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Hoffnung für Kramsach

@steurer:nicht zu vergessen die verbindungsbahn arosa-lenzerheide...
 
Petz schrieb:
Nachdem unser im Moment "AF - administrativ stillgelegter" Kollege Dieseltom vor kurzem bei seinem letzten Besuch in Kramsach mit demjeinigen persönlich geprochen hat weiß ich um wen es sich handelt. Aber die Person ersuchte Tom erst dann mehr Infos bekanntzugeben wenn die Geschichte tatsächlich konkrete Formen annehmen sollte weil man natürlich bevorzugen würde die Alpbacher auch aufgrund ihres Knowhows doch noch zu einer Betriebsweiterführung zu überreden.
Für eine Betriebsführung durch eine neue Gesellschaft wären ja nicht nur Verhandlungen mit Bergbahn und Gemeinde nötig sondern auch die Abklärung erforderlich, welche zur Betriebsverlängerung notwendige konkrete Arbeiten an den Anlagen durchzuführen sind und wer sie dann ausführt bzw. aufgrund der unabdingbaren Zertifizierungen überhaupt ausführen kann.
Ich hab dafür als Alternative zu DM noch Schwienbacher in Lana mit ins Gespräch gebracht der sowohl beim Vigiljochsessellift als auch bei beiden Vellauer Anlagen diesbezüglich schon bei Konzessionsverlängerungsarbeiten erfolgreich tätig war.
CCM wär zwar aufgrund seiner mittlerweile recht vielen Anlagenrebuilts sicher auch ein theoretischer Kandidat aber dort spricht man leider weder vernünftig Englisch noch Deutsch und außerdem wäre die Entfernung auch ein nicht zu unterschätzender Transportkostenfaktor weil man ja Teile auch direkt im Werk überarbeiten müsste.


Ich glaube da sind viele träumer am Werk und da wird nichts. Ich habe mit Verantwortlichen in Alpbach gesprochen und die würden den lift lieber heute als morgen verkaufen.
Der Käufer müsste nur eine kleinigkeit bezahelenund er kann den kompletten Lift haben.
Ob er ihn dann abr betreiben kann weiss niemand denn es muss ja auch noch die Seilbahnbehörde glaube ich dazu "ja" sagen und es kann nicht gleich jeder dahergelaufene möchtegern Betreiber eine Seilbahn betreiben.
Da braucht es schon etwas mehr. z.B.: Personal, etriebsleiter dessen Stellvertreter und so weiter.
Was ich gehört habe wird da dann aus Alpbach keine Unterstützung kommen.
Allso ist das dann schon wieder nur eine Träumerei die sich da in Kramsach abspielt und es wird da glaube ich nach 2014 keinen Lift mehr geben der fährt.
 
In dem Falle irrst Du denn ein Träumer würde sich nie die Arbeit machen sich bez. technischer, rechtlicher und personeller Erfordernisse bereits bis ins Detail zu informieren und zusätzlich noch auf Investorsuche zu gehen. Da gibt es sehr handfeste persönliche Gründe warum der Gedanke für die Liftübernahme überhaupt aufkam.

Ich bin ebenfalls sehr skeptisch ob wir einen Weiterbetrieb erleben werden aber dies liegt sicher nicht in der betreffenden Person begründet sondern in den generellen Umständen und speziell auch am Zustand der beiden Anlagen. Die Alpbacher wollen ja deshalb das Ende der vertraglichen Betriebsführungspflicht zum Ausstieg nutzen weil größere Investitionen anstehen; wenn letztere abgeklärt sprich den Alpbachern abgenommen würden kann ich mir aber durchaus vorstellen, daß sie bereit wären die Lifte zukünftig auf neuer vertraglicher Basis als reiner Betriebsführer auch weiterzubetreiben.
 
Petz schrieb:
In dem Falle irrst Du denn ein Träumer würde sich nie die Arbeit machen sich bez. technischer, rechtlicher und personeller Erfordernisse bereits bis ins Detail zu informieren und zusätzlich noch auf Investorsuche zu gehen. Da gibt es sehr handfeste persönliche Gründe warum der Gedanke für die Liftübernahme überhaupt aufkam.

Ich bin ebenfalls sehr skeptisch ob wir einen Weiterbetrieb erleben werden aber dies liegt sicher nicht in der betreffenden Person begründet sondern in den generellen Umständen und speziell auch am Zustand der beiden Anlagen. Die Alpbacher wollen ja deshalb das Ende der vertraglichen Betriebsführungspflicht zum Ausstieg nutzen weil größere Investitionen anstehen; wenn letztere abgeklärt sprich den Alpbachern abgenommen würden kann ich mir aber durchaus vorstellen, daß sie bereit wären die Lifte zukünftig auf neuer vertraglicher Basis als reiner Betriebsführer auch weiterzubetreiben.

Wer soll als Betriebsführer den Betrieb weiterführen?
Das hab ich nicht verstanden.
Na heute haben sie mal den letzten Betriebstag für diesen Sommer, hoffentlich nicht den letzten überhaupt, wer weiss.
 
Richard schrieb:
Wer soll als Betriebsführer den Betrieb weiterführen?
Das hab ich nicht verstanden.
Petz schrieb:
Kollege Dieseltom vor kurzem bei seinem letzten Besuch in Kramsach mit demjeinigen persönlich geprochen hat weiß ich um wen es sich handelt. Aber die Person ersuchte Tom erst dann mehr Infos bekanntzugeben wenn die Geschichte tatsächlich konkrete Formen annehmen sollte
:!:
 
Petz schrieb:
In dem Falle irrst Du denn ein Träumer würde sich nie die Arbeit machen sich bez. technischer, rechtlicher und personeller Erfordernisse bereits bis ins Detail zu informieren und zusätzlich noch auf Investorsuche zu gehen. Da gibt es sehr handfeste persönliche Gründe warum der Gedanke für die Liftübernahme überhaupt aufkam.

Ich bin ebenfalls sehr skeptisch ob wir einen Weiterbetrieb erleben werden aber dies liegt sicher nicht in der betreffenden Person begründet sondern in den generellen Umständen und speziell auch am Zustand der beiden Anlagen. Die Alpbacher wollen ja deshalb das Ende der vertraglichen Betriebsführungspflicht zum Ausstieg nutzen weil größere Investitionen anstehen; wenn letztere abgeklärt sprich den Alpbachern abgenommen würden kann ich mir aber durchaus vorstellen, daß sie bereit wären die Lifte zukünftig auf neuer vertraglicher Basis als reiner Betriebsführer auch weiterzubetreiben.

Was soll es den da für handfeste persönliche Gründe geben das man einen so alten und fast nicht mehr zu betreibenden Sessellift zu übernehmen. Das ist schon mehr als liebhaberei finde ich.
Wie die den Lift betreiben wollen wäre sehr interessant für mich, den da gibt es viel was die haben müssten und ich glaube da scheitert es schon auch an der fachlichen kompetenz, den ich glaube nicht das da irgend eine unterstützung aus Alpbach kommen wird. deshalb glaube ich nicht das das so einfach gehen kann.
Der Lift hat schon so seine kleinen maken die nicht zum ausmärzen sind und da wird man sich schon schwer tun, ohne personal und technischem wissen.

Aber lassen wir uns mal überraschen.
Ansinsten wird der nächste Sommer wohl der letzte sein das die lifte in Betrieb sind.
 
Richard schrieb:
Der Lift hat schon so seine kleinen Macken
"Kleine Macken" ist aber ne sehr höfliche Umschreibung für z. B. einige deutlich gelockerte Stützenfundamente und/oder wenn man abends nach Betriebsschluß mangels Ersatzteilen noch nach München düst, sich in der Nacht von einem pensionierten Elektronikspezialisten defekte Steuerungskarten instandsetzen lässt um am nächsten Tag überhaupt wieder fahren zu können...:rolleyes:

Diejenige Person welche einen eventuellen Weiterbetrieb der Lifte plant macht das primär sicher nicht aus Liebhaberei aber die Geschichte muß vorerst so kryptisch bleiben weil ich dazu leider nicht mehr veröffentlichen darf.
Die Alpbacher Bergbahnen wollen die Lifte sicher als Eigentümer los werden aber ich bin mir sicher, daß sie sich gegen eine entsprechende Vergütung auf neuer Vertragsbasis durchaus als reine Anlagenbetriebsführer wieder verpflichten ließen. Ein Sommerbetrieb in Kramsach passte auch logistisch gut zu Liftbetreibern mit Schwerpunkt Winterbetrieb weil man dadurch Personal durchbeschäftigen kann welches man sonst im Frühjahr freisetzen müsste.
 
Herr petz es scheint so als würdest Du dich sehr gut auskennen mit Seilbahnen, hast du insiderwissen?
darf man erfahren was du arbeitest oder warum du dich so gut auskennst.

Auf deine annahme das die Alpbacher den betrieb gegen ein entgeld weiterführen würden muss ich dir entgegnen das die das glaube ich nicht machen werden
den die wären froh wenn sie damit nichts mehr zu tun haben.
Sie haben bei den sesselliftenja auch schon den 3. oder 4 Betriebsleiter jetzt seit der Überhahme, es scheint das da keiner lange bleibt weil die verantwortung doch etwas sehr groß sein muss. Das ist sicher auf den zustand der Anlagen zurück zuführen.

Wann ist da eigentlich jemand von denen nach München gefahren um elektronoikkarten zu reparieren zu lassen? Wer repariert diese alte steuerung überhaupt noch?
Es wäre da sicher besser gewesen die Alpbachen hätten die komplette Steuerung von dem Sessellift, den sie abgebaut haben, bei einer Sektion in Kramsach wieder eingebaut hätten.
Na mal schauen was daraus wird.
 
Nach München? Fahren die zum loidl? Das wäre die alte Firma EAG , der hat früher in Deutschland sehr viele Lift und bahnsteuerungen selber hergestellt. Das wundert mich aber, denn der loidl ist schon länger raus. Ach ja, die Firma hatte ihren Sitz nicht direkt in München sondern in Markt Schwaben. Das ist bei München.
 
@markus; Namen wurde nicht erwähnt oder ich hab ihn vergessen; aber das der Spezialist schon länger in Rente sei, die Instandsetzungen aus Gefälligkeit und weil es aufgrund der Oldtimertechnik sonst keiner mehr kann, noch für die Kramsacher macht wurde im Gespräch erwähnt. Insoferne triffst Du mit Deiner Vermutung wahrscheinlich ins Schwarze...:ja: Entweder ist das der Ex - Chef selbst oder einer seiner pensionierten Mitarbeiter.

@Richard; ich hab zwar hauptberuflich mit Seilbahnen nix am Hut aber durch ne Maschinenbauausbildung, Reparaturen an sehr vielen unterschiedlichen Maschinen und Geräten sowie jahrzehntelanges Interesse an Seilbahnanlagen glaub ich behaupten zu können mich bei Seilbahnanlagen (zumindest bei den mechanischen Teilen weil Elektronik abgesehen von FU´s, Gleichrichterdioden und LED´s wo ich mich reinfuchsen mußte, für mich mangels Interesse nach wie vor ein spanisches Dorf ist...:wink: ) mittlerweile doch bissl auszukennen.

Ob die Alpbacher wieder mitspielen hängt vom neuen Vertrag ab denn wenn die finanziellen Aspekte stimmen sprich unterm Strich ein ordentlicher Betrag steht wären die ja bescheuert wenn sie oder eine andere Liftgesellschaft mit Wopfnerknowhow nicht einsteigen würden.

Das Betriebsleiterproblem seh ich weniger im Anlagenzustand sondern primär in der Tatsache begründet das dies noch Einersessellifte sind. Fällt dort z. B. auch aus nachgewiesener purer Dummheit ein(e) Minderjährige(r) vom Sessel haftet der Betreiber respektive Betriebsleiter trotzdem; bei einer 2 - oder Mehr - SB steht hingegen der am Sessel mitfahrende Begleiter in der Pflicht.
Das war z. B. auch ein Grund warum man z. B. in Obsteig (bevor man sich dann entschloß den ESL generell nicht mehr zu ersetzen trotzdem man eine gebrauchte 3SB aus Sölden bereits ne Zeitlang in Teilen am Hof liegen hatte) den Swobodalift unbedingt schnellstmöglich loswerden wollte.

Ein Steuerungsersatz durch die Steuerung des Alpbacher ESL´s (falls technisch überhaupt kompatibel) wäre völlig kontraproduktiv weil die spätestens bei Konzessionsverlängerung mangels Zertifizierung wieder in hohem Bogen rausfliegen müsste; da kommt es entschieden billiger paar notwendige Münchentrips einzulegen...:ja:
 
Bei meiner Letzten fahrt in Kramsach ist mir aufgefallen das jede rolle anders quitscht. Liegt das daran, dass das alles unterschiedliche rollenarten von unterschiedlichenHerstellen sind oder liegt das an unterschielichen einlagegummis?
 
An beidem. Und an der Belastung die durch ein Gemisch aus neuen und alten Rollen nich ganz so gleichmäßig verteilt sein dürfte.
Vielleicht sind sie auch etwas sparsam bei der Rollenschmierung...
 
Seilrollen an Liften haben seit Urzeiten Wälzlager d. h. offene Lager werden in festgelegten Fristen nachgeschmiert, verkapselte 2RS - Lager gar nicht denn die werden periodisch oder bei Auffälligkeiten getauscht. Ein Lagerschaden macht sich nicht durch Quietschgeräusche sondern eher durch ein rhythmisches klackendes oder mahlendes Geräusch bemerkbar. Wenn ein zu hörendes Quietschgeräusch nicht von den Rollengummis stammte würde das darauf schließen lassen das ein Wälzlager bereits festging und sich dessen Innenring unzulässigerweise auf dem Lagerbolzen drehte; solche Schäden sind aber äußerst seltene Ausnahmefälle.

Geringfügig unterschiedliche Seilrollen führen bedingt durch den Lastausgleich der Balanciers praktisch nicht zu einer höheren Belastung einer Rolle; dafür müsste man theoretisch schon Schlepp - und Sesselliftrollen in einer Roba kombinieren denn erst dann würden die Schleppliftrollen durch die geringere Seilauflagefläche bei gleichem Druck spezifisch deutlich höher belastet.

Die Unterschiede bei den Geräuschen resultieren einerseits aus dem Alter der Gummis denn je älter der ist desto weicher wird er durch die Walkbelastung und nützt sich nicht nur in der Seilrille sondern durch dessen laufende Verformung auch an den Flanken ab was zu noch mehr Gequietsche führt wenn er abnützungsbedingt mehr Seitenspiel in der Rolle bekommt. Unterschiedliche Seilrollen mit gleichen Gummis ausgerüstet produzieren ebenfalls unterschiedliche Geräusche weil da auch die Oberfläche (glatt - verzinkt oder rauhe Stahl - oder Aludruckgußoberfläche) und Form der Rollenbordinnenseiten einen Einfluß auf die Geräuschkulisse hat.
 
Hat jemand eine Ahnung wie es in Kramsach weiter geht?
Man hört ja das die Lifte zum verkauf stehen und nicht mehr weiter betrieben werden sollten.
 
Zumindest lt. Homepage ärgern sich die Alpbacher heuer nochmal mit den beiden Oldtimern rum:

http://www.alpbachtal.at/de/sommer/alpbachtaler-sommerbahnen/betriebszeiten

Aus Richtung des Übernahmeinteressenten hab ich leider gar nichts mehr gehört.
Würde mich aber aufgrund der sicher nötigen Investitionen auch nicht wundern wenn seine Recherchen letztlich ergeben hätten das die Anlagen längerfristig nicht mit ner schwarzen Null unterm Strich weiterzuerhalten sind und ein Engagement daher wirtschaftlicher Selbstmord wäre.
 
Jup... für Kramsach siehts eher schwarz aus. ESL zu ab nächstem Jahr, Berggasthof zu seit Jahren... Tjo, schade. Wird der Zirreiner See wieder ein Geheimtipp und die Rofan Überquerung wieder eine 2 Tagetour...
 
Anscheinend könnte das Sonnwendjochhaus wieder öffnen da anscheinend die Meinungsverschiedenheiten mit der Behörde bez. der Abwasserleitungserfordernis seit Herbst 2013 beigelegt sind; letzten Herbst rechnete sich aber nach der Einigung eine Öffnung für die verbliebenen Tage nicht mehr.
Hatte das auch für ne ziemlich merkwürdige Sichtweise der Behörden erachtet denn einerseits gibt´s biologische Kleinkläranlagen mit nachgewieserer einwandfreier Funktion und speziell in Kramsach muß man beim Wandern auf den Almwiesen regelrecht Slalom zwischen den Kuhfladen laufen sodaß ne Kläranlage eigentlich Makulatur wäre...
 
Na ich hoffe mal das die noch den ganzen Sommer den Betrieb aufrecht erhalten und nicht einfach zusperren weil etwas defekt ist.
Das wäre es wohl dann gewesen für die Lifte.
Wie ich gehört habe sind die Alpbacher Bergbahnen nicht mehr sehr an den Liften interessiert und würden sie lieber heute als morgen loswerden.
Es scheitert aber an Interessenten.
 
Nachdem die Sommerbetriebszeiten auf der HP angegeben sind werden die Lifte heuer noch laufen es sei denn es gäbe einen gravierenden technischen Schaden an einer der Anlagen; ich denk schon das die Alpbacher nicht nur nen gewissen Ehrgeiz haben ihren Vertrag zu erfüllen sondern auch das dortige Personal hat meiner Beobachtung nach die Motivation dazu die Anlagen am Laufen zu halten.
Wenn Du meinen letzten Post richtig zuordnest könnte Dir ein Licht aufgehen wer der potentielle Interessent für den Anlagenweiterbestand war...;D
 
Na wenn Du meinst das der Hüttenwirt der potentielle Interessent für den Kauf war da könntest Du recht haben. Warum hat er den Lift dann eigentlich nicht übernommen? Hast Du da etwa genauere Informationen?
Nur mit deiner Aussage das das Sonnwendjochhaus letztes Jahr nicht geöffnet hatte liegst Du nicht richtig den es war so ab ca. Mitte August geöffnet.

Ich glaube ja die Alpbacher Bergbahnen sperren den Lift zu sobald sich eine Möglichkeit ergibt.
Wegen des Ehrgeizes ihren Vertrag zu erfüllen machen die das sicherlich nicht und wenn die Mitarbeiter auch noch so bemüht sind den Lift am Laufen zu halten.
Schade das es dann keinen Lift mehr in Kramsach geben wird.
 
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