beim Einsatz wurde ein Polizeibeamter geringfügig verletzt.
Da muss man sich schon die Frage stellen, ob man als Bürger hier noch gleichberechtigt ist. Klar ist es falsch was der Typ da gemacht hat und er hatte bestimmt auch einen guten Grund den Alkotest zu verweigernMan muss nur an die österreichische Grenze schauen, wo die Flüchtlinge stumm an den hilflosen Polizisten vorbeilaufen, als diese sie um ihre Pässe bitten.
miki schrieb:Schon mal nachgedacht, dass jemandem seine Stunde Tennis oder Hallenfussbal mit Kumpels genau so viel bedeutet wie dir (oder mir) das Skifahren? Ich versuche mir mal deine Reaktion vorzustellen, wenn du am kommenden We an der Talstation am Stubaier ankommen würdest und dort alles geschlossen ist, weil man die Talstation für das Unterbringen von Migranten braucht (ich gebe zu, der Vergleich ist weit hergeholt, aber im Prinzip geht es um das selbe).starli schrieb:Oder anders gesagt: "Verreck doch, Flüchtling, mir egal, ich will hier Tennis spielen" .... ?schmidti schrieb:Damit meine ich, dass es kein haltbarer Zustand ist, wenn z.B. hier in drei meiner Nachbarorten Sporthallen durch Flüchtlinge belegt sind und dadurch Vereine einen großen Teil ihrer Trainings- und Spielflächen verlieren, und zum Teil sogar Schulen ihren Sportunterricht stark umplanen und nicht selten sogar einschränken müssen.
Aber es stimmt, da mich das mit den Sporthallen nicht betrifft, kann ich das nicht subjektiv genug beurteilen ..
Wäre Dein Standpunkt also: "Ihr könnt gerne alle hier herkommen, wenn nötig werden wir für Flüchtlinge all unsere Sporthallen (= alle, die nicht in Privatbesitz sind) zur Verfügung stellen."?starli schrieb:Oder anders gesagt: "Verreck doch, Flüchtling, mir egal, ich will hier Tennis spielen" .... ?schmidti schrieb:Damit meine ich, dass es kein haltbarer Zustand ist, wenn z.B. hier in drei meiner Nachbarorten Sporthallen durch Flüchtlinge belegt sind und dadurch Vereine einen großen Teil ihrer Trainings- und Spielflächen verlieren, und zum Teil sogar Schulen ihren Sportunterricht stark umplanen und nicht selten sogar einschränken müssen.
Aber es stimmt, da mich das mit den Sporthallen nicht betrifft, kann ich das nicht subjektiv genug beurteilen ..
Du wirst es nicht glauben miki, aber genau den selben Vergleich hatte ich auch schon im Kopf, als ich starlis Antwort gelesen habe. Und Talstationen inklusive Garagierunshallen als Notunterkünfte zu nutzen, wäre zumindest nicht komplett abwägig, wenngleich hier natürlich viel zu große wirtschaftliche Interessen dran hängen.miki schrieb:Schon mal nachgedacht, dass jemandem seine Stunde Tennis oder Hallenfussbal mit Kumpels genau so viel bedeutet wie dir (oder mir) das Skifahren? Ich versuche mir mal deine Reaktion vorzustellen, wenn du am kommenden We an der Talstation am Stubaier ankommen würdest und dort alles geschlossen ist, weil man die Talstation für das Unterbringen von Migranten braucht (ich gebe zu, der Vergleich ist weit hergeholt, aber im Prinzip geht es um das selbe).
Ein schlechterer Vergleich ist Dir gerade wohl nicht eingefallen, denn vom Gesetz her ist man bekanntlich dazu verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten!A330 schrieb:Unfall halte ich ja auch an und helfe, unabhängig davon ob ich dann das nächste Bundesligaspiel verpasse oder zum Fußball oder zu wer weiß was zu spät komme.
Stäntn schrieb:Ich brauche kein Meinungsforschungsinstitut um folgende These aufzustellen:
Eine große Mehrheit will Migration aus diesen Kulturkreisen in dieser Zahl hier überhaupt nicht haben.
Trifft diese These zu, müsste die Volksvertretung rasch nach Lösungen suchen, um den Großteil (also 90% oder mehr) schnellstmöglich wieder los zu werden anstatt überhaupt zu versuchen sie zu integrieren. Dahin müssten alle Anstrengugnen laufen, mit schnellen, konsequenten Verfahren. Auf Humanismus zu pochen, dafür ist es längst zu spät (These II)..
Schmidti schrieb:Wäre Dein Standpunkt also: "Ihr könnt gerne Alle hier herkommen, wenn nötig werden wir für Flüchtlinge all unsere Sporthallen (= alle, die nicht in Privatbesitz sind) zur Verfügung stellen."?
Du wirst es nicht glauben miki, aber genau den selben Vergleich hatte ich auch schon im Kopf, als ich starlis Antwort gelesen habe. Und Talstationen inklusive Garagierunshallen als Notunterkünfte zu nutzen, wäre zumindest nicht komplett abwägig, wenngleich hier natürlich viel zu große wirtschaftliche Interessen dran hängen.
Ein schlechterer Vergleich ist Dir gerade wohl nicht eingefallen, denn vom Gesetz her ist man bekanntlich dazu verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten!A330 schrieb:Unfall halte ich ja auch an und helfe, unabhängig davon ob ich dann das nächste Bundesligaspiel verpasse oder zum Fußball oder zu wer weiß was zu spät komme.
Generell hört sich Deine Antwort @A330 fast so an, als würde Dir jeder Tote auf dieser Erde zutiefst ans Herz gehen. Wenn es so ist, dass du in allen Fällen hilfst, wo Menschenleben in Gefahr sind, müsstest Du ja jedem hungernden Menschen in Afrika sein träglich Brot und Wasser finanzieren..
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Das hat bisher keiner, richtig, deswegen habe ich es ja auch als Frage formuliert und gefragt, ob das Geschriebene starlis oder Deinen Standpunkt widerspiegelt. Wenn es das nicht (in vollem Umfang) tut, ist das ja völlig okay. Anders herum hatte starli mich ja auch gefragt, ob meine These sich so formulieren ließe wie er das getan hat. Dass das nicht der Fall ist, dürfte hoffentlich deutlich geworden sein.A330 schrieb:1) "Alle herkommen" und "die die da sind unterzubringen" sind 2 paar Schuhe und keiner hat hier (im Forum) gesagt, kommt doch alle her. Wir haben aber nunmal ein Unterbringungsproblem, also wie löst man das? Die hier sich selbst überlassen geht, ist aber nicht mit dem Selbstverständnis unseres Grundgesetzes vereinbar oder mit der Grundrechtscharta. Und auch nicht mit meinen persönlichen Wertvorstellungen. Muss die Einreise weiterer Flüchtlinge verhindert werden? Ja, aber das hat mit dem Problem "stelle ich die Turnhalle zur Verfügung" nichts zu tun.
Nicht nur das denn wenn es nach mir ginge müsste jeder inländische Bürger anlässlich der Staatsbürgerschaftsverleihung mit Erreichen der Volljährigkeit ebenso diese Erklärung unterschreiben. Der Begriff "Verleihung" sagt ja eigentlich und richtigerweise aus das eine Staatsbürgerschaft kein ersessenes Recht sein sollte (wie aktuell leider gehandhabt) sondern damit auch Regeln verknüpft sind um diese auch behalten zu können. Damit schaffte ich auch die Möglichkeit im Falle von wiederholten gravierenden Handlungen wider die Erklärung auch den Entzug der Staatsbürgerschaft und den Verlust der Bürgerrechte aussprechen zu können. Dadurch wären dann chronische Verhetzer - und Diskriminierer sehr schnell im wahrsten Sinne des Wortes stillzulegen...Pistencruiser schrieb:Ich finde so unrecht hat Petz in diesem Punkt nicht. Die Menschen kommen in der Erwartung, dass Ihnen Hilfe in ihrer jetzigen Situation zuteil wird. Diese Hilfe sollen sie bekommen. Das kann, ja muss man aber damit verknüpfen, dass Sie sich den hier gültigen Gesetzen, Regeln und gesellschaftlichen Normen unterzuordnen haben. Die gelten schließlich auch für mich als Bürger dieses Landes ( der halt zufällig hier geboren wurde), ob die mir nun alle passen oder nicht.

Vor allem sollten die betroffenen Länder (dazu gehört leider auch die BRD) auch zumindest den Großteil der Flüchtlinge aufnehmen und sich gefälligst selbst das Geld von ihren Konzernen holen...Bergwanderer schrieb:Wir sollten einen Großteil der Kosten für Unterbringung, Verpflegung und spätere Integration der Flüchtlinge den weltweiten Rüstungskonzernen in Rechnung stellen. Die USA und Russland wären die Hauptadressaten ... denn die "Politik" beider Staaten hat in den letzten Jahren zur Destabilisierung der Lage dort beigetragen.
Dann fahr ich halt ins nächste Skigebiet. Es war ja auch nicht die Rede, dass alle Sporthallen plötzlich als Flüchtlingslager verwendet werden? Irgendwo wird man wohl alternativ hinfahren können und eine geöffnet sein. Im Falle der Skigebiete würden sich die Flüchtlinge eher auf den Parkplätzen (-> Zeltplätze) niederlassen - dann müsste man halt auch in ein anderes Gebiet fahren oder mit dem Bus-Shuttle.schmidti schrieb:Du wirst es nicht glauben miki, aber genau den selben Vergleich hatte ich auch schon im Kopf, als ich starlis Antwort gelesen habe. Und Talstationen inklusive Garagierunshallen als Notunterkünfte zu nutzen, wäre zumindest nicht komplett abwägig, wenngleich hier natürlich viel zu große wirtschaftliche Interessen dran hängen.miki schrieb:Schon mal nachgedacht, dass jemandem seine Stunde Tennis oder Hallenfussbal mit Kumpels genau so viel bedeutet wie dir (oder mir) das Skifahren? Ich versuche mir mal deine Reaktion vorzustellen, wenn du am kommenden We an der Talstation am Stubaier ankommen würdest und dort alles geschlossen ist, weil man die Talstation für das Unterbringen von Migranten braucht (ich gebe zu, der Vergleich ist weit hergeholt, aber im Prinzip geht es um das selbe).
Was die Integrationsfragen angeht - ich geh erst mal davon aus, dass Flüchtlinge, oder zumindest ein großer Teil davon, wieder in die Heimat zurückgehen, sobald die Verhältnisse dort wieder stabiler sind.
) und schon haben wir einen braunen umschwung (zumindest in den neuen bundesländern).http://www.spiegel.de/politik/ausla...gt-in-oberoesterreich-stark-zu-a-1054977.htmlDie rechtspopulistische FPÖ ist die große Gewinnerin der Landtagswahl in Oberösterreich. Die Partei konnte ihren Stimmenanteil verdoppeln
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