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Ich würde den Sprengmasten vertrauen und rein in den Hang...Huppi schrieb:Frage: ...to go, or not to go?
rush_dc schrieb:Wie lange ist denn der Hang insgesamt? Seehöhe,Tageszeit, Exposition? Ist's ein vielbefahrener und von wann ist das Foto?
Huppi schrieb:Frage: ...to go, or not to go?
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Ein deutscher Schüler ist am Freitag bei einem Lawinenabgang in Nauders im Tiroler Bezirk Landeck verschüttet worden. Der Bursche wurde von Bergbahnmitarbeitern innerhalb kurzer Zeit aus den Schneemassen geborgen. Der Verletzte, der laut Bergbahnen ansprechbar war, wurde mit einem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus geflogen.
http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/29jaehriger-Bergsteiger-von-Lawine-getoetet/story/31866681Zwei Mitglieder einer Vierergruppe wurden am Samstag am Ärmighorn verschüttet. Ein 29-Jähriger aus Ottenzell überlebte das Unglück nicht.
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3222978/toedliches-lawinenunglueck-obersteiermark.storyDer Mann war gegen Mittag im Bereich Kuhkaser im Gemeindegebiet Jochberg unterwegs, als er kurz nach Beginn der Abfahrt vom Gipfel von einer Lawine erfasst wurde.
Da er nur etwa 20 Zentimeter unter der Oberfläche lag, konnten seine Begleiterin und zwei zufällig dazugekommene Tourengeher den Verschütteten innerhalb kurzer Zeit aus den Schneemassen befreien. Der Mann blieb unverletzt
Ein junger Deutschlandsberger wurde am Freitag auf dem Seckauer Zinken in der Obersteiermark von einer Lawine verschüttet. Sein Begleiter konnte ihn ausgraben, für den 24-Jährigen kam aber jede Hilfe zu spät.
http://alpes.france3.fr/2013/01/20/des-skieurs-ensevelis-dans-des-avalanches-valloire-savoie-et-auris-en-oisans-isere-184523.htmlThe man, reportedly from northern France, had been skiing off-piste on Sunday at Valloire in the department of Savoie (Savoy) when an avalanche engulfed him
Dank LVS recht schnell wieder ausgegraben ...Sur cinq skieurs hors-pistes, trois ont été pris dans une première avalanche. Deux ont réussi à s'extraire mais le troisième est resté bloqué, ses skis pris dans la neige mais la tête à l'air libre. Une deuxième coulée s'est 'chargée' de l'ensevelir totalement!
OFFIZIELLE STELLUNGNAHME des ÖBRD
Der Lawinenwarndienst des Landes Kärnten gab für diesen Tag und besonders für das betroffene Gebiet die Gefahrenstufe 4 (große Lawinengefahr) aus. Die gewählte Aufstiegsroute des Trios führte über nur mäßig steile Geländestufen, wo man bei guter Spuranlage immer unter einer Neigung von 35 Grad bleiben kann. (Wissenschaftlicher Hintergrund: Ein sehr wichtiger Schlüsselfaktor zur Vermeidung von Lawinenunfällen im freien Gelände ist die Steilheit. Generell gilt: Bei erhöhten Warnstufen ist alles mit Vorsicht zu genießen, was steiler ist als 30 bis 35 Grad.) Jedoch ist jener Bereich im Unfallgebiet, wo Lawinen von weiter oben und aus einiger Entfernung die Aufstiegsspur bedrohen, bis zu 42 Grad steil. Diesen ziemlich steilen und dadurch gefährlichen Einzugsbereich müsste man bei Warnstufe 4 berücksichtigen. Und das haben die drei Bergrettungsleute - aus welchen Gründen auch immer - nicht getan. Objektiv - aus der Sicht geltender Lehrmeinungen - haben die Bergretter mit ihrer Spur bei dieser hohen Warnstufe deshalb eine falsche Richtungsentscheidung getroffen, als sie den Nordkessel des Mittagskofel betraten. Diese Fehleinschätzung kostete ihnen schlussendlich das Leben. Von ihrem vermuteten Erfassungspunkt lösten sie ca. 270 Meter (!) oberhalb (mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Fernauslösung) ein Schneebrett aus, das sie alle verschüttete. Es handelte sich um ein sehr großes Schneebrett, das in großer Entfernung vom Standort des Trios abbrach. Sie hatten dennoch keine Chance seitlich zu entkommen, weil sich die Schneemassen mit großer Geschwindigkeit bewegten.
Der bei dem Unfall ebenfalls getötete Ortsstellenleiter der Bergrettung Lesachtal ging im Jahr durchschnittlich mehr als 80 Skitouren - allein in dieser Region- und kannte das Gebiet wie seine Westentasche. Gerade für uns Bergretter soll die Entscheidung unserer drei Kameraden, trotz Lawinenwarnstufe 4 eine solche Skitour in Angriff zu nehmen, eine eindringliche Warnung sein. Profis verlassen sich oft auf ihre eigene Erfahrung und ihr Einschätzungsvermögen. Die Beurteilung der Lawinengefahr ist und bleibt eine Einschätzung. Sie ist immer mit Unsicherheiten verbunden. In diesem Fall endete das mit einer Tragödie. Die Ermittlungen von gerichtlich beeideten Sachverständigen und der Alpinpolizei laufen noch, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist, wenn es in den Bergen Tote oder Verletzte gibt.
In tiefer Betroffenheit und Trauer gilt unser Mitgefühl der Familie, den Angehörigen und Freunden der drei Toten.
APPELL bezüglich Steilheiten, Warnstufen und Notfall-Ausrüstung:
Wir ersuchen die internationale bergsteigerische Community und alle Freerider, Variantenfahrer, Tourengeher (auf Ski, Snowboards oder Schneeschuehen) weiterhin und immer wieder dringend, sich fundiert mit den Grundlagen der Lawinenkunde zu beschäftigen. Ein Schlüsselfaktor ist dabei die Steilheit von befahrenem oder begangenem Gelände, aber auch die Steilheit von Bereichen, die (zum Teil weit) oberhalb von scheinbar sicherer Topografie liegen. Niemand sollte abgesicherte Wintersport-Gebiete verlassen, der/die nicht die empfohlene Sicherheits- und Notfallausrüstung mit sich führt. Unsere nun toten Bergrettungsleute aus dem Lesachtal waren in dieser Hinsicht perfekt ausgerüstet, wie es unseren Normen entspricht.
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Franz LINDENBERG (ÖBRD-Präsident), Otmar STRIEDNIG (ÖBRD-Landesleiter Kärnten),
Mag. Robert WEISS (ÖBRD-Rechtsreferent), Dr. Gernot KOBOLTSCHNIG & Gerald LEHNER (ÖBRD-Referate für Öffentlichkeitsarbeit)
schön, dass wir alle italienisch können. Ist ja ein internationales ForumJulianaM schrieb:
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