biofleisch
Vogelsberg (520m)
- Registriert
- 19. Aug. 2015
- Beiträge
- 890
- Reaktionspunkte
- 269
Es ist recht einfach, pauschal "Hilfe noch mehr Schulden" in den Raum zu rufen, ohne sich mit den volkswirtschaftlichen Fakten und Hintergründen zu beschäftigen.
Das ist, um es mit Skifahrertauglichen Vergleichen zu beschreiben, in etwa so korrekt wie der Ausspruch "es liegt kein Schnee - wir können nicht Ski fahren" auf 1200m Seehöhe... ohne die Schneelage auf 2000m zu beachten.
Für den Staat sind Schulden notwendig und problemlos - insbesondere in der heutigen Situation mit 0-Zinsen.
Umgekehrt ist es unter diesem Umständen (0-Zinsen) unverständlich bis dumm, wenn Finanzminister öffentliche Ausgaben (bspw. in Straßenbau) an Versicherungskonzerne und Banken abgeben, weil der Staat sich das angeblich nicht leisten kann.
Aber ich rede hier offensichtlich gegen die übliche BWL-Wand, welche sich noch nicht mal die Mühe macht, sich volkswirtschaftliche Zusammenhänge SELBST zu erarbeiten.
Denn mit wenigen Worten ist dies nicht getan. Dafür muss man sich schon die Zeit nehmen und bspw. diese hörenswerte Abhandlung ansehen / Anhören:
Tele-, Radiokolleg ORF 1, Teil 1-4 Keynes der Retter des Kapitalismus
Ich gestehe allerdings jedem zu kritisch zu bleiben, ich habe auch zwei Jahre gebraucht, um die makroökonomischen Mechanismen anhand tausender Fakten und Fundstellen im Internet zu durchschauen.
Wir sind nun mal alle von diesem BWL durchtränkt und können daher diese andere Sicht auf Geld nicht verstehen. Nicht umsonst läuft insbesondere Deutschland in die gleiche Falle wie zur Wirtschaftskrise 1929-31...
Das ist, um es mit Skifahrertauglichen Vergleichen zu beschreiben, in etwa so korrekt wie der Ausspruch "es liegt kein Schnee - wir können nicht Ski fahren" auf 1200m Seehöhe... ohne die Schneelage auf 2000m zu beachten.
Für den Staat sind Schulden notwendig und problemlos - insbesondere in der heutigen Situation mit 0-Zinsen.
Umgekehrt ist es unter diesem Umständen (0-Zinsen) unverständlich bis dumm, wenn Finanzminister öffentliche Ausgaben (bspw. in Straßenbau) an Versicherungskonzerne und Banken abgeben, weil der Staat sich das angeblich nicht leisten kann.
Aber ich rede hier offensichtlich gegen die übliche BWL-Wand, welche sich noch nicht mal die Mühe macht, sich volkswirtschaftliche Zusammenhänge SELBST zu erarbeiten.
Denn mit wenigen Worten ist dies nicht getan. Dafür muss man sich schon die Zeit nehmen und bspw. diese hörenswerte Abhandlung ansehen / Anhören:
Tele-, Radiokolleg ORF 1, Teil 1-4 Keynes der Retter des Kapitalismus
Ich gestehe allerdings jedem zu kritisch zu bleiben, ich habe auch zwei Jahre gebraucht, um die makroökonomischen Mechanismen anhand tausender Fakten und Fundstellen im Internet zu durchschauen.
Wir sind nun mal alle von diesem BWL durchtränkt und können daher diese andere Sicht auf Geld nicht verstehen. Nicht umsonst läuft insbesondere Deutschland in die gleiche Falle wie zur Wirtschaftskrise 1929-31...
. Ohne jetzt ein Fan von Erdogan zu sein, aber momentan führt IMO kein Weg an ihm vorbei. Die EU - Politik sollte endlich ein wenig pragmatischer werden und sich für das kleinere Übel entscheiden - die USA machen es ja bereits seit Jahrzehnten so. Churchill als notorischer Gegner des Kommunismus wurde ja 1941 auch nicht zum Fan von Stalin, aber in der Situation in der sich Grossbritanien zu diesem Zeitpunkt befand, war die UdSSR eben das kleinere Übel im Vergleich zu Nazi - Deutschland.