Dolomitenfan schrieb:
Meine Betrachtung ist keinesfalls falsch, denn Starli schägt vor, dass man ein Bild für den Fotowettbewerb eines Monats (zB. August) nur dann einsenden darf, wenn wenn es auch in diesem Monat (also im dem Fall im August) gemacht wurde!!!!! Er möchte, dass die Kategorien auf diese Weise beschränkt werden - genau diesen Umstand Stelle ich in Frage!!!!
Vielleicht liest du den Post nochmal durch. Mir wären klar eingeteilte Kategorien am liebsten, das Ganz-Ohne-Kategorien hab ich als zweiten, alternativen Vorschlag genannt. Um die Kategorieneinteilung zu vereinfachen, evtl. könnte damit ein passenderes Bild am jeweiligen Kalendermonat sein. Ein Herbst-Bild im Oktober und ein Frühlingsbild im Mai passen einfach besser?! Zugegebenermaßen hab ich dabei nicht an die Teilnehmer gedacht, und dass jeder in jedem Monat teilnehmen möchte, und dass vielleicht nicht jeder in jedem Monat irgendwo einen Berg vor der Nase hat. Andererseits gibt's in der ganzen Welt Berge, zudem noch etliche innerstädtische Seilbahnen, und außerdem noch Skihallen - also egtl. müsste man von beinahe jedem Wohnort in Europa innerhalb von 2h Fahrzeit an einen Ort kommen, der irgendwas mit Berge, Skifahren oder Seilbahnen zu tun hat ... Wenn du nur 1x im Jahr eine Woche in die Berge kommst, wirst ja wohl auch kaum die Gelegenheit haben, für alle jetzigen 13 Kategorien ein Foto zu machen?
Dachstein schrieb:
Genau so sehe ich es auch - die Chancen derer, die wenig in die Berge kommen, sinken gen 0, während Leute, die in den Bergen wohnen, höher werden. Im Sinne der Gleichberechtigung ist das jedenfalls nicht und findet daher von unserer Seite auch keine Unterstützung.
Rein mathematisch ist das inkorrekt. Jede Runde ist eigenständig, so ist die Wahrscheinlichkeit für einen Sieg jedes Mal gleich (wenn die gleiche Anzahl Teilnehmer teilnehmen). Wenn du die Chancen eines Einzelnen auf einen Sieg erhöhen möchtest, dürften diejenigen, die in einem Monat gewonnen haben, bei den weiteren Monaten nicht mehr teilnehmen (-> weniger Teilnehmer, höhere Siegchance). Und am allerwenigsten dürften die Veranstalter des Wettbewerbs teilnehmen und abstimmen, weil die sich die Freiheit nehmen könn(t)en, die Auswahl der eigenen Bilder und Vergabe der eigenen Stimmen anhand der anderen Einsendungen zu steuern. Als nächstes kommt dann das nächste manipulative Problem, Absprachen à la "ich geb dir immer 2 Punkte, wenn du mir immer 2 Punkte gibst". Somit dürften eigentlich sämtliche Teilnehmer in der jeweiligen Runde nicht voten. Wobei, gut, dann heißts halt "ich geb dir nächsten Monat 2 Punkte, wenn du mir diesen Monat 2 gibst" ... bringt's wohl auch nicht.
Wie auch schon erwähnt ist m.E. gerade für die Chancen-Gleichheit/Gleichberechtigung (auf Teilnehmerseite) die exakte Definition der Kategorien wichtig - bzw. sie ganz weg zu lassen (keine Kategorie -> jeder kann in jeder Runde mit jedem Bild mitmachen = maximale Teilnehmerzahl in jeder Runde).
Ich fass' mal zusammen, was die Maxime dieses Fotowettbewerbs sein könnten und welche Methoden mir dazu einfielen:
"Jeder soll an möglichst vielen Runden teilnehmen können"
+ keine Kategorien
"Jeder soll eine Chance haben, dass sein Bild gewinnt"
+ Gewinner dürfen in den folgenden Runden nicht mehr teilnehmen
+ exakte Kategoriendefinition, damit einerseits der Teilnehmer weiß, was er einzureichen hat und andererseits die anderen Teilnehmer davor geschützt werden, dass ein Bild gewinnt, dass für andere "Themenverfehlung" ist.
+ Manipulationsmöglichkeiten minimieren
"Die Monate im Kalender sollten Jahreszeitlich passen"
+ Foto muss im jeweiligen Kalendermonat gemacht worden sein (+/- halber Monat Toleranz)
"Es sollten die schönsten Fotos im Kalender sein"
- Aufgrund der Abstimmungsbasis nicht möglich
"Es sollten die beliebtesten Fotos im Kalender sein"
+ Manipulationsmöglichkeiten minimieren
+ Punktevergabe dahingehend ändern, dass man "beliebig" viele Fotos nennen kann, die jeweils - in heutiger Sicht - 1 Punkt bekämen.
+ Nachwahl in jeder Runde, also z.B. 2. Abstimmung bei den "Best of 3"
"Ein Topic zu machen, das thematisch die schönsten Fotos zeigt"
+ Klar definierte Kategorien
+ weg mit der Abstimmung, keine "Siegerkührung"
(hab ich jetzt was vergessen?)
Stichwort "Manipulationsmöglichkeiten minimieren":
+ Vermeiden von Absprachen ("ich geb dir 2 Punkte, gibst du mir auch 2?") - vmtl. keine Lösung
+ Vermeiden von Falsch-Abstimmungen ("ich stimm lieber für das schlechte Bild, damit ich meinen Sieg nicht gefährde"), evtl. könnte die unten genannten Variante "c" interessant sein...
+ Veranstalter dürfen weder Bilder einreichen noch Stimmen abgeben
Da ich einer bin, der immer gerne alles in Frage stellt und nach besseren Lösungen sucht - hier nochmal die gerade genannten 3 Vorschläge für eine Änderung der Stimmabgabe, die generell unabhängig von einander sind, aber auch beliebig kombinierbar sind:
a) Jeder darf beliebig vielen Fotos 1 Punkt geben (-> so gewinnt garantiert das, das den meisten gefällt.)
b) Die jeweils 3 Bilder mit den meisten Punkten gehen in eine Entscheidungswahl
c) Es gibt nur noch 6 Kategorien und nur noch 6 "Einsendungsrunden", jede Einsendungsrunde wird entweder zufällig oder nach Gustus des Veranstalters in 2 "Abstimmungsrunden" gesplittet. Jeder Einsender darf in der Abstimmungsrunde, in der sein Bild zur Wahl steht, nicht abstimmen, ob er bei der anderen Abstimmungsrunde mit abstimmt oder nicht, bleibt ihm überlassen. (-> vermeiden von gezielten falschen Stimmabgaben)