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Lech Zürs 16/17

Glaub da wird sich diesem Sommer etwas tun. Kann mir nicht vorstellen dass die 139 Skiroute so bleibt. Sie ist einfach nicht massentauglich.
Bin sie aber selbst auch nicht gefahren, da ich lieber zum Trittkopf rauf und die 136 gefahren bin.
 
markman schrieb:
kulimuk schrieb:
Vereiste Skiroute: 25 Unfälle in 1,5 Stunden

Auf einer vereisten Skiroute in Zürs haben sich am Dienstag innerhalb von nur eineinhalb Stunden etwa 25 zum Teil schwere Unfälle ereignet. Laut Polizeiangaben wurden die ersten fünf Verletzten gerade versorgt, als sich 20 weitere Unfälle ereigneten.

die werden wohl sicher aus Versehen auf die Route gekommen sein, ich denke, die wollten von der Mittelstation nicht hochlaufen, sondern gleich links runter fahren, um auf die Pisten 134 zu kommen und sind dann zu weit links gefahren, oder?

Gruß,
Markman

Skiroute = Skiroute. Man kann erwarten, dass auf einer unpräparierten Abfahrt (hier: Skiroute) ein gewisses Können vorhanden ist.
Sie sollen blaue Pisten fahren, vor allem wenn es keine guten Skifahrer sind. Und das waren wohl keine, sonst wäre nichts passiert.

Heute fährt wirklich jeder überall runter, je breiter der Ski, desto kleiner das Gehirn bei vielen.

Was hat damit die Zürs-AG-Blabla zu tun? Sollen sie Totenkopfschilder aufstellen? :rolleyes: :nein:
Also bitte!
 
Bei 25 schwere Unfälle innerhalb von 90 Minuten sprechen von "Selberschuld"....
Also bitte....
Glücklich hat SkiZürs AG dann letztendlich doch eingesehen das etwas nicht ganz richtig lief, und die Skiroute geschlossen. Nicht mit Todesköpfe aber mit Netze....ganz einfach
Also bitte.
 
Eine Skiroute wird normalerweise nicht kontrolliert und insbesondere vor Lawinengefahr gesichert. Es heißt also nicht, dass die direkteste Abfahrt einer Bahn gleich die Einfachste ist. Die Route ist schwarz und da muss jeder selbst sich das können zutrauen und einschätzen. Die genauen Umstände kennen wir zwar nicht. Aber es spricht auch nichts dafür, dass die Ski Zürs AG eine Schuld trifft.

Dennoch: natürlich sehr unglücklich für die Betroffenen und ich wünsche gute Besserung!
 
Ich glaube ein Stück weit ist die SkiZürs AG mit dran Schuld. In Lech/Zürs bin ich immer wieder verwundert über die präparierten Skirouten wie z.B. "Langer Zug" oder "Madloch". Normalerweise war für mich immer Skiroute = unpräpariert.
Dadurch könnte ich mir vorstellen, dass einige Skifahrer nicht mehr 100% davon ausgehen das es sich hier um unpräparierte Skirouten handelt. Beim "Langen Zug" steht meines Wissens bei der Einfahr ein Schild ob präpariert oder nicht. Madloch ist aber bisher immer präpariert gewesen, daher hab ich nie verstanden warum es als Skiroute ausgeschildert ist. Genauso der Ziehweg nach Zug runter.
 
Dede schrieb:
Ich glaube ein Stück weit ist die SkiZürs AG mit dran Schuld.

obgleich hier eher der Herdeneffekt zu vermuten ist. Die Skifahrer, kommend aus St. Anton wollten schnell runter ins Tal und fahren einfach der Herde nach (in die Route rein). Das ist doch ein typisches Phänomen, ähnlich wie bei einer Skischulgruppe, die blind Ihren Vorgänger hinterfährt, egal ob da was im Weg ist oder nicht.
Vielleicht sollte ein Warnschild hin: Nur für Geübte!

Gruß,
Markman
 
Verantwortung liegt vor allem auch darin dass es eine moderne, sehr ambitionierte neue Bahn gibt, die auch gross und allgemein gemarket wird, aber keine Massentaugliche Anbindung an Zürser Skigebiet hat. Anno 2017....
Mann hat gedacht, die Leute werden den Weg hoch laufen, oder Trittkopf I talwärts. Aber das machen die Massen also nicht: die warten sehr lange bei Trittkopf II, oder fahren Ochsenboden. Auch im Frühjahr wenn es noch komplett vereist ist.....

Es sind wirklich viele Fehler gemacht.
Man hat hier auch im Alpinforum gesagt die Verbindung war nötig wegen Konkurrenz der Skigebiete.
Ich glaube so langsam dass Ischgl & Saalbach & Co sich ins Fäustchen lachen
 
wo genau haben sich die Leute denn lang gelegt? direkt an der Mittelstation links runter oder erst noch die 200 m hoch gelaufen? Falls es direkt an der Station war: selbst schuld, ganz einfach. ich vermute dass hier in den nächsten jahren noch ein kleiner Lift hinzu kommt, ähnlich wie an der Balmalp, oder halt ein Schlepplift. Auf Dauer ist dieser Zustand da oben nämlich alles andere als "Arlberg-würdig"
 
markman schrieb:
obgleich hier eher der Herdeneffekt zu vermuten ist. Die Skifahrer, kommend aus St. Anton wollten schnell runter ins Tal und fahren einfach der Herde nach (in die Route rein). Das ist doch ein typisches Phänomen, ähnlich wie bei einer Skischulgruppe, die blind Ihren Vorgänger hinterfährt, egal ob da was im Weg ist oder nicht.
Vielleicht sollte ein Warnschild hin: Nur für Geübte!

Das Schild wäre definitiv angebracht, ähnlich dem Schild in Ischgl bei der Route 26(a). Den Herdeneffekt kann ich aus meinem Besuch vom Februar nicht bestätigen, damals habe ich niemand auf dieser Route fahren gesehen. Allerdings war von St. Anton kommend eine längere Schlange morgends Richtung Trittkopf zu sehen, da überlegt mal wohl ob man sich in die Schlage stellt oder nicht doch mal die Route testet.
 
Hallo alle zusammen,
ich plane spontan nochmal am übernächsten Wochenende an den Arlberg zu fahren und habe (abgesehen von all Euren Berichten mit den schmackhaften Bildern) mal kurz die Homepage gecheckt und da standen schon die Skirouten am Rüfikopf, die beiden an der Zuger Seite sowie in St. Anton Schindlerkar und Mattunkar als geschlossen.

Ist das wirklich schon der Fall, oder gab es da einen temporärern anderen Grund?

Und wie schätzt ihr die Bedingungen in einer Woche nach voraussichtlich 7 warmen Sonnentagen so ein, wird es da schon vereinzelte weitere Ausfälle an Pisten geben?

Danke schonmal im voraus!

LG
 
Um wieviel Uhr hast du denn nachgeschaut? Im Frühjahr werden etliche Routen am Arlberg im Tagesverlauf gesperrt, wenn sie vormittags offen sind..
 
Ich hatte nachts um 0 Uhr geschaut gehabt.
Klar, Lawinengefahr nachmittags, bin jetzt leider wieder erst so spät zum schauen gekommen und daher das selbe Bild wie gestern..
 
skifreakk schrieb:
Ich hatte nachts um 0 Uhr geschaut gehabt.
Klar, Lawinengefahr nachmittags, bin jetzt leider wieder erst so spät zum schauen gekommen und daher das selbe Bild wie gestern..

Schindlerkar, Mattun sowie Steissbachtal sind eigentlich jedes Jahr ab Mitte März nachmittags zu, sobald die Sonne scheint.
Ich denke für die Routen am Rüfikopf gilt ähnliches, denn Schnee hat es dort noch genug!
Es gibt schon einzelne Routen die nicht mehr aufgehen werden wie zB Nr. 178 Zuppert oder Nr. 160 Wiesele, aber nix wichtiges.
Ich werde auch vom 7-9.4. dort sein. Ich reche mit quasi Vollbetrieb und Sommerskibedingungen :biggrin: !

Übrigens ist die schwarze Skiroute Nr. 139 Ochsenböden, welche wegen der 20 Verletzten gesperrt war, im interaktiven Pistenplan wieder als offen drinnen!

Gibts da jetzt ein Schild??
 
skifreakk schrieb:
Hallo alle zusammen,
ich plane spontan nochmal am übernächsten Wochenende an den Arlberg zu fahren und habe (abgesehen von all Euren Berichten mit den schmackhaften Bildern) mal kurz die Homepage gecheckt und da standen schon die Skirouten am Rüfikopf, die beiden an der Zuger Seite sowie in St. Anton Schindlerkar und Mattunkar als geschlossen.

Ist das wirklich schon der Fall, oder gab es da einen temporärern anderen Grund?

Und wie schätzt ihr die Bedingungen in einer Woche nach voraussichtlich 7 warmen Sonnentagen so ein, wird es da schon vereinzelte weitere Ausfälle an Pisten geben?

Also bezüglich der Skirouten am Rüfikopf:
- Rossgraben war den ganzen Winter nicht geöffnet, das wird jetzt auch nicht mehr auf gehen
- Langer Zug und Tannegg: wie Starli bereits geschrieben hat, sperren sie diese abhängig der Lawinengefahr nachmittags zu. Wenn es einigermaßen kalt ist, erst nach 14 Uhr. Wenn es arg warm ist schon vor 13 Uhr. Ich gehe davon aus, dass man dort bis inklusive der Karwoche fahren wird können. Normalerweise stellt dann der Schafalplift schon vor Saisonende den Betrieb ein.

Anton:
- das Steißbachtal haben sie komplett zu gemacht. Ich war am Mittwoch in Anton und war überrascht, dass man sich dazu entschlossen hat, es komplett zu sperren (und nicht etwa im Laufe des Tages). Sie haben richtige Schnee-Wälle aufgebaut um es allen zu vermiesen, dass sie doch hinunterfahren. Die Skirouten, die in das Steißbachtal führen dürften somit auch komplett gesperrt sein (z.b. Schweinströge). Die Skiroute Mattun führt ja direkt zur Zammermoosbahn - das müsste man beobachten, ob sie vormittags geöffnet ist.

Generelle Bedingungen:
Nächste Woche sollte es ja doch deutlich kühler werden. Daher denke ich, dass man nächstes Wochenende alles fahren wird können, was diese Woche möglich war.
 
Hinsichtlich der vielen Unfälle auf der Skiroute Ochsenboden noch folgende "Erklärung".

Seit ca. 2 Wochen wurde der obere Teil dieser Skiroute präpariert. Und zwar der Teil von der MIttelstation bis zum Ende der "Schüssel" (das ist der Ochsenboden). Somit gelangte man recht einfach zur Abzweigung, wo es dann links in den Ochsenboden-Steilhang (also das, was aus meiner Sicht die eigentliche Skiroute Ochsenboden ist) bzw. rechts dann zur normalen Piste geht.
Wenn das nun jemand zum ersten Mal fährt, weiß er nicht, dass es rechts zur Piste geht (das ist von dort nicht unbedingt gut einsehbar). Es war auch nicht ausgeschildert. Da links wie rechts die Skirouten-Schilder stehen, ist es nicht erstaunlich, dass sich manche für links entschieden haben. Plötzlich stehen sie dann im steilen Hang mit den gefrorenen Buckeln.

Es wäre sicher hilfreich, das besser auszuschildern. Denn die grundsätzliche Idee, das zu präparieren um sich den kurzen Anstieg am Skiweg zu sparen, ist ja begrüßenswert.
 
cake schrieb:
Anton:
- das Steißbachtal haben sie komplett zu gemacht. Ich war am Mittwoch in Anton und war überrascht, dass man sich dazu entschlossen hat, es komplett zu sperren (und nicht etwa im Laufe des Tages). Sie haben richtige Schnee-Wälle aufgebaut um es allen zu vermiesen, dass sie doch hinunterfahren. Die Skirouten, die in das Steißbachtal führen dürften somit auch komplett gesperrt sein (z.b. Schweinströge). Die Skiroute Mattun führt ja direkt zur Zammermoosbahn - das müsste man beobachten, ob sie vormittags geöffnet ist.
Wir sind zwar etwas im falschen Topic, aber Mattun waren heute Vormittag viele Leute drin, kann also sein, dass die offen war. Aber etwas nach Mittag, als ich an der Valluga war, war alles rechts der 3KSB wieder einmal geschlossen. Und was das Steißbachtal angeht: Wird das überhaupt noch so gemacht, dass man es halbtags offen lässt? Ich kenn es von den Frühjahren der letzten Jahren nur noch komplett geschlossen.

Irgendwie ist das echt nervig am Arlberg. Wo anders (außer noch in Ischgl) gibt's kein so ein Theater, da werden halt entweder Lawinenverbauungen gebaut oder die Lawinenhänge abgesprengt und fertig. Am Arlberg dagegen das Theater mit den halbtäglich abgesperrten Pisten und Routen - morgens kann man sie nicht fahren, weil komplett verkorkst gefroren und kaum sind die Routen mal aufgefirnt weich, werden sie 'ne Stunde später wg. (angeblicher) Lawinengefahr wieder gesperrt..
 
Ich kanns nicht fassen, wie hier die Tatsachen verdreht werden. Im Pistenplan steht drinnen, was eine schwarze Skiroute bedeutet. Wer lesen kann ist klar im Vortei. Von einer präparierten Skiroute zu schließen, dass dann alle Skirouten perfekt präpariert sind - also wie naiv ist das denn??? :rolleyes: :nein:

Übertragung auf den Straßenverkehr:
Beispiel im Straßenverkehr. Am Fernpass steht ein 30km/h Schild vor einer Kurve. Der Autofahrer bremst auf 30km/h ab und fliegt nicht aus der Kurve. Bei der nächsten Kurve fehlt das Schild, okay diese ist auch mit 50-60km/h fahrbar, jedoch nicht mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100km/h auf der Land/ Bundesstraße. Der Fahrer (gleicher wie der Skifahrer auf der schwarzen Route) fährt 100km/h, fliegt aus der Kurve und landet im Graben (oder gleich 200-300m tiefer). Er beschwert sich nun darüber, dass kein Schild stand und erwartet, dass er vor jeder Kurve explizit (am besten persönlich mit Name angesprochen) gewarnt wird. :nein: :nein: :nein:

Was ist dabei raus gekommen mit der Zürs-AG Blabla?
 
@ L&S und cake: Vielen Dank für die Infos, dann kann das nächste Wochenende endlich kommen :) Und dass es jetzt doch etwas kühler wird, als noch vor 2,3 Tagen gemeldet, kommt natürlich allen zu Gute.
 
Also ich kenne es grad so aus Arlberg Ost - es wird zwar gesperrt - aber es interessiert keine Sau wenn du wo trotzdem runter fährst - außer es werden grad Lawinen gesprengt. Und was das Lawinen sprengen angeht - war zumindest früher kein Gebiet schneller als der Arlberg. Der Helikopter zur Unterstützung der Bodenteams flog damals zuerst Arlberg Ost, dann West - dann nach Ischgl - aber gut ich war seit 12-13 jahren kaum mehr am Arlberg - davor aber sehr oft.

(und ja - dass etwa die richtig steilen Sachen am Schindlergrat immer gesperrrt sind - ist halt so. Interessiert eh niemanden wenn man dort fährt - solange man nicht in der Station über die gesperrte Treppe geht. Muss man halt unterhalb den Umweg gehen. Weil in dem Bereich wurde auch nicht gesprengt wenn der Lift schon lief. Die Sachen hinter runter - ja auch wenn da noch gesprengt wird fahren halt schon die ersten - naja Arlberg halt und ich muss sagen ich war da als Jugendlicher oft auch arg früh am fahren... Dafür hat man sich dann nachher mit Fernrohren am Busparkplatz mit Joint und Dosenbier getroffen und mit anderen diskutiert wer welche lawinen ausgelöst hat.. Good old Times.... Danach gings dann halt zum Schlafsack an die versteckten Gratis Schlafplätze für die Ski und Boardbums ohne Geld.... Da wir uns mit einigen Liftangestellten gut verstanden haben, ließ man uns in Ruhe.... War allerdings nur in Arlberg Ost so möglich (bzw ist es soweit ich weiß an einem Platz noch immer - zumindest im April). Und wir waren eh nur bei Neuschnee am Arlberg - aber halt bei jedem Dump...
 
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