Sein Auftritt bei "Beckmann" endete für Jan Ullrich in einem Debakel. Jetzt kam heraus, dass der ehemalige Radstar am liebsten schon während der Sendung gegangen wäre. Ullrich fühlte sich vom Moderator verraten und kündigt Konsequenzen an.
Der Tag hatte für Jan Ullrich schon schlecht angefangen: In einem Hamburger Hotel hatte der gefallene Star am Montag verzweifelt wie ein bockiger kleiner Junge, dem man das Spielzeug weggenommen hat, seinen Rücktritt verkündet. Am Abend dann wollte Ullrich in der Talksendung "Beckmann" eigentlich Klartext reden und weiter mit seinen Kritikern abrechnen. Heraus kam ein an Peinlichkeit kaum zu überbietender TV-Auftritt, den der gefallene und unter Dopingverdacht stehende ehemalige Radstar jetzt am liebsten rückgängig machen möchte.
Ullrichs Anwälte haben bereits per Brief eine Wiederholung der Sendung verboten. Der Grund dafür: "Beckmann hat sich nicht an die gegebenen Zusagen gehalten", so Ullrichs Hamburger Rechtsanwalt Marcus Hotze in der "Bild"-Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Sollte die ARD die Sendung erneut ausstrahlen, will der Tour-Sieger von 1997 Klage einreichen.