• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Hoffnung für Kramsach

Petz schrieb:
Talstationsausfahrtsniederhalterstützenschild

Für das Wort bekommst Du von mir schon mal den goldenen Scrabblepreis :) und danke fürs Nachfragen in Sachen Robas!
 
Das die beiden Sektionen nun abgebaut werden, ist ja schon so gut wie sicher. Aber weis man denn schon ob es danach einen neuen Lift geben wird oder ob das Gebiet Lifttechnisch nicht mehr erschlossen wird?
 
Es gibt das weiter oben im Topic schon angeführte Projekt einer 10MGD niederer Förderleistung mit Zwischenstation an der Klosteralm aber irgendwelche Neuigkeiten oder Konkretisierungen dazu sind mir mal keine bekannt.
 
Zu retten sind voraussichtlich die Stützen, ebenfalls verwenden könnte man die Gebäude. "Die Seilbahn-Stützen der Sonnwendjoch-Bahn sind aus erstklassigem Stahlbeton. Das haben die beauftragten Messungen durch einen Experten ergeben"

So viel also zu den bekannten Wackelstützen...
 
Naturschneeliftler schrieb:
So viel also zu den bekannten Wackelstützen...
Die Betonstützen hatten bis auf eine wo sich offenbar mal temporär das Fundament lockerte aber im Jahr drauf wieder verfestigte nie gewackelt; die Mistdinger sind die nachträglich von Wopfner eingefügte Bergstationseinfahrtstragstütze der ersten Sektion und die des nachträglich eingefügten Zwischeneinstiegs bei Sektion 2 und auf beide könnten man im Zuge eines Rebuilts verzichten wenn man die Förderleistung wieder auf das ursprüngliche Niveau zurückführte denn die würde ohnehin nicht für reinen Sommerbetrieb benötigt.
 
Wie hoch war denn die Förderleistung ursprünglich/zwischenzeitlich?
 
Petz schrieb:
Naturschneeliftler schrieb:
So viel also zu den bekannten Wackelstützen...
Die Betonstützen hatten bis auf eine wo sich offenbar mal temporär das Fundament lockerte aber im Jahr drauf wieder verfestigte nie gewackelt; die Mistdinger sind die nachträglich von Wopfner eingefügte Bergstationseinfahrtstragstütze der ersten Sektion und die des nachträglich eingefügten Zwischeneinstiegs bei Sektion 2 und auf beide könnten man im Zuge eines Rebuilts verzichten wenn man die Förderleistung wieder auf das ursprüngliche Niveau zurückführte denn die würde ohnehin nicht für reinen Sommerbetrieb benötigt.
Wenn es keine "wichtigen" Stützen sind, sondern die nachträglich eingebauten, passt es ja. Ich war nur etwas verwundert, nachdem hier ja immer wieder von den Problemstützen berichtet wurde.
Andererseits ist es bei Betonstützen ja auch so ne Sache, solange keine Feuchtigkeit reinkommt, die dann einerseits das Stahlgerippe angreift, andererseits Beton mit Frost wegsprengt ist die Bausubstanz äußerst solide.

Ich bin dann mal gespannt, wie das weitergeht.
Vielleicht können sie ja doch noch vom Revival in Kufstein profitieren, nachdem es dort ja geklappt hat...
(also zwecks Machbarkeit und Annahme eines Einersessels)
 
Naturschneeliftler schrieb:
Andererseits ist es bei Betonstützen ja auch so ne Sache, solange keine Feuchtigkeit reinkommt, die dann einerseits das Stahlgerippe angreift, andererseits Beton mit Frost wegsprengt ist die Bausubstanz äußerst solide.
Richtig aber da hat sich mittlerweile gottseidank seitens der Aufsichtsbehörden einiges getan. Beim Hochsölden - 1Clf verweigerte die Behörde noch mit dem Hinweis einer Unprüfbarkeit der Betonstützen und deren Armierung eine Konzessionsverlängerung; beim Ramsberglift wäre ein diesbezüglich erstelltes Sachverständigengutachten akzeptiert worden das nur geringe Ausbesserungsarbeiten an den Stützen (primär Schäden durch Wassereintritt in die von Doppelmayr beim Rebuilt nachträglich aufgesetzten neuen Stahlstützenjoche) forderte. Nachdem ich in Kramsach bei meinen letzten Fahrten keine gravierenden Schäden am Beton ersichtlich waren sollte die Wiederverwendung der Stahlbetonschäfte eigentlich kein Problem darstellen; neue Joche werden aber deshalb fällig weil der Lift nichtmal jene Sesselpendelfreiheitsvorgabe erfüllt (sprich die Lifte haben eine zu geringe Seilspurweite) die schon zu Zeiten des Umbaus durch Wopfner vorgeschrieben gewesen wäre - da drängt sich bei mir schon die Frage auf welchen Wegen Wopfner damals die erneute Genehmigung erwirkt hatte... :wink: :rolleyes:
 
Um das Topic mal wieder auf den Stand der dinge zu bringen;
Mittlerweile wurde die Genossenschaft "Naturjuwel Rofan" gegründet, ua. ist unser leider immer noch stillgelegtes AF Mitglied "Dieseltom" im Aufsichtsrat, von welchem ich die ein oder andere Information weiterleiten darf.
Die Anlagen sollen von BMF Überholt werden, ähnlich wie am Polsterlift. Einziger Unterschied, in Kramsach wirds eine Doppelsesselbahn. Betonstützen und Stationen (Antrieb + Betonpilze) sollen erhalten bleiben. Die Abspannung bleibt also, anders als vorerst geplant, in den Antriebsstationen. Sessel werden BMF typisch, ähnlich den generalisierten anlagen zb. in Krummenau oder Amden, Farbe rot.
Aus Kosten und Imagegründen werden die Alpbacher Bergbahnen wohl nicht mehr mit der Betriebsführung beauftragt. Die Genossenschaft betreibt die Anlagen selbst, erst mit Aushilfs- und Pensionistenliftlern, später, wenn diese genügend Erfahrung gesammelt wurde, mit jungen Maschinisten, welche sich mit dem Projekt und dem Lift identifizieren können.
Auch Barrierefreiheit wird gegeben sein, pro Sektion werden 2 Rollstuhlkabienen im Einsatz sein.

Die Besucher sollen in eine erholsame Zeitreise in die 1950er - 70er Jahre eintauchen. Eine umweltfreundliche, moderne Nostalgiedoppelsesselbahn in das Rofangebirge.
Kein Ballermann Massentourismus mit Kitschbahnen und Almen. Einfach Kramsach und dass "Naturjuwel Rofan" so wie es ist.
Es gibt nach wie vor viel "Hoffnung für Kramsach"
 
Maxi.esb schrieb:
Sessel werden BMF typisch, ähnlich den generalisierten anlagen zb. in Krummenau oder Amden, Farbe rot.
Das könnte sich noch ändern weil Tom schrieb das gerade die Möglichkeit geprüft wird individualisiertere Doppelsessel produzieren zu lassen die von der Optik älteren Giraksesseln angelehnt wären.

Ich finde es gut das man die Alpbacher aussen vor lässt denn die Geschäftsführung hatte die Anlagen in Kramsach trotz ihrer Betriebsführung immer auch als Konkurrenz zu ihren eigenen gesehen und deshalb auch praktisch keine Werbung für das Gebiet gemacht - sicher auch ein wesentlicher Grund warum dort selten positiv bilanziert werden konnte. Wobei (und das weiß Tom auch aus seinen eigenen früheren Besuchen) die Liftler die die Lifte in Kramsach betreuten sehr wohl hinter den beiden Wopfners standen und es daher sicher sinnvoll wäre wenn man von denen welche für den Neustart als Mitarbeiter anwerben könnte.
 
Klingt ja echt zu schön um wahr zu sein.

Aber woher soll das liebe Geld kommen?
 
Und wann soll das Ganze in die Tat umgesetzt werden?

Soll ausschließlich Sommer- oder auch Winterbetrieb angeboten werden?
 
Zurück
Oben