Hier einige weitere Infos (siehe auch Ratetopic "w und w"):
Materialseilbahn bei der Fahrt Richtung Alpincenter beim Bau der Liftanlage
1965 mit der Seilbahn aufs Kitzsteinhorn Fahrtrichtung Alpincenter.
Mit der Seilbahn vom Alpincenter über die höchste Seilbahnstütze der Welt zur Bergstation in 3.029 m.
Kitzsteinhorn 3.204 m und Gletscher
Kitzsteinhorn - das 1. Gletscherskigebiet Österreichs.
Mit der Erschließung des ersten Gletscherskigebietes Österreichs am Kitzsteinhorn erbrachte die Salzburger Gemeinde Kaprun ihre größte Pionierleistung. Schon von jeher war die Geschichte des Ortes
eng mit den umliegenden Bergen verbunden.
Seit 1965 befördern die Gletscherbahnen Kaprun Skifans, Sonnenanbeter und Ausflügler in die Hoch-
gebirgswelt des Kitzsteinhorns. Dort eröffnen sich faszinierende Naturerlebnisse: grandiose Aussicht, ein ausgedehntes Wander- und Kletterparadies und das 1. Gletscherskigebiet Österreichs.
Bergfreunde und Gäste des Kapruner Tals suchten lange nach einer geeigneten Möglichkeit, bequem
zu Schmiedinger- und Maurerkees - den Gletschern am Kitzsteinhorn - zu gelangen. Am 12. Dezember 1965 war die erste Teilstrecke der Luftseilbahn zum Kitzsteinhorn in Betrieb genommen worden.
Tauernkraftwerke, Gemeinde Kaprun und das Land Salzburg gründeten am 1. August 1963 die "Glet-
scherbahnen Kaprun AG". Der wichtigste Schritt hin zum Ausbau des Gletschers für den ganzjährigen Skilauf war somit getan. Nach eingehendem Studium des Gletschers, seiner skisportlichen Möglich-
keiten und des geologischen Untergrundes für die Fundierungen, entschloss sich die junge Gesell-
schaft für eine Großkabinen-Pendel-Luftseilbahn in drei Abschnitten. Die Kabinen fassten rund 35 Personen.
Am 12. Dezember 1965 wurden bereits die ersten beiden Abschnitte eröffnet. Im Herbst darauf verkeh-
rte auch schon die höchste Luftseilbahn im Bundesland Salzburg bis auf 3029 m Höhe. Das erste Glet-
schergebiet Österreichs war somit geboren. Die 6,2 km lange Gesamtstrecke (bis 175 Meter unter den Gipfel) kam mit nur acht Stützen aus. Der große Mast der obersten Sektion ist mit einer Höhe von 113, 6 m auch noch heute die höchste Seilbahnstütze der Welt.
13 Hilfsseilbahnen wurden von den bergerfahrenen Ingenieuren und Arbeitern für diesen monumenta-
len Bau benötigt, 10.000 Tonnen Material mussten auf den Berg befördert werden. Damit alles termin-
gerecht klappte, wurde sogar noch bei 19 Grad Kälte geschweißt, betoniert und gehämmert. Um Weg-
zeiten zu sparen, verbrachten die Mitarbeiter Sturm- und Eiswochen in kleinen, nur provisorisch beheiz-
ten Biwakschachteln am und auf dem Schmiedingerkees.
Aufgrund der steigenden Beliebtheit dieses ersten österreichischen Gletscherskigebietes wurde schon 1971 beschlossen, die beiden unteren Abschnitte bis zum Bereich Alpincenter (2452 Meter Höhe) durch eine zweite, neue Anlage zu entlasten. Das Projekt hieß: Standseilbahn mit weitgehend unterirdischer Streckenführung. Eröffnet wurde sie am 20. März 1974.
Im Laufe der Zeit wurde das Angebot an Aufstiegshilfen ständig erweitert und besonderer Wert auf qua-
litativ hochwertige und bequeme Anlagen gelegt. Komfortverbesserung und weitgehender Abbau der Wartezeiten bei der Berg- und Talfahrt waren auch die Hauptanliegen, als im Mai 1991 mit dem Umbau der Luftseilbahn vom Tal zum Langwiedboden begonnen wurde. Ein Stückchen Geschichte wurde mit der alten Kabinenbahn in den wohlverdienten "Ruhestand" geschickt und am 20.12.1991 durch eine leistungsstarke 8er-Kabinen-Umlaufbahn abgelöst.
01.08. 1963 Gründung der Gesellschaft
12.12. 1965 Luftseilbahn in zwei Sektionen vom Tal zum Alpincenter
26.11. 1966 Luftseilbahn vom Alpincenter zur Gipfelstation
12.08. 1967 Maurergletscherlift (Schlepplift)
23.09. 1969 Schmiedingergletscherlift (Schlepplift)
12.10. 1970 Schmiedingergratbahn (Doppelsessellift)
23.03. 1974 Unterirdische Standseilbahn GBK2 vom Tal bis zum Alpincenter
29.03. 1974 Schmiedingergletscherlifte - Umbau Doppelsessellift
23.10. 1974 Maurergletscherlifte - Umbau Doppelschlepperlift
27.12. 1977 Krefeldhüttenlift (Schlepplift)
11.04. 1981 Luftseilbahn GBK3 vom Alpincenter zur Gipfelstation - Umbau
und Vergrößerung
23.12. 1987 2er-Sonnenkarbahn (Doppelsesselbahn)
28.01. 1988 Magnetköpflifte (Doppeltellerlift)
05.01. 1990 Gipfelbahn Kitzsteinhorn (Standseilbahn)
29.10. 1990 Übernahme der 8 Schleppliftanlagen der Kesselfall-Alpenhaus-
GmbH und der Kapruner Lifte GmbH in Kaprun (Maiskogel,
Schaufelberg, Lechnerberg)
22.12. 1990 Langwiedbahn (kuppelbare Vierersesselbahn mit Hauben)
22.12. 1990 Keeslift (Schlepplift)
03.12. 1991 Beschneiungsanlage Lechnerberglift 1
20.12. 1991 Neue GBK1 Panoramabahn (8er-Kabinen-Umlaufbahn) - Ersatz für die 1965 erbaute Luftseilbahn
12.12. 1992 Neue Gratbahn (kuppelbare Vierersesselbahn mit Hauben)
- Ersatz für die 1970 erbaute Schmiedingergratbahn
09.07. 1994 Standseilbahn GBK2 - Generalsanierung und neue Züge
22.12. 1994 Lechnerberglifte 1 (Doppeltellerlift) - Ersatz für den 1969 er-
bauten Schlepplift
01.11. 1995 Kitzlifte (Doppelschlepplift)
01.12. 1995 Neue Schmiedingerlifte (Doppelschlepplift) - Ersatz für den
1974 erbauten Schlepplift
20.11. 1997 6er-Sonnenkarbahn (kuppelbare Sechsersesselbahn mit
Hauben und Förderbandeinstieg)
23.12. 1998 Maiskogelalmbahn (Doppelsesselbahn mit Förderbandein-
stieg) - Ersatz für den Schlepplift
23.12. 1998 Maiskogelköpflbahn (Doppelsesselbahn) - Ersatz für den
Schlepplift
1999 Schneianlage Kitzsteinhorn 1 - Langwiedboden bis Alpin-
center Niederdruckanlage mit 8 Kanonen
Dezember 2001 Gletscherjet 1, Doppelseilumlaufbahn, System Funitel
19.10. 2002 Gletscherjet 2, Einseilumlaufbahn
Oktober 2002 Schneianlage Kitzsteinhorn - Alpincenter bis Gletscherrand
Dezember 2002 Gratlift
Quelle:
www.kitzsteinhorn.at