Frankenski schrieb:
[...]ich denke mal das wir am Silvester den 1,5 Millionsten begrüßen dürfen

und wenn das so weiter geht das jedes Jahr soviele kommen,
dann gute Nacht.
ich hab jetzt hier lange zugeschaut und mitgelesen.
Meine Meinung zu der ganzen Thematik ist ziemlich unwichtig und trotzdem will ich an der Stelle mal die Frage stellen, wie sich die Kollegen die hier so schwarz/weiß malen denn das Deutschland in 2050 ausmalen? Stichwort demographischer Wandel und (natürlicher

) Bevölkerungsrückgang von dzt. ca. 80 Mio. auf ca. 70 Mio. Einwohner?
Und wie sich "die Kollegen" dann das Thema Sozialsysteme vorstellen? Stichwort Überalterung?
Ich denke dass wir uns derzeit, was die Flüchtlingssituation angeht in einer Extremsituation befinden, mit allen Schattenseiten die wir täglich in den - ach so bösen und gleichgeschalteten Medien erleben dürfen und über die wir uns in diversen Heimen und Einrichtungen, aber auch bei Festen und sonstigen Veranstaltungen ein Bild machen können.
Ich persönlich glaube aber, dass wir langfristig ohne massive Zuwanderung (die explizit auch die wenig qualifizierter Kräfte die dann hier qualifiziert werden können/dürfen/müssen beinhaltet) ein weitaus größeres Problem bekommen würden und vor sozialen Unruhen von noch viel größerem Ausmaß stehen wenn plötzlich Oma Lieschen Müllers Rente gar nicht mehr zum Leben reicht...
Weil die Diskussion "längere Lebensarbeitszeit" ist ja dann auf der anderen Seite auch wieder negativ besetzt. Mehr und länger arbeiten als die bisherigen Generationen will ja auch wieder keiner damit er seine Standards auch weiterhin be- bzw. erhalten kann.
Von daher ist eine rechtzeitige, strukturierte Zuwanderung und eben die vielzitierte Integration der zugewanderten Elementar für unser aller Zukunft.
Soviel von meiner Seite, sorry das musste jetzt einfach mal raus
